schnellschuss 002

der erste teil ist nun auch schon mehr als zwei jahre her, und da kam es eigentlich ganz gelegen, das „konzept“ zu reanimieren, um mehrere fliegen mit einer klappe zu schlagen.

erstens habe ich die letzten meiner im club gespielten sets nicht mitgeschnitten. so etwas ist für meine begriffe nur für diejenigen interessant, die tatsächlich dabei waren und bietet mir im nachhinein eher gründe zum über-sich-selbst-ärgern (so wie das set von der „2 fröhlichen 3“-party vom vergangenen november), was aber meinem drang zur perfektion geschuldet ist. wie das eben so ist, lief es auch gleich besser. da gilt es also noch, die psychologische hürde zu überwinden, wenn ein aufnahmegerät mitläuft.

zweitens brauchte ich einen grund, um den interessenten (wenn nicht sogar fans) wieder etwas vorzeigbares zu bieten. da kam (drittens) ein feierlicher anlass gerade recht. weil die platten der vergangenen club-auftritte eh noch nicht zurücksortiert und noch einige frisch digitalisierte 12-zoller griffbereit in der nähe waren, suchte ich fix einen pool an ca. 50 platten heraus und ging spontan ans werk.

somit war das geschenk rechtzeitig fertig, und jeder interessierte kann nun nachhören, wie sich die vergangenen live-sets angehört haben müssen, wobei vorab zu bemerken ist, dass der grundtenor im vergleich zum ersten teil wesentlich ruhiger ist. auch irgendwie logisch, weil es sich stets um das warm-up handelte. man dürfte also nichts verkehrt machen, wenn man mit genau diesem anspruch zuhört. sofern die zwei stunden manch unentschlossenem am samstag abend den anstoß geben, doch noch in richtung club zu gehen, ist das ziel erfüllt.

tatwaffen: zwei technics 1210 mk2 mit shure m44-7 und ein ecler nuo 3. zum vorerst wohl letzten mal, wie man es sich anhand der vergangenen ableton-battles zusammenreimen könnte. aber mehr zu gegebener zeit.

wie bereits beim letzten mal über soundcloud. kommentare gerne dort, falls ihr angemeldet seid. falls nicht: bitte hier.

nachtrag, 21.07.2013:
aufgrund soundcloud-standardaccount-limitierung offline und hier nun direkt eingefügt.

[wpaudio url=“http://www.dissonanzstudien.de/mixes/stype-schnellschuss_002.mp3″ text=“schnellschuss 002″]

[berlin / 25.03.2009] berghain-kantine: killekill meets headquarters

wer das tresor-line-up in den letzten zwei monaten aufmerksam verfolgt hat, wird es sich denken können, ansonsten hier nochmal: alle im line-up vertretenen plattendreher haben ihren job als residents (und auch techniker, wenn man kriek nimmt) aufgrund von zerwürfnissen mit der chefetage gekündigt. würde zu weit führen, das hier in allen details auszuführen – wer unbedingt darauf brennt, mehr zu erfahren, kann sich via myspace direkt an sie wenden (oder im besten sinne der schleichwerbung hier und da weiterlesen).
festzuhalten ist, dass sie zu ihren wurzeln – dem mittwoch – zurückkehren. das ganze in einer etwas kleineren umgebung als in den aktuellen räumlichkeiten in der köpenicker straße, aber das muss absolut nichts negatives heißen. glaube, dass einige der (ehemaligen) tresor-gänger verstärktes interesse an so einem line-up zeigen, was killekill als partyreihe sowieso verdient hätte.

killekill meets headquarters
baeks
dash
dry
kriek
mack
trias

ab 23 uhr
5 euro

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einkäufe vom 21. märz 2009

der audio-in war nach langer zeit mal wieder an der reihe.

bitstream
radiotherapy
[modern love love001]

gibt’s zwar auch digital (siehe vorhörlink), aber nicht verlustfrei. war eigentlich schon drauf und dran, mir die als mp3 sichern zu wollen, bis mir die platte zufälligerweise im electro-fach entgegenlachte. repress-version von 2006, ohne cover, es bleibt die musik, und die dürfte an dem, was das gros der tanzwilligen angeht, am offensichtlichen funktionalitätsanspruch vorbeigehen. das kopfkino wird aber exquisit bedient – bei „lost cluster“ muss man einfach unweigerlich an kubricks „2001“ denken.
„bionic hand“ bedient mit der scratch-sample-orgie schließlich auch die b-boys oder das simple bedürfnis nach subbässen.
sieben jahre nach erscheinen immer noch zeitlos, wer eine ergattern kann: zuschlagen.
clips / mp3-kaufmöglichkeit: boomkat.

planetary assault systems
the drone sector / voodoo
[peacefrog pf078]

a-seite ein prototyp des damals noch nicht ganz so inflationär produzierten perkussiven looptechnos. die b-seite gibt wieder mal ein paradebeispiel dafür ab, wie man mit einfachsten mitteln die leute zum toben bringt, die dreckig-analogen techno mit hochfrequenten sounds in dunklen kellern und / oder mit stroboskoplicht kennen und lieben gelernt haben.
clips: nuloop.

dj sneak
blue funk 2
[relief records rr722]

„runaway train“ der kaufgrund, fiel mir in einigen dry-sets auf. marschiert schnurstracks vorwärts, ohne zur seite zu blicken, inklusive der mittlerweile schon hundertfach verbauten und somit berechenbaren abfahrtssignale, aber wenn man mal ehrlich ist, wird’s doch echt wieder zeit für so etwas.
sonst schwächer als der erste teil.
clips: smallfish. klingen leider alles andere als gut, und den besten track unterschlagen sie auch noch. einen ungefähren eindruck vermittelt eine ältere mix-cd von ihm: klick (track 6).

[berlin / 21.03.2009] horst krzbrg: m-amstag

am 7. märz wurde im horst mit verstärkung von word and sound, redshape und falko brocksieper eröffnung gefeiert. das echo war positiv, und nachdem gleich zwei wochen später so ein fein ausgesuchtes line-up ansteht, schaue ich eben rum.
tatsächlich im kreuzberger westen, direkt am u-bahnhof hallesches tor.

m_amstag_10

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[berlin / 13.03.2009] berghain: leisure system / upon you nacht

ls03

berghain: leisure system
00h00-02h00: harmonic 313
02h00-03h00: tim exile
03h00-04h30: jackson
04h30-05h30: richard devine
05h30-06h30: otto von schirach
06h30-ende: voltek

panorama bar: upon you nacht
00h00-03h00: mathias mesteno
03h00-05h00: marco resmann
05h00-08h00: bart skils
08h00-11h00: marcus meinhardt
11h00-ende: the cheapers

10 euro, beide floors wie an einem gewöhnlichen samstag zugänglich.

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[berlin / 07.03.2009] arena club: fuck me now love me later feat. the mole people

fuck me now love me later feat. the mole people
zander vt (bpitch control)
daniel dreier (highgrade)
matchbox (get physical)
mutlu (sender)
16 lux (homeless clouds)
red head (the mole people)

arena club
eichenstraße 4
s-bhf treptower park / u-bhf schlesisches tor

ab 23 uhr
10 euro

erwartet im anschluss keine ausführliche nachlese. werde zur frühschicht auftauchen, wenn 16 lux ab 6 uhr spielt. wesentlich mehr werde ich dort auch nicht mitnehmen.

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[studio kp3] flat beat 2009.1

„studio“ klingt auch gleich viel seriöser, auch wenn es ein wenig hoch stapelt.
wird eine für die außen- und innenwelt gleichermaßen reduzierte ausgabe, weil hier eigentlich andere feierlichkeiten im zentrum stehen. da diese aber dennoch einen größeren geräuschpegel als im normalen wohnbetrieb mit sich bringen, ist das für marcel und mich ein willkommener anlass, als frischgebackene ableton-live-besitzer zu sehen, ob und wie man damit sets bestreiten kann. wenn ja, kann ein etwas größeres publikum das am 18. april in freiberg (sachsen) bestaunen.
kommentare sind hier wie immer deaktiviert, bei den pages ist das allerdings bereits vermerkt. da könnt ihr euch austoben.

bilanz februar 2009

ganz unbürokratisch abgehakt: 5651 besuche, etwas über 200 pro tag, damit im schnitt etwas weniger als im januar. da es hier nicht um leistung geht und mich jedes noch so kleine interesse freut, gibt’s von mir das obligatorische „dankeschön“ für’s interesse.

suchbegriff-charts:
1. karneval der verpeilten (feiert sein comeback)
2. martyn great lengths (müsste in den nächsten wochen tatsächlich erscheinen)
3. stype.blog
4. charlie_209 (die galerie bleibt für außenstehende geschlossen)
5. google (???)

auf einen hoffentlich etwas wärmeren märz.