[berlin / 03.06.2009] berghain-kantine: 1 jahr killekill

killekill20090603

könnte jetzt den text von der killekill-website kopieren, um den datenbankinhalt aufzublähen, allerdings halte ich nicht viel davon, inhalte anderer wiederzukäuen. stattdessen wird nach guter alter blog-sitte verlinkt.

ab 21 (!) uhr
7 euro

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bilanz mai 2009

noch schnell nachgeschoben (und schummelnderweise zurückdatiert).

5.195 besuche (ausgangsseiten), entspricht 167 pro tag, damit auf dem niveau vom april.

die charts der suchbegriffe:
1. wmf moderat (wer nicht extra nach dem eintrag suchen will: voll war’s, heiß war’s, toll war’s)
2. stype.blog (gääääähn)
3. 56730 (führt beim hardwax zum – nicht sonderlich guten – venetian-snares-album „detrimentalist“, was anderes fiel mir bei der zahl auch nicht ein)
4. aquaplano 000 vinyl (auch im hardwax vorrätig, kam wegen einer suche über das true-spirit-forum zustande)
5. karnevl (sic!) der verpeilten (hat ja scheinbar auch so geklappt. erst im september wieder.)

noch als hinweis: wegen des nervigen tramadol-, xanax-, viagra-, cialis-spam-aufkommens musste ich die kommentare und trackbacks bei zwei einträgen aus dem oktober deaktivieren – zum einen „neu bei der berliner s-bahn: der hilferuf“, zum anderen der eintrag zum auftritt serdar somuncus bei den wühlmäusen. wenn irgendjemand etwas produktiveres beizutragen hat, einfach mailen, und ich schalte es vorübergehend wieder frei.

wie immer: danke für die aufmerksamkeit und ansonsten den regenschirm nicht vergessen.

[berlin / 23.05.2009] berghain: klubnacht

da der autor dieser worte erst kürzlich die erfahrung gemacht hat, wie wichtig unterstützung durch den eigenen fanclub ist, kann und darf hier nicht lange gefackelt werden.

berghain
00h00-04h00: tama sumo
04h00-05h00: remute live
05h00-08h00: monika kruse
08h00-ende: marcel dettmann

panorama bar
00h00-04h00: dirt crew
04h00-05h00: chopstick & johnson live
05h00-08h00: sasse
08h00-12h00: filippo moscatello

garten (bei schönem wetter offen ab 10 uhr, bei regen und donner geht’s in der panorama bar einfach weiter)
12h00-15h00: lele sacchi
15h00-17h00: dave dk
17h00-20h00: carsten klemann

12 euro

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[berlin / 14.05.2009] wmf: moderat record release

moderat_flyer

tippfehler: das label von anstam heißt genauso wie sie als act, ansonsten find ich das moderat-cover herrlich. das album hab ich noch nicht in voller länge gehört, aber dazu sind solche abende ja da.

zeitplan
21h00: einlass
22h00: anstam live
23h00: moderat live
00h30: krsnskate djs

wmf
klosterstraße 44
u-bhf klosterstraße

15 euro

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[berlin / 20.05.2009] berghain-kantine: killekill – female:pressure

schon wieder eine ansprechende kombination…

killekill – female:pressure
electric indigo (female:pressure / wien)
hanno hinkelbein (null records / berlin)
frank bean (killekill / berlin)
stype (dissonanzstudien / berlin)

berghain-kantine
am wriezener bahnhof

ab 23 uhr
5 euro

spielplan
23h00-01h00: frank bean
01h00-02h30: stype
02h30-04h30: electric indigo
04h30-ende: hanno hinkelbein

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einkäufe vom 12., 21. und 28. april 2009

alle digital, alle bei boomkat. deswegen kriege ich die daten auch noch zusammen.

skream
skreamizm vol. 5
[tempa tempa 040]

hab ja mit ihm meine liebe müh und not. die dubstep-fraktion verehrt ihn, wohingegen ich manchmal nicht mit seinen melodiöseren tracks klarkomme, die sich im fahrwasser gängiger r&b-produktionen nicht unwohl fühlen dürften.
die gibt’s auch hier („if you know“ oder „one for the heads who remember“), auf der anderen seite aber auch bedingungslose sounds, zu denen man die faust in die luft reißt („fick“ oder „simple city“). hätte ich als vinyl schweren herzens stehengelassen, da kam es gerade recht, dass boomkat sich des tempa-backstocks angenommen hat.
boomkat-link

starkey
gutter music
[keysound recordings ldn009]

schwimmt auf der welle der von schrillen, an funk erinnernden sounds ganz vorne mit. da überlegt man nicht lange, ob man das ausgeflippt oder tight finden soll, wenn auch beides zugleich geht.
muss zugeben, dass ich mit der vocal-version zunächst nicht warm geworden bin, das hat jamie vex’d mit seinem letzten set bei der sub:stance gründlich geändert. wer’s gegenüber dem original noch etwas fetter braucht, nimmt eben den v.i.p.-mix.
boomkat-link

moves!!!
all skate
[dress 2 sweat dts009]

einmal mehr starkey. zwar gewinnt das label-layout keinen blumentopf, dafür marschiert die a-seite ohne großes federlesen ganz fidel und schnurstracks drauflos. wenn rave anno 2009, dann bitte so. die b-seite dann eher was für diejenigen, die mit ghettotech was anfangen können.
boomkat-link

scorn
super mantis part 1
[combat recordings combat 16]

eigentlich keine große veränderung gegenüber „stealth„, was beats und düstere basslines angeht. hätte genauso auf das album gepasst, ohne aus der reihe zu fallen. auf deutsch: klingt genauso, aber sattgehört habe ich mich daran (noch) nicht. mal schauen, wie lange er diese formel noch beibehält.
kaufgrund war eher der blackmass-plastics-remix auf der b-seite, der zwar auf die gleiche art und weise beginnt, sich aber schnell als breakbeat-monster entpuppt, welches gut im zusammenhang mit anderen no-future-tracks passen würde.
boomkat-link

crooked one
annihilation / crooked acid
[starksound strk001]

noch einmal starkey, aber dieses mal als labelbetreiber. fiel mir als erstes in diversen baeks-sets auf. a-seite: düsterer vibe, alles auf das wesentliche reduziert, was gerade die raps so angenehm macht, aber dennoch schön rauh. die b-seite wiederum mittelmäßig.
boomkat-link

shed
remixes
[ostgut tonträger o-ton20]

surgeon lotet die schnittstelle zwischen techno und dubstep aus, auch wenn die durchgängige 4/4-bassdrum dominiert. garniert mit einer düsteren hintergrundmelodie – fertig ist ein referenz-track, wie techno 2009 klingen kann.
martyn mit der für ihn typischen mischung aus drum&bass-sounds, garage und eben dubstep, womit das stylenamedropping zu seinem (unverdienten) recht gekommen ist. am besten, man findet sich damit ab, dass der remix ziemlich viele genres und somit dancefloors vereinen kann. insgesamt: hervorragende platte.
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v/a
round black ghosts 2
[~scape sc57 cd]

sampler, der die dubstep-tracks vereint, die in einem techno-set nicht als solche auffallen würden – oder anders gesagt: was im hardwax-umfeld in den letzten monaten am meisten furore gemacht hat. sicher ist die verlockung groß, hier jetzt jeden track einzeln abhandeln zu wollen. stattdessen begnüge ich mich damit, die für mich wichtigsten hervorzuheben: kode 9 vs. badawi, der mir beim modeselektor-xlr8r-podcast auffiel, und wo ich mich schon damit arrangiert hatte, den nie als vinyl zu besitzen. appleblim & peverelist im breitbildformat, ebenso wie scuba. trg und ramadanman mit trickreichen beats und tollen melodien dazwischen. und martyn mit „vancouver“ als einem hit vor dem herrn nicht zu vergessen.
ideal für diejenigen, die nicht den (stellenweise vergriffenen) platten hinterherrennen und / oder alles kompakt versammelt haben wollen.
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stp
the fall remixes
[subsolo sub004]

stp = shed, veredelt durch t++, der einen beatweise stolpernden, aber mit dickem subbass unterlegten track zimmert, bei dem die variationen im hochtonbereich einen in den bann ziehen.
peverelist hebt die melodie ins zentrum und klingt dabei so nach detroit wie die garde, die mitte der 1990er tonangebend war.
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even tuell
workshop 07
[workshop workshop 07]

„detroit“ als offensichtlich kommunizierte referenz (a1), auch wenn ich mir an manchen stellen gewünscht hätte, dass man das vocal-sample für ein paar takte oder minuten hätte pausieren lassen können. empfiehlt sich mit seiner lieblichen melodie für den einsatz unter freiem himmel.
der gegensatz dazu auf der b-seite, wo das thema vom ersten track nochmal aufgegriffen, aber in so einem komischen zusammenhang verpackt wird, dass der für mich nebensächlich wird. viel wichtiger ist das finale mit – zugegeben – düsterer stimmung, was dann wohl eher im warm-up oder zum schluss besser aufgehoben ist, wenn man das publikum in der hitze des gefechts nicht von den stimmungsgipfeln herunterkatapultieren möchte.
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marco bernardi
mystery of nazerus
[clone c#56]

das original melodiös-verträumt, für mich dennoch ok, wenn das restliche set bislang zu trocken und reduziert geraten ist.
tatsächlich überflügeln beide remixe die vorlage: mark august mit einer funk-grundlage plus nicht ganz so dick aufgetragener melodie-spur, und bei redshape muss man sich eh keine sorgen machen. auch hier wieder mit so viel theatralik wie nötig.
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losoul
mandu / zuma
[playhouse play016]

der spezialist für langgezogene, aber nicht -atmige, geschweige -weilige tracks mit einnehmendem groove, wozu auch gut und gerne andere, minimale platten passen. muss aber auch nicht, die stehen für sich alleine auch gut da. wer noch etwas jazz dazu braucht, bedient sich eben bei der b-seite.
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shed / tobias.
berghain 02 | part 1
[ostgut tonträger o-ton15]

erste begleit-maxi zum dettmann-mix. shed ausgelassen funky wie selten, was ihm allerdings ausgezeichnet steht. tobias. hingegen trocken, geradezu minimal, mit dem unterschied, dass es hier – im vergleich mit dem großteil der restlichen mnml-erzeugnisse – aufregend klingen kann.
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dj koze
let’s love
[international records recordings irr002]

hätte ich auch nicht gedacht, dass er hier auftaucht, bzw. eine seiner platten im regal, oder in diesem fall auf der festplatte landet. sonst: ein weiteres areal-sublabel.
der titeltrack ist auch ziemlich verschmust, kann aber auf heißen parties angenehm sein. aufmerksam machte mich die b-seite, diverse male bei marcel dettmann zum einsatz gekommen. stur repetitiv wie ein track von robert hood, dadurch höchst angenehm hypnotisch, bis die japanerin zum einsatz kommt. lässt sich in ableton aber bei bedarf locker überspringen.
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scuba
a mutual antipathy remixes
[hotflush recordings hfrmx005]

marcel dettmann mit den für ihn mittlerweile typischen rauschenden sounds, sonst erstaunlich dubbig und schleppend. ideal zum aufbau eines sets.
scuba remixt sich auf der rückseite als scb selbst, sehr technoid, lässt die im original dominierende melodie nur stellenweise aufblitzen, sonst eher im hintergrund. auch eher was für das erste drittel des abends.
boomkat-link

ld
traumatic times / woodblock
[hyperdub hdb019]

auch so ein jungspund, aus dem transition-umfeld stammend. auf der a-seite verträumt mit einigen gimmicks, die b-seite wiederum im positivsten sinne ravig, ohne auf wobble-attacken zurückgreifen zu müssen. somit perfekt für hyperdub, deren lauf momentan schon eine beängstigende form an den tag legt.
boomkat-link

bilanz april 2009

5.065 besuche (ausgangsseiten) = 168 pro tag. schwächer als im märz, aber das lag auch an der geringeren anzahl der postings.

die charts der suchbegriffe präsentiert sich sogar noch überraschender:
1. dissonanzstudien
2. razzia berghain
3. stype.blog
4. charlie_214 (hier ist eine erklärung fällig: in der – nur noch für eingeweihte zugänglichen – galerie befinden sich bilder von einer party, die damals im surfpoint charlie in der zimmerstraße stattfand. das ist also lediglich ein dateiname.)
5. colin dale unit moebius adam x berlin maria (das war am vorletzten wochenende. wollte eigentlich sogar hin, bis ostfunk sich mit einem großangebot auf den mainfloor geschoben und die qualität auf den kleineren, hinteren floor der maria verdrängt hat. dachte eigentlich, dass die maria auf einem ganz guten weg wäre, aber das war dann ein kleiner dämpfer.)

sonst: es ist fast sommer. wenn ihr rausgeht, tut es mit rücksicht auf natur, mitmenschen und parks. zwar schön, dass einige die freiräume und die toleranz der herren in grün gegenüber parties unter freiem himmel ausnutzen, dabei sollte aber bitte das maß gewahrt bleiben. eine gewisse übersättigung tritt bereits jetzt ein, was auch kein wunder ist, wenn am wochenende nicht mehr nur zwei open-airs angeboten werden, sondern deren anzahl locker das halbe dutzend erreicht. vom leidlichen müllproblem will ich lieber gar nicht reden.

[berlin / 01.05.2009] breipott: elektrogedonner spezial

ist nicht der eigentliche titel der veranstaltung. den kann man sich herleiten, wenn man „berlin calling“ gesehen (wozu ich – noch – nicht gehöre) und den titel des von paul kalkbrenner aka ickarus geplanten albums in petto hat.

wichtiger sind doch eh line-ups, und sofern die skalitzer straße nicht von pflastersteinen, scherben und polizeiwagen gesäumt wird und das wetter obendrein noch so mitspielt wie derzeit, kann man es sich sogar draußen vor der tür gemütlich machen.

elektrogedonner spezial
14h00-16h00: stype
16h00-18h00: d. ment
18h00-20h00: michael nadjé
20h00-22h00: nils ohrmann
22h00-00h00: ir
00h00-ende: m5 dj team

skalitzer straße 81
u-bhf schlesisches tor

eintritt: 0 euro (ein dj-euro beim ersten getränk)

[berlin / 09.05.2009] breipott: mikrofrühling #2 – the triple birthday m.a.s.a.cre

es gilt, drei geburtstage zu feiern. zunächst den von minute_t, dem extra ein „dankeschön“ gebührt, dass brainsaw und meine wenigkeit (womit wir das trio komplett hätten) sich einfach anschließen können. das ganze mit einem auch sonst handverlesenen line-up, spielkonsole, draußen sitzen bei gutem wetter – evtl. auch blinde kuh auf dem bürgersteig. mal gucken, was der abend so bringt.

mikrofrühling #2 – the triple birthday m.a.s.a.cre

mikrofruhling2

mai m.a.s.a. live
minute_t
marcel heese
lars s.
d. ment
bekeschus
stype
+ überraschungsgästen, die spontan ihre plattentasche mitgenommen haben

ab 22 uhr
eintritt: 0 euro (ein dj-euro beim ersten getränk, also erscheinet zahlreich)

addendum, 05. mai 2009, 22:22: flyer.

[berlin / 26.04.2009] horst krzbrg: wax treatment

steht alles auf dem flyer.

waxtreatment20090426

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