einer der termine, woran man erkennt, dass das jahr sich dem ende zuneigt. diesmal ohne tanith, dafür mit der rückkehr von roland bpm und zu allem überfluss auch noch quasi um die ecke. habe mich für die giftgrün-variante der flyer entschieden, gibt’s auch noch in grellem pink.
bilder gibt es hier.
review
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1. die kranhalle ist als location wesentlich kleiner, zumindest der dancefloor. der barbereich hinten hätte locker potential für einen zweiten gehabt, oder wenigstens platz für die garderobe. warum man die bei den temperaturen unbedingt draußen unterbringen muss, wo die leute auch noch eine halbe stunde minimum anstehen müssen, bleibt mir ein rätsel. allerdings liefen hinten sehr interessante handkamera-aufnahmen der love parade von 1990 (?).
2. tanith hat gefehlt. klingt wehleidig, als ob man an ihm wie an einer klette hängt, aber er hat es einfach drauf, die leute mit seiner auswahl von höhepunkt zu höhepunkt zu treiben. das hat mir – mit ausnahme von wolle – an dem abend echt gefehlt.
den sound fand ich ok, vor allem wenn man bedenkt, dass das ganze durch einen omnitronic-mixer geschickt wurde, der zwar vier kanäle hatte, aber warum man nicht für 10 euro eintritt etwas besseres mieten kann, ist mir auch schleierhaft. kann es mir nur so erklären, dass er zum club-equipment gehörte und man von organisatorischer seite nicht davon wusste. wirklich laut aufdrehen ging damit jedenfalls nicht.
sehr gelungen fand ich das rotationsprinzip bei den djs. jeder bekam anderthalb stunden, und das ging dann immer im wechsel. da wir erst kurz vor 2 ankamen, haben wir erstmal nur den rest von roland bpm mitbekommen, der von ezh abgelöst wurde, welcher den selben fehler wie letztes jahr beging: platten technisch sauber aneinanderreihen, ohne dabei spannung auf- oder abzubauen. immerhin stimmte das tempo. wolle xdp hat mit chicago im anschluss bei mir dick punkte gesammelt, roland bpm fand ich auch in ordnung, auch wenn er es zum teil leicht machte, indem er in beatlose breaks mixte (wahrscheinlich der mixerqualität geschuldet). ezh hat mich in der früh dann tatsächlich überzeugt, als er auch einige offensichtliche hits spielte (bin bspw. nach “go” – endlich in der originalversion – gegangen). “vortex” habe ich alleine drei male im laufe des abends gehört.
bin immer noch der meinung, dass man sowas öfter im jahr veranstalten sollte. die stimmung war wirklich gut, wenn auch nicht so ekstatisch wie im festsaal. es gab tolle laser, und die location hat prinzipiell auch gestimmt. beseitigt man den offensichtlichen mangel mit der garderobe, kann man dort ruhig wieder was machen. ansonsten hätte ich gegen eine neuauflage in der skalitzer straße nichts einzuwenden.

