[wuppertal / 23.02.2024] open ground: clubnight

wuppertal war bislang überhaupt nicht auf meiner club-landkarte. dort hat ende 2023 unweit des hauptbahnhofes das open ground unter regie eines ehemals beim hardwax involvierten mitarbeiters eröffnet, was auch das bisherige booking gut erklärt.
nach dem, was mensch so hört, wurde eine menge mühe in die optimierung der akustik gesteckt. es liegt also nahe, sich das bei den protagonisten zu gemüte zu führen.

clubnight
don williams
stojche
deniro

start
23 uhr

eintritt
bis 0 uhr 15 euro
ab 0 uhr 20 euro

[berlin / 17.02.2024] berghain: klubnacht

für mich das einzig attraktive datum im februar. der märz wartet dafür gleich mit zwei richtig guten donnerstagen in der säule auf. aber dazu mehr zu gegebener zeit.

klubnacht

berghain
00:00 answer code request
04:30 yonti
08:30 antenes
12:30 anika kunst
16:30 pär grindvik
20:30 james ruskin
00:30 olivia mendez

panorama bar
00:00 partok
04:00 dj minx
08:00 etapp kyle
12:00 nd_baumecker
16:00 chloé
20:00 marcel dettmann
00:00 luigi di venere

säule
19:00 rival consoles live

eintritt
26 euro

nachbetrachtung

rein: 11 uhr, raus: 1 uhr.

fazit zuerst: ein weiterer tag / abend, an dem die panorama bar für mich haushoch überlegen war. müsste ich eine hitliste aufmachen: nd, marcel dettmann, rival consoles, anika kunst.

zugegeben: das berghain-lineup war nicht wirklich ausschlaggebend für meinen besuch. vielmehr wollte ich nd nach längerer zeit mal wieder hören und nachdem marcel dettmann nachrückte, wurden die prioritäten fast schon im voraus für mich gesetzt. dann gab’s noch die vorschusslorbeeren für rival consoles.

es ist jetzt nicht so, dass ich es nicht mit dem berghain versucht hätte. der füllgrad war bis in den nachmittag hinein dort ziemlich erträglich und dieses datum, das für mich ehrlicherweise der kompromiss für den februar war, hatte auch für andere einen netten nebeneffekt: die einzig nennenswerte schlange vor dem club entwickelte sich gegen 18 uhr und reichte zu dem zeitpunkt vielleicht zur hälfte des weges. ansonsten stabil innerhalb der gitter oder weniger. ist jedoch nur auf die zeit meines besuches bezogen – nachts zur eröffnung sieht das wohl immer noch anders aus.
am meisten hat mich im techno-bollwerk noch anika kunst überzeugt, die konsequent mit vinyl spielte und ein weiteres beispiel für die wiederentdeckung des tribal-technos lieferte. durchaus schnell (über 140 bpm), aber astreines mixing, in dem sie gut mit den tracks arbeitete. würde mich nicht wundern, wenn sie bald wieder an ort und stelle zu hören ist – verdient hätte sie es.
antenes spielte gegen ende ihres sets breakiges, was immer noch schafft, manche tanzende abzuschrecken. inhaltlich finde ich sowas ja klasse, aber wenn die lautstärkeschwankungen als künstlerisches element so gewollt waren, ging der effekt für mich nach hinten los. während ein bis zwei tracks fragte ich mich schon, ob die anlage auf halber kraft fährt und von einem takt auf den nächsten geht es mit gefühlten 20 db mehr weiter. da ist noch luft nach oben.
pär grindvik ähnlich perkussiv und schnell wie anika kunst, jedoch nichts weltbewegendes. muss ich leider auch über james ruskin sagen, den ich das letzte mal solo (also außerhalb von o/v/r oder the fear ratio) irgendwann mal 2010 an ort und stelle mitbekommen habe. zuvor im alten als auch im neuen tresor. hatte seine momente, in denen er mich kriegen konnte (reiner zufall, dass das zum großen teil tracks aus den 1990er-jahren waren), aber zwischenzeitlich war das die big-room-schiene, die auch len faki (mittlerweile besser) bedienen kann. schade, kann er besser.
olivia mendez ließ sich vielversprechend trippig (auch mit vinyl) an, aber die zehn minuten waren zu wenig, so dass ein urteil meinerseits anmaßend wäre.

zu rival consoles: besonders bewandert bin ich mit dessen diskographie nicht und für mein beuteschema ist mir das meiste auch ein bis zwei gänge zu episch. im festival-kontext jedoch überaus passend und auch in der säule zu dem zeitpunkt und in dem intimeren rahmen. die wirklich ausladenden chords ließ er weg, stattdessen viel zeit zur entfaltung des sets (sechs, sieben minuten, bis überhaupt mal die erste kickdrum kam), gut 70 minuten, hatte mit den kunstpausen darin durchaus konzertcharakter. aber eben auch steigerungen, was das tempo angeht. rückblickend war in jedem fall „vibrations on a string“ dabei. den vergleich mit mathew jonson am gleichen ort will ich nicht ziehen – der hinkt vorne und hinten. war als kontrast zum geschehen auf beiden anderen tanzflächen jedenfalls sehr willkommen und alles andere als ein rohrkrepierer.

bleibt nur noch die panorama bar, in der etapp kyle bei ganz schön zackigem tempo sein set beendete und nd das ganze um die 120 bpm von neuem aufbaute. seine ganzen vier stunden blieb er über jeden zweifel erhaben, letztlich schaute ich nur mal kurz unten vorbei, wenn mal ein für mich nicht so tauglicher track lief. aber ein großer teil der shazams geht auf sein konto.
chloé fand ich danach relativ uninspiriert. in der zeit, in der ich von der galerie auf die decks schaute, bestanden nicht unwesentliche teile ihres sets daraus, techhousige tracks über weite teile zu loopen, effekte vom pioneer-mixer drüberzulegen, dann nochmal an andere stellen im track zurückspringen, diese wieder loopen. ich mag ihr unrecht tun, weil das nur ein viertelstündiger ausschnitt war. aber für mich war auch ihr set bestandteil der einzigen musikalischen durststrecke zwischen 16:30 und 19:00 uhr, als auf beiden floors für mich nur wenig ging. gerade im berghain stellte sich da bereits die sonntagsübliche fülle ein. und da das podest vor dem darkroom wieder existiert, wird’s auch schwieriger, dort einen vernünftigen platz zu bekommen.
marcel dettmann machte das gewohnt souverän, zwischen house, acid, electro und auch techno vermittelnd. der saunderson-remix von „blackwater“ scheint sich als abschlusstrack zu seiner wiedererkennungsmarke entwickelt zu haben – im september beendete er bereits im berghain sein set damit, auch in de school zwei monate später.
luigi di venere blieb erstaunlicherweise erstmal in fast dem gleichen tempo (um die gefühlte 130 bpm), aber wesentlich housiger. bemerkenswert war, dass ein wahrnehmbarer teil der leute sich ab mitternacht an den kommenden arbeitstag erinnerte und es dann oben deutlich leerer war.

notierte tracks (*: shazam)

antenes
tymotica – galaxies of dust*

etapp kyle
duke – so in love with you (full intention remix)*
robert hood – the greatest dancer
kerri chandler – you are in my system (faster horses sport mix)*

nd_baumecker
crooked man – preset*
strip steve – zig zag*
wallace – papertrip*
marvin dash – friday night with burt reynolds*
basic bastard – rise (new york mix)*
earth boys – in the sun (eden burns remix)*
hot lizard – 165… drop*
dan morgan – brothers and sisters (deep mix_ 1993)*
barker & baumecker – strung (eli escobar’s breezy mix)*
demi riquísimo – rocking you internally (club mix)*
g.u. – beyond*
of norway – love*
banana moon – full service*
fever ray – shiver (logic1000 remix)*
all about she – higher (free) (grant nelson remix)*
man power – acid god (feat. amy douglas)*

anika kunst
alexander johansson & mattias fridell – koner*
deniro – pelé 3* (schlusstrack)

chloé
two mamarrachos – let’s find another after*

marcel dettmann
gesloten cirkel – chasing away the night
the bucketheads – the bomb! (den anfang lediglich angetäuscht)
ricardo villalobos – logohitz
andré michelle – a2
knarz – tanzmaschine
octave one – blackwater (e-dancer vocal dub)

james ruskin
planetary assault systems – surface noise
james ruskin – work (steve rachmad remix)
mark broom – 909 workout*
dave clarke – thunder
underground resistance – the seawolf
dave clarke – the storm (instrumental) (schlusstrack)

luigi di venere
lee marrow – da da da (dance to the house)*

[berlin / 10.02.2024] about blank: staub 11

11-jähriges jubiläum über 24 stunden. um schon mal vorab den erwartungshorizont für die nachlese einzugrenzen: ich arbeite von 16 bis 24 uhr als künstler*innenbetreuer. es ist also gut möglich, dass es ein schichtbericht wird, weil es zu den nebenwirkungen des jobs gehört, wegen des herumwuselns auf mehreren floors nur wenig gelegenheit dafür zu haben, sets mal länger beiwohnen zu können. andererseits ist gerade das manchmal ganz reizvoll. auch gut möglich, dass ich nach meiner „schicht“ länger bleibe – tagesform und stimmung werden’s zeigen.

ablauf

mdf
10:00 modschi
13:00 frantzmichael
16:00 sissys reiterstaffel
19:00 farhan
22:00 stanislav tolkachev b2b katya milch
00:00 caleb esc
03:00 ly sas
06:00 irakli

lobby
16:00 rezzo gionti live
17:00 buttechno b2b triš
19:00 lena willikens b2b kinzua
22:00 philipp strobel
01:00 elena sizova
04:00 nadine talakovics
06:30 dk dent

zelt
15:00 tom
17:00 i.nez
19:00 vilma & bkmn
22:00 i.nez b2b modschi
00:00 death to our friends
02:00 fufu
05:00 pause
10:00 anja zaube

nachbetrachtung

rein: kurz nach 15 uhr, raus: kurz nach 3 uhr.

wie üblich: ankommen heißt, gefühlten zwei dutzend leuten hallo zu sagen, auf die nahende schicht und damit potentielle unabkömmlichkeit hinzuweisen, dann noch kurz den anweisungen lauschen (anzahl der getränkemarken, darauf achten, welche leute empfangsbestätigungen ausstellen, welche eine rechnung geschickt haben, platte als dankeschön nicht vergessen) und beim soundcheck von rezzo auf der lobby gegen 15:45 uhr merken, dass die arbeit schon begonnen hat bzw. ich mental bereits längst im kümmer-modus bin. glücklicherweise auch die initiator*innen der staub, die das los der gastgeber*innen gezogen hatten: auf der eigenen feier kommt mensch einfach nicht zur entspannung. bestenfalls zum schluss, aber der war beim besten willen für mich nicht mehr drin. dafür war mein gehirn nach 12 stunden überreizt und meine kondition hätte es auch nicht hergegeben, bis 5 oder 6 uhr morgens zu warten, wenn sich der ansturm von samstagnacht wieder gelegt hat und nur noch der harte kern anwesend ist.

die merch-artikel finde ich gelungener als zum zehnjährigen und bin nach wie vor glücklich darüber, eines der letzten „boring“-shirts abbekommen zu haben, bei denen ich das motiv ursprünglich etwas überfrachtet fand, aber mit ein paar jahren verzögerung kam die einsicht dann doch.
so sehr ich zusehe, alles unter kontrolle zu haben, muss ich mir einen gewissen kontrollverlust eingestehen:
erstens mein behältnis für meinen gehörschutz irgendwo ziemlich früh zwischen ankunft und schichtbeginn (wahrscheinlich am merch-stand) liegengelassen zu haben. mein gehörschutz befand sich da bereits in den ohren, außerdem ist es kein hochpreisiger artikel und bereits vom online-warenhaus nachgeliefert, baumelt also wieder am schlüsselbund.
zweitens dazu passend beim gehörschutz bleibend: während der umarmung mit einer stammbesucherin flog der filter auf der rechten seite aus der silikonfassung. elacin-kund*innen wissen von der sollbruchstelle zwischen den beiden scheiben. das war bei mir vor einem guten halben jahr (wenn nicht gar länger) soweit und es auch nicht das erste mal, dass das passiert ist. bislang fand ich den filter stets wieder, im zelt auf der tanzfläche war das jedoch unmöglich. gelernt: bei berliner hörgerätespezialisten kostet ein filter gerne mal 40 euro, bei thomann 69 euro pro paar. dabei auch endlich mal das vorhaben nachgeholt, die 15-db-filter zu bestellen, was beim auflegen wahrscheinlich besser als die 25er ist. also 138 euro für zwei paare gelassen. geht nach mehr als sieben jahren aber in ordnung.

das war an sich schon das spektakulärste, was passiert ist. musikalisch fand ich den drone-ambient von rezzo am anfang auf der lobby sehr passend. buttechno und triš rannten mit trockenem, rauhen, minimaleren, mich an profan mitte der 1990er erinnernden techno bei mir offene türen ein (und ich schaue mir da einfach mal ab, die „ugandan speed trials“ auf downwards mal auf 128 bpm heruntergepitcht zu spielen – funktioniert da genauso gut). lena und kinzua ergänzten sich ebenfalls hervorragend (notiert: al wootton – xana, konduku – zifir), philip strobel auch publikumsorientiert (vitalic – you prefer cocaine), elena sizova stilistisch querbeet. die breakigen passagen fand ich super, die ravigen weniger. geschmackssache.

auf dem mdf sissys reiterstaffel mit acid-einschlag, farhan mit zügigem tempo und dub-chords, fand ich ziemlich gut. überraschend, weil er mich mit seinen veröffentlichungen entweder gar nicht oder völlig kriegt: stanislav tolkachev mit katya, weil schnörkellos rauh und trocken zugleich. caleb war wieder in seinem element. aber ich bekam ihn bestenfalls am hinteren ende der tanzfläche mit, wo jedoch auch entsprechender publikumsverkehr angesagt war. nach mehreren stunden hindurchlavieren mit ein oder mehr kaltgetränken in der hand war ich nicht mehr in der stimmung dafür, nonverbal zu signalisieren, dass ich den drittelquadratmeter gerne für mich hätte. an der bar sitzend war’s für mich entspannter.

im zelt betrieb i.nez wie immer stilwechsel, was von indie-rock bis psytrance vieles beinhalten konnte. vilma und bkmn bekommen den preis für das rechtzeitige finden des richtigen menüs am cdj 3000, bevor der letzte track der vorgänger ausläuft (gut 15 sekunden vorher, start war dann mit „clutch“ von pearson sound, später vernahm ich noch „freed from desire“ von gala).
da der zustrom an besucher*innen konstant blieb und es vor mitternacht sogar eine veritable schlange vor dem about blank gab, füllten i.nez und modschi die eigentlich zwischen 22 und 0 uhr angedachte pause im zelt (und das gekonnt, u.a. mit „be brave clenched fists“ von leon vynehall oder „members of warning (2023 live version)“ von giraffi dog & the doom chakra family, das vor einem halben jahr ca. 20 meter luftlinie vom dj-pult im zelt entfernt auf der live-bühne im garten gespielt worden ist).

der arbeitsmodus war für mich schon der richtige, vor allem weil es zwischen allen beteiligten so reibungslos lief, wie mensch es sich wünschen kann. ein kleines weinendes auge deswegen, weil ich zwischen 17 und 22 uhr am liebsten durchgängig auf der lobby geblieben wäre und zur selbstbelohnung gerne ungestörter zu caleb esc auf dem mdf getanzt hätte (wobei ich mir dort nur einen anderen platz hätte suchen müssen, aber hin und wieder erliege auch ich der gruppendynamik). das alles ist jedoch jammern auf hohem niveau. sah für mich nach einem geburtstag nach maß aus und ich hoffe, die staub-schlüsselpersonen konnten das drei, vier, … stunden nach meinem abflug ähnlich sehen.

inventur 2024

dies ist nur ein beitrag zur transparenz und zudem temporär. sobald ich meine hausaufgaben erledigt habe, wird der in einen normalen clubtermin umgewandelt.

ich ging gestern meine notizen auf dem schlauen telefon durch, weil da noch einiges zu nachbetrachtungen vergangener partys schlummerte. hab dabei festgestellt, dass diese nur zum teil als gedächtnisstütze dienen können, manchmal springt noch der shazam-verlauf ein, im leichtesten fall kann ich es leicht abgeändert aus der restrealitaet herüberkopieren.

so habe ich gestern (am 24. januar 2024) um die neun nachberichterstattungen geschafft. beileibe nicht mit dem sonst üblichen qualitätsanspruch. es kam bei einer staub x sektgarten von 2021 vor, dass ich abseits vom ablauf (den plan notiere ich mir stets) und einem track keinerlei erinnerungen mehr hatte. das habe ich dann auch so benannt.

heute bei der inventur festgestellt: es sind 48 beiträge offen. davon ein viertel zu den bandcamp-friday-einkäufen. es gibt noch eine dunkelziffer: partys oder konzerte, die ich hier nicht gepostet habe. das ist jedoch weitaus weniger.
in jedem fall alles ein indiz dafür, dass ich zu viel gewollt und dann einfach nicht umgesetzt habe. mir wird gerade klar, dass ich für so etwas in der laune sein muss und eine schiere fülle an aufgaben mich sehr schnell überfordert. gerade musikalische einkäufe und nachbetrachtungen, die sich immer mehr auf shazam stützen, benötigen mehr zeit, weil tracks nochmal gehört bzw. die suchergebnisse aus shazam verifiziert werden müssen. und ich gebe zu: ich habe typisch sammler gerade bei den musikalischen einkäufen einfach nachgekauft, ohne mich groß mit dem vorherigen zu beschäftigen. jetzt gerade ist es so, dass mich diese schiere masse an verfügbarem neuen nicht so mitreißt, dass es übersichtlich wird und ich mir gerade angesichts von dj-futter sage, dass ich das nicht so dringend brauche. gigs bekommen andere, und im fall der fälle kann ich mit dem, was vorhanden ist, immer noch sehr gut arbeiten.

um auf den punkt zu kommen: ich habe diese beiträge auf „entwurf“ zurückgesetzt, sie sind also erstmal nicht mehr sichtbar. ehe irgendwer „zensur!“ schreien möchte: nichts ist verloren, es ist nur der für mich beste modus, das sukzessive abzuarbeiten. dazu gehören die bewegungsfreiheit-ausgaben der letzten sechs jahre, immer noch monis rache, eine fusion, und auch eine party aus dem blank vom juni 2016, woran ich kaum noch erinnerungen habe.

um beim erwartungshorizont realistisch zu bleiben: es wird meistens längst nicht so ausführlich wie sonst. mir ist es nur wichtig, meine tagebucheinträge vollständig zu haben, selbst wenn die eindrücke verwischt sind. zu den prägendsten sachen (mal abgesehen von monis rache) habe ich mich bereits geäußert.

sobald das durch ist, ersetze ich diesen beitrag hier wie geschildert durch die ankündigung, dass das werk vollbracht ist und pinne den für eine woche an. außerdem werde ich bis auf die juristisch notwendigen widgets alles bis auf das mit den zuletzt aktualisierten beiträgen ebenfalls für eine woche verschwinden lassen, so dass jede*r ggf. in ruhe nachlesen kann.

zeitlich möchte ich mir keinen druck machen. die nächsten zwei wochen steht bspw. partytechnisch für mich nichts an. wenn ich es bis dahin schaffe: schön, muss aber nicht.

r.i.p. silent servant, simone ling, the soft moon

am sonntag, dem 21. januar 2024 verfasst, auf das datum zurückdatiert, an dem die nachricht die runde machte.

kein raum für spekulationen hier. stattdessen einfach nur nüchtern festgehalten:
– juan mendez aka silent servant wurde 46 jahre alt
– seine frau simone ling 43
– luis vasquez aka the soft moon 44

juan / silent servant ist der einzige von ihnen, der mir wirklich bekannt ist, da ich post-punk und co. leider nicht so verfolge. der einfluss von sandwell district ist jedoch unbestritten und es mutet schon etwas gruselig an, dass ich ihn erst auf dem letztjährigen berlin atonal in der mitte zwischen regis und function gesehen habe.
definitiv einer der technisch versiertesten djs, die mir begegnet sind. auch wenn er erst ab ende der 1990er-jahre auf die bildfläche trat, war ihm der heutzutage schon fast „alte schule“ zu nennende ansatz der vielfalt wichtig. so vermittelte er auch in seinen sets zwischen techno, ebm, (new) wave, industrial etc.

alle drei sind in los angeles in der nacht auf den 19. januar 2024 verstorben.

r.i.p.

[berlin / 13.01.2024] about blank: staub

direkt nach dem ausflug zurück zum mutterschiff. werde nicht bis in den tiefen abend bleiben können, visiere aber den anfang an.

ablauf

mdf
10:00 rob cutter
12:00 ewa nomad
15:00 anna z
18:00 gesloten cirkel live
19:00 the exaltics live
20:00 victor b2b skee mask

zelt
15:00 nikkatze
18:00 bastus

nachbetrachtung

ahja, den anfang anvisieren und es erst doch zu gegen 15 uhr schaffen. mit der festen absicht, gegen 20:00 uhr zur nächsten station des abends aufzubrechen.
im zelt erstmal warmgequatscht, musikalisch blieb dort bei mir leider wenig hängen. beim „nur kurz mal reinschauen“ auf dem mdf ab 17:00 uhr vernahm ich electro bei flottem tempo und hatte dann für den rest des sets von anna z eine richtig gute zeit (und so einige male den impuls, tracks zu shazamen – ob das jetzt als qualitätsurteil oder offenbarung meiner lücken bei aktuellen veröffentlichungen zu werten ist, lasse ich offen).
gesloten cirkel machte ebenso flott und vor allem rauh mit schön distortion auf den kicks weiter. um die hälfte herum dann ein break, gefolgt von einer spürbaren drosselung des tempos. nichtsdestoweniger: die art von electro mit acid gepaart ist nach wie vor eine mischung, die bei mir keine überzeugungsarbeit benötigt. kann er alles so veröffentlichen, wenn’s nach mir geht.
the exaltics danach etwas geradliniger, auch da war die 303 präsent.
tja, und dann gegen 20:30 uhr bei victor an der bar sitzen. erst gesagt bekommen, dass es eine schöne überraschung von ihm ist, skee mask mitgebracht zu haben. das als nachricht zur kenntnis nehmen, dass dieser als gast bei ihm im hintergrund steht und einfach nur dem set zuhört. dann von jemand zweitem gesagt bekommen, dass sie back2back spielen. und das war’s dann mit meinen vorsätzen – die ausgabe musste ich bis zum schluss mitnehmen. auch wenn die beiden das rad nicht neu erfunden und zu sehr weiten teilen tooligen techno gespielt haben, ging das nach mehreren, von breaks geprägten stunden klar. zudem wurde das hin und wieder durch den einen oder anderen tracks mit unterbrochener kick aufgelockert. war auch für die staub selber eine überraschung, da victor ihn einfach spontan mitgenommen hatte.

für mich also in vielerlei hinsicht überraschend bzw. zufriedenstellend: erstens wegen der electro-prägung bis weit in den abend – was bei den auf staub = techno abonnierten gäst*innen höchstwahrscheinlich nie aufhören wird zu polarisieren. zweitens wegen des nächsten levels an überraschung, von dem nicht mal die staub als veranstaltung wusste. noch dazu der für mich sehr angenehme füllgrad plus umsichtiges publikum. gibt also keinen grund, weshalb ich nach haaren in der suppe suchen sollte.

trackbeispiele (*: shazam)

anna z
mike ash – human interaction*
amadeezy – the g-code*
tammo hesselink – eraser*
berg jaär – däl*
sam binga & hyroglifics – wits end*

victor b2b skee mask
b.c. – stronghold
mr velcro fastener – (an)other side*
dj zank – pegassans*
joey beltram – instant
dj funk – rubber band man
robert hood – teflon

[leipzig / 07.01.2024] institut für zukunft: staub x rillendisco

jahresvorsatz für 2024: auch mal nach leipzig fahren, wenn die rillendisco einen sonntag alleine bespielt. nicht nur für den jährlich einzigen ausflug.

ablauf

trakt 1
14:00 irakli
16:00 resom
18:00 caleb esc
20:00 mareena

trakt 3
16:00 rillendisco allstars

nachbetrachtung

in trakt 3 war ich insgesamt vielleicht drei minuten und habe dort nur motram mitbekommen. sonst war ich plaudernd an der bar und noch länger auf trakt 1 am tanzen. füllgrad für meine begriffe perfekt – nicht zu wenig leute, so dass kein stimmungstechnisches vakuum entstand (eher im gegenteil), nicht zu viele, um ein potentiell unangenehmes gedrängel entstehen zu lassen.

wie in den jahren zuvor – alle vier sets mit für mich eigener qualität:
irakli zunächst abstrakter und etwas trippiger. „mike parker auf prologue“ war eine der platten, die er mir auf nachfrage mitteilte. im nachhinein wünsche ich mir, dass ich noch kurz eine sprachnotiz mitgeschnitten hätte, um die jetzt genauer benennen zu können als „klingt nach einem track von der ‚lustration'“. später dann fordernder („gateway“ von ben klock & fadi mohem).
resom bestach durch vielfalt, die u.a. sandwell district (der function-track ohne titel vom „sampler single one“), house, breakbeats (djrum – untitled 9) und klassiker (bam bam – where’s your child) miteinander verheiratete.
caleb esc wie eh und je eine bank und weiterhin zwischen trippig und perkussiv. keinen track erkannt, nichts shazamt, aber wie immer sowas von ineinander greifend, dass der fluss sich von selbst ergab.
gleiches gilt für mareena, die tief in der tribal-kiste um die end-1990er/anfang-2000er gewühlt haben muss. toolige tracks, die sich in den dienst des sets stellen und schnell gemixt werden wollen. tat sie auch bei flottem tempo und arbeitete wie andere bei den ausgaben zuvor auf den höhepunkt ab 21 uhr hin. leider ist das auch der zeitpunkt, zu dem der nahende aufbruch bei mir als kontrollfreak seine schatten vorauswirft.

sollte es mit dem jedes jahr erneuerten vorsatz, leipzig sowie das ifz häufiger zu besuchen, nicht klappen: das stelldichein zu anfang des jahres halte ich mir gerne weiterhin frei. erst recht mit so einer reisegruppe wie dieses mal.

[berlin / 30.12.2023] berghain: silvester klubnacht

verfasst am 20. februar 2024, bevor die erinnerung völlig verblasst ist – veröffentlichung auf den besuch zurückdatiert. beinhaltet den tatsächlichen ablauf, da neben virginia auch steffi ausgefallen ist und don williams somit sieben stunden gespielt hat, was stand heute nicht auf der berghain-website reflektiert ist.

silvester klubnacht

berghain
samstag, 30.12.2023
23:59 quelza
sonntag, 31.12.2023
04:00 philippa pacho
07:00 efdemin
10:00 uvb
13:00 arthur robert
16:00 daria kolosova
19:00 juana
22:00 fiedel
montag, 01.01.2024
01:00 the lady machine
04:00 norman nodge
07:00 josey rebelle
10:00 jakojako
13:00 phase fatale
16:00 don williams
23:00 answer code request
dienstag, 02.01.2024
04:00 fadi mohem

panorama bar
samstag, 30.12.2023
23:59 gabrielle kwarteng
sonntag, 31.12.2023
04:00 bashkka
07:00 octo octa
10:00 sedef adasï
13:00 suze ijó
16:00 etapp kyle
19:00 luigi di venere
22:00 nd_baumecker
montag, 01.01.2024
01:00 massimiliano pagliara
04:00 roi perez
07:00 jason kendig
10:00 partok
13:00 marie montexier
16:00 kikelomo
19:00 avalon emerson
22:00 paramida
dienstag, 02.01.2024
01:00 yen sung
04:00 boris

lab.oratory
montag, 01.01.2024
01:00 pablo bozzi
04:00 mala ika
07:00 cormac
10:00 budino
13:00 franz scala
16:00 chris cruse
19:00 soundstream
22:00 carrie morrison
dienstag, 02.01.2024
01:00 boys‘ shorts

halle
montag, 01.01.2024
20:00 richard akingbehin
dienstag, 02.01.2024
00:00 tobias. live
02:00 nick höppner
06:00 beste hira live
07:00 jenus
11:00 jin synth
15:00 bendik giske live
15:30 refracted
19:30 barker
23:30 the 7th plain

eintritt
60 euro

nachbetrachtung

nachdem der ruf an neujahr im about blank gegen 21 uhr durch die informationen via telegram und reddit immer lauter wurde, da diese keine schlange und somit keine wiederholung der befürchteten ausnahmesituation von neujahr 2023 verhießen (wo leute gut und gerne mal sechs stunden in der schlange für den wiedereinlass bzw. die gästeliste warteten), wollte ich auch keine zeit mehr verschwenden. um 21:30 uhr drin, um 10:30 uhr wieder raus. hatte leichte hoffnungen darauf, das ende mitzubekommen. aber dazu hätte meine kondition noch vier weitere stunden durchhalten müssen – und da hat mich das berghain erneut als endgegner geschafft.

bereut habe ich es natürlich nicht, dem ruf nachgegeben zu haben. selbstredend ist da ein beigeschmack, wenn 60 euro für den eintritt und 20 euro für den wiedereintritt aufgerufen werden. im nachhinein seitens des berghains hoch gepokert – es hätte auch ein publikum anziehen können, dem diese beträge völlig egal sind, das finanzielle und sonstige wohlergehen der menschen um einen herum jedoch auch (vulgo „snobs“).
stattdessen schien das kalkül aufzugehen. auch wenn es sonntags tagsüber etwas leerer und damit eine neuauflage des jahres zuvor war, blieb es am neujahrstag vor der tür wohl wesentlich entspannter. das ist für das türpersonal besser, beim bodycheck ebenso, und damit starten alle gemeinsam etwas entspannter in den abend / den tag / die nacht / wann auch immer. ich hatte bei meiner ankunft jedenfalls niemenschen vor mir und musste somit auch nicht mal eine minute warten.

ansonsten ist und bleibt silvester / neujahr das besucher*innenstärkste datum, was von vornherein klar war und damit auch die ansprüche an ein entspannteres publikumsgeschehen in die schranken weist. erstaunlicherweise habe ich es im berghain zu manchen sonntagabenden in den vergangenen jahren bereits wesentlich voller erlebt. natürlich trugen halle (in der das essen gegen 22:00 uhr bereits ausverkauft war – äpfel gab’s jedoch in hülle und fülle) und das wie üblich bis zur kante gefüllte lab ihren teil zur entspannung bei. aber wirklicher slalom durch die leute war (mal abgesehen von den üblichen neuralgischen punkten – im gang des labs mit der bar richtung notausgang bspw. oder eben die rückseite der berghain-tanzfläche) nicht notwendig und es ein damit ziemlich entspannter start ins neue jahr.
zu den bereits durchgesickerten baulichen veränderungen: die subwoofer-wand hängt im berghain seit anfang dezember an der decke, womit mal eben eine tonne über den tanzenden schwebt. gibt dadurch aber wieder eine sichtachse vom notausgang auf der darkroom-seite. bei mir muss sich das vertrauen in die haltbarkeit der drahtseile noch etwas entwickeln.
die halle war ein spiegelverkehrter nachbau des berghains mit der alten anlage, inklusive der hauptbar. als lichter einfach nur die hoch und runterfahrenden glühbirnen – hat völlig ausgereicht. schönes gimmick, aber ehe das zu selbstreferentiell wird, fände ich etwas anderes im nächsten jahr besser.
in der panorama bar gibt es ganz hinten bei den sitzgelegenheiten an den fenstern richtung garten nun einen mauerdurchbruch zur pinkelrinne. olfaktorische belästigungen sind mir keine aufgefallen, aber es entzerrt den ganzen prozess für mich merklich, weil ich den slalom durch diejenigen mit wartenummern für die kabinen nicht antreten muss. nur auf dem rückweg zum händewaschen.
das berghain hat sich an missoir gewandt und daher gibt es jetzt am oberen ende des treppenhauses zur panorama bar ein zwischengeschoss mit dem raum für flinta*-personen. diese haben exklusiv zutritt und ich als cis-typ somit dort nichts verloren.

musik, die gab’s auch noch. und dabei – wenig überraschend – keine ausreißer nach unten. hängengeblieben ist mir in erster linie der moment, als don williams „fackeln im sturm“ von wassermann spielte. später auch „love can’t turn around“ von farley jackmaster funk, womit unklar ist, ob marcel dettmann sich das von ihm abgeschaut hat (er spielte es in de school) oder umgekehrt. stimmung im berghain dazu in jedem fall ausgelassen. answer code request habe ich kaum mitbekommen. die panorama bar im übrigen auch nur sporadisch zu boris, wo es mich am dienstagmorgen gegen 8 uhr schon etwas erstaunte, dass es gut zweidrittelvoll war.
in der halle war barker in seinem element, luke slater gebührt großer dank für „e2-e4“ (nicht in voller länge), schluss war dort gegen 4 uhr.
zum lab immer und immer wieder: die heimlich bessere panorama bar, auch wenn ich mich in diesem leben nicht mehr mitten ins getümmel auf die eh zu kleine tanzfläche stürzen werde. bin mir nicht mehr ganz sicher, wann boys‘ shorts dort feierabend machen konnten – entweder 8 oder 9 uhr. in jedem fall mit „enjoy the silence“. wenig zuvor lief auch „don’t you want me“, also fast schon die heavy rotation der radiosender mit „adult contemporary“-format. aber wo, wenn nicht dort?
das beste zum schluss, was mich auch richtig freut: fadi mohem. ihn habe ich bislang als 2.0-version von ben klock betitelt, wenn ich ihn mal vor ort hörte: tolle technik, inhaltlich auch gut, aber im set-verlauf zu statisch bzw. monoton. auf der langstrecke zeigte er jedoch seine qualitäten und spielte zur auflockerung durchaus housiges („throw“ von paperclip people bspw.). sonst rannte er mit „phylyps trak“ (weit davor) oder „phase 4“ von jeff mills (gegen 9 uhr) bei mir viele offene türen ein. wenn es sich zur klubnacht mal wieder ergibt, hoffe ich darauf, dass er im rahmen der sonst üblichen vier stunden ähnlich in die breite geht. war richtig gut.

[berlin / 15.12.2023] watergate: warning

teil nachträglich verfasster nachbetrachtungen, um die partybiographie für mich selbst lückenlos zu halten. wie in diesem fall eher stichpunktartig anstatt ausufernd, auf das datum des besuchs zurückdatiert – tatsächlich am 17. dezember 2023 geschrieben.

ablauf

waterfloor
23:00 p/kstr
01:00 3lna
03:00 angel d’lite
05:00 nicole b2b troy vs

mainfloor
01:00 eris
03:00 jcow live
04:00 spray

nachbetrachtung

die warning geht auch innerhalb berlins auf reisen. nachdem sie bereits im oktober die summe im rso bespielen durfte, war jetzt das gesamte watergate dran. dort ist (bereits bei der bewegungsfreiheit im märz offensichtlich) ein generationenwechsel hinter den kulissen im gange, der den club stilistisch etwas breiter aufstellen und – stark vereinfacht gesagt – leute abseits des kompakt/cocoon-spektrums ansprechen möchte. also wurde auch die warning angefragt.

wie schon am vorabend in der säule war meine kondition auch hier thema. ich hatte nicht mal sechs stunden schlaf und auch keine möglichkeit, abends nochmal für zwei, drei stunden zu ruhen. hinzu kommt noch, dass meine zweite runde corona noch nicht so lange zurück liegt. also ließ ich es etwas ruhiger angehen und war dementsprechend „nur“ vom anfang bis fast 5 uhr im club.
ich wiederhole mich gerne: das watergate ist und bleibt ein ort zum sich-wohl-fühlen. die ledercouches sind gerade auf dem waterfloor auch in den dunklen monaten wegen ihrer gravitation gefährlich. den mainfloor habe ich tatsächlich das erste mal seit 2018 wieder in aktion gesehen, und auch da finde ich die durchgängige sitzreihe am rechten ende der tanzfläche sehr gelungen.
am meisten überrascht war ich von der pünktlichkeit der leute. bereits eine halbe stunde nach toresöffnung waren schätzungsweise um die 50 leute im club. sicher wird’s bei sven väth zwei wochen zuvor mehr andrang gegeben haben. aber auch als beide floors in betrieb waren, empfand ich es als stets gut gefüllt und dabei sehr gut aushaltbar. wobei auch klar war, dass die leute gängigeren stilen wie tech- oder acidhouse von eris eher den vorzug gaben als den rauhen, dreckigen breakbeats von 3lna eine etage tiefer.
allerdings: stilistisch verbogen hat sich keine*r der beteiligten. p/kstr anfangs flott breakig, zum schluss auch geradlinig. wie im golden pudel club zu pfingsten stilistisch sehr sicher. technisch an sich auch, konnte auseinanderlaufende tracks jedenfalls gut kaschieren, der rest an sicherheit wird mit der erfahrung kommen.
jcow melodisch-treibend, spray dann mit mehr acid, und das, was ich von angel d’lite mitbekommen habe, war vocalhousig.

ein bunter stilistischer strauß also, der dem watergate für meine begriffe ganz schön gut zu gesicht stand. auch das publikum war im schnitt besser als es allgemeinhin dargestellt wird. sicher mit dem einen oder anderen hemdträger, aber die bodenständigkeit überwog. insofern der vorsatz, auch das angebot des watergate regelmäßiger zu prüfen. den 7. märz 2024 habe ich mir wegen der multisex schon mal notiert – eine weitere reihe, bei der das line-up nicht vorab bekanntgegeben wird.

notierte tracks (alle shazam)

eris
spawn – the thinking man
dj abstract – nothin but a gangsta

3lna
girlcop – crow stew