{"id":8236,"date":"2026-08-01T15:52:12","date_gmt":"2026-08-01T13:52:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=8236"},"modified":"2026-08-11T04:08:53","modified_gmt":"2026-08-11T02:08:53","slug":"osaka-01-08-2026-circus-osaka-dubby-monza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2026\/08\/01\/osaka-01-08-2026-circus-osaka-dubby-monza\/","title":{"rendered":"[osaka \/ 01.08.2026] circus osaka: dubby monza"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ich hab&#8217;s davon abh\u00e4ngig gemacht, wie fit ich nach dem ersten netto-tag vor ort bin. fakt ist: der startete ob meines schwankenden schlafrhythmus ohnehin schon etwas tr\u00e4ge im kopf. die hitze bei 35 grad tut ihr \u00fcbriges. also kann ich mir den club alleine schon anschauen, um die n\u00f6tige bettschwere zu sammeln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/circus-osaka.com\/event\/dubby-monza\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/circus-osaka.com\/event\/dubby-monza\/\">dubby monza<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">23:00 aoki takamasa<br>01:00 yossy<br>02:30 kohei<br>04:30 b2b<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">start: 23 uhr<br>eintritt: 3000 jpy<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">nachbetrachtung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">am westlichen ende shinsaibashis und damit ab vom dichten trubel gelegen, macht der circus einen sehr unpr\u00e4tenti\u00f6sen eindruck &#8211; von au\u00dfen und innen. mich erstaunt es nach wie vor, dass elektronische musik trotz eines sehr fachkundigen und geduldigen publikums im japanischen nachtleben eine marginale rolle spielt. aber da kommt die berliner brille ins spiel, wo techno und konsorten der nicht mehr ganz so neue konsens sind. j-pop unter grellem licht ist bei den gerade vollj\u00e4hrigen eher geboten, spiegelt sich auch in den hiesigen plattenl\u00e4den wider.<br><br>das circus liegt in einem dieser geb\u00e4ude, wo sich verschiedene etablissements auf einzelne etagen verteilen. mensch muss also etwas die augen offen halten, sieht dann aber die plakate zur party. ab durch den flur in den zweiten stock, vor der t\u00fcr den eintritt bezahlen, dann rein.<br>die location ist entsprechend unspektakul\u00e4r. schmaler gang mit den toiletten rechts, links der zugang f\u00fcr k\u00fcnstler*innen und personal. quasi einmal an der tanzfl\u00e4che vorbei. dreht mensch sich am ende des ganges links um, l\u00e4sst sich der gesamte club erfassen. mit 200 leuten wird&#8217;s schon kuschelig, 300 leute absolutes maximum. an dem abend war gl\u00fccklicherweise ersteres der fall.<br>das dj-pult ebenerdig, es stand ein e&amp;s djr400 zwischen den technics, sound kommt von void und klang (nat\u00fcrlich) satt. wie bereits im vent wurde dem licht keine aufmerksamkeit geschenkt &#8211; es blieb einfach aus. ein oszilloskop hinter dem dj-pult sorgte f\u00fcr die einzige akzentuierung, sonst blieb das licht vom dj-pult selbst und der bar. allerdings: das reichte v\u00f6llig aus &#8211; die leute gingen auch so mit.<br><br>der name der party war programm. aoki takamasa schlicht und einfach mit sehr gut ausgesuchtem dubtechno, der gerne auch richtung techhouse schielte. war damit f\u00fcr&#8217;s warm-up super.<br>yossy mit einem waschechten dub-showcase, wie mensch es von der rootsbase auf der fusion kennt. also platte nach platte abgespielt. irgendwas zwischen digi und roots &#8211; so bewandert bin ich in dem genre nicht. h\u00e4tte ich die wahl zwischen beidem, w\u00fcrde ich mich f\u00fcr roots entscheiden, weil das im allgemeinen minimaler arrangiert und die blaupause f\u00fcr dubstep somit dort nicht zu \u00fcberh\u00f6ren ist. war aber sch\u00f6n anzusehen, dass das publikum diesen wechsel zum gro\u00dfen teil einfach mitgemacht hat.<br>kohei mit minimal, wie er in berlin um 2010 herum gespielt worden ist. wie bei den beiden sets zuvor mit bedacht  zusammengestellt, aber in kombination mit den temperaturen (es herrschten seit wochen wenigstens 30 grad, wenn ich vor die t\u00fcr trat) und dem sightseeing am tag war meine m\u00fcdigkeit eindeutig st\u00e4rker, so dass &#8222;beau mot plage&#8220; von isol\u00e9e um 3:15 uhr ein sch\u00f6ner schlusspunkt war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">notierte tracks<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">aoki takamasa<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">rhythm &amp; sound &#8211; range<br>anton kubikov &#8211; power under your skin<br>roger gerressen &#8211; untitled 1 (monoaware)<br>cv313 &#8211; infinit-1 (original 12&#8243; mix)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">yossy<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">micah shemaiah &#8211; fire burning<br>michael rose &#8211; natural high<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">kohei<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">isol\u00e9e &#8211; beau mot plage<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ich hab&#8217;s davon abh\u00e4ngig gemacht, wie fit ich nach dem ersten netto-tag vor ort bin. fakt ist: der startete ob meines schwankenden schlafrhythmus ohnehin schon etwas tr\u00e4ge im kopf. die hitze bei 35 grad tut ihr \u00fcbriges. also kann ich mir den club alleine schon anschauen, um die n\u00f6tige bettschwere zu sammeln. dubby monza 23:00&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[961,960],"class_list":["post-8236","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-aoki-takamasa","tag-circus-osaka"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8236"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8236\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8245,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8236\/revisions\/8245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}