die perfekte gelegenheit, den neuen mietvertrag für’s so zu feiern. der eintrittspreis liegt nach wie vor bei fünf euro. abfolge des abends: marcel heese / beni / sheldon drake.
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die perfekte gelegenheit, den neuen mietvertrag für’s so zu feiern. der eintrittspreis liegt nach wie vor bei fünf euro. abfolge des abends: marcel heese / beni / sheldon drake.
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auch wenn das umfeld etwas befremdlich scheint, da der preis vom bundesverband der veranstaltungswirtschaft, dem verband der deutschen konzertdirektionen und dem magazin „musikmarkt“ verliehen wird (zusätzlich springt springt howard carpendale den besucher beim besuch der website von rechts an, aber wenigstens moderiert götz alsmann die ganze veranstaltung, das gleicht’s aus): gerade nach dem turbulenten 2009 in der oranienstraße muss die ehrung für den verein (gemeint ist der sub opus 36 e.v.) balsam sein. auf jeden fall haben sie es sich verdient, da sind die 20.000 euro preisgeld sicherlich gut investiert.
für kurzentschlossene gibt es heute abend (16. april 2010, 21 uhr) die dankeschön-party. eintrittspreis sind schlappe drei euro, es spielen:
live: casino gitano / the runaway brides / a pony named olga
djs: gloria viagra / ipek / el pogo / zwei teller eine wahrheit
ausführlicher nachlesen kann man das beim tagesspiegel.
p.s.: im zuge des frühjahrsputzes hat man auch gleich die so36-seite aufpoliert.
p.p.s.: obendrein hat man heute (23.04.2010) verlauten lassen, dass ein mietvertrag bis 2020 unterschrieben wurde.
einer der wichtigsten charaktere im dubstep-geschehen, dem man ohne weiteres glauben schenken mag, wenn er sagt, dass der hype um seine person ihm selbst am unangenehmsten ist, wird endlich die aufmerksamkeit zuteil, die ihm gerade jetzt auch zusteht. im vorfeld der veröffentlichung der zweiten deep-medi-compilation (katalognummern 6-10) und vor allem dem dreifach-vinyl auf dmz, dessen tracks seit einiger zeit unter anderem in seinen sets als dubplates rotierten und ab anfang mai endlich auch den normalen käufer erfreuen kann („return 2 space“ wird das werk heißen), bekommt man in dem artikel einen eindruck davon, wie er langsam, aber dafür stetig in die szene hineinwuchs.
im dazugehörigen interview wird auch schnell klar, weshalb er lieber im hintergrund seinen eigenen weg verfolgt und nicht wie skream, joker oder benga ins rampenlicht drängt – nebst dazugehörigem erfolgsdruck. auch wenn es schlechte nachrichten für diejenigen gibt, die auf eine nachpressung der alten dmz-platten gehofft hatten und ich mit seiner ansicht nicht übereinstimme, dass musik ihre bestimmte zeit hat und auch nur dann erhältlich sein sollte (ist schon paradox, wenn man ganz nebenbei zeitlose tracks geschaffen hat – jedenfalls könnte man „anti war dub“ noch in zehn jahren spielen), liefert er mit seiner bescheidenen art genügend gründe, ihn und seine labels weiterhin zu unterstützen.
nachzulesen ist das hier.
entweder ist es selektive wahrnehmung oder vielleicht auch nur glück, auf die richtigen links zu klicken. aber irgendwie habe ich den eindruck, dass man sich innerhalb dieses elektronischen mediums im zuge der interviews nicht mehr damit begnügen möchte, lediglich an der oberfläche zu kratzen, sondern – fast schon wie im wissenschaftlichen bereich – dezidierte fragestellungen entwirft, nach denen der gesprächspartner befragt wird.
jedenfalls gibt’s bei cdm mal wieder ein gutes beispiel dafür, wie kompositionen innerhalb von ableton live als softwareumgebung realisiert werden, und da kann man sich keinen besseren aussuchen als robert henke alias monolake, der interessante sichtweisen auf seinen alltag als produzent, dozent oder einfacher benutzer der software bietet.
für die lektüre etwas zeit mitbringen, der informationsgehalt ist es allemal wert: klick.
der märz fiel eher durch seine ankündigungen, weniger durch intensive nachbetrachtungen auf. die sind jedoch abgearbeitet, vielleicht profitiert davon der eine oder andere, der sich mit den tücken der musikdarbietung mit digitalen mitteln herumschlagen muss.
dem zuspruch hat die bloße eigenpromotion-, bzw. clubbesuchsandrohungswelle erstaunlicherweise keinen abbruch getan. wie gewohnt nach den ausgangsseitigen besuchern gezählt:
02 / 2010: 6.301, 225 pro tag.
03 / 2010: 7.294, 235 pro tag.
bei den suchbegriffen tat sich wirklich nichts weltbewegendes, was mich in der entscheidung vom februar bestärkt, also gibt es mal wieder charts zum ausgleich:
01. stl – silent state – smallville
02. mark pritchard – heavy as stone / elephant dub – deep medi musik
03. stl – a beautiful mind – echospace [detroit]
04. delta funktionen – silhouette – delsin
05. martyn ft. spaceape – is this insanity (ben klock remix) – 3024
06. sigha – rawww – hotflush recordings
07. horizontal ground – horizontal ground 03 – horizontal ground
08. alexander polzin – lighter – dial
09. snuff crew – free – international deejay gigolo records
10. s.r.i. – krom – new transatlantic
vielen dank für’s interesse. gebt ruhig aktuell der frühjahrsmüdigkeit nach, solange die witterung noch nachziehen muss.