und schon die achte veröffentlichung. für die sammler unter uns in rotem vinyl, die darüber hinaus noch grund zum jubeln haben, wenn ihr herz für analogen acid unter 130 bpm schlägt. das genre scheint beileibe noch nicht ausgereizt zu sein, aber ehe das ganze in marktschreierei ausartet, kann man sich am besten bei soundcloud überzeugen.
für mich die premiere mit neuer festplatte im laptop. warpen und kurze jams sind in ableton bislang überhaupt kein problem, nur steht der langzeittest noch aus. da kann also seagate mal zeigen, was die momentus-xt-reihe so auf dem kasten hat.
start
24 uhr
eintritt
10 euro
reihenfolge club
anfang: stype ableton-set
live-act numero 1: tin man
live-act numero 2: cassegrain
schluss: dj flush garten
adam weishaupt & axiom
war gar nicht mal so leicht, die vorbereitung – das kann ich im nachhinein schon mal sagen. die tracks der ep bringen ja ein eher schleppendes tempo mit, was super zur stimmung der tracks passt. daher tat sich ein zwiespalt bei mir auf: übertreibe es nicht, indem du wie die letzten male um 135 bpm bretterst und damit riskierst, dass es zum tin-man-set einen zu harten bruch geben könnte, aber unterfordere das publikum auch nicht.
insofern hatte ich mich entschieden, es ähnlich wie im horst vor boddika im vergangenen dezember zu handhaben: den dubstep-teil weglassen, es langsam und relativ gerade beginnen lassen, zwischendrin ein paar electro-tracks einstreuen und ansonsten unter 130 bpm bleiben. als mich auf arbeit eine mail von flush erreichte, dass tin man düstere acid-lines über einen bei 120 bpm stampfenden 4/4-takt geplant hätte, war ich schon mal halbwegs beruhigt, die weichen wenigstens in der vorbereitung einigermaßen richtig gestellt zu haben.
frei nach der fußballerweisheit: die wahrheit liegt auf der tanzfläche. und da lief es zwischen 122 bpm am anfang und 127 zum schluss erstaunlich zufriedenstellend – keine beschwerden, da manche nicht mit den dubstep-exkursionen klarkommen mussten (obwohl ich mir die objekt auf hessle audio nicht verkneifen wollte, die jedoch keine leute vergraulte), keine bitte, doch mal was tanzbares oder lauter zu spielen. eigentlich ein set, welches mir klargemacht hat, dass die simplen rezepte immer noch am besten zum ziel führen und sämtliche sorgen vorher unbegründet waren. zwar hatte ich bei der vorbereitung in ableton live manchmal kurze aussetzer, wenn ich einen track von einem slot in den anderen verschieben wollte, aber das lässt sich im nachhinein auf die auslastung schieben, weil das programm da schon gute acht stunden lief. im suicide passierte nichts dergleichen, insofern hat auch die seagate momentus ihre feuerprobe bestanden.
tin man tatsächlich wie angekündigt, wurde vom publikum jedoch gut angenommen. adam weishaupt draußen mit locker-flockigem house, später kurz von axiom abgelöst, der ältere minimale sachen à la studio 1 spielte. cassegrain knüpften drinnen derweil an den vibe des tin-man-sets an, erhöhten jedoch durch simple elemente wie geschlossene hihats und natürlich dem gesteigerten tempo den druck, wurde auch entsprechend honoriert. dj flush präsentierte sich zum schluss – jedenfalls bis 7h30, dann bin ich gegangen – in gewohnter form.
doch, mal wieder ein sehr zufriedenstellender abend. gut besucht waren garten und club gegen 4 uhr gleichermaßen, qualitativ gab es in keinerlei hinsicht etwas zu beanstanden – ein gewohnter killekill-abend mit entsprechendem niveau bezüglich musik, publikum und stimmung. mein set gibt es online, lob, kritik, verrisse gerne hier in den kommentaren posten.
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