[shouted.fm / 25.03.2008] elektrofahndung (k)nights: d. ment vs. high.co.coon

man mag es kaum glauben: wir bemühen uns tatsächlich um regelmäßigkeit. das duo gab es auch schon ein paar male zu hören, entspannte musikalische unterhaltung am ersten arbeitstag nach ostern ist also garantiert.

elektrofahndung (k)nights
dienstag, 25.03.2008
d. ment (klangterroristen.de / berlin)
high.co.coon (audiosuicide / berlin)

ab 20 uhr
auf shouted.fm

[shouted.fm / 26.02.2008] elektrofahndung (k)nights: ec-requiem

wir haben uns schändlicherweise seit einschließlich november nicht mehr dort auf dem stream blicken lassen, wobei – ehrlich gesagt – bei uns zwei organisatoren andere dinge wesentlich wichtiger waren, auch wenn manch einer meint, dass es nicht zuviel verlangt ist, einmal pro monat eine sendung zusammenzustellen. doch auch die will betreut werden.
wie auch immer: hintergrund des mottos ist die am 1. märz 2008 bevorstehende schließung von electronic culture – ein board, was wirklich eine nette alternative zum technoforum-platzhirsch darstellte, leider auch zur bühne von selbstprofilierung wurde, die das klima nicht zum positiven veränderte. soviel zu den gründen, die betreffenden wissen, wer gemeint ist, muss hier nicht ausgebreitet werden – es bleibt als nachfolgelösung wenopoodo, wo die moderatoren solchen tendenzen hoffentlich entgegenzuwirken wissen und was augenblicklich noch im aufbau begriffen ist.
also ein lachendes und ein weinendes auge, auch entsprechend umgesetzt.

elektrofahndung (k)nights
dienstag, 26. februar 2008
stype (klangterroristen / berlin)
ab 20 uhr

wie immer hier.

das kompressionsfieber in der aktuellen musikproduktion

ist bei radiosendern seit jahren standard – was dort als „eigener sound“ des jeweiligen senders beworben wird, ist letztlich durch equalizer und kompressoren geschickte musik. gerade im elektronischen bereich ist das als stilmittel nicht wegzudenken, wenn man die unsäglichen hardtechno-auswüchse ignoriert und sich stattdessen die labels mit hörbarer industrial-schlagseite wie zhark vor augen führt, kriegt man auch einen guten eindruck, wie man sie auch positiv einsetzen kann.
darum geht es der süddeutschen aber nicht, sondern um die populäre musik, die sich den gegebenheiten der radios angepasst zu haben scheint, und statt dynamikreicher aufnahmen einen recht verfremdeten brei serviert, worüber man sich in zeiten von mp3 und instant-stars aber als letztes kümmert. dennoch: wichtig ist es, darauf hinzuweisen, dass der detailreichtum nicht einer massiven flut an klängen geopfert werden sollte, vielmehr wären etwas filigranere klangbilder wieder wünschenswert und manch sender wäre gut beraten, mit „authentischem klang“ zu werben.

den artikel gibt’s hier.
(mit bestem dank an duck aus dem technoforum.)

david, fahr schon mal den wagen vor

nach den teilweise wenig erquickenden meldungen der letzten tage gibt es wieder mal was positives. nbc wird am 17. februar den pilotfilm einer „knight rider 2.0“-version ausstrahlen – in der hoffnung, dass sich wegen des publikumszuspruchs eine serie daraus entwickelt. pontiac / trans am werden dieses mal nicht in die verlegenheit kommen, eine episode mit ca. einem dutzend autos austatten zu müssen, das übernimmt jetzt ford, und die ladies müssen sich nicht mehr vor „da hoff“ auf bäume retten, sondern vor justin bruening (nie gehört), der – man höre und staune – als mike tracer den sohn von michael knight spielt.

ihr habt sicher schon bemerkt, dass man es westwärts über den großen teich immer noch nicht verlernt hat, hieb- und stichfeste drehbücher zu schreiben. was der knight industries three thousand alles auf dem kasten hat, lässt sich bei spi-on nachlesen. auf den subtil britischen charme eines devon miles muss man allerdings verzichten, da die figur im fernsehfilm „knight rider 2000“, und deren darsteller edward mulhare 1997 verstorben ist.

hoffentlich wird’s ein erfolg, auch wenn k.i.t.t. jetzt wohl weniger diplomatisch agiert, weil er mit aktuellen bond-fahrzeugen mithalten muss.

[studio ef-ost / 01.12.2007] auswilderung

ein ausflug nach münchen steht an, um die rückkehr der hausdame (neben ihrem geburtstag) zu feiern. ehe diese information den meisten lesern noch mehr fragezeichen auf die stirn treiben wird und ich das ganze mit „insiderwissen“ zu retten versuche, gibt es mal lieber das line-up.

auswilderung
samstag, 01. dezember 2007, ab 19 uhr
feat.:
triicle (drunken zen idiot / münchen)
mr fonk (offenbach)
stype (klangterroristen / berlin)

alles weitere dann im dialog, und zwar hier.

wa(h)re schulbildung

über pisa will ich mich hier nicht großartig auslassen. die schlüsse, die bislang daraus gezogen worden sind, mögen zum teil richtig sein, aber manche reaktionen waren es nicht. mangels eigenem nachwuchs kann ich auch nicht beurteilen, wie es heutzutage auf den oberschulen aussieht, sondern muss mich auf erzählungen verlassen.
daher weiß ich, dass meine ehemalige grundschule mit der abschaffung des klassenverbandes und des notensystems bis zur dritten klasse nicht gerade den goldenen weg eingeschlagen hat. schaut man sich im friedrichshainer kiez um, ist man geneigt, den demagogen, die eine stetige vergreisung der bevölkerung prognostizieren, gehörig die meinung zu sagen, wenn man pro tag wenigstens zwei kinderwagen und / oder schwangere frauen auf der straße sieht. eine menge rohmaterial, was in den nächsten jahren zu mündigen bürgern heranwachsen soll, nur kann der bezirk diese menge an abc-schützen schon jetzt kaum bewältigen, weil man diesen boom auch nicht vorhersehen konnte (ich ehrlich gesagt auch nicht. dachte immer, dass prenzlauer berg das mekka des kinderkriegens ist, aber scheinbar haben wir ihnen den rang abgelaufen* – ällabätsch.).
klassen mit 30 + x kindern sind daher nicht mehr die seltenheit, sondern eher die regel und adäquate reaktionen auf die vermeintlich herrschende bildungsmisere damit so gut wie unmöglich. da passt es manchen gut ins bild, die schulen so weit auf effizienz zu trimmen, dass die schüler zwar kernkompetenzen für ihren beruf mitbringen, aber wozu fehlendes eigenständiges denken und hinterfragen führen kann, sieht man an manchen jüngeren damen (teilweise auch herren), die jeden donnerstag herrn soost und co. huldigen und damit perfektes futter für die marketingmaschinerie sind (umsonst hat sich die werte musikindustrie des konzeptes, dass man sich seine eigenen stars wählt, nicht ausgedacht, meine lieben.) oder später lieber die klatschpresse bereichern als wenigstens einmal pro woche in qualität zu investieren – und sei es auch nur zeit (im doppelten sinne), an angeboten im netz mangelt es ja nicht. begabte schüler werden dabei zu kurz kommen und weniger begabte, bzw. lernschwache werden mangels individueller betreuung dabei pech haben. wer das ansatzweise genauer, und vor allem fundierter behandelt wissen möchte, kann sich ein interview mit prof. hans bertram zum thema ganztagsschulen durchlesen, ehe ich noch weiter abschweife.

grund für den eintrag hier ist ein artikel meines ehemaligen direktors vom der humboldtschule in berlin-tegel, der im tagesspiegel für ein bildungsideal plädiert, was – trotz einführung effizienterer studiengänge wie dem bachelor – auch gottseidank an der humboldt-universität nach wie vor gefördert wird. ich kann nur hoffen, dass an meiner ehemaligen „penne“ weiterhin daran festgehalten wird – empfehlen würde ich sie den nach einer passenden schule fragenden nordberliner eltern nämlich immer noch gerne.

hier geht’s zum artikel

p.s.: der web-auftritt der humboldt könnte dennoch mal eine optische auffrischung vertragen. der hat sich seit meinem abitur nicht verändert, aber selbst mit linux-open-source-software lässt sich besseres hinkriegen. einfach mal in der schülerschaft herumfragen, davon dürften einige fit genug sein.

* bedarf fundierteren zahlenmaterials, bis dahin steht das als arbeitshypothese hier.

[shouted.fm / 09.10.2007] elektrofahndung (k)nights: tresor – new faces (25.07.2007)

wenn die sendung schon einmal ausfällt, muss man den hörern zur abwechslung mal was bieten, und da die sets seit geraumer zeit schon fertig sind, muss die nachwelt auch endlich in deren genuss kommen.

elektrofahndung (k)nights
dienstag, 09. oktober 2007
tresor – new faces (25.07.2007) live
20:00-21:44: marcel heese
21:44-23:23: mascon
23:23-02:13: stype

in der reihenfolge des abends an gewohnter stelle.

[shouted.fm / 07.10.2007] inside ec

herr tobi tobsucht hat aufgrund der tatsache, dass es die sunday live sessions nur noch einmal monatlich gibt, mit inside ec eine neue sendereihe aus der taufe gehoben, in welcher er vorgefertigte sets ausgewählter plattendreher vorstellt, die im laufe der jahre schon häufiger beim radio gespielt haben. keine stilvorgaben, 75 minuten zeit, nun bin auch ich mit drei weiteren kollegen dran. ist nicht allzu extravagant, weil die vorbereitungen dafür dann doch etwas zeitintensiver gewesen wären, aber für die sonntagabendliche beschallung allemal geeignet. die tracklist gibt’s hier vorab exklusiv und den mix nach der sendung zum herunterladen.

inside ec
sonntag, 7. oktober 2007
17 bis 22 uhr

knusper (myblog.de/knusper / berlin)
patten (netmusique / berlin)
stype (klangterroristen / berlin)
meltdown

wie immer hier (und später einfach in den kommentaren nach dem link zum set schauen).

tracklist (discogs-ids)
01. 13028
02. 886229
03. 753032
04. 17326
05. 959853
06. 545428
07. 291573
08. 32100
09. 26126
10. 217256
11. 109881
12. 845715
13. 44209
14. 18034
15. 6200
16. 971880
17. 776481
18. 70405
19. 35740

etwaige lautstärkeschwankungen oder pitch-ungenauigkeiten sind der improvisation und der parallelen suche nach der telefunk ep geschuldet, die ich erst nach dem set falsch einsortiert im regal gefunden habe. man merkt aber: es ging auch ohne sie.

[shouted.fm / 11.09.2007] radio gaga: twintowers

ein symbolträchtiges datum, wäre eigentlich unserer sendung vorbehalten gewesen. nur haben wir es nicht geschafft, ein vernünftiges programm zusammenzustellen, und ich muss ja auch nicht alle vier wochen für drei plus x stunden zu hören sein (auch wenn’s einige sicher freuen würde). einspringen werden daher zoe.orange und psycoded – absolut würdiger ersatz, zumal sie eh zu mth.electro gehören wie das salz in der suppe.

radio gaga
dienstag, 11.09.2007
20 bis 24 uhr
zoe.orange & psycoded

schaltet dennoch ein, und zwar hier, lohnt sich.