letztes jahr noch mittwochs in der berghain-kantine mit verlosung und einem herrlich chaotischen dj-set von ark, dieses jahr liefert sie den auftakt für zweitägige feierlichkeiten am wochenende. allem anschein nach soll auch das wetter stimmen – insofern gut, gleich noch den garten mit eingeplant zu haben.
außerdem ist si begg das erste mal seit 2006 wieder in berlin gebucht, das alleine ist schon den weg richtung warschauer brücke wert.

startet samstag um 22 uhr mit grill im garten, geht bis montag früh, kostet 10 euro.
timetable
drinnen
00h00-03h00: acid maria
03h00-05h00: si begg
05h00-06h00: bill youngman
06h00-ende: flush
draußen
00h00-02h00: weichmänner
02h00-05h00: n>e>d & voltek
05h00-08h00: hubble
08h00-ende: hof gutow / marc fm / red jones / suzi wong / lucy / daniel meteo / franklin de costa
review
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war nur kurz dort (kurz vor 3 bis kurz nach 5 uhr), daher auch entsprechend wenig worte.
kleine schlange vor der tür, drinnen gut gefüllt, auch im garten, wo n>e>d gerade human league spielte („the things that dreams are made of“). ein wenig umbau fand statt: auf der empore, wo sich im letzten jahr ausschließlich liegestühle befanden, steht jetzt das dj-pult mit pavillon. der camping-wagen, der als bar dient, steht immer noch an gewohnter stelle.
den direkten vergleich mit si begg gewinnen die beiden leisure-system-macher auch klar. zwar war das tempo, was drinnen vorgelegt wurde, beim reinkommen erstmal sehr erfrischend und ging gut in die beine, aber die begg-typischen basslines kamen in quasi jedem gespielten track vor. noch dazu einiges an rap-samples, erinnerte etwas an die big-beat-zeiten vor gut anderthalb jahrzehnten. auf dauer nicht wirklich meins, da gefielen mir seine noch mit vinyl gespielten sets seinerzeit im tresor in der leipziger straße besser, bei denen noch alte dance-mania- oder dj-funk-platten auf dem teller landeten. weiter entwickelt hat er sich definitiv, das sollte man positiv festhalten, und es ist allemal mutig, mitten in der prime-time einen bruch auf 100 bpm hinzulegen. trotz der stilistischen bandbreite: die sounds blieben irgendwie die gleichen, da war draußen mehr abwechslung geboten.
hubble legte zum sonnenaufgang sehr flächige tracks auf, die aber gut zu ort und zeit passten, aber nach einem tag in diversen parks und in der sonne blieb es bei der zweistündigen stippvisite – wohlwissend, dass es der killekill-geburtstag sehr würdig begangen worden ist.