mary anne hobbs live in s.f.

aus der reihe „empfehlenswerte xlr8r-podcasts“ gibt es heute einen kurzen live-mitschnitt der dame hinter breezeblock vom „west coast rocks“ in san francisco. vom 29. januar, also noch gar nicht so lange her. abgesehen davon, dass sie es mag, neue tracks mit sehr hohem gain per cut reinzumixen, blieb für mich am ende die frage, warum man sie bei der sub:stance noch nicht hören durfte. würde erstens musikalisch super passen und zweitens sind ihre verdienste für die dubstep-szene doch wirklich unbestritten.

das kann ja alles noch werden. tracklist und link gibt’s hier.

einkäufe vom 19. februar 2009

testeinkauf bei boomkat, die schon seit längerem das hinbekommen haben, was bei bleep derzeit noch in den startlöchern steht – die verknüpfung vom tonträgerversand mit der digitalen musikdistribution. das inkl. einer vorauswahl, die ich schon am hardwax so schätze, auch wenn das spektrum sich hier auf den gesamten independent-bereich erstreckt (am besten hier weiterlesen).
ehe man sich die dateien seiner wünsche auf die heimische festplatte laden darf, muss man sich erstmal ein benutzerkonto einrichten (was keinen wundern sollte), anschließend sucht man sich die dateien aus, geht zur kasse, erst dann trägt man die zahlungsdaten nach, wobei man paypal noch nicht akzeptiert, aber natürlich kreditkarten.
ist das erledigt, erscheinen die downloads auch schon im menü und die bleiben auch so lange aktiv, bis sie beendet sind. der fortschrittsbalken passt sich dem des browsers an. geschwindigkeit lag bei mir um 130kb/s – klar geht sowas immer besser, andererseits hatte ich es auch nicht eilig. gekauft wurde jeweils in flac, entsprechend keine sorge um die qualität. weiterer pluspunkt: das cover wird als jpg in der betreffenden zip-datei mitgeliefert.
kurzum: definitiv nicht der letzte einkauf dort.

peverelist
infinity is now / junktion
[tectonic tec019]

beides atemberaubend schöne tracks, die das beste aus techno und dubstep in sich vereinen, und eine schöne portion detroit gibt es obendrauf. mit eine der referenzplatten des genres, was 2008 betrifft.
[boomkat-link]

peverelist
roll with the punches / die brücke
[punch drunk drunk5]

die a-seite mit einer melodiesequenz, die man auch jahre und somit hunderte von platten später immer noch nach spätestens zwei takten wiedererkennen wird. fiel mir so richtig im scuba-set auf der fusion auf, ist daher auch ein erinnerungsstück. die b-seite ist eher rhythmus- und weniger melodiedominiert, für mich aber auch nicht der höhepunkt.
[boomkat-link]

[berlin / 21.02.2009] berghain: klubnacht

hatte im beitrag zum letzten wochenende anklingen lassen, dass ich mich wieder am altbekannten ort blicken lasse. nehme stark an, dass ich mit diesem vorhaben nicht alleine dastehe. ist gleich eine doppelte albumveröffentlichungs-party (klingt doch viel besser als das denglische „release“) – „one“ von ben klock und „when a banana was just a banana“ von josh wink, der somit erfreulich schnell wieder an den ort zurückkehrt, an dem er das publikum begeistern konnte.
ist auch zugleich das erste wochenende mit den neu gestalteten toiletten in der panorama bar – aber das nur am rande.

klubnacht

berghain – „one“ ben klock album release
00h00-04h00: ryan elliott (ghostly)
04h00-08h00: ben klock
08h00-09h00: ben klock / marcel dettmann
09h00-ende: marcel dettmann

panorama bar
00h00-04h00: stephan hill (vidab)
04h00-07h00: lil tony (versatile)
07h00-10h00: dj deep (deeply rooted house)
10h00-14h00: nd_baumecker
14h00-17h00: soundstream
17h00-20h00: josh wink*
20h00-ende: dixon

* zum einstimmen hier noch der link zu seinem residentadvisor-mix: klick.

12 euro

und ehe man mich des wahnwitzes bezichtigt: werde früh dort sein, weil ryan elliott und stephan hill mich gleichermaßen interessieren. je nach form von ben klock (bzw. stimmung) werde ich mir ihn auch noch zum teil anhören. es wird aber definitiv eine schlaf- und frühstückspause eingelegt, so dass gegen mittag zum zweiten mal durchgestartet werden kann.

review
zeigen

rob hall @ analogicalforce / madrid (24.01.2009)

wenn ich schon nach seinen berlin-gastspielen ins schwärmen gerate, sollte das auch irgendwie untermauert werden. da kommt es gerade recht, dass analogical force sein set vom januar aufgezeichnet und hochgeladen haben. wer sich an der stilistischen vielfalt von electronica, acid, drum & bass (stellenweise am schluss) oder „nur“ techno erfreuen will, macht nichts verkehrt, den platz auf der festplatte zu reservieren. sind 166 mb, zwei stunden länge.

klick

p.s.: wer seine mix-serie von april 2007 bis april 2008 verpasst hat: gibt’s alles bei modelfruit.

[berlin / 02.03.2009] so36: killin‘ me

mit verlaub: eine traumkombination.

killin‘ me
bill youngman (electrostep / berlin)
beni (null / berlin)
dj flush (killekill / berlin)
stype

ab 23 uhr
5 euro

timetable
23.00-01.30 stype
01.30-03.00 dj flush
03.00-04.00 bill youngman (live)
04.00-06.00 beni

review
zeigen

[berlin / 14.02.2009] berghain: klubnacht

kaum ist er wieder zurück im nachtleben, lässt er sich an den bekannten orten blicken.

klubnacht

berghain: token-nacht
00h00-02h30: Ø (phase)
02h30-05h30: inigo kennedy
05h30-08h00: kr!z
08h00-ende: andre galluzzi

panorama bar
00h00-04h00: dinky
04h00-05h00: damian schwartz live
05h00-09h00: matthew styles
09h00-13h00: boris
13h00-17h00: kiki
17h00-ende: oliver deutschmann

12 euro

erwartet nicht, etwas über die zeit nach 8 uhr zu lesen. sicher, herr galluzzi entspricht nicht meinem geschmack, allerdings gibt’s am gleichen ort in einer woche ein aufgebot, was überlänge verspricht.

review
zeigen

residentadvisor-interview mit peverelist

einer der dubstep-produzenten, die 2008 viel grund zur freude gaben, wird unter die lupe genommen. ist bei der qualität des interviews tatsächlich wörtlich zu nehmen. auch wenn hier die zum standard gehörenden fragen nach musikalischem werdegang und zukunftsplänen abgehandelt werden, gehen die antworten schön in die tiefe. kompliment also an den befragten, der obendrein noch fünf empfehlungen für jungle der marke „bristol“ gibt, so dass man noch einen einstieg zur weiterbildung als bonus bekommt.

vorbildlich und hier nachzulesen.

[berlin / 11.02.2009] arena club: martyn „great lengths“ album launch

ende der selbst auferlegten ausgehpause und obendrein meine premiere im club zur veranstaltungshalle. massives aufgebot für einen mittwoch. hoffe, dass ich rechtzeitig genug da bin, um noch reinzukommen. informationen zum album bzgl. veröffentlichung und tracklist gibt’s bei residentadvisor – bei mir gibt’s immerhin die vorderseite des flyers.

greatlengths_front

line-up
martyn (3024)
kode 9 (hyperdub)
scuba (hotflush)
marcel dettmann (mdr)
adam marshall (kuji)

start: 23 uhr
eintritt: 6 euro

arena club
eichenstraße 4
s-bhf treptower park
u-bhf schlesisches tor

review
zeigen

einkäufe vom 19. januar 2009

im munteren wechselspiel auf kreuzberger terrain war wieder die space hall dran.

hardfloor
the life we choose (the texas trill mixes)
[hardfloor hf 011]

gerard hanson aka convextion aka e.r.p. und hardfloor – eine kombination, die für mich eigentlich unerwartet kam. seine vorher gesetzten standards erfüllt er mal wieder wie selbstverständlich – als ob es für ihn nichts anderes gäbe, perfekt abgemischte tracks zu produzieren. beide male electro, einmal mit 303-dominanz, die andere seite gehört den sphärischen klängen. gratulation an hardfloor für die tolle wahl.
clips: nuloop

baby ford + eon / link
dead eye / amenity
[plus 8 plus8086]

dazu muss man nicht mehr viel sagen. beide tracks sind klassiker für sich – da muss man mr hawtin trotz seiner entwicklung in den letzten jahren echt dankbar sein, die zum normalpreis und obendrein gutem mastering nochmal unter das volk zu bringen.
clips / kaufmöglichkeit: m_nus

jason leach
dtv3 ep
[don’t don’t012]

alle vier tracks aus seinen live-sets mitgeschnitten und direkt gepresst. hatte ich in den letzten monaten meine mühe, der auch im no-future-bereich (bzw. eher den daraus entstandenen derivaten) um sich greifenden stagnation etwas positives abzugewinnen, rückt mr leach das bewusstsein hiermit wieder gerade. haushoher favorit das aus einem mitschnitt aus der roten sonne in münchen stammende „death march“, was die sehnsucht nach hemmungslos brachialer abfahrt wieder entfacht.
clips: nuloop

bilanz januar 2009

von der anzahl der besucher her gesehen ein ganz schöner sprung nach oben: 6.527 (ausgangsseiten). im dezember waren es noch 4.793. die relation zwischen besuchen und anfragen kann man bei 1:4 ansiedeln, für den januar sind es da 24.357. dafür wie immer ein dickes „dankeschön“.

gesucht wurde am meisten nach:
1. atom berghain (review kommt noch. vorab schon mal: war grandios.)
2. ritter butzke geschlossen (geht wohl im april weiter.)
3. stype.blog (ha.ha)
4. berghain (wurde inkl. platz 1 und dem rest 10 mal gesucht)
5. e werk berlin set (gibt’s hier nicht, dafür an anderen orten.)

kleine änderungen gab es in der seitenleiste: das kamera-logo ist erstmal entfernt, kommt aber wieder, sobald ich da etwas passendes gefunden habe.
bei der galerie habe ich mich entschieden, sie nur noch privat zugänglich zu machen. kann zwar ganz lustig für die nachwelt sein, wenn die zu sehen bekommt, was in den hiesigen vier wänden manchmal passiert, aber so wirklich nachvollziehen können es nur diejenigen, die tatsächlich dabei waren. ganz zu schweigen von nicht-prominenten gesichtern, die nicht zugeordnet werden können oder wollen.
davon abgesehen haben sich dort manchmal immer noch gerne spam-kommentatoren ausgetobt – da hilft auch ein captcha nicht viel. wäre nett, wenn es für die menalto-software noch eine funktion gäbe, mit der sich kommentare per e-mail moderieren lassen (so wie in wordpress). würde die arbeit wesentlich erleichtern. außerdem wird durch die zugangsbeschränkung deutlich weniger transfervolumen verursacht. nicht, dass ich mir darüber sorgen machen müsste, aber da gibt’s für mich wichtigere dinge als ein paar bilder.

noch immer gilt: warm einpacken, ist ja bald geschafft, der winter.