wenn ich schon unentwegt von seinen live-auftritten schwärme, sollte das auch endlich akustisch-visuell untermauert werden. hintergrund ist eine von ihm mitgestaltete software für native instruments (eben „the finger„), welche die grundlage für die vier live arrangierten tracks lieferte. das alles noch mit videos garniert, so dass der laptop-nachwuchs sich schon mal anschauen kann, dass man seinen gesamten körper benutzen kann, um gute musik zu machen, nicht nur die maus zum klicken (schreibt jemand, der selber gerade die segnungen eines midi-controllers genießt und somit auch nicht wesentlich mehr show bietet).
[berlin / 12.09.2009] berghain: klubnacht
letzter teil der wochenend-trilogie. mal schauen, wie weit die kondition reicht, dixon wollte ich schon gerne mitnehmen, herrn slater allerdings auch. vielleicht mit einer schlafpause zwischendurch.
berghain
00h00-03h00: nd_baumecker
03h00-07h00: luke slater
07h00-ende: marcel dettmann / ben klock
panorama bar: made to play from 12 to 12
00h00-04h00: zombie disco squad
04h00-06h30: claude vonstroke
06h30-09h00: justin martin
09h00-12h00: jesse rose
12h00-15h00: dinky
15h00-18h00: dixon
18h00–ende: cassy
12 euro
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[berlin / 11.09.2009] maria: electrodes & wires
bei dem line-up lacht das herz.

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[berlin / 16.09.2009] berghain-kantine: killekill
[berlin / 09.09.2009] berghain-kantine: killekill meets mfoc
start: 22 uhr
eintritt: 5 euro
spielplan
22h00-01h30: rüftata 110 & superdefekt
01h30-02h30: otto von schirach feat. notorious nastie
02h30-ende: hanno hinkelbein
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bilanz august 2009
5.865 besuche, gemessen an den ausgangsseiten, 189 pro tag, somit täglich zehn weniger als im juli, aber das ist kein grund zum trübsal blasen. danke für die aufmerksamkeit, wieder einmal.
die beliebtesten suchbegriffe:
1. karneval der verpeilten 2009 (dazu wird hier nichts stehen. selbst wenn er stattfindet, werde ich nicht hingehen.)
2. karneval der verpeilten (siehe 1.)
3. dissonanzstudien (olé olé)
4. stype blog (bravo)
5. 30.08 vexd 2009 (wax treatment war scheinbar gemeint, bzw. ich bin mir sicher, dass die- oder derjenige beim entsprechenden eintrag gelandet ist)
6. berghain berlin eintritt klubnacht 8. august (der bpitch-abend, an dem paul kalkbrenner wegen krankheit nicht spielen konnte. 14 euro wurden dennoch kassiert.)
7. billie jean remix alex agricola (alex agricola spielte auf dem bachstelzen-floor der fusion, aber ob er mj geremixt hat, kann ich absolut nicht sagen.)
8. jeff mills berghain (16. september 2006 erstmalig dort, am 10. september 2009 wieder im rahmen des club contemporary classical. kann man sich ja schon mal notieren.)
ansonsten wird es der september mit seinem abendprogramm in sich haben. damit sind etwaigen wehklagen vorgebeugt, die hier etwas anderes als erlebnisberichte lesen wollen. da ich die artikel nicht im voraus plane, sondern stets nach lust und laune im wordpress zusammenschustere und direkt veröffentliche, kann es gut sein, dass rezensionen dabei unnötig auf die lange bank geschoben werden. deren verkürzung bringt etwas erleichterung, aber auch mehr wiederholungen, was wohl am beuteschema liegt. ist mir dennoch wichtig, die leser daran teilhaben zu lassen, was so ins regal oder auf die festplatte gewandert ist. das ist also nicht aufgehoben, sondern einfach nur eine frage, wann sich neben den party-retrospektiven zeit und vor allem die muße finden lässt, die passenden worte zu finden, um jemandem diese oder jene platte schmackhaft zu machen.
wem das nichts ausmacht, wird auch weiterhin hier am ball bleiben.
[berlin / 30.08.2009] horst krzbrg: wax treatment meets hotflush
stamp release = sleeparchive. wird vielleicht schon allgemein bekannt sein, wollte es dennoch erwähnt haben.
eintritt: 7 euro
zum einstimmen gibt’s zum einen den frisch ins leben gerufenen wax-treatment-podcast, erste folge von niemand geringerem gemischt als dj pete: voilà.
zum anderen den aktuellen mnml-ssgs-mix von scuba unter seinem scb-alias. mit material, was in den kommenden monaten veröffentlicht wird.
mnml ssgs mx37 – SCB by mnml ssgs
nachtrag, 30.08.2009, 15:13 uhr
spielplan
18h00-21h00: mark ernestus
21h00-22h30: dj pete
22h30-23h30: jamie vex’d
23h30-00h00: stamp release
00h00-01h30: scuba
01h30-03h00: sigha
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einkäufe vom 24. august 2009
damit man einen eindruck davon hat, was morgen im breipott zum einsatz kommt. rein digital via boomkat.
scuba
klinik / hundreds and thousands
[hotflush recordings hf022]
klare aufgabenverteilung für jeden track: „klinik“ offenbart seine garage-wurzeln, wenn man den beat isoliert betrachtet, die melodie und die restlichen herumschwirrenden sounds geben ihm eine wendung richtung electronica. einordnen kann man das nicht, sondern vielmehr zur kenntnis nehmen, dass scuba damit seine eigene nische bedient. unverwechselbar ist das ganze obendrein auch noch.
bei „hundreds and thousands“ ist die sachlage klarer: dominanter 4/4-takt, angerauhte klangästhetik. da vergleiche zwar immer hinken, aber dennoch gute anhaltspunkte liefern: als ob marcel dettmann sich gegenüber melodien und hihats etwas mehr geöffnet hätte. damit hat scuba den unzähligen minimal-klonen im vorbeigehen gezeigt, wie man’s besser macht.
hut ab, das gilt für beide tracks.
boomkat-link
rsd
over it / forward youth
[tectonic tec023]
rob smith (ja, genau der von smith & mighty) auf dubstep-pfaden, und dabei mit äußerst guter figur.
„over it“ ist für den stil typisch, überschaubar, aber effektiv arrangiert, damit dürften auch die triphop-anhänger keine schwierigkeiten haben. „forward youth“ betont die dubbige seite mit einem beat, der an die sehr perkussiven tracks von 2562 erinnert, nur wesentlich entspannter.
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rustie / joker
play doe / tempered
[kapsize kap002]
„play doe“ bestreiten beide gemeinsam, p-funk anno 2009. wenn schon snoop dogg seine rhymes mit dubstep-beats unterlegt, wird’s nur noch eine frage der zeit sein, bis joker zum großverdiener aufsteigt, wenn sich die großen um ihn reißen.
bei „tempered“ gibt’s rustie alleine, und er trägt nicht ganz so dick auf. stattdessen eine geschmeidige melodie zum gemütlichen kopfnicken oder für die ruhe vor dem sturm im set.
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zomby
the lie
[ramp recordings ramp015]
der titelgebende track ist zugleich das herzstück, um nicht zu sagen: der hit. toll eingewobener reggae-gesang, der erfreulicherweise nicht mit einer wobble-attacke erdrückt wird. dafür ist der beat mit einer dezenten dicken bassline unterlegt und die angelegenheit somit ordentlich treibend. der remix von lv fügt etwas mehr schnörkel hinzu, was auch nicht zu verachten ist. dennoch: an der a-seite kommt nichts vorbei.
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zomby
mu5h / spliff dub (rustie remix)
[hyperdub hdb009]
8-bit- gepaart mit normaler melodie. im set könnte man mir zwischendrin gerne mit so etwas kommen, auf dauer wäre mir das ehrlich gesagt zuviel des guten.
rustie hingegen wieder mit dem stoff, der sportwagenkarosserien in vibrationen versetzen könnte. die sega-sounds tun dabei ihr übriges. war für mich in erster linie wegen des vocals interessant, was sich hervorragend als loop gebrauchen lässt.
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peverelist
erstwhile rhythm / the grind
[punch drunk drunk2]
jemand, der das kunststück fertig kriegt, einen sechsminütigen track um eine geloopte klaviermelodie zu bauen, ohne das ganze langweilig klingen zu lassen, verdient einfach den kauf und eine menge lob. wobei dies bislang für jede peverelist-ep gilt. ein jammer, dass er sonst recht selten von sich hören lässt.
„the grind“ ist mit seiner achtel-melodie und dem alle vier takte auftauchenden hall eine würdige, geradlinige b-seite.
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ramadanman
revenue
[2nd drop records 2ndrp12007]
gerade kickdrum, snare wechselt zwischen der zwei und drei munter hin und her, dazu eine oszillierende achtel-synthesizer-melodie – fertig ist die (irgendwie funkige) vorlage.
auch wenn das die qualitäten von herrn kennedy nicht schmälern soll, so lässt der untold-remix das original hinter sich. die synthline kommt da lediglich zwischendrin zur geltung, an deren stelle treten quirlige sounds, die auch einem techno-set sehr gut zu gesicht stehen.
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pearson sound
plsn / wad
[hessle audio hes009]
„plsn“ geisterte bereits durch diverse scuba-sets, ist wegen der melodien, dem sechzehntel-klopfen, und dem sonst angenehm zurückhaltenden arrangement allerdings auch prädestiniert dafür. „wad“ klingt wie eine aktuelle variante zwischen 2step und garage, inklusive vocal-sample, was hier in keinster weise überstrapaziert wird.
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skream
loefah remixes
[tempa tempa 017]
loefah muss man einfach dafür mögen, vordergründig unspektakulär erscheinende tracks so dick zu produzieren, dass einem bei entsprechender pa die spucke wegbleibt. sein remix für „i“ ist hierfür wieder ein paradebeispiel, jedoch hat es mir „monsoon“ noch mehr angetan. von den über sechs minuten überlässt er dem ersten drittel mit der markanten indischen melodie das intro, der im anschluss zwischen kick, snare und (gewohnt opulentem) subbass immer noch genügend raum bleibt. eine klasse für sich.
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[berlin / 27.08.2009] breipott: bassgewichtheben
zweite chance, eine weiterentwicklung unter beweis zu stellen (auch wenn vorab noch einige tracks in digitaler form eingekauft werden müssen). gäste zum mitfiebern, kommentieren, kritisieren, applaudieren, meinetwegen auch zum bar leertrinken sind gerne gesehen.
bassgewichtheben
stype (killekill / berlin) -ableton-set-
breipott / skalitzer straße 81 / u-bhf schlesisches tor
eintritt frei / dj-euro beim ersten getränk
ab 21 uhr
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[berlin / 22.08.2009] fuckparade 2009
werde versuchen, kurz nach der arbeit vorbeizuschauen. selbst wenn ich es nicht schaffen und hier keine nachbetrachtung auftauchen sollte, gibt es wenigstens den aufruf. afterparty übrigens im tacheles, steht aber auch alles direkt und ausführlicher auf fuckparade.org.
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