[berlin / 24.02.2007] berghain: klubnacht

ist ja nicht so, dass die letzte woche nicht genügt hätte oder es keine anderen clubs gäbe, in die man gehen könnte. nur kriegen die es als einzige hin, sagenumwobene namen zu buchen, von denen man nie gedacht hätte, die irgendwann mal live zu hören. das werden einige andere sicher genauso sehen, von daher früh erscheinen.

klubnacht
berghain
00h00-04h00: don williams (styrax)
04h00-05h00: convextion (matrix) live
05h00-08h00: marcel dettmann (hardwax)
08h00-ende: fiedel (mmm)
panorama bar
00h00-04h00: dj red (unpolite)
04h00-07h00: m.i.a. (sub static)
07h00-10h00: dinky (cocoon)
10h00-13h00: margaret dygas (underline)
13h00-17h00: âme (innervisions)
17h00-ende: tama sumo

keine tanzenden bananen auf der straße des 17. juni in 2007

wollte kurz anmerken, dass sich hinter der kryptischen überschrift einfach nur die tatsache verbirgt, dass die mcfit-parade dieses jahr wegen fehlender planungssicherheit abgesagt wurde und uns damit ein rtl2-tauglicher neuaufguss erspart bleibt. parallel dazu bewirbt berlin sich als austragungsort eines der „live earth“-konzerte, was vor zwei jahren mit „live 8“ am gleichen ort schon hervorragend funktioniert hat. ich muss da auch nicht lange überlegen, was mir von beiden alternativen eher zusagt. vielleicht könnte man ja underworld zu einem gastspiel überreden, damit die paar hartgesottenen trillerpfeifenträger zumindest kurzzeitig auf ihre kosten kommen (und zugleich auch ein gewisser anspruch gewahrt bleibt).

(via hauptstadtblog)

[spiel-trieb.org / 22.02.2007] radio spieltrieb präsentiert: avantgarde / noise special

radio spieltrieb: avantgarde / noise special
gastgeber: triicle
20-24h

da gibt’s auch für mich noch eine menge zu lernen. im anschluss wird (mittlerweile inkl. videostream) aus dem harry klein übertragen, wo sich eine illustre damenrunde tummelt:
dj ana (elektronikzoo / münchen)
dj julietta (female:pressure / münchen)
dj tini (rekord club / münchen)
vj mori (visualdrugstore.com / münchen)

[berlin / 17.02.2007] berghain: klubnacht

so, vier klausuren sind geschrieben, ich kann mit fug und recht behaupten, dass ich mir das recht auf party redlich verdient habe. das timing bzgl. des bookings ist daher natürlich nur zu loben.

klubnacht
berghain
00h00–04h00: marcel fengler
04h00-07h00: kenny larkin
07h00–ende: ben klock
panorama bar
00h00–04h00: d’julz
04h00-07h00: tomboy
07h00-10h00: the hacker
10h00-13h00: prosumer
13h00-16h00: cassy
16h00-ende: nd_baumecker

klausurfragen zu „politik und verwaltung in deutschland im europäischen kontext“ (ws 2006/07)

vorlesung gehalten von gert-joachim glaeßner an der hu berlin im wintersemester 2006 / 2007 (gut, das war klar).

das soll die nachfolgenden generationen der bachelor-studenten, die das vergnügen haben, bei ihm eine klausur als modulabschlussprüfung schreiben zu dürfen, darüber informieren, was man an wissen parat haben sollte. ich hoffe, dass diverse suchmaschinen den eintrag hier nicht als ein ergebnis unter ferner liefen auflisten, sondern die leute ohne viel umschweife zum ziel kommen.

(wortlaut kann variieren. vier von fünf fragen waren zu beantworten.)

1. benennen und erläutern sie die staatsstrukturen nach artikel 20 und 28 gg.
2. erläutern sie die besonderheiten des artikel 20,2 gg.
3. diskutieren sie die rolle der verbände in der brd.
4. stellen sie diverse theorien zur entstehung von parteien vor.
5. was versteht man unter „governance“? welche institutionen sind daran beteiligt?

die kommilitonin direkt rechts neben mir hat nach zehn minuten bereits gefragt, ob sie die restliche zeit noch abwarten soll, wenn sie keine fragen beantworten kann. sie durfte dann auch gehen. dies bitte nicht so verstehen, dass ich mich am schicksal anderer ergötze. soll nur verdeutlichen, dass bspw. die gründe zur entstehung und die gestaltung des föderalismus nicht unbedingt ausreichen.
ein paar andere haben nach einer stunde abgegeben, ich habe die vollen zwei stunden ausgenutzt, vier fragen mal mehr, mal weniger ausführlich beantwortet. könnte zum bestehen reichen.

schnellschuss 001

so, meine lieben.

bevor der klausurterror morgen losgeht und bis freitag anhält, sollt ihr für die postingarme zeit entschädigt, und mit einem set von mir belohnt werden. wie schon angedroht, ist es das gestreamte set der bangbamrecords-labelnacht, für das ich erstmals ein dem namen entsprechendes konzept umgesetzt habe (hoho, ja ja).

nämlich:
möglichst wenig vorbereitungszeit, einfach die platten nehmen, die eh gerade griffbereit rumstehen, vielleicht ein paar dazu passende raussuchen.
möglichst 20 platten in einer stunde, hier leider nicht ganz umgesetzt (sind lediglich 19).
möglichst flottes (mix-)tempo.

der musikalische anspruch steht zugunsten der feier- oder abfahrttauglichkeit etwas zurück, aber manchen reicht das ja auch.

die tracklist erfordert etwas dechiffrier-arbeit, weil sich hinter den nummern die jeweiligen discogs-release-ids verbergen – ein bisschen mühe muss man sich also schon machen, oder einfach auf meinen bisherigen geschmack vertrauen.

01. 1952
02. 9399
03. 46878
04. 5441
05. 17829
06. 548854
07. 849362
08. 19276
09. 11285
10. 17274
11. 1954
12. 94004
13. 37677
14. 16809
15. 21252
16. 65923
17. 29921
18. 128283
19. 2664

länge: 60m20s
format: ogg vorbis
bitrate: 192 kbps (variabel)
größe: 85,6 mb

link

viel spaß, und schreibt bitte was bei (nicht)gefallen. nicht, dass der traffic umsonst in schwindelerregende höhen klettert. applaus, brot des künstlers, kennt man ja…


p.s.: es gibt einen soundkartenverschuldeten dropout bei 57m46s, der das hörvergnügen hoffentlich nicht allzu sehr trübt. weiteren unkalkulierbaren vorkommnissen dieser art ist mit der baldigen ram-aufstockung auf 1,5 gb hoffentlich bald abhilfe geschaffen.

sets der overkill tour in budapest (20.11.2006) zum download

die haben anfang november auch im icon halt gemacht, ich war nur nicht da, weil’s an einem donnerstag stattfand. in budapest war’s an einem montag, und wenn man den ansagen von tim exile folgt, waren wohl einige vor ort.

die sets des gesamten abends sind online, in chronologischer reihenfolge sieht das so aus:

ultre
scotch egg
otto von schirach
tim exile
dj n>e>d

dazu noch in 256 kbps, inkl. technischer schwierigkeiten – die bei mr exile leider wieder am schwerwiegendsten waren, bzw. sein talent als pausenclown erfordert haben. für zartbesaitete gemüter ist das eine achterbahnfahrt, der rest wird sich an der punk-attitüde erfreuen. bei herrn von schirach muss man damit leben, ca. ein drittel des sets nur den linken kanal zu hören, sonst ist das ein flashback zu seinem set in der maria ende november (alleine das right-said-fred-cover… herrlich). scotch egg ist beim ersten durchskippen sega-gabba, ultre sehr gemächlich und der haus-und-hof-dj von warp auch in schön chaotischer form.

(via de:bug)

g(oogle)mail für jedermann

eine meldung nur für zwischendurch. wer mit seinem hotmail-postfach nicht zufrieden ist oder sich endgültig von aol-fesseln befreien möchte, kann sich nun ohne vorherige einladung anmelden. aktuell stehen 2814,irgendwas megabyte für lau zur verfügung, obendrein gibt es einen der nach wie vor besten spam-filter, google-chat ist automatisch mit von der partie, wenn man sich über den browser einloggt. letzteres ist ein nettes feature, wenn man fix unterwegs was geklärt wissen möchte, allerdings werden auch die mails nach wie vor als unterhaltung angezeigt, und außerdem setzt der direkte chat einen anderen google-teilnehmer voraus. wer bereits bei icq und co. aktiv ist, wird über den chat lediglich milde lächeln.

dennoch: die oberfläche punktet massiv mit ihrer schlichten aufbereitung (gerade für einen freemailer). und wer noch eine adresse für geschäftliche korrespondenz und / oder für spam-analysen benötigt, kann sich jetzt ganz einfach registrieren. man beachte, dass die mindestanzahl bei den zeichen für das gewünschte alias zwischen 6 und 30 zeichen liegen muss, sonst wünsche ich viel spaß.

(via heise)

monolake – track des monats: plumbicon_v.271205_01

neuer monat, und herr henke schaut auf seiner festplatte nach, was dem geneigten musikkonsumenten so gefallen könnte. plumbicon – man erinnert sich: einer der auf einer b-seite untergebrachten tracks, die der a-seite in nichts nachstehen und zudem auch noch außerordentlich gut geremixt werden.

die nun online gestellte, bislang unveröffentlichte vorab-version (zwar nur in 128 kbps, klingt aber über meine boxen dennoch ordentlich voluminös) ist wesentlich düsterer als diejenige, die am ende auf vinyl gelandet ist. wer sich aber den oben angesprochenen ersten teil der remixe besorgt hat, wird parallelen zur live-version aus osaka erkennen.

lohnt sich natürlich mal wieder, wie jeden monat geht’s hier lang.

bilanz januar 2007

aufrufe: 12323 – pro tag sind das 397.

das lässt mich bei der niedrigen postinganzahl für januar noch ein bisschen mehr staunen. danke, ihr seid die größten, usw.

noch schnell die beliebtesten suchbegriffe:
1. dajana (du hast nachgeholfen, gib’s zu! 😉 )
2. hardwax berlin (müsste noch stehen, war tatsächlich seit sechs wochen nicht mehr da.)
3. berghain (steht mit sicherheit noch. fahre so gut wie täglich daran vorbei, war neujahr das letzte mal da.)
4. dj 16 lux (grüße!)
5. live set (von wem? welches? hoffnung auf direkte links? ich werde es nie erfahren…)
einen ehrenplatz kriegt platz 12: am meisten angesehen gesoffen (damit bekommt der hier eh schon latent vorhandene alkoholismus endlich auch die aufmerksamkeit, die ihm zusteht.)

einen entspannten februar euch allen, ich werde erst ab dem 16. wieder dem kontrollierten exzess frönen.