[shouted.fm / 02.01.2007] elektrofahndung (k)nights: stype

ich weiß zwar, dass ambient den anfang einläuten wird, aber mehr auch nicht. mal schauen, hab ja noch zweieinhalb stunden. sonst ist noch zu erwähnen, dass die hauseigene domain einer frischzellenkur unterzogen wurde und dort jetzt auch regelmäßige inhalte zu erwarten sein dürften. ob die podcast-manie von uns konsequent umgesetzt werden kann, möchte ich lieber nicht garantieren.

elektrofahndung (k)nights
dienstag, 02.01.2007
20h-24h: stype

wie immer: hier lang.

[berlin / 01.01.2007] berghain: klubnacht

damit euch allen ein frohes, gesundes neues jahr. bin relativ ausgeschlafen und werde den lauten jahreswechsel mit beats statt böllern (nein, wie originell, und obendrein auch noch geklaut) gestalten. das klang fast nach krieg in unserer straße heute nacht.

klubnacht
berghain
01h00–05h00: marcel dettmann
05h00–08h00: ben klock
08h00–12h00: andre galluzzi
12h00–15h00: len faki
15h00–ende: luke slater
panorama bar
01h00–05h00: margaret dygas
05h00–06h00: tobias & a guy called gerald live
06h00–10h00: cassy
10h00–14h00: nick höppner
14h00–17h00: boris
17h00–20h00: prosumer
20h00–24h00 (ende): tama sumo & nd_baumecker
lab.oratory d.i.s.c.o.
01h00–04h00: daniel wang
04h00–07h00: boris
07h00-10h00: nd_baumecker
10h00–13h00: tama sumo
13h00–16h00: prosumer

hardwax-einkäufe des letzten quartals

und das ist nicht mal untertrieben, weil sie tatsächlich von ende september bis mitte dezember reichen. ich hatte nur mit den universitären verpflichtungen und den restlichen hiesigen inhalten genug zu tun, so dass ich die rezensionen immer wieder auf die lange bank geschoben habe. nun halt gebündelt, keinesfalls chronologisch, das kriege ich beim besten willen nicht mehr hin. ist auch zugleich der eintrag, mit dem ich euch in die feiertage entlasse. schaltet ein bis zwei gänge zurück, lasst es euch im kreise lieber mitmenschen gutgehen und den weihnachtsstress vor der tür.

sleeparchive
hospital tracks
[sleeparchive zzz 06]

nach wie vor streng an finnland orientiert. ist zwar schön, dass es wieder eine doppel-ep geworden ist, aber die besten tracks sind für meinen geschmack doch zu kurz geraten. ok, als gewiefter plattendreher nimmt man zwei kopien und verlängert das nach belieben, aber wenn das auf kosten uninteressanterer tracks („null sekunden“ ist bspw. einer dieser sorte) geht, muss meckern mal erlaubt sein. gänzlich ungewohnte jazzige, mit acid nach heard-schule gewürzte töne schlägt er bei „diagnosis“ an, was ihm tatsächlich ganz gut steht.
insgesamt stagnation auf hohem niveau, weshalb sammler hierbei sicher nicht nein sagen werden.

ø
aste
[sähkö recordings sähkö-002.5]

um 1992/93 herum entstanden und jetzt erst erschienen. sehr gute entscheidung, die tracks letztendlich nicht nur auf irgendeinem dat verkümmern zu lassen, weil die den heutigen minimalisten immer noch die schuhe ausziehen.
gewohnt hohe vainio-qualität zwischen sequenz-hypnose, fiesen psychotischen stampfern und ruhigen ambient-exkursen. deshalb unwiderstehlich.

andy stott
the nervous ep
[modern love love025]

das album ist mir um einiges zu sauber und trocken produziert, das trifft eigentlich auch auf die dazugehörige maxi zu, nur passte der titeltrack trotz seiner kürze mit seinem melancholischen hauch gut in den herbst, bzw. zu jeder anderen jahreszeit, sofern man für solcherlei gefühle empfänglich ist. die rückseite verweist mit den bleep-sprenkseln wiederum gekonnt auf die sähkö-schule, fügt dem ganzen aber eine sehr passende fläche hinzu, bei der die vermeintliche kälte in der produktion wie weggefegt ist. hervorragend.

shed
shot selection
[soloaction soa1209]
er schafft es, wie selbstverständlich eine lücke zwischen minimalen tönen, detroit-strings und auch dubtechno zu schließen, was nach den zwei tracks sowas von logisch klingt, aber irgendwie noch keiner so gewagt hatte.
die a-seite mit einem an maurizio erinnernden beat, zu dem sich sommerliche techhouse-chords gesellen, die b-seite lässt einen reinen minimal-track vermuten, aber spätestens, wenn die melodie-sequenz einsetzt (die nebenbei bemerkt so klingt, als hätte sich zuviel staub unter der nadel verfangen – ist aber gewollt so gemastert), sollte es mit der ruhe auf der tanzfläche vorbei sein. geht locker als eine der techno-platten des jahres durch.

redshape
2084 / ultra
[music man mm 128]
in sachen music man bin ich absolut nicht mehr auf dem laufenden. sicher, eine robert hood fiel zwischenzeitlich positiv auf, aber das wurde wie so vieles erstmal auf die warteliste geschoben. von redshape gibt’s bereits einiges auf styrax oder delsin, aber das alles hat mich bislang nicht so überzeugt. auf einmal spielt ben klock nach electric indigo so gegen 8h30 morgens im berghain „ultra“, und der track hält auch, was er verspricht. ein von einer abwärts-sequenz getragenes bassline-monster, was zuhause vielleicht zahm klingt, über gute und laute anlagen aber ohne umwege in die beine fährt.
die a-seite ist trance, den man sogar mir verkaufen kann, und das will was heißen.
für mich die bislang besten redshape-tracks, hoffentlich kommt beim belgischen traditionslabel noch ein bisschen was nach.

substance & vainqueur
surface / immersion
[scion versions sv01]
warum sie es nicht gleich als scion veröffentlicht haben, wissen nur die beiden und soll auch hier nicht weiter interessieren.
sämtliches noch so weit ausholendes rezensentenkauderwelsch lässt sich auf die wesentliche aussage reduzieren, dass die beiden nichts verlernt haben, hier dubtechno der güteklasse a abliefern und hoffentlich wieder regelmäßig von sich hören lassen.

rhythm & sound w/ paul st. hilaire
music a fe rule
[rhythm & sound rs-01]
damit ein ausflug ins basic-channel-imperium, wo noch einige lücken klaffen. so auch bei der hier, mit der es sich wie bei jeder ihrer platten verhält: nadel rauf, durchlaufen lassen, am liebsten wieder von vorne hören.

maurizio
ploy ep
[maurizio m-1]
der „strategic mix“ ist eine bombe vor dem herrn, eigentlich schon fast hardcore. lizenz zum freidrehen quasi. auf „eleye“ deutete sich schon die richtung an, die ab „domina“ verfolgt werden sollte. ruhige, warme, durchaus sphärische töne, die auch von ur auf der rückseite in ihrem ploy-remix angeschlagen werden. essentiell, natürlich.

maurizio
m-4
[maurizio m-4]
meilenstein. besser spät als nie, wenn das als entschuldigung reicht.

monolake
alaska remixes
[monolake / imbalance computer music ml 021]
wie üblich, kommen die ersten 1000 exemplare in einer farblichen sonderausgabe, diesmal weiß.
musikalisch verändert surgeon eigentlich recht wenig, nur dass er das beatgerüst von einem geraden 4/4-takt in ein gebrochenes schema umwandelt und dem ganzen eine industrielle(re) note gibt. dennoch handwerklich super, ziehe ich sogar dem original vor.
substance mit zwei versionen eines schemas: in der ersten wird deutlich, wie hoch dubstep am paul-lincke-ufer derzeit im kurs steht und nebenbei auch noch die tieftöner (neben der nachbarschaftlichen geduld) getestet. die zweite wiederholt die im ersten teil in eine mörder-bassline verpackte melodie in einem rauhen minimalen stück, in dem auch die guten alten claps eingesetzt werden.

t++
aquatic / storm
[erosion 006]
bleiben wir bei hardwax-angestellten und teilzeit-monolake-aushilfen. das label ist neu, fängt komischerweise mit der 006 als katalognummer an, warum auch immer.
düstere tracks mit besonderem augenmerk auf dem subbass-bereich. dachte bislang, dass er bei den letzten monolake-sachen für die ungewohnt heiteren töne zuständig war, aber man kann ja auch vielseitig sein. gerade „storm“ ruft erinnerungen an „octagon“ wach, und wenn sich ein track damit vergleichen lässt, kann er nicht so schlecht sein. trotzdem eher was für’s warm-up.

t++
space pong / space break
[erosion 007]
die scheinen echt alle aus einer langen lethargie erwacht zu sein, bei der menge, die gerade erscheint.
im vergleich zum vorgänger sogar besser, wobei „space pong“ ein echt schleppender, stampfender track mit lustig anzuhörenden soundspielereien im hochtonbereich ist. auch ideal für den beginn eines abends.
„space break“ nimmt den titel wörtlich, also gebrochene beats, ruft bei mir zwar eher assoziationen mit der unterwasserwelt als mit den unendlichen weiten hervor, aber mit dem interpretationsspielraum sieht man’s ja nicht so eng. lässt man sämtliches metapher-geschwafel beiseite, bleibt ein ausgezeichnet produzierter, melodisch subtiler track, der in seinen zehneinhalb minuten dauer (eigentlich unendlich, weil er in einer endlosrille endet) auch keine sekunde langeweile aufkommen lässt.

hieroglyphic being
the acid test pt. 1
[mathematics recordings mathematics 002]
auch schon acht jahre alt und kommt wegen der damaligen limitierung nochmal raus. der titel ist programm, „circular motion“ der hit, der auch vom mastering her am besten klingt. beim rest werde ich den verdacht nicht los, dass dort einfach vom chrom-tape gemastert wurde. so bleibt der rauhe charakter der tracks schön bewahrt und ich warte gespannt auf teil 2.

mike dearborn
back to the future
[house music records hmr004]
seit ich die x-mix von dj hell kenne, wollte ich „new dimension“ haben, wobei die damals bei der label-angabe ganz schön gepfuscht haben. auf djax hätte man jedenfalls lange suchen können, bei muzique wäre man richtig gewesen.
egal, der track ist trotz bestenfalls durchschnittlichem klang immer noch oberklasse, und „sexual x-perience“ im original-mix eine feine stolperfalle für djs, die langgezogene übergänge mögen. für geschichtsbewusste eh eine unverzichtbare sache.

tronikhouse
the savage and beyond
[r&s rs9127]
und gleich weiter mit x-mix-nachkäufen, ist auch gleich die selbe cd. „smooth groove“ hält vom tempo her tatsächlich, was der titel verspricht, da sollte man aufpassen, nicht zu schnell vorzulegen, so wie ich das gerne mal mache.
der titeltrack wird auch heute gerne noch zu fortgeschrittener morgenstund von pete im berghain gespielt, die bassline sorgt nach wie vor bei mir für eine gänsehaut. essentiell.

underground resistance
the seawolf / infiltrator
[underground resistance ur-012]
acid-brett von jeff mills, kam seinerzeit auf world power alliance raus, höllisch gesucht, höllisch teuer, daher gibt’s das ganze jetzt mit einem „infiltrator“-remix auf der rückseite in nochmals limitierter auflage mit gleichem artwork auf ur. äußerst löblich. auch hier bei langgezogenen mixen aufpassen. der track geht nach seinen breaks offbeat weiter.

dj bone
body bags
[subject detroit sub-009]
habe es bislang leider nicht geschafft, ihn live zu hören, wurde mir von verschiedenen leuten aber bereits ans herz gelegt.
die platte wollte ich seit längerem schon haben, obwohl sie das rad nicht neu erfindet, aber dennoch mit dem titeltrack ein schön funkig-verdrehtes tool parat hält, in dem die alltagssituation in detroit auch gleich noch via sample vermittelt wird.
die rückseite dann tatsächlich mit loop-techno und düsterem trance mit 313-stempel und für mich eher unwichtig.

cobblestone jazz
india in me
[wagon repair wag 018]
ich hatte seit deren live-act in der panorama bar anfang juli gehofft, dass der track irgendwann mal auf vinyl rauskommt, und nun spielt electric indigo den vor vier wochen. klar, dass ich da nicht lange überlege.
zwei versionen des selben themas um eine hypnotische sequenz, die immer wieder behutsam moduliert wird, den track immer und immer weiter trägt. das konzept, die tracks in einer live-session aufzunehmen und pressen zu lassen,spielt hier vollkommen seine vorteile aus. einmal mit dezenter 303, einmal die pure version, wie ich sie vom sommer noch in erinnerung hatte. wer als dj mal 12 minuten braucht, um eine runde zu verschnaufen, ist damit bestens beraten.

afx
analogue bubblebath vol. 3
[rephlex cat 008 lp]
es gibt irgendwo im netz einen video-mitschnitt von einem seiner live-acts in frankreich anno 1993, wo er unter anderem einen track mit harten industrial-beats und einer wunderschönen fläche spielt, die sich gegenseitig hervorragend ergänzen. nun, das ist „.942937“ auf der lp, womit ein ein dickes dankeschön an xltronic geht, die einen beachtlichen teil des rephlex-kataloges als soundschnipsel auf dem server und meine suche um einiges vereinfacht haben. kann mich nach wie vor nicht daran satt hören, obwohl der rest zwischen acid und breakbeats natürlich ebenfalls aller ehren wert ist. zumal die zuspätgekommenen mit der nachpressung im vergleich zum original ausnahmsweise mal besser bedient sind und gleich noch ein paar tracks der cd als bonus bekommen.

einkäufe vom 16. dezember 2006

hierzu erstmal eine vorgeschichte, die das erste album betrifft. da es sich bei den rezensionen aber um die musik und nicht um nebensächlichkeiten drehen soll, erfahrt ihr von der odyssee eben separat.
anfang november hatte ich mir die „specific momentific“ für sagenhafte 7,50 euro ersteigert, ein paar tage später 12,50 euro überwiesen, weil paket und porto bezahlt sein müssen. alles wunderbar, dachte ich bei mir, als eines schönen montags (wir schreiben den 13. november 2006) ein blauer zettel in meinem briefkasten lag, auf dem vermerkt war, dass die sendung bei unserem bäcker um die ecke abholbereit wäre.
frohen mutes ging ich dorthin, legte den zettel vor, die bedienung suchte ein – nicht für mich bestimmtes – bücherpaket hervor, legte es mir auf den tisch, ich wies darauf hin, dass es nicht für mich bestimmt sei. ein paket, welches bereits äußerlich den anschein hatte, dass eine platte damit verschickt worden sein könnte, war weder im regal neben dem tresen, noch sonstwo im laden zu finden.
„ok, möglich, dass der bote es doch im wagen vergessen hat, probiere ich es eben morgen nochmal,“ sagte mir mein verstand. also am nächsten tag abends zum wiederholten male in den laden, identischer ablauf. mittwoch früh nochmal das gleiche, diesmal stand allerdings zufälligerweise der dhl-wagen mit dem stammboten vor der tür, den ich bei der gelegenheit gleich selbst fragen konnte. er war sich eigentlich sicher, die sendung dort abgegeben zu haben, wollte vorsichtshalber nochmal im lager nachschauen. als sich bis freitag nichts getan hatte, rief ich bei der zuständigen stelle in lichtenberg an, der fahrer wollte sich auch auf den weg zu mir machen, nur wird er mich auf dem weg zur uni wohl verpasst haben.
das wochenende verging, montag abend (20. november 2006) traf ich wagen mitsamt boten bei uns in der straße, gelegenheit beim schopf gepackt, nützte aber nicht viel. er sei sich absolut sicher, das paket in der bäckerei abgegeben zu haben und stellte nüchtern fest, dass es wohl geklaut worden sein müsste. durchaus realistische annahme, weil – und hiermit bitte ich, von beschuldigungen wie „verkappter faschist“ oder ähnlichem abzusehen – das personal des von türkischen mitbürgern betriebenen ladens sich bei meinen drei versuchen nicht die mühe machte, den namen auf dem post-zettel mit dem auf den paketen zu vergleichen. dazu ist zu erwähnen, dass besagtes regal für die in empfang genommenen sendungen zwar neben dem tresen liegt, es im hektischen geschäftsbetrieb aber nicht auffallen dürfte, wenn dort jemand hinlangt. wie leicht ein plattenpaket von außen erkennbar ist, muss ich nicht extra betonen. der stammbote war allerdings bereit, mir den betrag für die platte zu ersetzen, was vergangenen freitag auch endlich unbürokratisch über die bühne ging. in der bäckerei habe ich zumindest versucht, meinem unmut über deren umgang mit in empfang genommenen paketen luft zu machen, aber bis auf eine endlosschleife à la „da müssen sie sich an ihr postamt wenden, wenn ihre sendung verlorengegangen ist.“ (bäckereifachangestellte) – „das habe ich schon probiert, aber wenn das paket bei ihnen abgegeben und gestohlen worden ist, liegt der fehler nicht bei denen.“ (ich) kam dabei nichts raus. ob es an der sprachbarriere oder am desinteresse gelegen hat, überlasse ich dem geneigten leser. für mich ist die geschichte seit samstag erledigt, weil ich immerhin die cd-version des albums für 6 euro im audio-in bekommen habe. den boten habe ich darum gebeten, pakete für mich bitte nicht mehr beim bäcker wühlisch-/gryphiusstraße abzuliefern. wird in seinem interesse liegen, denke ich. schließlich musste er den schaden aus eigener tasche zahlen.
nun aber zum inhaltlichen.

cristian vogel
specific momentific
[mille plateaux mp 027 cd]

sein zweites album für mille plateaux, und im direkten vergleich zu „beginning to understand“ ein wenig gereifter. war beim erstling noch der acid-einfluss deutlich hörbar, verlagern sich die schwerpunkte hier auf wirklich melodiöse stücke, bzw. beim seinerzeit auf hot rotation bei „house-tv“ (aus den guten alten viva-zeiten) gesendeten „gigantic tautological machinery“ auf industrielle töne. zum größten teil überwiegen tatsächlich die auch für außenstehende ohne größere probleme genießbaren tracks, auf hohem niveau spielt sich das ganze natürlich dennoch ab, da sein hang zum perfektionismus bereits damals sein markenzeichen war. und wessen augen bei „cancion sintectica“ nicht feucht werden, ist auch nicht mehr zu helfen. ideal, um die leute im winter nach hause zu schicken, für den sommer ist es dann doch einige spuren zu melancholisch.

justin berkovi
crouton ep
[mosquito msq 007]
mit 1997 war das seine anfangsphase, und wenn ich ehrlich bin, kann ich damit mehr anfangen als mit seinen späteren sachen, obwohl sein überhit auf harthouse drei jahre später immer noch alles in den schatten stellt.
eine typische mosquito-platte, deren a-seite man sich ohne weiteres in hektischen cristian-vogel-sets vorstellen kann, da die doch ein ganz schönes tempo vorlegt und trotz reduziertem arrangement munter vor sich hinquiekt. könnte aber genau das sein, was die leute heute wieder zum abgehen bringen könnte. vielleicht bietet sich irgendwann die gelegenheit.
die b-seite bedient dann die zielgruppe, die es gern ruhiger mag: zunächst mit einem verjazzten track, und der letzte fühlt sich in nähe von stewart walker bestimmt ganz wohl.
eine seiner besten eps, ganz bestimmt.

[berlin / 16.12.2006] berghain: klubnacht

ich versuche einfach mein glück. der laden wird zwei jahre alt, die schlange wird schon jetzt ansehnlich sein, aber rolando habe ich seit einer halben ewigkeit nicht mehr gehört. vielleicht klappt es ja, und mein leichtsinn wird nicht bestraft.

klubnacht
berghain
00h00-04h00: marcel dettmann / ben klock
04h00-06h00: rolando
06h00-07h00: audion
07h00-ende: andre galluzzi
panorama bar
00h00-06h00: theo parrish
06h00-09h00: marcel dettmann / ben klock
09h00-12h00: cassy
12h00-15h00: lindström & prins thomas
15h00-ende: prosumer

zahnarztbesuch 2006

„bei ihnen muss man ja sogar den zahnstein suchen.“

habe – nachdem das bisschen am unterkiefer zwischen den eckzähnen geschichte war – noch ein info-papier zur professionellen zahnreinigung mitbekommen, was ich mir ja mal überlegen kann. wäre die einzige möglichkeit, an mir zu verdienen.
stempel geholt, bis nächstes jahr dann.