{"id":847,"date":"2009-02-12T19:06:43","date_gmt":"2009-02-12T18:06:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=847"},"modified":"2009-02-18T19:32:53","modified_gmt":"2009-02-18T18:32:53","slug":"berlin-14022009-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2009\/02\/12\/berlin-14022009-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 14.02.2009] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>kaum ist er wieder zur\u00fcck im nachtleben, l\u00e4sst er sich an den bekannten orten blicken.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><!--- blog body ---><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: token-nacht<\/span><br \/>\n00h00-02h30: \u00d8 (phase)<br \/>\n02h30-05h30: inigo kennedy<br \/>\n05h30-08h00: kr!z<br \/>\n08h00-ende: andre galluzzi<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00-04h00: dinky<br \/>\n04h00-05h00: damian schwartz <em>live<\/em><br \/>\n05h00-09h00: matthew styles<br \/>\n09h00-13h00: boris<br \/>\n13h00-17h00: kiki<br \/>\n17h00-ende: oliver deutschmann<\/p>\n<p>12 euro<\/p>\n<p>erwartet nicht, etwas \u00fcber die zeit nach 8 uhr zu lesen. sicher, herr galluzzi entspricht nicht meinem geschmack, allerdings gibt&#8217;s am gleichen ort in einer woche ein aufgebot, was \u00fcberl\u00e4nge verspricht.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id434752002'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id434752002\" style=\"display:none\">war recht fr\u00fch um 0h30 dort, und trotz der wieder deutlich frischeren temperaturen standen um die 40 leute vor der t\u00fcr. dennoch war es mit dem f\u00fcllgrad den gesamten abend \u00fcber recht eigenartig. mehr dazu bei den&#8230;<\/p>\n<p>acts:<br \/>\n\u00d8 (phase): sehr sequenzlastig, auch melodisch. begann mich schon zu fragen, wann es denn die erwartete techno-breitseite gibt, bis mir klar wurde, dass es nicht mal 2 uhr war. zum warm-up also vollkommen ok, h\u00e4tte f\u00fcr meinen geschmack aber den einen oder anderen perkussiver betonten track spielen k\u00f6nnen.<br \/>\ndinky: housig, hatte schon fr\u00fch eine gut gef\u00fcllte tanzfl\u00e4che vor sich.<br \/>\ninigo kennedy: h\u00f6hepunkt des abends. begann zwar etwas toolig, aber was dann folgte, war techno bester tresor-schule (bzw. vergleichbar mit dem, was pete sonst spielt), wobei das publikum mit dieser h\u00e4rte nur teilweise zurecht kam. so war es stellenweise lediglich zu zwei dritteln gef\u00fcllt, was mir nun wiederum gen\u00fcgend platz zum ausleben des bewegungsdranges bot. lie\u00df sp\u00e4ter gegen 5 auch eine dubstep-nummer einflie\u00dfen (notiz f\u00fcr mich: erscheint erst noch auf einem griechischen label, stammt von bola), war auch sonst quasi permanent am mixen. wenn&#8217;s nach mir geht: unbedingt wieder buchen.<br \/>\nkr!z: war schon schwer, an diese steilvorlage anzukn\u00fcpfen. machte seine sache auch echt gut, mixte \u00e4hnlich schnell wie sein vorg\u00e4nger, allerdings meistens mit den zwei technics (mr kennedy nahm daf\u00fcr noch einen cdj-1000 zur hilfe) und tracks, die aus der bl\u00fctezeit des tooltechnos um 2000 herum h\u00e4tten stammen k\u00f6nnen. mir fehlten da etwas die akzente &#8211; keine ahnung, ob andere den gleichen eindruck hatten wie ich oder ob ihnen der sound im vergleich zu dem, was die residents sonst so spielen, zu hart war. an der garderobe bot sich jedenfalls gegen 7 ein seltsames bild: leute standen an, um ihre sachen abzuholen, aber auch, um sie abzugeben. keine ahnung, wie sich das in der panorama bar auswirkte &#8211; im berghain spielte er vor halbvollem haus.<br \/>\nandre galluzzi: ich wei\u00df, dass das nun folgende sich irgendwie fies liest, zumal es einen echt aus dem konzept bringt, wenn der beginn eines sets durch die technik verhagelt wird. was war passiert? erste platte (ein mit tribal-rhythmen angereicherter minimal-track) l\u00e4uft, auf einmal gesellt sich ein hochfrequenter fiepton dazu (wer &#8222;ventolin&#8220; von afx kennt: nah dran), der aber recht bald verschwand. n\u00e4chste platte auf einem anderen kanal, wobei zu sagen ist, dass bislang der xone:92 anstelle des sonstigen mixers im einsatz war: sinuston kommt wieder und bleibt dieses mal. wenn man mich fragt, hat herr galluzzi damit unfreiwillig die besten tracks gespielt, die ich seit langem von ihm geh\u00f6rt habe. allerdings hatte ich mit meinen hearsafes auch gut reden, w\u00e4hrend sich der rest des publikums die ohren hielt. nachdem man dem problem am xone nicht herr wurde, wechselte man auf den formula-sound-standard. war innerhalb von f\u00fcnf minuten erledigt, die leute warteten das auch geduldig ab (oder vergn\u00fcgten sich oben kurzzeitig) und es konnte ohne schwierigkeiten weitergehen &#8211; jedenfalls f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn minuten. da war es schon nach 8h30 und ich bin gegangen. ungeachtet der tatsache, dass mein geschmack sich wohl nicht mehr dem von andre galluzzi anpassen wird, hoffe ich, dass der rest seines sets ohne zwischenf\u00e4lle und vor allem vor einer frenetischen meute ablief.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nmir (und einigen anderen) tat es echt gut, im berghain h\u00e4rtere t\u00f6ne als sonst \u00fcblich zu erleben. soll die qualit\u00e4ten der sonst gebuchten acts oder residents nicht schm\u00e4lern, zumal bei den leuten erstmal die vorurteile abgebaut werden m\u00fcssen, die sich nach der schl\u00f6nz-offensive gegen\u00fcber bodenst\u00e4ndigem techno aufgebaut haben. ist sicherlich ein kompliziertes unterfangen, weil das aktuelle geschehen auf dem tontr\u00e4germarkt andere schwerpunkte bedient. wenn es eine techno-platte an die oberfl\u00e4che schafft, ist sie auch tats\u00e4chlich klasse, aber der konsens liegt, wenn auch nur leicht, immer noch daneben. da das berghain nun mal wirtschaftlich arbeiten muss, ist es klar, dass man sich acts ins haus holt, die diesen konsens auch bedienen k\u00f6nnen. insofern bleibt nur zu w\u00fcnschen, dass mit abenden wie diesen eine bewegung in gang gesetzt wird, die auch dem publikum ins bewusstsein (zur\u00fcck-)bringt, dass h\u00e4rte nicht mit seelenlosigkeit gleichzusetzen ist. vielleicht w\u00fcrden dadurch andere acts ermutigt, wieder etwas forschere tracks zu produzieren, die dann bei djs und clubg\u00e4ngern gleicherma\u00dfen auf so viel gegenliebe sto\u00dfen, dass man solche bookings des \u00f6fteren serviert bekommt.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>kaum ist er wieder zur\u00fcck im nachtleben, l\u00e4sst er sich an den bekannten orten blicken. klubnacht berghain: token-nacht 00h00-02h30: \u00d8 (phase) 02h30-05h30: inigo kennedy 05h30-08h00: kr!z 08h00-ende: andre galluzzi panorama bar 00h00-04h00: dinky 04h00-05h00: damian schwartz live 05h00-09h00: matthew styles 09h00-13h00: boris 13h00-17h00: kiki 17h00-ende: oliver deutschmann 12 euro erwartet nicht, etwas \u00fcber die zeit&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-847","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=847"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/847\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":863,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/847\/revisions\/863"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}