das sind alles vokabeln, die depressiven menschen nicht ganz unbekannt vorkommen dürften, und die liste könnte sogar noch um einiges erweitert werden. damit hätte ich mich geoutet, bzw. denjenigen einen erklärungsansatz geliefert, die (durchaus berechtigte) nachfragen stellen, weshalb ich im mittlerweile 14. semester bin. mehr interna gibt es, wenn die bachelorarbeit abgegeben ist. wollte nur darauf hinweisen, dass der spiegel (präziser der unispiegel) sich tatsächlich kompetent des (tabu)themas angenommen hat und sich dabei nicht nur auf depressionen, sondern auch auf andere weit verbreitete psychische erkrankungen bezieht. daher werden manche sich darin durchaus wiedererkennen.
wenn ich schon dabei bin, könnt ihr nebenher erfahren, was das pensum so macht.
zur erinnerung: mitte oktober waren es ein essay, fünf klausuren, drei hausarbeiten für die sozialwissenschaften, bei geschichte praktikum und bachelorarbeit.
hat sich geändert in: zehn thesenpapiere (ersetzen den essay und führen dazu, dass ich nicht zur vorlesung erscheinen muss) – die sind fertig. dafür zwei essays in einem proseminar (zur entwicklungspolitik) – davon ist eines fertig, das andere zu mindestens 75%, anfang januar muss der erste abgegeben werden, ende februar der zweite, der dozent kriegt beide nach den weihnachtsferien. drei hausarbeiten sind geblieben – eine davon auf der zielgeraden („die furcht vor der verschwörung“ zu einem machiavelli-seminar, das ist sogar noch geschichte), eine weitere biegt auf die kurve dazu ein (wahlkampfkommunikation der spd 1998), die letzte (zum niederländischen poldermodell) ist gerade losgaloppiert, aber das ist bis weihnachten auch zu schaffen. dann kann im januar munter gelernt werden.
an diejenigen, die vor lauter selbstzweifeln und zukunftssorgen (die sich in ihrer eigendynamik gegenseitig beachtlich gut hochschaukeln können) nicht mehr ein noch aus wissen, bzw. sich durch den artikel ihrer situation bewusst werden: keine falsche scheu, geschweige denn stolz. es ist absolut kein beinbruch, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen, damit man seine leistungsfähigkeit wieder erlangt. da muss das ego eben mal vorrang vor dem studium haben.




