2026 startet mit der todesmeldung von einem derjenigen, die mensch ohne übertreibung als teil des rückgrats im berliner nachtleben bezeichnen kann – und zwar in dem teil, der nicht an der oberfläche zu sehen ist. neben der bekannten autonomendisko am ostkreuz gibt es noch diese andere, die wesentlich seltener geöffnet hat. noch viel seltener war ich dort zu gast. wenn ich ihn dort erlebte, war das zwar musikalisch nicht ganz mein geschmack, aber dem dort herrschenden exzess dienlich. sein wohnzimmer nach seinen regeln.
durch und durch ein idealist, der im vergleich zu den größeren namen der bekannteren clubs dieser stadt vielleicht nicht als erstes in der reihe derjenigen genannt wird, die dem berliner nachtleben ihren stempel aufdrückten. aber einer, der den boden für diejenigen bereitet hat, die abseits bekannter pfade was erleben wollten.
ohne wenn und aber: kategorie „urgestein“, der bleibende erinnerungen hinterlässt. immerhin.
r.i.p.