{"id":88,"date":"2006-02-21T18:45:32","date_gmt":"2006-02-21T17:45:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=88"},"modified":"2019-01-08T01:31:44","modified_gmt":"2019-01-08T00:31:44","slug":"phonoverbande-vs-sendeprivileg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2006\/02\/21\/phonoverbande-vs-sendeprivileg\/","title":{"rendered":"phonoverb\u00e4nde vs. sendeprivileg"},"content":{"rendered":"<p>neuestes hirngespinst (anders kann man das schon nicht mehr nennen) der phonoverb\u00e4nde &#8211; allen voran die ifpi und der bundesverband der phonographischen wirtschaft.<br \/>\num es kurz zu skizzieren: bisher durften bereits erschienene tontr\u00e4ger uneingeschr\u00e4nkt ausgestrahlt werden. die verg\u00fctung der k\u00fcnstler inkl. deren plattenfirmen wurde durch dieses privileg ebenfalls geregelt. ginge es nach dem willen dieser &#8222;lobby&#8220;, soll dieses privileg zuk\u00fcnftig ausschlie\u00dflich f\u00fcr den h\u00f6rfunk gelten, dem damit das exklusive verwertungsrecht zufallen soll (\u00e4hnlich der filmverwertung). in der praxis d\u00fcrfen sich die plattenfirmen dann aussuchen, auf welchem sender welches st\u00fcck gesendet werden darf oder nicht. die sender wiederum m\u00fcssten daf\u00fcr jeweils einzelne genehmigungen einholen, und was das f\u00fcr einen verwaltungsaufwand darstellt, leuchtet wohl jedem ein.  <\/p>\n<p>meine eh schon nicht positive meinung gegen\u00fcber deren gebaren wird durch solche &#8222;besch\u00e4ftigungsmodelle&#8220; einmal mehr best\u00e4tigt. in zeiten, wo die gewinnspannen bei den majors (verdienterma\u00dfen) jahr f\u00fcr jahr ein bisschen mehr einbrechen, wird immer weiter nach den letzten rettungsstrohhalmen gesucht, damit man ja nicht in die verlegenheit ger\u00e4t, auch mal selbstkritik gegen\u00fcber den vers\u00e4umnissen der letzten jahre (kein aufbau &#8222;wirklicher&#8220; talente, total verschlafene chance der digitalen vermarktung, die <a href=\"http:\/\/www.netzwelt.de\/news\/73641-cdbaby-feiert-indiewachstum.html\">bei den indies im \u00fcbrigen super funktioniert<\/a>) \u00fcben zu m\u00fcssen. stattdessen sollen programme, die sich um so etwas wie vielfalt bem\u00fchen, noch mehr geg\u00e4ngelt werden, damit die massenprodukte immerhin wieder ein paar abnehmer mehr finden. wenn schon nichts anderes im radio l\u00e4uft, wird es auch nichts anderes geben. ein naiver und einmal mehr konsumentenfeindlicher trugschluss. man kann nur hoffen, dass es lediglich bei dieser schnapsidee bleibt.  <\/p>\n<p>(via <a href=\"http:\/\/www.computerbase.de\/news\/internet\/webdienste\/2006\/februar\/phonoverbaende_ende_sendeprivilegs\/\">computerbase<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>neuestes hirngespinst (anders kann man das schon nicht mehr nennen) der phonoverb\u00e4nde &#8211; allen voran die ifpi und der bundesverband der phonographischen wirtschaft. um es kurz zu skizzieren: bisher durften bereits erschienene tontr\u00e4ger uneingeschr\u00e4nkt ausgestrahlt werden. die verg\u00fctung der k\u00fcnstler inkl. deren plattenfirmen wurde durch dieses privileg ebenfalls geregelt. ginge es nach dem willen dieser&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[15,12],"tags":[],"class_list":["post-88","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ins-netz-gegangen","category-was-mit-medien"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5221,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88\/revisions\/5221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}