und wieder ein eintrag für die liste der nachbetrachtungen, die auf sich warten lassen. dj godfather habe ich nun schon ein paar male zu gesicht bekommen, dj funk fehlt noch (ist aber zu selten hier), dj assault war ein paar male in der stadt, nur war ich nie da. bin etwas neugierig, wie das im horst ankommen wird, wobei auch hgich.t dort gut aufgehoben waren.

start
24 uhr
eintritt
10 euro
review
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ich probiere einfach mal was neues, stelle das fazit an den anfang und arbeite mich von da aus zur begründung vor:
leider hat der abend wieder mal gezeigt, dass ghettotech / booty / wasauchimmer in berlin immer noch zu wenige aus ihren löchern oder der reserve lockt. eine bei axiom (neben dem headliner mein favorit des abends) noch gut gefüllte tanzfläche war beim ende von dj assault auf ungefähr 20 leute dezimiert. dabei machte er trotz schwierigkeiten mit serato einen guten und professionellen job, wenn auch mixtechnisch nicht alles hundertprozentig passte, aber das sollte man bei dem tempo und den tricks echt nicht erwarten. mich hat seine stilistische freiheit ohne rücksicht auf irgendwelche konventionen und die spielfreude positiv überrascht. axiom hat sich einmal mehr als personifizierte kompetenz in sachen „electro“ gezeigt und ein super aufgebautes set hingelegt, was ich auch gerne von den beiden leipzigern behaupten würde. die haben gleich zu beginn (war bereits ab ca. 00h30 da) so gespielt, als wäre die tanzfläche bereits voll oder die primetime angebrochen, was leider dazu führte, dass die spannungskurve eine ziemlich flache war. dennoch auch hier einige tracks für die wunschliste.
schade eigentlich, dass der mut des bookings nicht belohnt worden ist. dennoch toll, das risiko auf sich zu nehmen – sowas ist mehr wert als eine überfüllte party, die musikalisch nur ware von der stange bietet.