{"id":86,"date":"2006-02-19T16:29:08","date_gmt":"2006-02-19T15:29:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=86"},"modified":"2006-02-21T15:38:44","modified_gmt":"2006-02-21T14:38:44","slug":"einkaufe-in-der-ersten-halfte-des-februar-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2006\/02\/19\/einkaufe-in-der-ersten-halfte-des-februar-2006\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe in der ersten h\u00e4lfte des februar 2006"},"content":{"rendered":"<p>hat sich in den letzten wochen hier angesammelt, beteiligt waren: space hall, ebay, discogs. in der reihenfolge abgehandelt (auf kleine platzhalter achten), obwohl gr\u00f6\u00dftenteils mal wieder backstock.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/494978\">s-max<br \/>\nwake up to ape-like perfection ep<br \/>\n[boogizm 011]<\/a><br \/>\ndie jungs bleiben irgendwie stets im hintergrund, und alle halbe jahre taucht (wie diese hier bereits im vergangenen november) eine neue platte auf, und die best\u00e4tigt ihren standpunkt im verschroben-schr\u00e4gen minimal immer wieder auf&#8217;s neue. auch wenn sich an den zutaten seit anbeginn wenig ge\u00e4ndert hat, gelingt es ihnen dennoch immer wieder, daraus immer wieder neuen ohrenschmaus (und ja, mit der metaphorischen ebene hatte ich es nie so) in hartwachs zu pressen.<br \/>\neine menge netter details (so wie das zitat eines alten landstrumm-tracks gleich zu beginn), f\u00fcr&#8217;s warm-up leider zu schade, und auch immer noch mit dem gewissen anspruch, unbequem bleiben zu wollen.<br \/>\ndas boogizm-abo wird daher ohne zu z\u00f6gern verl\u00e4ngert &#8211; die 012 steht eh schon parat.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/516925\">tobias schmidt<br \/>\nmonkey tennis ep<br \/>\n[input-output-inc i-o-i010]<\/a><br \/>\nsch\u00f6n zu wissen, dass die durststrecke ihr ende gefunden zu haben scheint, auch wenn er sich hier sch\u00fctzenhilfe mit ins boot holt. zun\u00e4chst bill youngman und dave tarrida (und man h\u00f6rt deutlich, wer wo was mitzureden hatte), dann einen gewissen mat davies, der bisher nicht weiter in erscheinung getreten ist. zustande kommt dann ein aber recht unspektakul\u00e4rer track mit einer ziemlich paranoiden melodie.<br \/>\ndie b-seite \u00fcberzeugt v\u00f6llig. &#8222;ping pong&#8220; trifft einfach mitten in die magengrube und erinnert sich an die zeiten mit sugar experiment station (obwohl, die erfahren gerade eh ein revival). der cynthia-stern-remix von &#8222;royal klunk&#8220; (das original ist lustigerweise bisher noch nicht ver\u00f6ffentlicht) ist recht simpel arrangierter electro mit einem bereits in heimlichen gefilden amtlichen subbass. im club dann wahrscheinlich das monster.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/5009\">dave clarke<br \/>\nbefore i was so rudely interrupted<br \/>\n[icrunch 001]<\/a><br \/>\nmr clarke war nach der misere mit bush\/deconstruction nat\u00fcrlich nicht mehr zu scherzen aufgelegt und verkaufte diese 12&#8243; \u00fcber die icrunch-plattform \u00fcber das netz in eigenregie. dementsprechend selten habe ich die seinerzeit hier im plattenladen, und sp\u00e4ter f\u00fcr leicht erh\u00f6hte preise bei ebay weggehen sehen, so dass ein repress nicht zur schlechtesten zeit kam.<br \/>\ndie tracks sind clarke-typisch: dicker bass, schneidende hats, tighte snares &#8211; egal, ob er techno oder electro macht. es zielt eben stur auf die tanzfl\u00e4che und schl\u00e4gt dort mit einer so hohen sicherheit ein, dass man schon beinahe eine garantie darauf geben k\u00f6nnte. &#8222;give &#8218;em what they want&#8220; eben.<br \/>\naber macht euch nicht die m\u00fche, die adresse auf dem label zu besuchen&#8230;  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/35935\">thomas brinkmann<br \/>\nekkehart \/ friedrich<br \/>\n[max max.3]<\/a><br \/>\nund die max-reihe damit komplett (immerhin ganze drei).<br \/>\n&#8222;ekkehart&#8220; ist stellenweise fast modernist-m\u00e4\u00dfiger techhouse mit einer ordentlichen portion funk, die sequenzen sind in der ersten h\u00e4lfte allerdings wesentlich darker.<br \/>\n&#8222;friedrich&#8220; kann als schnittmenge zwischen 4\/4 und shuffle dienen, aber lieber vorher daheim ausprobieren, weil das im club mal schnell durcheinandergeraten kann. wesentlich knarziger und kantiger als die a-seite.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/38847\">andreas dorau<br \/>\nso ist das nun mal<br \/>\n[ladomat 2049]<\/a><br \/>\ndamit dem faible f\u00fcr k\u00f6lner adaptionen neuartiger in liedform transformierter prosa gen\u00fcge getan ist, oder auf deutsch: die lado-sammlung an dorau-remixen brauchte diesen lego-stein noch.<br \/>\nmike ink zwischen studio 1 und profan, forever sweet lassen das vocal wie von ganz weit weg her erklingen, der happy-sundays-mix ist sch\u00f6ner bassline-pop, und der grungerman bedient wieder mal die dubbige seite.  <\/p>\n<p>&#8211;  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/54194\">the wise caucasian<br \/>\nnight fever ep<br \/>\n[mosaic 001]<\/a><br \/>\n1996 erschienener label-erstling, gleich vom inhaber steve o&#8216; sullivan.<br \/>\ndie a-seite (hit!) mit dem flair von robert-hood-tracks, und f\u00fcr minimal-verh\u00e4ltnisse atemberaubendem tempo, so dass die heutzutage wohl konsequent im weiten minus-bereich gespielt wird.<br \/>\ndie r\u00fcckseite etwas gem\u00e4\u00dfigter, immer noch minimaler techno (ja, tats\u00e4chlich. der bassbereich wird n\u00e4mlich nicht stiefm\u00fctterlich behandelt), der sich in der n\u00e4he von ruhigeren kanzleramt-gefilden sicherlich wohlf\u00fchlen wird.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/5415\">blue arsed fly<br \/>\nknackered ep<br \/>\n[tresor 60]<\/a><br \/>\ndie herren vogel und landstrumm mit einem 3-tracker.<br \/>\n&#8222;bucket&#8220; stolpert etwas wirr mit dezenter unheimlicher hintergrundmelodie durch die erste h\u00e4lfte der a-seite, wohingegen &#8222;tired ears&#8220; wesentlich zielsicherer den tinnitus kitzeln darf.<br \/>\n&#8222;big ron&#8220; macht dort auch gleich weiter und erinnert sehr an die darke seite von herrn landstrumm.<br \/>\nkratzig charmant, auch nach bald zehn jahren. in 2016 bitte nochmal fragen.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/1951\">joey beltram<br \/>\ndance generator<br \/>\n[trax tx5022]<\/a><br \/>\n1993, acid allerorten, auch hier. und damals konnte mr beltram eigentlich machen, was er wollte &#8211; es war wenigstens gut. hier zum teil au\u00dferordentlich gut (mucho acid, voyager, 252), nur dummerweise liegt der gro\u00dfteil auf der b-seite, welche dem ruf der trax-pressungen alle ehre macht. also lieber die <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/141092\">nachpressung<\/a> besorgen, mein sammlerherz freut sich \u00fcber die hier trotzdem.  <\/p>\n<p>&#8211;  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/34471\">super_collider<br \/>\nraw digits<br \/>\n[rise robots rise rrr002]<\/a><br \/>\n&#8222;wie? die hattest du noch nicht?!&#8220;<br \/>\nkann ich mir selber nicht erkl\u00e4ren. kamen irgendwie andere platten dazwischen, und die &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/34985\">messagesacomin<\/a>&#8220; hatte mir erstmal gereicht. tut der qualit\u00e4t trotzdem unrecht, und geh\u00f6rt r\u00fcckblickend immer noch zum besten, was 2002 &#8211; eigentlich das letzte jahrzehnt &#8211; zu bieten hatte.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/159873\">jason leech<br \/>\nuniviris<br \/>\n[feis 005]<\/a><br \/>\nkann man als vorbote zu house of fix sehen, weil sich hier alles im downtempo-bereich abspielt, und gerade der titeltrack ist eigentlich ein song im klassischen sinne &#8211; aber was f\u00fcr einer. &#8222;dreckig&#8220; und &#8222;rauh&#8220; sind allerdings adjektive, die im zusammenhang mit subhead nicht wirklich neu sind, daher verk\u00fcrze ich hier einfach und lege sie fans \/ sammlern und couragierten plattendrehern ans herz.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/95921\">tube jerk<br \/>\nshift<br \/>\n[sativae tiva023lp]<\/a><br \/>\nhatte ich bisher auf die lange bank geschoben, weil mir die &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/11283\">blackout ep<\/a>&#8220; eigentlich reicht. ist aber nicht nur der vollst\u00e4ndigkeit halber sch\u00f6n, tracks wie &#8222;god damn fish for having bones&#8220; oder &#8222;don&#8217;t open&#8220; im regal zu wissen. beim rest zeigen sich (rave-)dave tarridas vorlieben f\u00fcr basslinelastige tracks, aber auch das ist besser, als die leute mit wittekind zu qu\u00e4len.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/142927\">tube jerk<br \/>\ndirty black discotheque<br \/>\n[sativae tiva023]<\/a><br \/>\ndie begleitmaxi zum album mit dem original (echt gut), hakan-lidbo-remix (\u00fcberraschend gut, aber seine vielseitigkeit hat er sp\u00e4testens seit der &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/135631\">clockwise<\/a>&#8220; unter beweis gestellt) und einem bonus-track, den man aus spa\u00df an der freude mal auf einem techhouse-floor ausprobieren k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>hat sich in den letzten wochen hier angesammelt, beteiligt waren: space hall, ebay, discogs. in der reihenfolge abgehandelt (auf kleine platzhalter achten), obwohl gr\u00f6\u00dftenteils mal wieder backstock. s-max wake up to ape-like perfection ep [boogizm 011] die jungs bleiben irgendwie stets im hintergrund, und alle halbe jahre taucht (wie diese hier bereits im vergangenen november)&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-86","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}