[berlin / 09.05.2026] about blank: staub

und das dritte wochenende in folge in der liebsten autonomendiskothek. bis zur für mich übernächsten staub wird es jedoch september – bei aller liebe geht reisen vor.

ablauf

garten

12:00 boyd schidt
14:30 bertrand.
17:00 alienata
19:00 eliott litrowski & irakli

mdf

15:00 objector trax
18:00 ksenia kamikaza
20:00 robert leiner

nachbetrachtung

rein: 15:00 uhr
raus: 23:30 uhr

das gleiche bild wie bei den vorherigen ausgaben: eine staub mit grundsolider musik und der gewohnt tollen mischung an besucher*innen. der garten gegen 15:00 uhr noch bestenfalls halbvoll, aber ab da setzte das exponentielle wachstum bei der publikumsanzahl ein, so dass es zwei stunden später schon mehr als ordentlich gefüllt war. einzig der frühling hätte langsam mal aus dem knick kommen können – aber das nur pro forma, weil das völlig außerhalb der kontrolle von irgendwem liegt.

klare arbeitsteilung: draußen diversität, drinnen bis zu robert leiner eher trocken, wobei mir objector trax wegen des zurückgenommenen tempos besser gefiel.
ich habe daher das einfache prinzip angewendet, wenn die musik allerorten stimmt: den floor wechseln, wenn ein track kommt, der nicht nach meinem gusto ist. bis abends war ich eher draußen und als bekennende frostbeule später auf dem mdf, aus dem ich nur nur mal kurz rausschaute. drinnen war’s nach gartenschließung zwar auch gut gefüllt, ungestörtes tanzen jedoch stets möglich.
klare favorit*innen: draußen alienata, weil stilistisch divers und rauh zugleich. drinnen robert leiner, der in den 1990ern auf r&s mit trance reüssierte. zunächst spielte er nach dem sehr vorwärts gehenden set von ksenia kamikaza (nennt mensch das heuer immer noch „hardgroove“?) sehr zeitgemäß – also trocken und perkussiv. in der zweiten hälfte seines sets bekam er mich mit psy-artigem trance der minimalistischeren sorte (wobei ich hier mangels expertise wahrscheinlich völlig die begriffe durcheinanderwürfle), der auch mal richtung acid geschielt hat. und hat mir damit einen stil angedreht, der sonst gar nicht meine baustelle ist.

notierte tracks

bertrand.

adam beyer – remainings (b1)
human league – all i ever wanted (alter ego remix)
inland – noisefields

objector trax

chlär – fortress of illusion

alienata

green velvet – technology’s out of control
oculus – trust (temudo remix)
grain – g3 (b1)
dj bone – the haunting
deadwalkman – rhythm 11
phuture – rise from your grave (wake da f___ up mix)

robert leiner

rvdmntl – eventualidad constante (adriana lopez remix)
ø [phase] – missing (remix)
franco rossi – orden impuesto
esilum – momentum
jala – resonant core
oton – minimal

eliott litrowski & irakli

cj bolland – angel’s knight
11schnull – ich und meine u-bahn (feat. newinfluenzer) (letzter track)

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