killekill klubnacht
redhead (dystopian)
walker (we are) live
stype (killekill) -ableton-set-
ab 23 uhr
5 euro
timetable
23h00-02h30: redhead
02h30-03h30: walker live
03h30-ende: stype
review
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im vorfeld war vorgesehen, dass ich am anfang und ende eine stunde spielen sollte, damit redhead zumindest ein paar leute vor der nase hat, wenn er anfängt. er und ich haben uns aber darauf geeinigt, dass er den kompletten anfang bestreitet und ich dann den schluss. finde ich persönlich angenehmer, nur ein set zu spielen anstatt über den abend verteilt, weil es in einer stunde eh zu keinem richtigen fluss kommen kann. da ihm der anfang auch liegt, war der kompromiss schnell gefunden.
im gegenzug für das entgegenkommen war ich demnach um 23h30 vor ort, wurde mit burial mix begrüßt, und auch sonst war der beginn ordentlich dubbig. er steigerte sich auch behutsam, dabei mit äußerst sauberem mixing, jedoch krankte der gesamte abend daran, dass ganze gruppen abwechselnd nach draußen gingen, die gerade eben noch getanzt hatten. das fällt bei eh nicht so vielen besuchern schon auf, wenn auf einmal acht leute verschwunden sind. die restlichen acht kommen sich danach etwas verloren vor und überlegen auch, ob sie noch weitermachen sollen oder nicht. das war etwas verzwickt, bzw. für mich als dj wäre das die willkommene gelegenheit für selbstzweifel gewesen. es lag jedoch mitnichten an redheads (exquisiter) musikauswahl, da sind ihm von keiner seite vorwürfe zu machen.
walker hielt die noch anwesenden leute während seines sets mit groovendem, teils ordentlich jackigem house auf der tanzfläche. das war als hintergrund für abbau (des technics 1210ers) und aufbau (des eigenen setups) schon zu schade – der war aber innerhalb von zehn minuten erledigt, bei geschlossenen kanälen klappte mit der belegung alles auf anhieb, und im gegensatz zum februar blieb im vorfeld auch genügend zeit für die vorbereitung. so konnte ich also während seines sets in aller ruhe auf der tanzfläche noch ein wenig die hüfte schwingen, aber wie es nun mal so ist: 10-15 minuten vor dem eigenen set kommt die nervosität auf, so dass ich mich hinter den decks postiert habe. gerade nach der vorgeschichte vom februar (wir erinnern uns: durch zu niedrige latenz verursachte verzerrungen, die den spaß am set bremsten) sollte dieses mal vieles besser werden.
auch wenn ich wegen der mickrigen besucheranzahl etwas mehr als eine stunde zum zuge kam: die konnte ich dieses mal genießen. keine verzerrungen, wegen des ableton-internen limiters auch keine sonstigen übersteuerungen, der controller lieferte brav seine signale an den usb-port, wegen ausreichenden loops oder gut zur überbrückung geeigneten tracks geriet ich auch nicht in not, mir innerhalb von 10 sekunden was einfallen lassen zu müssen, was bei der fülle an dateien auf der festplatte leichter gesagt als getan ist. kann damit zusammenhängen, dass ich mir – eigentlich ähnlich wie beim auflegen mit platten – in ableton ein system zurechtgelegt habe, wonach loops und toolige tracks in jeweiliger nähe zueinander untergebracht sind, wohingegen für sich stehende stücke auf die linke spur wandern. das wird erstmal weiter erprobt und bei weiterem gelingen auch beibehalten. raum für improvisation blieb bei der anordnung jedenfalls genügend.
im gegenzug für das entgegenkommen war ich demnach um 23h30 vor ort, wurde mit burial mix begrüßt, und auch sonst war der beginn ordentlich dubbig. er steigerte sich auch behutsam, dabei mit äußerst sauberem mixing, jedoch krankte der gesamte abend daran, dass ganze gruppen abwechselnd nach draußen gingen, die gerade eben noch getanzt hatten. das fällt bei eh nicht so vielen besuchern schon auf, wenn auf einmal acht leute verschwunden sind. die restlichen acht kommen sich danach etwas verloren vor und überlegen auch, ob sie noch weitermachen sollen oder nicht. das war etwas verzwickt, bzw. für mich als dj wäre das die willkommene gelegenheit für selbstzweifel gewesen. es lag jedoch mitnichten an redheads (exquisiter) musikauswahl, da sind ihm von keiner seite vorwürfe zu machen.
walker hielt die noch anwesenden leute während seines sets mit groovendem, teils ordentlich jackigem house auf der tanzfläche. das war als hintergrund für abbau (des technics 1210ers) und aufbau (des eigenen setups) schon zu schade – der war aber innerhalb von zehn minuten erledigt, bei geschlossenen kanälen klappte mit der belegung alles auf anhieb, und im gegensatz zum februar blieb im vorfeld auch genügend zeit für die vorbereitung. so konnte ich also während seines sets in aller ruhe auf der tanzfläche noch ein wenig die hüfte schwingen, aber wie es nun mal so ist: 10-15 minuten vor dem eigenen set kommt die nervosität auf, so dass ich mich hinter den decks postiert habe. gerade nach der vorgeschichte vom februar (wir erinnern uns: durch zu niedrige latenz verursachte verzerrungen, die den spaß am set bremsten) sollte dieses mal vieles besser werden.
auch wenn ich wegen der mickrigen besucheranzahl etwas mehr als eine stunde zum zuge kam: die konnte ich dieses mal genießen. keine verzerrungen, wegen des ableton-internen limiters auch keine sonstigen übersteuerungen, der controller lieferte brav seine signale an den usb-port, wegen ausreichenden loops oder gut zur überbrückung geeigneten tracks geriet ich auch nicht in not, mir innerhalb von 10 sekunden was einfallen lassen zu müssen, was bei der fülle an dateien auf der festplatte leichter gesagt als getan ist. kann damit zusammenhängen, dass ich mir – eigentlich ähnlich wie beim auflegen mit platten – in ableton ein system zurechtgelegt habe, wonach loops und toolige tracks in jeweiliger nähe zueinander untergebracht sind, wohingegen für sich stehende stücke auf die linke spur wandern. das wird erstmal weiter erprobt und bei weiterem gelingen auch beibehalten. raum für improvisation blieb bei der anordnung jedenfalls genügend.
fazit:
ein musikalisch äußerst gelungener und – mit verlaub – von der eigenen technischen leistung her ziemlich zufriedenstellender abend, dem 50 zusätzliche gäste mehr als gut getan hätten. für meinen individuellen lernfortschritt jedenfalls wertvoll, und das ist doch auch schon was.