da kann an der position auf dem wunschzettel, wo „pan sonic“ steht, wenigstens ein halber haken gemacht werden. beim rest lasse ich mich überraschen.
review
zeigen
hier mache ich’s mal kurz: insgesamt ein recht enttäuschender abend. lag mitnichten an mika vainio, der mit seinem analogen gerätepark alle frequenzen bediente und erstaunlich funktional spielte. auch lustig, wie er „übergänge“ dadurch realisiert, dass er im laufenden betrieb seine verkabelung umsteckt und vor allem, wie er seinen synthesizer am ende festhalten musste, damit er wegen der basswellen nicht vom tisch runterfällt.
nein, die enttäuschung entstand aufgrund dust. entweder mir fehlt dafür das musikalische verständnis oder ich stehe mit der meinung nicht alleine da, dass auf- und absteigende fließende tonleitern auf der violine, jeweils im trio im kanon gespielt und stellenweise sirenen ähnelnd, garniert mit weißem rauschen und hin und wieder einem donnern, mir als kunstform nicht genügen. spielten kaum 40 minuten, keiner verlangte nach einer zugabe. immerhin: sie waren vor mika vainio dran, so dass ich nicht extra wegen ihnen bleiben musste.
nein, die enttäuschung entstand aufgrund dust. entweder mir fehlt dafür das musikalische verständnis oder ich stehe mit der meinung nicht alleine da, dass auf- und absteigende fließende tonleitern auf der violine, jeweils im trio im kanon gespielt und stellenweise sirenen ähnelnd, garniert mit weißem rauschen und hin und wieder einem donnern, mir als kunstform nicht genügen. spielten kaum 40 minuten, keiner verlangte nach einer zugabe. immerhin: sie waren vor mika vainio dran, so dass ich nicht extra wegen ihnen bleiben musste.
dennoch: ich war selten so kurz im berghain. glaube, es müssten insgesamt nicht mal zwei stunden gewesen sein. um dem ganzen noch was positives abzugewinnen: der reihe muss man zugute halten, dass solche acts zur hinterfragung der eigenen vorstellungen von kunst anregungen liefern, und ein mika vainio dürfte dem normalen klassik-hörer auch einiges abverlangen.
