[berlin / 15.04.2006] maria & josef: shitkatapult osterspezial

alle jahre wieder mal shitkatapult, deren parties ich schon länger nicht mehr besucht habe, und bei dem aufgebot ist es echt wieder an der zeit. wer sich (immer noch) fragt, was es mit dem josef auf sich hat: das ist der hintere raum der maria, in dem mittwochs der tresor-floor seinen platz hat. wird beides von den haus-acts beschallt, sind schließlich auch genug. ach ja, und herr vogel hat zwei remixe für das bierbeben gemacht, weshalb er sich im line-up wiederfindet. ich bin gespannt.

shitkatapult osterspezial
maria
portable (scape / lissabon) live
thomas brinkmann & tba empty* (max ernst) live
cristian vogel (novamute / barcelona)
peter grummich (shitkatapult / berlin)
flush (shitkatapult / berlin)
josef
apparat (shitkatapult / berlin) live
daniel meteo (meteo / berlin) live
guitar (onitor) live
gudrun gut & tba* (monika enterprise / berlin)
phon.o (shitkatapult / berlin)

maria & josef
ab 23h
12 euro

*: tba alias tusia beridze

One Comment

  1. noch vor 0h30 da, festgestellt, dass mit 12 euro eintritt genau das festgesetzte limit erreicht wurde, rein, und: leere. in der maria dürften vielleicht gerade mal 20 leute gewesen sein, hinten im josef sah es auch nicht viel besser aus. da konnten sich gudrun gut und flush abmühen wie sie wollten. das hatte sich eine stunde später zwar gebessert, aber immer noch nicht spürbar. auf der tanzfläche blieb immer noch genügend raum frei. das änderte sich aber, als herr vogel ab 2h begann und sich in erstaunlich guter form präsentierte. keine rock- oder hiphop-eskapaden, sondern einfach seine version von techno, mit minimaler prägung, aber immer noch quirlig genug. steigerte sich im laufe des sets, bis man irgendwann die „lambda ep“ und zum schluss eine kleine portion hardcore zu gehör bekam. positive überraschung, definitiv.
    im anschluss thomas brinkmann, zu dem ich nicht viel sagen kann, weil zur gleichen zeit apparat am werkeln war, der wie vor zwei jahren immer noch mit verträumten melodien und den sattesten kicks im electronica-bereich arbeitet und mit vollem körpereinsatz bei der sache war. die (mittlerweile volle) tanzfläche zeigte sich dankbar, er am ende auch.
    den abschluss des abends bildete für mich portable, der zwar sehr zurückhaltend begann, aber bei ihm hilft es echt, sich tanzenderweise zu nähern. irgendwann sind die arrangements so dicht und packend, dass das mitgrooven zur selbstverständlichkeit wird und man sich nach einer stunde fragt, ob das wirklich alles gewesen sein soll.

    ein definitiv lohnenswerter abend, auch wenn es anfangs nach einer pleite aussah. kann man allerdings auch als indiz dafür werten, wieviele über ostern zur verwandtschaft fahren. der rest kam eben berlin-typisch später.

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