werde ausnahmsweise mal wieder früh auftauchen, die gründe dafür erklären sich durch den timetable.
berghain
00:00h–04:00h: nd_baumecker
04:00h–05:00h: scan x live
05:00h–08:00h: pete
08:00h–ende: boris
panorama bar
00:00h-02:00h: youandme
02:00h-05:00h: sven tasnadi
05:00h-07:00h: moodymann
07:00h-09:00h: youandme
09:00h-10:00h: marko fürstenberg live
10:00h–13:30h: margaret dygas
13:30h–17:00h: tom clark
17:00h-ende: prosumer
12 euro
review
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gut gefüllt war’s, man merkt aber, dass berlins bevölkerung aus vielen zugereisten besteht, die schon am wochenende vor weihnachten auf dem heimweg sind. ist aber ganz angenehm, weil das platzproblem damit nicht besteht.
nd_baumecker: gute leistung, die zwar nicht an das warm-up im november heranreichte (war dort für meine begriffe zwingender), aber schöner einklang.
sven tasnadi: ganz kurz beim durchgehen mitbekommen. schien das publikum mit house bestens im griff zu haben.
scan x: so lala. er war schon früher der eher melodische typ, und das hat er im berghain im korsett aktueller minimalerer kost gebracht. konnte man sich schön dazu bewegen, aber das war für mich dann auch alles.
pete: b-r-e-t-t! fing mit dubstep an, hatte dann die befürchtung, dass er wie fiedel letztens in zu seichten gewässern verbleibt, aber die letzte stunde war das von ihm gewohnte techno-inferno. dubstep lief zwischendrin immer mal wieder, mit dem interessanten effekt, dass die tanzfläche währenddessen gefüllt blieb. technisch auch in ordnung, abräumer des abends. wermutstropfen war lediglich ein typ, der meinte, auf der tanzfläche mit seinem sony-cybershot-handy filmen zu müssen. da ich bei soviel ignoranz beinahe hautausschlag bekomme, gab es auch eine weniger zimperliche ansage, dass er das aus eigenem interesse besser lassen sollte, wenn er im club bleiben will. es entspannte sich eine kurze diskussion, in der irgendwann von ihm der satz fiel: „dann kriegt der türsteher halt eine auf’s maul.“ das nur, um zu verdeutlichen, dass die filter an der tür manchmal doch durchlässig sind. andererseits habe ich den später auch nicht mehr gesehen.
moodymann: nur 20 minuten gehört. house und funk im stellenweise holprigen mix. tatsächlich ohne vorhang, aber da mir der sinn nach techno stand und es in der panorama bar zu voll und zu heiß war, bin ich lieber zu pete runter.
boris: agiert auch unten sicher, wobei er für meinen geschmack oben einfach besser zu hause ist. reine geschmackssache. die leute waren auch um 14 uhr unten noch bei bester laune – genau wie er übrigens. an der stelle nochmal dank für die „quetzal“ von los hermanos gegen 12h30.
marko fürstenberg: nur aus der ferne mitbekommen, weil ich mich zu dessen zeit mit jemandem unterhielt. wird seine sache aber ähnlich gut wie bei mojuba im september gemacht haben.
margaret dygas: überraschend unminimal. das letzte mal bewusst zu neujahr mitbekommen, wo sie gegen abend in der panorama bar klickerklacker-sound zum einschlafen im stehen gespielt hat. dieses mal also deutlich besser.
von filmenden testosteron-paketen mal abgesehen: ein schöner abend / morgen.





