bilanz oktober 2006

kurz und knapp:

8462 aufrufe, lassen sich auf 273 pro tag aufrunden. im vergleich zum september leicht besser, obwohl die posting-anzahl quasi gleichblieb.

suchbegriff-top-5:
1. cam fog
2. berghain
3. random noise generation so36 (ja, war geil, mitschnitte wird’s davon nicht geben)
4. highco (knapp daneben)
5. musik cover schaltstufe 13 (die machen auch erstmal zwangspause)

egal, ist eh alles nur der form halber erwähnt. danke euch allen, zieht euch warm an, meine erste erkältung befindet sich gerade auf dem rückzug.

einkäufe vom 01.11.2006

zwar gibt’s hier noch einiges an zumeist schwarzem gold, was euch nähergebracht werden sollte, aber heute habe ich es gewagt und meine ersten mp3s gekauft. die auswahl fiel auf kompakt, die seit geraumer zeit auch paypal integriert haben, was den ganzen vorgang unglaublich erleichterte.
man muss im gegensatz zu bleep keinen benutzeraccount anlegen, was etwas schade ist, weil ich meine rechnungen und bestellungen lokal speichern muss. da fände ich es besser, wenn man sämtliche vorgänge auch auf dem server sichert, um das im bedarfsfall abrufen zu können. so muss man über den serviceschlüssel erstmal ein paar bürotechnische dinge erledigen. vielleicht wird das ja noch verfeinert.
zweiter minuspunkt: die benennung der dateien. zwar kriegt man alles als zip-datei geschickt, in denen auch fein säuberlich nach labels und unterverzeichnissen unterteilt wird, jedoch sind die dateien nach dem „track x“-schema benannt, aber immerhin gut getaggt, so dass man sich entsprechende software zunutze machen und sie einfach danach umbenennen kann.
sonst gibt es nichts zu meckern. die bezahlung erfolgt in echtzeit und man kann sofort danach downloaden, was hier bei ca. 110 mb 19 minuten dauerte. drei eps für 11,60 euro – an sowas kann man sich gewöhnen. sind alle direkt vom cd-master encodiert und klingen entsprechend gut.

metope
kobox
[areal records areal039]

ihr könnt euch sicher denken, was das release am ehesten für mich interessant machte, und da liegt ihr auch richtig. der sleeparchive-remix findet auch eher im subbass-bereich statt, dazu gesellt sich noch ein bisschen dsp-echo neben verzerrungen, womit der track etwas mehr ansprüche als der modeselektor-remix erfordert. ada hat eine richtig schön melodische techhouse-nummer gebastelt, wobei die sequenz ab ca. 6m30s die derzeit allseits beliebten neotrance-anleihen trägt und der track damit ausklingt. dennoch echt schön. basteroid mimt den kindlich-verspulten clown – ich mag sowas ja, kann aber auch die leute verstehen, denen absolut der zugang dazu fehlt.

mufo
c.l.a.u.d.i.a.
[k2 k2/08]

wer hätte gedacht, dass zehn jahre nach studio 1 und den wegweisenden profan-platten auf kompakt wieder etwas erscheint, das genauso trocken, knarzig und doch zeitlos klingt? ja, ich auch nicht. umso angenehmer ist die überraschung, hier ein zeitgemäßes update des sounds von damals zu bekommen, der nicht wie eine billige kopie klingt, sondern durchaus eigene elemente einfließen lässt und zugleich der klangästhetik von damals großen tribut zollt. beim letzten track auch verschaffelt. mehr davon bitte!

spandex
nameless dread
[sleep debt sd004]

hatte es ja erst letztens erwähnt, dass das label nun auch im virtuellen laden untergekommen ist, und die vierte katalognummer gibt es auch erst seit wenigen wochen aus dem presswerk.
ein breites spektrum wird offenbart: unaufdringliche bassdrum mit netten sound- und melodie-gimmicks im augenzwinkernden ersten track, der zweite ist bestens dafür geeignet, den abend (nach dem tieftonbereich sprichwörtlich) ins rollen zu bringen, cooles tool, der dritte ist wohl mit „sci-fi-hüftschwinger“ ganz gut umschrieben, weil die künstliche stimme bei mir assoziationen damit weckt, und der letzte müsste gut zu mr oizo oder feadz passen.
alles ohne unnötige längen, absolut sympathische ep.

monolake-tracks zum freien download

die aktion nennt sich „free track of the month„, für den november sind es sogar zwei tracks (cyan 1 & 2 – die erste veröffentlichung auf chain reaction), encodiert mit 192kbps, zur freien verwendung, was das hören angeht. genaueres zur lizenz steht auf der dazugehörigen seite. in dem zusammenhang ist noch sein offener brief für die künftige promo-policy zu erwähnen, für die er auch mein vollstes verständnis hat.

trotzdem ein sehr feiner zug, das alte material zur verfügung zu stellen. sofern das tatsächlich monatlich wechselt, wird es auch hier stehen, was es neues gibt.

[berlin / 28.10.2006] berghain: klubnacht

pflichttermin, vorfreude seit monaten, usw. usf.

hat jemand vielleicht noch ein bis zwei exemplare der oktober-flyer in papierform? pdf ist schön und gut, aber in meiner papiersammlung würde eine eklatante lücke klaffen. ich schaue morgen noch beim hardwax, ob die vielleicht noch vorrat haben.

klubnacht
berghain
00h00-04h00: nick höppner (playhouse / berlin)
04h00-05h00: b12 live (warp / london)
05h00-08h00: claude young (cynet media / london)
08h00-ende: fiedel (mmm / berlin)
panorama bar
00h00-03h00: sven.vt (memo / berlin)
03h00-04h00: andy stott live (modern love)
04h00-05h00: sven.vt (memo / berlin)
05h00-06h00: claro intelecto live (modern love)
06h00-09h00: dorian paic (raum … musik)
09h00-12h00: prosumer (playhouse / berlin)
12h00-ende: boris (careless) & nd_baumecker (freundinnen)

zum eintritt kann ich erst danach mehr sagen, der scheint derzeit zwischen 10 und 12 euro zu variieren.

tim renner über die zukunft des dudelfunks

und zwar bei spiegel online, wo hin und wieder tatsächlich was äußerst brauchbares zu lesen ist. klar, es ist zukunftsmusik, aber wenn man sich schon aufgrund des studiums mit der entstehung der „größten hits der 80er und 90er und das beste von heute“ (und co.) beschäftigt hat, werden die perspektiven dadurch automatisch interessant.

es sei denn, die gez funkt (haha) mal wieder dazwischen – abgabe für handys etc. aber für das modell sehen manche eh keine zukunft.

[shouted.fm / 24.10.2006] gammelradio – hurra, wir trennen uns!

für kurzentschlossene, hätte aber auch früher daran denken können…
gammelradio
hurra, wir trennen uns!
feat.: philipp & the funker

den funker verschlägt es wegen der arbeit nach basel, daher wird er seine zelte in köln abbrechen und philipp vorerst alleine weitermachen müssen. wenn das studio lörrach (neuer wohnort) betriebsbereit ist, wird jeweils abgewechselt. mal schauen, welche neuen gäste der ortswechsel mit sich bringt.

bis dahin erstmal wenigstens den rest auf shouted.fm hören. wie immer dort auf mth.electro klicken.

ein jahr schräge (unter-)töne

tja, so schnell kann es gehen (um mit einer der standardfloskeln überhaupt zu beginnen). vor einem jahr war die domain freigeschaltet, wordpress installiert und der neubeginn gewagt. ihr wisst eh, wo ihr wegen der vorgeschichte nachgucken könnt. sicherlich könnte man noch die neun monate bei packts.net dazurechnen, aber erstens weiß ich gar nicht mehr, wann ich dort genau mit dem schreiben angefangen habe, und zweitens sollte der (nicht ganz freiwillige) schnitt auch konsequent sein.

ich habe daher auch mal was vorbereitet, und zwar die entwicklung der in der jeweiligen monatsbilanz nachzulesenden aufrufe pro tag. da sag nochmal einer, dass 12 semester vergebliches bwl-studium vollkommen umsonst waren…

das führt mich doch direkt zum ausblick:
zu diesem semester habe ich mich von bwl verabschiedet – endlich. zwar leider, ohne dort jemals auf einen grünen zweig gekommen zu sein, aber dafür wirkt dieses zweite nebenfach nicht mehr als bremsklotz beim studium. brachte allerdings dank der auslaufenden magisterstudiengänge an der humboldt-universität auch den wechsel zum bachelor-studium mit sich.
das stellt sich in der aktuellen situation so dar: geschichte als kern-, die sozialwissenschaften als zweitfach. in geschichte ist lediglich noch eine übung zur berufsfeldbezogenen zusatzqualifikation inkl. praktikum (mit dazugehörigem bericht) zu absolvieren, dann kann ich dort auch schon zur tat, sprich: zur bachelorarbeit, schreiten.
bei den sozialwissenschaften sieht es leider anders aus: dort erwarten mich ein essay, fünf klausuren und nach aktuellem stand der dinge noch drei hausarbeiten zu seminaren. da ich das ganze in einem anfall von selbstüberschätzung in diesem semester packen will, wird es hier in nächster zeit etwas ruhiger. wenn, dann wird sich am ehesten im fortbildungsbereich was tun, obwohl es ganz ohne musik beim schreiben ganz sicher nicht gehen wird. da wird bestimmt der eine oder andere beitrag abfallen.
dank an alle loyalen leser des letzten jahres, ich zähle weiter auf euch.

einkäufe vom 29. september 2006

einmal privat über true-spirit-forumbekanntschaft gormok, einmal discogs. bei ersterem mache ich’s mir leicht.

cyrus
enforcement
[basic channel bc-01]

vainqueur
lyot (basic reshape)
[basic channel bc-03]

quadrant
q 1.1
[basic channel bc-04]

cyrus
inversion
[basic channel bc-05]

quadrant
dub
[basic channel bc-06]

radiance
i / ii / iii
[basic channel bc-08]

damit sind sie vollständig, bis auf die remakes für carl craig, die eh als planet-e-pressungen hier gemütlich im regal stehen. damit besten dank an flo, der nun stolzer besitzer der gesamten transparenten serie zum zehnjährigen jubiläum ist – ich muss mich daher mit schwarz „begnügen“.
ach ja, musikalisch alle über sämtliche zweifel erhaben, pflichtprogramm für jeden ernsthaft interessierten techno-liebhaber.

laurent garnier
coloured city
[f-communications f 086]

aus clubs und fernsehen bekannter gassenhauer des franzosen, versetzt jede gut gefüllte tanzfläche in euphorie.
auf der b-seite ein sehr melodiöser, von chicago ende der 1980er beeinflusster track, was beim titel aber auch naheliegt.

v/a
energy ’94 – streetparade ep
[superstition 2022]

nanu? superstition? eigentlich das designierte trance-label, und dann auch noch zu so einem schweizer großrave? alles dinge, die einen auf die falsche fährte locken, um anhand der artists zu erkennen, dass hier keine ware zum leuchtstabschwenken oder handschuhfuchteln angeboten wird (obwohl ich als jemand, der über rave damals eingestiegen ist, auch nichts dagegen hätte).
beginnen wir mit luke slater, in seinem 7th-plain-alias melodisch in bester detroit-tradition, gefolgt von robert hood mit einem für ihn typisch simplen, aber unglaublich energetischen und pulsierenden track (grund, die platte damals nach einem berghain-besuch auf die wantlist zu setzen – besten dank an pete). rückseite: mike ink, der eigentlich nur „r.e.s.p.e.c.t.“ geremixt hat, aber an der art von acid habe ich immer wieder meine freude. dave clarke zum finale ungewöhnlich ruhig, dazu lässt sich tatsächlich schon „trance“ sagen. auf seiner „red“-serie eindeutig besser.

einkauf vom 11. oktober 2006

shirts kann man ja nie genug haben, und da der derby-store hier bereits des öfteren auftauchte, war es auch an der zeit, ihm einen besuch abzustatten. alleine schon, weil das motiv es mir von der qualifikation bis zum finale angetan, ich dementsprechend abgestimmt und gehofft hatte, dass es tatsächlich den weg auf baumwolle schafft. die shirts stammen von american apparel – m war zu groß, s passt perfekt, wie man ansatzweise sieht.

wer das motiv ein bisschen genauer sehen will, klickt einfach hier. die farben sind durch das scannen vom polaroid, was man hinter der kasse im laden findet, leider etwas blass – anfragen für model-aufträge nehme ich trotzdem gerne an, obwohl ihr euch das für unterwäsche lieber nochmal genauer überlegen solltet…

kann ich ja gleich mit den letzten updates zur lafraise-übernahme verbinden: lafraise.de ist als domain bereits freigeschaltet, wird nur übersetzt und angepasst, motive werden nach wie vor gesammelt, nur nicht mehr im derby zur wahl gestellt – dort ist der letzte gewinner bereits gekürt. in den nächsten wochen wird der umzug vollzogen sein, die derby-seite wird pro verkauftem shirt ein bisschen mehr geschlossen, bis davon keine mehr da sind.
migration hin oder her – euer service bleibt hoffentlich hervorragend und die motive weiterhin so erfrischend.

[berlin / 14.10.2006] so36: tresor records – 15 years. resist!

und wieder einer dieser termine, auf die man sich seit monaten freut, und dann auch noch in einer der traditionsreichsten locations berlins…

start: 23h
eintrittspreis ist zwar nicht angegeben, nehme aber 10 euro an.

p.s.: von random noise generation gibt es ab anfang november mit octave one zusammen (also eigentlich die gesamte burden-familie) eine dvd / cd auf dem hauseigenen label (vinyl mit zwei remixen der album-tracks wird folgen). kann man aber alles nachlesen.