r.i.p. regina baer

erst vor gut einer woche wurde mir wieder ins bewusstsein gerufen, dass techno-berlin ohne sie etwas anders dastehen würde. das war auf der ausstellung zum 31-jährigen tresor-jubiläum im kraftwerk, deren besuch ich wärmstens empfehle.
regina baer war diejenige, die beim tresor in der leipziger straße alle administrativen fäden in der hand hielt und in der anfangszeit keinen einzigen abend verpasste. anfängliche improvisation wurde zur routine, anschließend zur haltung. sie gehört daher in einem atemzug mit dimitri hegemann, johnnie stieler und den zahlreichen anderen genannt, die sich wortwörtlich 1991 unter tage die hände schmutzig gemacht haben und damit geschichte schrieben.

regina baer war auch diejenige, die bei der abschlussparty im april 2005 unten im tresor die letzte platte anmoderierte. es handelte sich um „schlangenfarm“ von 3phase. ein track, der direkt in den räumlichkeiten des kellers entstanden war. wortwörtlich kriege ich ihr zitat nicht mehr hin. es war aber etwas in der art wie „dort hatte 3phase sein studio, es war furchtbar.“ und nach ende des tracks herrschte ruhe in den hallen.

sie hat den krebs nicht überlebt.

r.i.p.

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groove

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