Okt 042017
 

das wird mein monatstermin, ausnahmsweise mal kein freitag/samstag/sonntag. stattdessen das stelldichein der modulartüftler.

21h00 barker
22h00 hypoxia live
23h00 richard devine live
00h00 surachai live
01h00 alessandro cortini live

eintritt
22 euro

nachbetrachtung

aufgrund der logistik habe ich leider barker verpasst, aber der magen wollte vorher unbedingt noch zu seinem recht kommen. aufgrund des sturms wenige stunden zuvor hatte ich mir noch sorgen gemacht, ob überhaupt jemand den weg auf sich nehmen möchte, aber obwohl es vor der tür sehr schnell ging, war es drinnen doch ordentlich gefüllt, wie man es sich bei einem line-up dieses kalibers erhofft.

in der chronologie des abends:
– hypoxia: nett. mir gefiel das dronige zum schluss gut, aber sonst war gerade im unterschied zu richard devine direkt danach zu bemerken, dass in puncto klangforschung welten dazwischen liegen. damit…
– richard devine: großartig wie immer, hätte manche tracks aber nochmal nach einem break zurückholen können. dennoch: ein neues album mit den im set gespielten tracks ist sehr wünschenswert (um nicht zu sagen: überfällig).
– surachai: tolle tracks, hätte ich so funktional nicht erwartet, jedoch fand dazwischen kein wirklicher übergang statt, so dass das set etwas vom abspielen einer playlist oder blu-ray hatte (wenn man die visuals mit einbezieht, deren timing zugegebenermaßen perfekt war).
– alessandro cortini: hat sich – wenn auch nicht streng in der abfolge – an sein neues album „avanti“ gehalten. das ist für mich zwar nicht sein weitester wurf geworden ist, allerdings war es vor ort im zusammenspiel mit den videos auf der leinwand, die als grundlage für das gesamte album gedient haben, eine schöne persönliche geschichte und vor allem auch zum abschluss des abends goldrichtig.

insgesamt: sehr schön, gerade weil der bereits zur leisure system in surround letztes jahr erprobte standort der live-acts vor der glaswand zur bar das musikalisch eh wertvolle alternativprogramm durch das veränderte räumliche gefühl unterstrich. als erklärter freund von visuals freute es ich, dass sie die gesamte zeit über als einzige lichtquelle dienten und damit einmal mehr verdeutlichten, dass sie im berghain die eh schon imposante architektur schön zu ergänzen vermögen. sprich: sollten sie öfter machen.

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