[berlin / 13.02.2016] berghain: klubnacht

seit neujahr habe ich den laden nur aus der s-bahn auf dem weg zur arbeit (oder zurück) gesehen. zeit wird’s, obwohl ich jetzt schon weiß, dass das mehrere etappen werden.

klubnacht

berghain
00h00 answer code request
04h00 headless horseman live
05h00 rolando
09h00 dr. rubinstein
13h00 pev & kowton
18h00 pete
22h00 norman nodge
02h00 fiedel

panorama bar
00h00 marquis hawkes
04h00 oracy
08h00 dj sprinkles
11h00 moomin / smallpeople
17h00 margaret dygas
21h00 tim sweeney
01h00 virginia

eintritt
15 euro

nachbetrachtung

seht es mir bitte nicht nach, wenn die nachlese den verlauf widerspiegelt – der war zu zerklüftet, um richtig in stimmung zu kommen. lässt sich mit rationalen argumenten auch nicht so recht erklären, warum bei zwei unter einen hut zu bringenden dingen ausgerechnet ein berghain-besuch dabei sein muss, weil der letzte schon etwas her ist und der nächste aufgrund urlaubs etwas hin.

ich war also drei mal da. und das jedes mal nicht wesentlich länger als vier stunden. zwar habe ich die für mich interessantesten beteiligten mitbekommen, das im falle von answer code request, pev / kowton sowie pete jedoch leider nicht komplett.

answer code request bereitete das feld aber schon mit (ich würde aus der fast-schon-langzeitbeobachtung sagen) gewohnt guter form für headless horseman vor. der wiederum war mit einem ansehnlichen maschinenpark von elektron ausgestattet (darunter zwei octatracks, wenn ich das richtig gesehen habe). fand die erste hälfte besser, in der die kickdrum auch gerne mal stolpern konnte, die zweite war unterhaltsamer techno. gilt auch für rolando – schon fordernder, zwingender erlebt, aber unter’m strich solide. bin jedoch vor ende seines sets los.

nachmittags kurz bei den beiden livity-jungs herumgeschaut, ob sie mutig, breakig spielen. war zumindest bei meinem kurzaufenthalt weniger der fall, aber „a…“ von mono junk tat über die f1 sehr gut.

dritter und letzter akt dann zu pete, der bereits seit anderthalb stunden den laden auseinandernahm und den rest seines sets über auch glücklicherweise nicht damit aufhörte. sicherste bank, erkläre ich daher wieder mal zum favoriten. danach habe ich die zeit eher verquatscht, so dass mir von den herren sweeney und nodge nicht mehr viel in erinnerung ist (außer „lifetimes“ von slam – ewig nicht mehr gehört, lief gegen mitternacht unten).

erklärtes ende war für mich dann gegen 1, wieder einmal mit der erkenntnis, dass man für den laden besser mehr zeit mitbringt, um das alles überhaupt genießen und vielleicht auch mal etwas zur panorama bar schreiben zu können. die hat mich ebenfalls viel zu kurz gesehen.

nun ja, so war es natürlich besser als kein besuch. alleine das erneute hochkochen auf eine sehr gute betriebstemperatur durch pete war es wert, aber schlussendlich hätten zwei schichten auch gereicht oder (noch besser) eine dezidierte, wenn eines von zwei sonntagsvorhaben abgeschlossen ist. es müssen ja nicht gleich rekorde gebrochen werden. das jedenfalls als notiz an mich.

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