und es geht munter weiter. bei den beiden protagonist*innen habe ich auch keine weiteren fragen oder gar bedenken.
180 min
jakojako live
irakli
nachbetrachtung
wenn das so weitergeht, wird 180 min zu einem format, das ich abonniere. die bislang zwei ausgaben in diesem jahr haben gezeigt, dass ambient sowie experimente in einem mittelgroßen raum sehr wohl ihre anhänger*innenschaft finden und beide male mit flexiblem raumkonzept überrascht. macht das zenner für mich zu einer adresse, die für solche zwecke wie geschaffen ist.
einzig die stühle in der mitte erschlossen sich mir nicht. bei irakli standen die leute ohnehin am rand, jakojako fing mit dem detect ensemble und damit richtiggehend jazzig an. da wurden besagte stühle weggenommen, um das publikum näher an die bühne zu rücken. jedoch wurde der durch die stühle freigehaltene platz erst für die tanzperformance von ruumbln21 in der zweiten hälfte benötigt, da haben angestellte das publikum freundlich zur seite gebeten. kurzum: der stühle hätte es nicht bedurft.
etwas störend die kameras, die aber eher das geschehen auf der bühne einfingen. sonst war der abschnitt mit detect ensemble im rahmen der abstraktion richtiggehend einladend zum kopfnicken, die zweite hälfte von soundscapes und melodien geprägt. und somit beide male jeweils passend. auch wenn ihre veröffentlichungen mir melodisch meist zu ausufernd sind: in dem rahmen hat jakojako mich überzeugt. schön, dass das format künstler*innen soviel kreativen raum bietet.