[berlin / 13.11.2010] horst: killekill megahorst

der horst hat sich angeblich eine pa von kirsch audio gegönnt – ein netter nebenaspekt, hinzugehen. hauptgrund ist das line-up, welches dem laden gut zu gesicht steht und sich hoffentlich bei möglichst vielen leuten herumsprechen wird.

megahorst20101113-frontmegahorst20101113-back

eintritt
10 euro

der ablauf
00h00-02h00: n>e>d
02h00-04h00: clark
04h00-05h00: jimmy edgar
05h00-ende: dj flush

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[berlin / 11.11.2010] berghain: modeselektion

da wir berliner uns mit dem karneval bekanntermaßen etwas schwertun (bzw. ich dem ganzen treiben so gut wie gar nichts abgewinnen kann), feiern wir den beginn der fünften jahreszeit (bzw. nach derzeitigem meteorologischem stand den quasi direkten wintereinbruch) eben anders.
eigentlicher anlass ist die von den herren bronsert/szary kurierte zusammenstellung auf ihrem monkeytown-label. heißt so wie die party und ist ganz schnieke geworden. gibt eine dazugehörige tour, dies ist die auftaktveranstaltung.

modeselektion

ablauf
krsn
siriusmo
sbtrkt
modeselektor live
ramadanman
krsn

ab 22 (!) uhr
18 euro (es gibt auch einen vorverkauf bei koka36, aber dennoch muss erlaubt sein, wehmütig auf die zeiten zurückzublicken, in denen man die damals-bpitch-rampensäue für die gute hälfte des preises sehen konnte.)

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[berlin / 06.11.2010] demonstration: unternimm das jetzt

udj-banner

wie schon vor ein paar tagen vermeldet, wird am kommenden montag die von susanne wiest eingebrachte petition im bundestag verhandelt. die dazugehörige demonstration gibt’s am samstag zuvor, startet um fünf vor zwölf (mittags) am brandenburger tor. route und alle weiteren informationen gibt’s auf ihrer website (klick auf’s bild reicht), tanith wird auf einem der wagen spielen, also gibt’s selbst für die party-fraktion wenig ausreden, noch auf einer afterhour zu versacken. gut, das wetter vielleicht…

bilanz april / mai / juni / juli / august / september / oktober 2010

da habe ich einiges nachzuholen, aber so wird die langzeit-statistik besser sichtbar.
zum zuge kommen wie immer die besuche nach den ausgangsseiten.

04 / 2010: 6.886, 229 pro tag.
05 / 2010: 8.463, 273 pro tag.
06 / 2010: 10.599, 353 pro tag.
07 / 2010: 9.626, 310 pro tag.
08 / 2010: 8.670, 279 pro tag.
09 / 2010: 10.349, 333 pro tag.
10 / 2010: 10.776, 347 pro tag.

da ich mich eine zeitlang darauf beschränkt hatte, nur partydates anzukündigen, die nachbetrachtungen aber erst ende september / anfang oktober nachgereicht hatte, spiegelt der durchschnitt eigentlich auch ganz gut das hiesige geschehen wider. bei im schnitt 300 leuten, die hier täglich einen blick zu riskieren scheinen, bin ich mehr als zufrieden. danke vielmals für die aufmerksamkeit!

charts gab es demzufolge auch lange nicht mehr, daher ausnahmsweise mal 20 plätze. nicht nach relevanz geordnet, sondern so, wie es mir gerade in den sinn gekommen ist, natürlich ohne anspruch auf aktualität. eps oder lps werden gesondert so ausgezeichnet, sonst sind’s die tracknamen. wenn jemand noch eine entscheidungshilfe braucht, ob man den weg ins so36 heute abend antreten soll, kann man die liste gerne zu rate ziehen.
01. digital mystikz – return 2 space (lp) – dmz
02. surgeon – the crawling frog is torn and smiles – dynamic tension
03. shed – the traveller (lp) – ostgut ton
04. pinch – croydon house (ep) – swamp 81
05. raime – raime ep – blackest ever black
06. shake – trackin (ep) – fit
07. matthew herbert – one club (lp) – accidental
08. peverelist – fighting without fighting – punch drunk
09. t++ – wireless (ep) – honest jon’s
10. v/a – fünf (lp) – ostgut ton
11. basic soul unit – tuff luv (ep) – crème organization
12. addison groove – footcrab – swamp 81
13. calibre – tenopause – deep medi musik
14. kassem mosse – we speak to those – nonplus
15. eqd – equalized #003 (ep) – equalized
16. jonas kopp – michigan lake – ostgut ton
17. kenny larkin – glob (ben klock remix 1) – planet e
18. joe – level crossing – hessle audio
19. dj pete – latifah (ep) – counterbalance
20. forward strategy group – combat code ep – perc trax

lasst euch von den immer kürzerer werdenden tagen nicht unterkriegen, bleibt mir bei interesse gewogen.

[berlin / 30.10.2010] berghain: fünf – part 2

pünktlich zum fünfjährigen bestehen von ostgut ton erscheint beim tagesspiegel ein artikel über zu clubs gehörigen labels, die ihren gästen (oder denen, die es werden wollen) das gefühl einer party bei sich entweder konservieren oder näherbringen wollen. unnötig zu erwähnen, dass sowas als sprungbrett für residents nicht zu unterschätzen ist und musikalische trends später sehr gut nachvollzogen werden können, wenn man sich den katalog der populärsten vertreter zu gemüte führt (so wie sich beim tresor-repertoire der ersten zehn jahre gut nachvollziehen lässt, welche strömungen wann ihren widerhall im club gefunden und in andere teile der republik ausgestrahlt haben).
bei der „fünf“-zusammenstellung hat man also den club selbst zum instrument werden lassen, aber das wird eh griffig genug von ihnen selber erklärt (einfach auf den namen der party über dem line-up klicken). zu dem anlass kommen konsequenterweise die residents zum einsatz, kompakte vermittlung der musikalischen idee also. das in einem ausmaß, dass man schon fast von einer vorübung für silvester (fällt dieses jahr idealerweise auf einen freitag, den rest kann sich jeder denken) sprechen kann.
alle zeiten nach sommerzeit, mit mir ist ab 7 uhr zu rechnen.

fünf – part 2

berghain
00h00-04h00: ben klock
04h00-07h00: marcel fengler
07h00-08h00: barker & baumecker live
08h00-11h00: pete
11h00-14h00: fiedel
14h00-17h00: marcel dettmann
17h00-ende: norman nodge

panorama bar
00h00-04h00: shed
04h00-05h00: paul brtschitsch live
05h00-09h00: margaret dygas
09h00-10h00: dinky live
10h00-14h00: ryan elliott
14h00-18h00: boris
18h00-22h00: nick höppner
22h00-ende: andré galluzzi

12 euro

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cdu-vision vom bürgergeld

die überschrift mag plakativ erscheinen, drückt aber meine verwunderung über den vorstoß aus, den eine arbeitsgruppe namens „solidarisches bürgergeld“, die vor drei jahren vom damals noch amtierenden thüringer ministerpräsidenten althaus (wir erinnern uns: der herr, der sich beim skifahren mindestens genauso umsichtig hätte verhalten sollen) eingesetzt worden ist.
deren abschlussbericht liegt nun vor, der wird anfang nächster woche in der cdu-zentrale vorgestellt. das konzept erinnert frappierend an das des bedingungslosen grundeinkommens, was ich aus der ecke so nicht erwartet hätte.

wobei hier mal wieder geschicktes agenda-setting seitens spi-on zu attestieren ist: am 8. november wird die petition von susanne wiest im bundestag debattiert (eine dazugehörige demo findet am samstag davor statt, dazu gibt’s aber nochmal einen gesonderten eintrag im terminkalender). diese hat sich wiederum als direktkandidatin des wahlkreises greifswald / demmin für den bundestag beworben. demmin gilt – wie man ebenfalls seit dieser woche weiß – als hauptstadt der arbeitslosen, der scheinbar zufällige zusammenhang, in dem beide meldungen innerhalb weniger tage lanciert wurden, kommt insofern nicht von ungefähr.

eine neue runde also in der diskussion über entlastung der bürger vom leistungsdruck vs. soziale hängematte. als tagesordnungspunkt sowieso stets relevant und zu schade, um in der fachlichen debatte zu versinken. da kann man sich nur wünschen, dass die mediale aufmerksamkeit auch über die öffentliche debatte hinaus erhalten bleibt, so dass auf seiten der bürger ein bewusstsein für die existenz von alternativmodellen, welche die erwerbsarbeit ergänzen können, geschaffen wird. die idee ist nach wie vor zu schade, als dass sie einzig im elfenbeinturm von vermeintlichen utopisten verhandelt wird.

[berlin / 01.11.2010] so36: montech – killin‘ me

killin-me-webflyer-11-10

der ablaufplan:
anfang: dj flush
mitte: tanith
schluss: stype -ableton-set-

ab 24 uhr (vorher gibt’s noch ein konzert der killerpilze, da muss umgebaut werden)
5 euro

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die „zeit“ über den kotti

im zuge der recherche für das aktuelle (groß-)projekt „master-arbeit“ entdeckt, gibt es als leseempfehlung (respektive gedächtnisstütze, auf mich selbst bezogen) einen schon etwas älteren „zeit“-artikel (juli 2003), der jedoch nach wie vor mit nicht weniger als dem adjektiv „beispielhaft“ bedacht werden kann.

thematisch geht es um das schicksal des kottbusser tores, welches durch den bau des neuen kreuzberger zentrums in der ersten hälfte der 1970er-jahre in den folgejahrzehnten zum sanierungsfall geriet, obwohl die in das lediglich als abschreibungsobjekt errichtete projekt gesteckten hoffnungen ganz andere waren. das wird von andreas molitor selbst allerdings auch erklärt und idealerweise in den historischen zusammenhang des damals favorisierten modells der flächensanierung eingebettet.

klick

[berlin / 08.10.2010] berghain: sub:stance / rush hour

substance20101008-frontsubstance20101008-back

berghain: sub:stance
00h00-02h00: paul spymania
02h00-03h00: egyptrixx live
03h00-04h00: james blake
04h00-05h30: scuba
05h30-06h30: addison groove live
06h30-ende: goth trad

panorama bar: rush hour
cool chris
rick wilhite
san proper
tom trago

12 euro

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