[berlin / 09.05.2026] about blank: staub

und das dritte wochenende in folge in der liebsten autonomendiskothek. bis zur für mich übernächsten staub wird es jedoch september – bei aller liebe geht reisen vor.

ablauf

garten

12:00 boyd schidt
14:30 bertrand.
17:00 alienata
19:00 eliott litrowski & irakli

mdf

15:00 objector trax
18:00 ksenia kamikaza
20:00 robert leiner

nachbetrachtung

rein: 15:00 uhr
raus: 23:30 uhr

das gleiche bild wie bei den vorherigen ausgaben: eine staub mit grundsolider musik und der gewohnt tollen mischung an besucher*innen. der garten gegen 15:00 uhr noch bestenfalls halbvoll, aber ab da setzte das exponentielle wachstum bei der publikumsanzahl ein, so dass es zwei stunden später schon mehr als ordentlich gefüllt war. einzig der frühling hätte langsam mal aus dem knick kommen können – aber das nur pro forma, weil das völlig außerhalb der kontrolle von irgendwem liegt.

klare arbeitsteilung: draußen diversität, drinnen bis zu robert leiner eher trocken, wobei mir objector trax wegen des zurückgenommenen tempos besser gefiel.
ich habe daher das einfache prinzip angewendet, wenn die musik allerorten stimmt: den floor wechseln, wenn ein track kommt, der nicht nach meinem gusto ist. bis abends war ich eher draußen und als bekennende frostbeule später auf dem mdf, aus dem ich nur nur mal kurz rausschaute. drinnen war’s nach gartenschließung zwar auch gut gefüllt, ungestörtes tanzen jedoch stets möglich.
klare favorit*innen: draußen alienata, weil stilistisch divers und rauh zugleich. drinnen robert leiner, der in den 1990ern auf r&s mit trance reüssierte. zunächst spielte er nach dem sehr vorwärts gehenden set von ksenia kamikaza (nennt mensch das heuer immer noch „hardgroove“?) sehr zeitgemäß – also trocken und perkussiv. in der zweiten hälfte seines sets bekam er mich mit psy-artigem trance der minimalistischeren sorte (wobei ich hier mangels expertise wahrscheinlich völlig die begriffe durcheinanderwürfle), der auch mal richtung acid geschielt hat. und hat mir damit einen stil angedreht, der sonst gar nicht meine baustelle ist.

notierte tracks

bertrand.

adam beyer – remainings (b1)
human league – all i ever wanted (alter ego remix)
inland – noisefields

objector trax

chlär – fortress of illusion

alienata

green velvet – technology’s out of control
oculus – trust (temudo remix)
grain – g3 (b1)
dj bone – the haunting
deadwalkman – rhythm 11
phuture – rise from your grave (wake da f___ up mix)

robert leiner

rvdmntl – eventualidad constante (adriana lopez remix)
ø [phase] – missing (remix)
franco rossi – orden impuesto
esilum – momentum
jala – resonant core
oton – minimal

eliott litrowski & irakli

cj bolland – angel’s knight
11schnull – ich und meine u-bahn (feat. newinfluenzer) (letzter track)

[berlin / 03.05.2026] about blank: hoch auf dem roten wagen – rresthedonistische maienfahrrt

so viel vorweggenommen: das zweite von drei wochenenden in folge, in denen ich das about blank besuche (und dann eine gewisse zeit lang nicht, aber das ist ein anderes thema). auch die gesamte nächste woche wird sportlich. aber erstmal pünktlich nach dem mittagessen zu einer von der restrealitaet ausgerichteten festivität in den garten der allerliebsten autonomendiskothek.

hoch auf dem roten wagen – rresthedonistische maienfahrrt

garten

14:00 spiegeleule
16:00 chörrchen
16:15 judith van waterkant
18:30 der dritte raum live
20:00 hypnorex

[berlin / 24.-26.04.2026] about blank: sekt? zehn, blank!

hätte schon donnerstag hier stehen sollen, aber besser mit verspätung als nie und natürlich verbunden mit den besten wünschen.
ich werde am späteren samstagnachmittag für die konzerte vorbeischauen und ab sonntagmorgen künstler*innen betreuen. insofern wird die nachlese erst ab sonntagnachmittag fundierter, wenn ich mich nicht durch irgendetwas abbringen lasse.

sekt? zehn, blank!

garten

freitag, 24.04.2026

14:00 ://my heart is a kinderdisco
19:00 pause

samstag, 25.04.2026

17:30 die julias
18:15 der assistent
19:15 stefanie schrank
20:30 knarfmitte killrellöm

sonntag, 26.04.2026

10:00 alex.do
12:00 barbara hofmann
14:30 doudou md
16:30 jessamine
19:00 perel

zelt

freitag, 24.04.2026

20:00 sektempfang
20:30 rattenchor
20:50 fundsachenverlosung mit gisela sommer & inge borg
21:50 krawallkehlchen (://blanki chor)
22:30 upkar & jacopo

samstag, 25.04.2026

08:00 vy tran b2b mika siponen b2b ali e.
12:00 pause
23:00 disco destiny

sonntag, 26.04.2026

02:00 epedemi.c

mdf

freitag, 24.04.2026

21:30 ok nein
22:30 theilen
23:30 ponys auf pump
00:15 pause

samstag, 25.04.2026

02:00 rodmin
04:00 ogtrues
06:00 ponygirl
08:00 stasic

17:00 painzain
19:00 tactile
21:00 sima
23:00 cirkle live

sonntag, 26.04.2026

00:00 hang aoki
03:00 toscan haas
06:00 nina noir
09:00 a:tok b2b thnts
13:00 nadine talakovics
16:00 fr. jpla
19:00 ricardo garduno
22:00 irakli

lobby

freitag, 24.04.2026

23:00 stornoline b2b kluntje

samstag, 25.04.2026

02:00 dj buona sara
04:00 rosa kante

22:00 lena brumby

sonntag, 26.04.2026

01:00 josefina tapia
04:00 eva b2b marcel koar

22:00 hanna baertig b2b sedaction

montag, 27.04.2026

01:00 anja schneider

beach

samstag, 25.04.2026

12:00 menzel
14:00 goldie b2b multifun
16:00 toni pfad
18:00 schorli b2b choreophila
20:00 bbetriebswirt

hütte

sonntag, 26.04.2026

01:00 passiv aggressiv

[berlin / 11.04.2026] about blank: staub

der monatliche stammtermin ruft, wobei es für den garten zwar bereits sonnig, jedoch noch nicht warm genug ist.

ablauf

garten

12:00 derraab
14:30 ryba
17:00 pascal hetzel

zelt

19:30 toxido mask

mdf

15:00 michael rosmann
18:00 projekt gestalten
20:00 eluzid

nachbetrachtung

rein: 13:00 uhr
raus: 23:30 uhr

erneut die bestätigung des ungeschriebenen gesetzes, dass die april-staub die eigentliche garteneröffnung vor dem blank-geburtstag ist. zugegebenermaßen hielt ich die bespielung des gartens angesichts der bestenfalls vorfrühlingshaften temperaturen für eine waghalsige idee (vulgo „schnapsidee“), wurde aber eines besseren belehrt. spätestens dann, als ich von schlangen draußen hörte und es am frühen abend gerade draußen so voll war, dass mensch es fast für die geburtstagsfeierlichkeiten in zwei wochen hätte halten können.

es war also erneut echt gut besucht, mir am abend etwas zu viel, aber das hat mit reizüberflutung zu tun. in jedem fall vielversprechend für die sommersaison. die richtig warmen monate werde ich staub- und sogar berlin-technisch in diesem jahr verpassen, kann mir aber für die zukunft mal notieren, dass das frühe erscheinen eine ziemlich gute idee ist.

sets durchgängig gut bis sehr gut. derraab mit dubbigem techhouse zum einstieg, später melodisch. nicht mein beuteschema, aber schön betanzbar, dem slot völlig angemessen. dubbig ging es auch bei ryba weiter, wobei sie die kurve zu chordigem techno nahm. ein guter anknüpfungspunkt für pascal hetzel, der zwischen techno und house mit blick nach detroit sowie chicago spielte. auch wenn es bei den kalten temperaturen eine gute entscheidung war, toxido mask im zelt spielen zu lassen: von ihr habe ich kaum etwas mitbekommen. dafür war es abends auf dem mdf zu gut.

michael rosmann dort mit dem schnörkellosen, minimaleren techno, wie er gerade wieder in mode zu kommen scheint, bei komplett unaufgeregtem tempo. das brachte projekt gestalten hinein, mit mehr perkussiveren anteilen. eluzid ist für mich die gewinnerin, da sie stilistisch über dubtechno bis jazzigeren tracks und etwas bass music zum schluss und breakbeats zwischendrin (für mich immer ein pluspunkt!) einen echt guten faden im set hatte.

in kombination mit dem menschlichen: eine staub nach gewohnt hohem guten standard. liest sich vielleicht langweilig-routiniert, ist aber beileibe nicht so gemeint, sondern vielmehr im gegenteil, da nicht selbstverständlich.

notierte tracks

derraab

janeret – scape
foglight – sun algorithm
arkady antsyrev – loud ’n proud

ryba

synthek & audio louis – on the edge
oscar mulero – signal trace
moderat – bad kingdom (marcel dettmann remix)

michael rosmann

avant.ocs & red rooms – pulsar

projekt gestalten

seigg – locked
seigg – evolutionary pressure

pascal hetzel

dajusch – it’s the e
floorplan – never grow old (re-plant) (direkt danach)
los hermanos – quetzal

eluzid

yan cook – balance
claudio prc – torque
ottagone – ottagone 011
kink & raredub – time to change (special request vip)

[berlin / 14.03.2026] about blank: staub

zweiter samstag im monat – da ist klar, was das heißt. für mich dieses mal zwischenstation zwischen zwei besuchen am wriezener karree. werde eher früh da sein und auch früher gehen.

ablauf

lobby

15:00 nadine talakovics
18:00 caleb esc
21:00 x tin

zelt

12:00 moe
14:30 farhan
17:00 rapha.
19:30 kovvalsky

nachbetrachtung

da wird „laberstaub, daher weniger ausführlich“ zu meinem neuen evergreen. hab es in den ersten zwei stunden meiner anwesenheit (grob ab ca. 15:30 uhr) nicht weiter als zu der sitzfläche am lobby-eingang geschafft. stellt eine völlig neue dimension des ankommens und einen neuen rekord sowieso dar.

ansonsten flashback um zwölf jahre zurück, als ich die staub kennenlernte, die damals ausschließlich auf der lobby stattfand. das lichtpult links hinter der bar fiel mir bereits bei den winter holidays auf. sollte das permanent sein: ist aus zweierlei gründen eine gute idee. erstens, weil das licht dadurch mal nicht auf autopilot läuft und damit schön die musik akzentuiert. zweitens (völlig uneigennützig) entsteht dadurch eine nische zwischen licht- und dj-pult. war schon vorher eine gute ecke, um etwas ungestörter zu tanzen. das klappt jetzt noch besser, weil das lichtpult den publikumsverkehr dort minimiert.

im zelt war ich insgesamt vielleicht zwei minuten, also bleibt das aus der musikalischen bewertung raus. füllgrad- sowie stimmungstechnisch hat’s mich gefreut, dass beide floors richtig gut funktioniert haben.
nadine auf der lobby meine klare favoritin – dubbig, später melodisch, immer treibend, super auf den punkt. hab nichts shazamt oder erkannt, daher bleibt’s bei der kurz-nüchternen beschreibung. caleb nahm verständlicherweise etwas tempo heraus, aber auch bei ihm musste mensch sich wieder einmal um geschmacks- sowie technische sicherheit keine sorgen machen.

mich hat’s als üblicherweise erklärten lobby-skeptiker überzeugt, von daher schön, dass die entscheidung so getroffen worden ist. gerne wieder, insbesondere in den helleren monaten. wegen der berghain-kantine im anschluss blieb’s für mich bei „nur“ vier stunden. war jedoch auch eine gute entscheidung.

notierte tracks

caleb esc

function – disaffected
cirkle – machina
decka – under influence
o/v/r – interior

[berlin / 14.02.2026] about blank: staub 13

die 13 soll glück bringen. in jedem fall trifft das mit dem monatlichen jour fixe in der autonomendiskothek auf mich zu, für den ich mir den terminkalender nach wie vor gerne freiräume. gratulation ist nach wie vor ehrensache und die feierlichkeiten opulent in dauer und umfang.

ablauf

mdf

15:00 kobzev
18:00 wesley
21:00 stanislav tolkachev
23:00 bertrand.
02:00 ly sas
05:00 irakli

zelt

13:00 cara carpaccio
16:00 sirs
19:00 john osborn
22:00 pause
10:00 anja zaube

lobby

22:00 modschi b2b dj detective
02:00 anna z.
05:00 wolle xdp

wellness-punk-floor

17:00 tensor
18:00 i.nez
19:00 mel
20:00 manfred tiek
21:30 stype
23:00 ryba
01:00 a:lyrisch live
02:00 corala
03:00 j.otam
04:30 dk dent
05:30 modschi
06:30 angels in bademantel

nachbetrachtung

rein: 18:45 uhr
raus: 5:45 uhr

eine geburtstagsfeier mit allen schikanen und vor allem vielen gratulant*innen – jedenfalls von samstagabend bis ca. 2 uhr, ab da entspannte sich die lage. klar, für blank und staub gleichermaßen toll, hochverdient, die beste und dem anlass mehr als angemessene mischung an leuten etc. – für mein zns jedoch zuviel. eskalation ist da momentan absolut keine priorität, sondern vielmehr das gegenteil. hinzu kam noch der bei mir vor auftritten übliche tunnel während der üblichen ankunftsrunde, insofern müssen „hitradio-gewitter von sirs“ und „house-charmeoffensive von john osborn im anschluss“ als grobe koordinaten herhalten.

über den gesamten verlauf gesehen habe ich selten so viel zeit in der hütte verbracht – meinen eigenen beitrag mal ausgeklammert. wenn es beweise für die detailverliebtheit braucht, die die staub so auszeichnet – auf den nicht mal 20 quadratmetern fand mensch sie. deko sowie licht waren stetig im wandel und die hütte jederzeit eine mehr als gut funktionierende oase, sobald die zitterpartie durch den garten absolviert war.
„viel zu tanzbar“ dachte (und sagte) ich hunderte male, bevor es für mich losging. manch langsamere platten von manfred tiek riefen mir dann aber doch in erinnerung, dass der floor als völlig freie spielwiese konzipiert war.
zur manöverselbstkritik, welche dezidiert zur transparenz und nicht als fischen nach komplimenten gedacht ist: in meiner ersten hälfte habe ich mich bei abnehmender fülle ob angewandter sturheit (wonach ich so untanzbar wie möglich spielen wollte) so weit gegeißelt, dass meine backup-festplatte mit der gesamten sammlung bereits am zweiten cdj baumelte und einsatzbereit war. die zweite hälfte kehrte das völlig und nachhaltig um – da waren neben dem loyalen anhang auch ein paar neutrale leute darunter, die das mitgemacht haben – vielen, vielen dank dafür! ein set, das mich am ende darin bestärkt hat, dass es sich lohnt, bei einer linie zu bleiben und es eben zu den nebenwirkungen gehört, dass leute ihre zeit brauchen, um bei experimentielleren dingen einzusteigen. ein dj für hymnische momente werde ich in diesem leben nicht mehr.
ich würd’s wieder tun, nächstes mal mit noch weniger kickdrums. bei der vorbereitung habe ich in bezug auf’s ineinandermischen von soundscapes und passenden tonarten abseits von beatgrids definitiv blut geleckt.
die tracklist steht am ende, falls sich wer aus der leser*innenschaft eine playlist zusammenstellen möchte. ohne etwas versprechen zu wollen: evtl. baue ich das noch aus und nehme das nachträglich daheim auf.

von a:lyrisch hätte ich gerne mehr mitbekommen, aber erstmal im kreise des harten kerns im zelt sitzen und plaudern war zu dem zeitpunkt gebotener. bei corala fand ich den ebenfalls langsamen, basslastig-breakbeatigen anfang sehr vielversprechend. erhöhte sie schnell auf techhouse-kompatibles tempo, hat aber über die gesamtstrecke u.a. mit dubstep-artigen tracks schöne kontraste gesetzt. dk dent später ebenfalls mit techhouse, der in richtung 2000er-minimal blinkte – und das war für die uhrzeit auch nicht verkehrt.

auf dem mdf habe ich’s versucht, kam aber musikalisch nicht so recht hinein. schlecht war’s keineswegs, aber anna z. in der lobby definitiv interessanter. wenn auch zum großteil mit geraden kicks unterwegs, freut’s mich immer, dass sie den einen oder anderen electro- oder gar dubstep-track zur auflockerung einbaut und dabei nie den flow aus den augen verliert. wolles trance-set habe ich nur sekundenweise beim durchgehen gehört, daher wäre jegliche einschätzung absolut unfundiert.

notierte tracks

sirs

bill medley & jennifer warnes – (i’ve had) the time of my life
lou rawls – you’ll never find another love like mine
whitney houston – i will always love you

john osborn

the mole people – break night

manfred tiek

jürgen paape – so weit wie noch nie (in der version von der kompakt 62, nicht von der „total 3“)

anna z.

hijinx – illusions
deluka – plastic funk

stype

itty minchesta – hamburg is nich schuld daran / city nord
pita – 4
coil / nine inch nails – closer (unrecalled)
anthony child – the chief
laurent garnier – la détente: la leçon
autechre – tbm2
massive attack v mad professor – weather storm (dub) & perila – ways & pita – ce3*
donato dozzy, sabla – forma 1
oval – do while & perila – lish & kim hiorthøy – yellow minute & sadie powers – right after**
kevin drumm – morning
superpitcher – tomorrow
ulla – both feelings
squarepusher – my sound

*: „weather storm“ geht 20 minuten, die zwei zusätzlichen passten harmonisch sowie zeitlich super, also ließen sie sich gut reinmogeln.
**: da gilt das gleiche, nur dass die oval 24 minuten lang ist.

[berlin / 24./25.01.2026] about blank: blank winter holidays

die staub fand im januar nicht statt, aber wenn die lieblingsautonomendiskothek sich mal selbst feiert, sollte der weg schon drin sein. bin sonntag tagsüber definitiv am start, evtl. auch bereits samstag.

blank winter holidays

zelt

samstag, 24.01.2026
15:00 jovana reisinger liest: pleasure
16:15 sven weisemann
20:30 rex the dog live
22:00 pause
23:00 dj flush & riots in paradise
sonntag, 25.01.2026
06:00 pause
08:00 jessamine
11:00 hypnorex
14:00 sven dohse
16:30 karete bu
19:00 barbara hofmann b2b denis stockhausen
22:00 abhängen und labern

lobby

samstag, 24.01.2026
21:00 lena brumby
sonntag, 25.01.2026
00:30 skala
02:30 cecilia tosh b2b kat davids
05:30 eva

mdf

samstag, 24.01.2026
22:00 soraya
sonntag, 25.01.2026
01:00 irakli
04:00 shaleen
06:30 fr. jpla
09:00 pause
15:00 v:sonntag
18:00 recondite live

garten

samstag, 24.01.2026, 16:00-21:00
aerotrim space simulator
pangalaktische donnergurgler
glühwein & tee
gulaschkanone (vegan)

nachbetrachtung

das blank hat mehr oder minder meinen wochenendablauf strukturiert und ich meine künstler*innenbetreuungsfähigkeiten ausgeweitet. weniger verklausuliert: ich habe rex the dog am samstagnachmittag vom flughafen abgeholt. dabei instinktiv die richtige entscheidung getroffen, den vw polo von miles gleich für sechs stunden zu mieten (wobei die 50 inklusiv-kilometer nicht ausgereicht haben). und gelernt, dass mensch in nähe des ikea auf der waltersdorfer allee in parkhäfen warten kann. die ausschilderung richtung terminal 1 & 2 lässt dort etwas zu wünschen übrig, so dass ich eine ehrenrunde später hinterherfahrenderweise gelernt habe, dass mensch einfach stur bis zum ende der hugo-eckener-allee fahren muss, um wieder auf den melli-beese-ring zu kommen, der vor die ankunftsebene führt. weiß ich alles für’s nächste mal – ich würd’s wieder tun. sogar die route, die über die seit eröffnung des a100-abschnitts notorisch tagsüber verstopfte elsenstraße/-brücke richtung club führte, war für den zeitpunkt die schnellste.

aber ich schweife ab. zwei mal war ich da. samstag von 16:00 bis 22:45 uhr, sonntag von 16:30 bis 22:00 uhr. und kann mich nur wiederholen: das about blank zeigt sich bei solchen hauseigenen wochenend-partys von seiner besten seite und das publikum nimmt es dankend an.
so war das zelt bereits um 18 uhr am samstag sehr gut auf betriebstemperatur, wo sven weisemann die erste halbe stunde sehr schön mit ambient bestritten und sich dann gemütlich zu house vorgearbeitet hatte. in den letzten anderthalb stunden hittig, aber damit der party dienlich.
der füllgrad im zelt hätte es schon zugelassen, dass lena brumby schon um 20 uhr in der lobby hätte anfangen können, so wurde das audiosignal vom zelt dorthin geleitet, wo rex the dog seinen durchaus mit pop-appeal angereicherten melodischen techhouse spielte und damit auch goldrichtig lag. „change this pain for ecstasy“ und sein remix für robyns „dancing on my own“ zum schluss.
lena brumby zum ersten mal gehört, hat mit deepem, aber zugleich forderndem house richtig guten eindruck bei mir hinterlassen. hunger sowie füllgrad und die aussicht auf den sonntag hatten bei mir jedoch längst mentales oberwasser, also bin ich los.

der sonntag war das erwartete treffen des harten kerns. v:sonntag hypnotisch-dubbig auf dem mdf, karete bu mit zackigem house im zelt. da hat es sich (blank-typisch) ergeben, dass ich mich verquatscht habe. es wurde jedoch indirekt klar, wann recondite gestartet ist, da es ab dann im zelt ca. halbvoll war. seine letzten zehn minuten habe ich mitbekommen, und das im durchgang zur mdf-bar, weil’s mir selbst im mdf-seitenschiff zu viel durchgangsverkehr gewesen wäre. schöne, dauerpräsente basslines jedenfalls und ein guter schlusspunkt.
barbara und denis hatten im anschluss keine mühe, das publikum im zelt zu halten – auch hier zwischen hits und episch, was für den abschluss komplett in ordnung ging.

notierte tracks

sven weisemann

aaron carl – down
cassius – feeling for you (direkt danach)
der zyklus – elektronisches zeitecho
moderat – bad kingdom (marcel dettmann remix)
shut up and dance – raving i’m raving
dave clarke – wisdom to the wise
deichkind – bon voyage (feat. nina mc) (direkt danach)
dune – hardcore vibes (als schlusstrack direkt danach)

karete bu

frankie knuckles – baby wants to ride
blaze – lovelee dae (zum schluss)

barbara hofmann b2b denis stockhausen

max mars – morgen war gestern (s.o.n.s. remix)*
dj ibon – svever
der dritte raum – hale bopp
blumfeld – tausend tränen tief (loverboy mix)
mj lan – generate bodies
wb – somewhere over the slippybergün
malaria! vs. chicks on speed – kaltes klares wasser (zum schluss)

*: durch amtshilfe von außerhalb identifiziert.

[berlin / 13.12.2025] about blank: staub

und dann gibt’s noch den monatlichen stammtermin.

ablauf

zelt

12:00 i.nez
15:00 insa
17:00 ed davenport
19:30 resom

mdf

15:00 v:sonntag
18:00 caleb esc
21:00 magna pia

nachbetrachtung

rein: 16:30 uhr
raus: 23:30 uhr

und ich kann’s kurzhalten: eine staub im guten musikalischen durchschnitt, menschlich wie immer aus dem bilderbuch. 100-200 gäste mehr hätte ich der ausgabe schon gewünscht, aber als netten nebeneffekt hatte ich selbst in den schlussminuten auf dem mdf unbehelligt genügend platz.
caleb esc dort zwischen trippig und rauh mit subtilerem aufbau als magna pia. dessen erste 20-30 minuten seines sets waren für mich etwas statisch, in der letzten halben stunde fand ich ihn dafür wesentlich besser.

ed davenport im zelt housig/techhousig, mal melodisch, mal basslinig, schön in wellen. resom mit der von ihr gewohnten vielfalt mit schwerpunkt auf house, spielte in wohnzimmerlautstärke nach 22:00 uhr etwas weiter.

notierte tracks

caleb esc

jokasti & nek – sleep spindles
linear phase – mandatory
deas – block

resom

italojohnson – itj05b1 (bambounou remix)
x-press 2 – say what! (london underground mix)
moloko – forever more (francois k & eric kupper vocal mix)*

magna pia

astronomical telegram – amarilla

*: durch hilfe von außerhalb identifiziert. hatte roisín murphy solo vermutet und den songtext missverstanden.

[berlin / 04.12.2025] about blank: treuhandtechno

in kurzform: die abwicklung des veb narva seitens der treuhand, die vom kollektiv panzerkreuzer rotkäppchen in form eines theaterstücks präsentiert wird. gab es anno 2021 und 2022 an ort und stelle schon mal, wird jetzt erneut aufgeführt.

mehr infos und tickets gibt es hier. und am 4. dezember eine aftershowparty mit diesen beiden damen:

21:00 cora s.
22:30 barbara hofmann

[berlin / 08.11.2025] about blank: staub

nachdem ich im oktober nicht abkömmlich war, geht es zurück zum stammtermin.

ablauf

zelt

12:00 daraio
15:00 mr ties

mdf

15:00 neen
17:00 oliver deutschmann
19:00 pulso
21:00 kimmy msto

nachbetrachtung

rein: 15:30 uhr
raus: 0:30 uhr

kann ich kurz machen, weil es für mich eine eher „sozial geprägte ausgabe“ (vulgo: laberstaub) mit einzelnen tanzabschnitten war.

der mdf war für mich gewinner und bereits nach 16 uhr gut gefüllt. neen bereits schön rauh und toolig, oliver deutschmann erneut mein deutlicher favorit, der einmal mehr seine qualitäten ausgespielt hat: trocken mit wuchtigem bassfundament an den richtigen stellen. einfach auf den punkt.

mr ties habe ich erst zum zweiten mal gehört (das erste mal auf der nachtdigital anno 2016, zur homopatik habe ich es nie geschafft). bekannt für stilistisch wilde ritte, was dieses mal von ebm zu disco zu detroit zu techno zu house reichen konnte. war mir noch bei resttageslicht etwas zu viel kraut und rüben, aber in seinen letzten 20 bis 30 minuten hat’s bei mir gezündet. beim mdf kam ich im anschluss bei bleepigem techno nicht mehr rein, aber das ist eine präferenzfrage und wurde durch plaudern im zelt für mich bestens ersetzt.

notierte tracks

neen

dawid bojczuk – together

oliver deutschmann

philip bader – 61
phara – second skin
exos – enter the danger
tensal – beg to be destroyed

mr ties

paperclip people – throw
foremost poets – moonraker (accapella)
jeff mills – the bells
howiezi – high off the music
pär grindvik – folium