der monatliche stammtermin ruft, wobei es für den garten zwar bereits sonnig, jedoch noch nicht warm genug ist.

ablauf
garten
12:00 derraab
14:30 ryba
17:00 pascal hetzel
zelt
19:30 toxido mask
mdf
15:00 michael rosmann
18:00 projekt gestalten
20:00 eluzid
nachbetrachtung
rein: 13:00 uhr
raus: 23:30 uhr
erneut die bestätigung des ungeschriebenen gesetzes, dass die april-staub die eigentliche garteneröffnung vor dem blank-geburtstag ist. zugegebenermaßen hielt ich die bespielung des gartens angesichts der bestenfalls vorfrühlingshaften temperaturen für eine waghalsige idee (vulgo „schnapsidee“), wurde aber eines besseren belehrt. spätestens dann, als ich von schlangen draußen hörte und es am frühen abend gerade draußen so voll war, dass mensch es fast für die geburtstagsfeierlichkeiten in zwei wochen hätte halten können.
es war also erneut echt gut besucht, mir am abend etwas zu viel, aber das hat mit reizüberflutung zu tun. in jedem fall vielversprechend für die sommersaison. die richtig warmen monate werde ich staub- und sogar berlin-technisch in diesem jahr verpassen, kann mir aber für die zukunft mal notieren, dass das frühe erscheinen eine ziemlich gute idee ist.
sets durchgängig gut bis sehr gut. derraab mit dubbigem techhouse zum einstieg, später melodisch. nicht mein beuteschema, aber schön betanzbar, dem slot völlig angemessen. dubbig ging es auch bei ryba weiter, wobei sie die kurve zu chordigem techno nahm. ein guter anknüpfungspunkt für pascal hetzel, der zwischen techno und house mit blick nach detroit sowie chicago spielte. auch wenn es bei den kalten temperaturen eine gute entscheidung war, toxido mask im zelt spielen zu lassen: von ihr habe ich kaum etwas mitbekommen. dafür war es abends auf dem mdf zu gut.
michael rosmann dort mit dem schnörkellosen, minimaleren techno, wie er gerade wieder in mode zu kommen scheint, bei komplett unaufgeregtem tempo. das brachte projekt gestalten hinein, mit mehr perkussiveren anteilen. eluzid ist für mich die gewinnerin, da sie stilistisch über dubtechno bis jazzigeren tracks und etwas bass music zum schluss und breakbeats zwischendrin (für mich immer ein pluspunkt!) einen echt guten faden im set hatte.
in kombination mit dem menschlichen: eine staub nach gewohnt hohem guten standard. liest sich vielleicht langweilig-routiniert, ist aber beileibe nicht so gemeint, sondern vielmehr im gegenteil, da nicht selbstverständlich.
notierte tracks
derraab
janeret – scape
foglight – sun algorithm
arkady antsyrev – loud ’n proud
ryba
synthek & audio louis – on the edge
oscar mulero – signal trace
moderat – bad kingdom (marcel dettmann remix)
michael rosmann
avant.ocs & red rooms – pulsar
projekt gestalten
seigg – locked
seigg – evolutionary pressure
pascal hetzel
dajusch – it’s the e
floorplan – never grow old (re-plant) (direkt danach)
los hermanos – quetzal
eluzid
yan cook – balance
claudio prc – torque
ottagone – ottagone 011
kink & raredub – time to change (special request vip)