marcel dettmann hat geburtstag und feiert das mit seinem wunsch-line-up. oben glänzt das angebot mit ausgesuchten namen, die nicht alle tage hier zu hören sind (im hinblick auf schweden und detroit).
(alle zeitangaben in winterzeit)
daheim losgegangen bin ich um 3:10 uhr, weil ich tatsächlich vor hatte, nicht vor anbruch des abends heimzukehren. da sind drei ruhige stunden vorab auf der couch nicht das verkehrteste mittel.
hatte mir damit allerdings auch die zeit ausgesucht, in der die schlange am längsten war (ca. die hälfte des weges), eine dreiviertelstunde später war das aber auch überstanden, so dass ich kurz nach 4 in einen schon bestens gefüllten laden kam.
radio slave war da schon dran und hat es auch tatsächlich verstanden, den floor mit einem energetischen techno-set bestens bei laune zu halten. technisch keine offenbarung, eher solide, beileibe nicht katastrophal. marcel dettmann hat aber bereits um viertel nach fünf übernommen, weshalb ich erst dachte, dass man sich auf das rotationsprinzip geeinigt hätte. stellte sich am ende des abends als irrglaube heraus. keine ahnung, weshalb er vorzeitig die segel strich.
ansonsten übliche dettmann-kost mit gewohnten platten, auch schön fordernd. zwischenzeitlich oben in der panorama bar bei andre galluzzi vorbeigeschaut, um festzustellen, dass er sich in dem sound, den er spielt, nicht wesentlich von den berliner konsens-minimal-plattendrehern unterscheidet, wobei ich aber auch bei weitem keinen großteil seiner fünf stunden mitbekommen habe.
unten übernahm ben klock um 8 uhr, und er hat sich im letzten jahr tatsächlich wohl mehr dem etwas fordernden techno gewidmet. jedenfalls war der ein oder andere track aus der downwards-ecke und sogar dj rush (aus der zeit, als man dessen platten noch kaufen konnte) zu hören.
eddie fowkles habe ich oben für 20 minuten gehört, housig, soulig, war zu der zeit, als er das original von „now that we found love“ von third world spielte.
der rest des mittags / nachmittags bestand für mich dann wieder aus dem berghain, wo es die beiden verbliebenen herren ab high noon im ping pong gab, wo die beiden zwar nicht mit allzu harten, aber nichtsdestotrotz mehrfach erfolgreich auf partytauglichkeit geprobten tracks die leute in schwung hielten. tama sumo hatte deshalb leider das los, oben vor einer zu zwei drittel gefüllten tanzfläche zu spielen, was sie aber nicht davon abhielt, echt guten house aufzulegen.
gegangen bin ich um kurz nach 17 uhr, nachdem man von der panorama bar nicht mehr ins berghain kam, da man dort verständlicherweise gerne feierabend machen wollte. als ich kurz zuvor nach oben ging, war die tanzfläche bei dettmann/klock immer noch gut zur hälfte gefüllt.
ein abend nach gewohntem berghain-standard, wobei ich den herren am lichtpult mal ausdrücklich loben möchte: man mag mich altmodisch schimpfen, wenn ich meine, dass zu techno auch stroboskoplicht gehört, aber er schien das wohl genauso gesehen zu haben. jedenfalls gab’s mehr blitzlicht als sonst üblich. bei möglichkeit bitte beibehalten.
Oh Mann, ein Traumlineup und ich muss am Sonntag arbeiten *heul*
Na dann wünsche ich Dir viel Spaß, tanz für mich den Dancefloor mit platt…