traktor dj für ipad / iphone (und noch ein bisschen mehr) vorübergehend gratis im app store

der app store von apple feiert fünfjähriges, daher gibt es zehn normalerweise kostenpflichtige apps für begrenzte zeit gratis. da die aktion bereits den ganzen tag läuft, bitte vor dem kauf prüfen, ob nicht mittlerweile der vollpreis wieder gilt. ansonsten eine ideale gelegenheit, das neueste spielzeug von native instruments zu testen.
zur ipad-version geht’s hier lang, für das iphone dort schauen.

ansonsten gibt es noch diese apps:
day one
over
map my ride+
how to cook everything
barefoot world atlas

und diese spiele:
infinity blade 2
where’s my water? / wo ist mein wasser?
tiny wings / tiny wings hd
badland
superbrothers: sword and sworcery ep

[lärz / 27.-30.06.2013] fusion festival 2013

myownpersonalfusionentrypass

die darf ich übermorgen, wenn es donnerstag vormittag in richtung lärz geht, nicht vergessen.
zugegeben: das resümée für letztes jahr steht immer noch aus. wer jedoch eins und eins zusammenzählen kann, wird sich denken können, dass 2012 wieder einen guten eindruck gemacht zu haben scheint, so dass ich in diesem jahr wiederkomme (soviel sei vorweggenommen: einen verdammt guten).
zwar ist die vorfreude nach diversen blicken auf die heute verregnete hauptstadt etwas gedämpft, aber das bleibt ohnehin stets als restrisiko. mit entsprechend positiver grundstimmung, bzw. dem positiven stress, sobald ich einen fuß auf den camping-acker gesetzt habe, wird sich aus diesem jahr sicher etwas machen lassen – so wie die male zuvor auch.
infos zur anfahrt, tickets (in diesem jahr ein noch leidigeres thema als sonst), line-up und philosophie wie immer bei ihnen direkt. die nachbetrachtung dann hier, irgendwann – versprochen.

review

langfassung

zeigen

kurzfassung

voll, aber auch voll toll. mag daran gelegen haben, dass der üblicherweise samstag herrschende zustand von desorientierung beziehungsweise realitätsverschiebung bei mir bereits freitag abend einsetzte. ich habe dieses jahr gelernt, dass die schiere reizüberflutung aus optischen installationen, musik und vor allem menschen von allerorten her dazu führt, daher war es im nachhinein (auch aufgrund der temperaturen) richtig, samstag abend / nacht den anderen zu überlassen und einen entspannten sonntag zu erleben.
war 2012 in elektronischer hinsicht für mich recht ernüchternd, war die fusion 2013 mit eine der besten in dieser beziehung. es fehlte zwar der act, bei dem mir die kinnlade runterklappte, aber dafür war niemand dabei, den ich jetzt als totalausfall bezeichnen würde (bis auf missill vielleicht und jimi tenor, bei dem ich einfach einen schlechten tag annehme).
ansonsten das namedropping derer, die nachhaltig eindruck hinterlassen haben: fil, felix k, lakker, felix kubin, dendemann, die art, faust, redshape, gerd janson, puppetmastaz, otto von schirach, kadebostany. ansonsten danke an die patenten und gutgelaunten damen vom apfelkrapfen-stand an der casbah, an den essensständen (leider war der wagenburger schon sonntag alle, bevor ich dort zuschlagen konnte), den bars und der safe area (o-ton, bevor ich smartphone und kamera-akku zum aufladen geben wollte: „erstmal was zusammen trinken.“ – einer der augenblicke, in denen ich meine abstinenzler-haltung kurz bereute.) und an diejenigen mit einem lächeln im gesicht, was trotz des wetters und meinem eindruck nach ziemlich viele waren.
toll natürlich mal wieder die unzähligen installationen, beispielsweise die fontäne am eh schon schön gestalteten see an der seebühne und nicht zuletzt die drachen von aerosculpture. außerdem die prominent ab freitag aushängende pillenwarnung. das sind alles details, die zeigen, dass dem kulturkosmos so einiges daran liegt, die gäste möglichst zu umsorgen und die es mir leicht machen, trotz des füllgrades und dem ticket-wirrwarr im nächsten jahr wieder dabei sein zu wollen.

[berlin / 01.07.2013] so36: montech

frisch von der fusion geht’s auf ein neues nach kreuzberg. wer also nicht in lärz bei den bachstelzen weitermachen möchte, bzw. es etwas härter und erdiger mag, kann sich gerne beim montäglichen techno-stelldichein sehen lassen.

nachtrag, 26.06.2013, 22h45: statt hanno spielt sheldon drake.

killinme20130701

ablauf
anfang: dj flush
mitte: stype ableton-set
schluss: sheldon drake

eintritt
5 euro

nachbetrachtung

nachdem der heimweg von der fusion mal eben fünf stunden dauerte, ging es mit kurzer schlafpause zwischendurch also nach kreuzberg. da kam es schon etwas zupass, den mietwagen aufgrund des staus einen tag länger behalten zu können.
vorgenommen hatte ich mir die rezeptur, die beim letzten mal im so36 sowohl publikum als auch mich zufriedenstellte. techno mit option auf breakige passagen also. neu jedoch war, dass ich frisch mit lemur ausgestattet ausprobieren wollte, wie das mit dem beiseite gestellten laptop so klappen könnte.
lässt sich mit dem berühmten „satz mit x“ zusammenfassen. ipad mini und macbook sahen sich zwar stellenweise, jedoch war die verbindung trotz adhoc-netzwerk und nicht mal zwei meter reichweite so unzuverlässig, dass sich dadurch keinerlei tracks starten ließen – jedenfalls nicht zuverlässig. mit fehlerbehebung ist es während des sets immer etwas schwierig, insofern stieg ich nach einer halben stunde auf das bewährte prinzip um und verschob das experimentieren auf daheim. resultat dessen ist der bereits präsentierte dritte schnellschuss, und die einsicht, dass ich es doch lieber gleich mit einem einstelligen wlan-kanal hätte versuchen sollen.

ansonsten ein abend, an dem sich alle beteiligten wahrscheinlich etwas komisch vorkamen. keine ahnung, ob es an den fusion-nachwehen lag, aber bestenfalls 30 zahlende reißen mich jetzt nicht zu begeisterungsstürmen hin. vor dem hintergrund des dämpfers, den mir die technik verpasst hatte, dem fusion-jetlag und dass es keinen spontanansturm geben wird, habe ich auch gerne früher an sheldon übergeben.

[berlin / 14.06.2013] suicide: killekill overkill – fünf jahre killekill

die zeit rennt im killekill-hauptquartier wahrscheinlich immer schneller. in den drei jahren seit aufgabe des mittwochs in der berghain-kantine hat sich durch die präsenz im suicide am freitag und auch im horst (rip) so einiges getan, woran auch sicherlich das label einen großen anteil hat.
nun sind also fünf jahre rum, und das wird mit großem bahnhof an der warschauer brücke gefeiert. da ich am samstag wieder beruflich (also in dem, der eher tagsüber stattfindet) gefordert bin, wird es von mir keine nachbetrachtung geben, da ich mir 2 uhr als absolute grenze gesetzt habe. werde mich aber um einen gastkommentator bemühen.
ansonsten wie immer: danke für musikalische kontrapunkte im berliner nachtleben, für den enthusiasmus gegenüber produzenten und djs, für bookings, bei denen einem freie hand gelassen wird und für das familiäre miteinander – und alles gute für die nächsten jahre!

p.s.: das sommercamp schlägt (nach einem jahr auszeit) seine zelte in diesem jahr wieder vom 10. juli bis zum 21. august in der berghain-kantine auf.

killekillwirdfuenf

start
24 uhr

eintritt
10 euro

review
(von gastautor spacecake, der sich vor meiner überfallartigen bitte zwar erst zierte, nun aber eine nachbetrachtung abgeliefert hat, die mich in puncto schreibstil, reaktionszeit und mittlerweile auch der ausführlichkeit ziemlich alt aussehen lässt. danke dafür!)

wie versprochen dann also mein gastbeitrag. was das reviewen angeht, habe ich wohl kaum so viel erfahrung wie der hausherr und auch meine musikkenntnisse sind eher bescheiden. ich werde mir mühe geben, bitte aber schon einmal um etwas nachsicht mit mir.

der auftakt des abends gestaltete sich erst einmal sehr entspannt. flush hatte freunde und wegbegleiter der letzten fünf jahre zum grillen eingeladen, woran ich dank stype ebenfalls teilhaben konnte. dazu bleibt mir nur anzumerken, dass flush nicht nur tolle platten auflegt, sondern auch einen sehr leckeren kartoffel-gurken-salat macht. und stype macht nicht nur hinter dem dj-pult eine gute figur, auch am grill kann er überzeugen.

aber nun zum kern des abends, die große geburtstagssause. für die eiligen leser will ich es gleich vorweg nehmen: es war toll und absolut standesgemäß. das line-up klang ja schon vielversprechend und mich jedenfalls hat es nicht enttäuscht.

den anfang machte drinnen sebastian kökow, der schon früh eine ganz gut gefüllte tanzfläche bespielen konnte. sein set war meinem gefühl nach für die uhrzeit recht düster und hart, aber das publikum nahm es problemlos an. jemand mit mehr hintergrundwissen als ich könne bestimmt den ein oder anderen tracknamen nennen, sogar ich habe ein paar stücke gehört, die mir bekannt vorkamen – leider kann ich damit nicht dienen. insgesamt fand ich das set sehr überzeugend.

kurz nach 2 hat dann der gastgeber den platz am pult übernommen und eines seiner typischen, stimmungsgeladenen (sorry für die phrase, aber das trifft es am besten) und abwechslungsreichen technosets zum besten gegeben. und das hat, wie immer, sehr großen spaß gemacht. dem publikum ebenso wie mir. als perle sei hier ausnahmsweise mal ein track genannt, der das ganze auf den punkt bringt: x-101 – sonic destroyer (dank an erwan…).

im anschluss daran wurde es haarig. verantwortlich dafür waren die zwei herren, die um halb 4 die provisorische bühne betraten, die vor dem pult aufgebaut war. anzüge, langhaarperücken, hinter fellmasken verborgene gesichter: furfriend gaben ihr live-debüt. die musik und insbesondere die texte dürften hinlänglich bekannt sein (youtube hilft), wobei es eigentlich nur eines dazu zu sagen gibt: fuck! hätte man zählen wollen, wie oft das wort in den folgenden 45 minuten fiel, hätte man gut zu tun gehabt. der auftritt kam beim publikum gut an, wobei vor allem die optik eindruck machte, nach der zahl der gezückten handykameras zu deuten. getanzt wurde dadurch deutlich weniger, aber darum geht es bei solchen acts ja auch nicht in erster linie. leider verlief aber auch die interaktion mit dem publikum nicht ganz so wie die macher sich das gewünscht hätten. auf die regelmäßig eingestreuten direkten ansprachen („do you like to fuck?“) kamen oft nur zögerliche bestätigungsrufe zurück, manchmal auch gar nichts. dabei gaben sich furfriend durchaus mühe, einschließlich eines kurzen ausflugs mitten ins publikum. vielleicht lag es an der sehr schlechten verständlichkeit der ansagen durch das mikro. direkt vor dem lautsprecher kam bei mir meist auch nicht mehr durch als das f-wort. insgesamt fand ich es jedoch eine sehr spaßige angelegenheit, aber eben mehr zum zuschauen als zum tanzen (was durchaus möglich gewesen wäre).

im anschluss dann der headliner: neil landstrumm. zu ihm muss man eigentlich nichts mehr sagen, so lange ist der mann schon dabei. seine livesets zeichnen sich vor allem durch 2 dinge aus: härte und verschwurbelte sounds (zum vergleich ein set von 1995: https://soundcloud.com/dynamic-tension/neil-landstrumm-live-at-hog). früher analog unterwegs, spielt er heute mit einer mischung aus laptop und analogen geräten (bei fragen: stype kann bestimmt was dazu sagen), was er gekonnt zu nutzen weiß. um es anders zu sagen: wow, was für ein set! er war definitiv der schnellste an diesem abend, sowohl was die bpm zahl angeht als auch das „mixing“. bei gefühlt 140bpm hat kein sound mehr als eine halbe minute spielzeit bekommen, bevor er wieder von etwas anderem abgelöst wurde. die musik war ununterbrochen im fluss, hat sich ständig verändert und dabei keine sekunde an tempo nachgelassen. so muss ein liveset sein. das publikum sah zwar teilweise etwas überfordert aus, ging aber die ganze stunde gut mit. ich hatte definitiv großen spaß an dem set – und war am ende auch ziemlich tot.

so erschöpft habe ich dann zum ersten mal in dieser nacht den garten für mehr als eine minute besucht und es mir im sessel bequem gemacht, um snuffo (eindeutig an seiner maske zu erkennen) zuzuhören. er spielte groovigen techno, passend zu stimmung und uhrzeit, aber mir reichte es dann doch. gegen halb 7 habe ich dann das feld geräumt.

alles in allem ein sehr runder abend, der ziemlich gut gezeigt hat, wo sich killekill in der elektronischen musiklandschaft einordnet: techno mit anspruch und geschichtsbewusstsein, ohne dabei das „früher war alles besser“ auszurufen, sondern vielmehr deutlich nach vorne zeigend wie auch die eigenen produktionen immer wieder beweisen. sowohl für die partyreihe als auch das label gilt flush größter dank. man merkt, wie viel arbeit, zeit und herzblut in dem projekt steckt, und es ist schön zu sehen, dass das auch vom publikum honoriert wird. ich glaube, man kann von der partyreihe und dem label auch in den nächsten fünf jahren noch einige spannende neue sachen erwarten. ich freue mich darauf!

[berlin / 13.06.2013] about blank: impulse – 2 years abyssal

da wird abyssal schon zwei jahre alt, fährt alles an residents auf und wird wohl die üblich breite palette bieten. ehrensache, dort vorbeizuschauen.

impulse – 2 years abyssal

drinnen
hatti vatti
whø
ddm
turrican
effekthasch vj

draußen
alhek
mogano
drøp
fu

start
24 uhr

eintritt
5 euro

nachbetrachtung

und da ist es passiert: das blog auf ausstehende nachlesen durchforsten und dabei auf eine party stoßen, an die ich mich nicht mehr erinnere. daher mal allgemein gehalten mit dem, was ich mit sicherheit weiß: ich habe mich nicht geärgert, dort gewesen zu sein und mich wie immer schön mit fist van odor am rande der tanzfläche unterhalten. daher sorry an die leser und auch an abyssal, aber andere ausgaben sind von diesem jahr eher im gedächtnis geblieben. andererseits hätte eine zeitnahe nachbetrachtung jetzt wohl wieder bilder des abends ins gedächtnis zurückgerufen. normalerweise funktioniert das umgekehrt ganz gut.

[berlin / 07.06.2013] berghain: not equal / get perlonized

und wieder auf gewohnten pfaden, diesmal beim industrial-geprägten ableger der leisure system unter eigener flagge. wer den zeitplan für die panorama bar vermisst: bei perlon gibt es den niemals.

notequal20130607

berghain: not equal
00h00: opium hum
02h00: admx-71 live
03h00: kryptic minds
04h30: oake live
05h30: douglas mccarthy
07h00: mondkopf

panorama bar: get perlonized
daniel bell
horror inc live
sammy dee
zip
jörg franzmann video

eintritt
14 euro

review

leider konnte ich mich erst kurz nach 2 uhr aufraffen, weshalb ich nur die hälfte von adam x mit seinem industrial-projekt mitbekommen habe. die konsequente bassgewalt bei 115 bpm und darunter war dabei wohl nicht jedermanns sache – ich fühlte mich etwas an vladislav delay zur leisure system letztes jahr erinnert, bei dem sich auch einige ratlos am rande des floors oder mittendrauf versammelten. der rest stimmte auch bei adam x mit den füßen ab und ging nach oben. dabei war der sound von der ästhetik her wie für das berghain geschaffen, aber weniger leute auf der tanzfläche schaffen immer ganz gute voraussetzungen zum störungsfreien genuss.
das änderte sich bei kryptic minds wiederum, wo ich mich fortwährend fragte, wieso man in fünf jahren sub:stance nicht alles daran gesetzt hat, sie / ihn zu holen. reiht sich nahtlos in die bestenliste der sets 2013 ein, weil das genau die schnittstelle zwischen techno und dubstep (im weitesten sinne) war, die bei mir über anderthalb stunden keine langeweile aufkommen lassen wollte. wäre für meine begriffe auch samstag nacht nicht verkehrt, aber den meisten wahrscheinlich nicht geradlinig genug.
das gab es wiederum bei daniel bell oben, von dem ich trockenen minimalismus erwartete. spielte er auch, aber dabei mit so unerhört dickem groove, der das set so zwingend klingen ließ, dass ich weite teile von oake (waren mit ihrem industrial-drone-ansatz mit mehr oder weniger gekreischten vocals nach einer halben stunde nicht so ganz meins) und douglas mccarthy (der ein techno-set mit vielen anleihen bei ebm spielte) ihm zugunsten habe sausen lassen.
mondkopf hatte zum schluss keine mühe, einen freitagabend bzw. samstagmorgen mit techno ausklingen zu lassen, bei dem das berghain zwar nicht über einen 75%igen füllgrad hinauskam, aber an dem sich zeigte, dass vermeintlich unvereinbare stile über den abend verteilt doch ein gesamtbild abgeben können. stimmungstechnisch war es unten dennoch schwieriger als in der aufgeheizten panorama bar, die auch unter den perlon-residents richtiggehend euphorisch reagierte.

musikalisch also mehr als zufriedenstellend, womit ich mal wieder meine neigung zu untertreibungen gezeigt habe. kryptic minds, daniel bell und auch admx-71 als meine höhepunkte, und genügend platz zum tanzen kam mir insbesondere bei erstgenanntem gerade recht. sonst war es schön, eine ausgelassene panorama bar zu sehen, die quasi jeden neuen track, den herr bell so auf die technics packte, mit jubeln begrüßte.

griid pro und die konfigurationshürden

(english instructions can also be found below.)

als mehr oder minder frischgebackener nutzer eines ipad mini lag es nahe, einen der kaufgründe für das gerät endlich mal in die praxis umzusetzen. so flexibel ein set sich mit ableton live gestalten und audiomaterial in einzelteile zerlegen sowie manipulieren lässt, bleibt einem (vom warpen und setzen von markern bei wichtigen stellen mal abgesehen) vor allem eines nichts erspart: der konzentrierte blick auf den laptop-bildschirm. für viele einer der kritikpunkte am digitalen auflegen, durchaus berechtigt noch dazu. in vergangenen sets bin ich nach möglichkeit schon dazu übergegangen, das macbook zur seite und nur den controller vor mich zu stellen, da somit eine sichtbare barriere wegfällt. aber mauspad und tastatur können dabei nicht außen vor bleiben.
sicher gibt es hardware, die abhilfe schafft: das novation launchpad dient einzig und alleine dem zweck, sich von der bedienung am laptop selbst zu lösen, rudimentäre controllerfähigkeiten gibt es obendrein. die apc40 vereint beides gekonnt, kommt aber nicht meinem bedürfnis entgegen, mehrere kanäle auf einmal via eq zu regeln – dies lässt sich dort nur umständlich realisieren.
was liegt also näher als ohnehin taugliche hardware mit einer app zu bestücken, die einem das scrollen durch sets und das starten von clips ermöglicht? mit 22 euro ist sie auch noch erheblich günstiger als das launchpad und bietet hierbei sogar eine beschriftung an. etwas hin und her überlegt habe ich und mir am dienstag, den 21. mai 2013 ein herz gefasst.

es läuft mittlerweile stabil, jedoch war der weg dahin von einigen flüchen, neustarts und einer etwas zornigen mail an den liine-support begleitet. gemeldet hat sich vom support bisher niemand, was am harschen ton meinerseits liegen kann, für den ich jedoch eingangs um verständnis warb, da mich die fehlerbehebung bis freitag nacht um 2 uhr aufhielt, wonach das problem immer noch nicht gelöst war.

der grund für dieses posting liegt darin, etwas unterstützung zu liefern, welche die griid-dokumentation von liine nicht bieten kann. das liest sich großspurig, jedoch ist in dem setup lediglich die installation der nötigen software unter windows beschrieben. was danach für windows-nutzer folgt, muss man sich zusammenreimen. für mac os x ist dies wesentlich besser, jedoch fehlt auch da eine kleinigkeit. daher gibt’s die anleitung für beide betriebssysteme – für windows ausführlicher, für mac os x kürzer.

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windows 7

problembeschreibung:
nach der installation des griid connector trat bereits das problem auf, dass ich griid pro vom ipad aus nicht via midi-verbindung mit windows verbinden konnte. der grund hierfür liegt auf der hand: windows bringt von haus aus keine möglichkeit für midi über (w)lan mit, das muss mit externer software wie rtpmidi nachgerüstet werden. dies hatte ich dann auch installiert, jedoch kam ich dabei in meiner ungeduld keinen schritt weiter – zunächst.
erleichtert war ich jedoch, als ich den griid connector und anschließend ableton live startete, in griid pro die osc-verbindung auswählte, den griid-connector als host vorfand und ein paar sekunden später eine leere ableton-matrix vorfand, die frisch geladene clips abbilden und sogar starten konnte. so weit, so gut also. ich arbeitete ohne weitere verwendung von griid pro an der vorbereitung eines sets weiter, speicherte dies mit ungefähr 20 clips ab.
donnerstag abend in spontaner jam-laune also das gleiche verfahren: griid connector und dann ableton live starten, griid pro auf dem ipad fand den host von windows, verband sich, das set bufferte, stoppte bei 4% und blieb dort. unter windows kam die meldung, dass max für live nicht mehr funktioniert und beendet werden müsse. dies ließ sich dutzende male reproduzieren, es stürzte stets bei 4% ab. in den fehlerdetails stand als verursacher die bmidilib.dll – dahinter verbirgt sich der virtuelle midi-port von bome, der bei der installation des griid connector installiert wird. das problem ist nur (und diese tatsache brachte erst meinen blutdruck hoch), dass sich diese vier ports nicht ohne weiteres aus dem windows-geräte-manager deinstallieren lassen. sobald man dies anwählt, taucht er gleich in der liste der unbekannten geräte wieder auf. das passiert auch, wenn man „bome’s virtual midi port“ über die systemsteuerung oder die deinstallationsroutine vom system entfernen möchte – der treiber bleibt also hartnäckig im system und lässt sich erst durch einen tiefen eingriff in die registry (wir reden hier vom befehl „psexec -i -d -s c:\windows\regedit.exe“) oder einer systemwiederherstellung aus dem weg schaffen.
brachte beides nichts, der fehler bestand weiterhin. auch wenn ich den griid connector als administrator ausführte, zählte der buffer bis um die 80% hoch und blieb dort unter der gleichen windows-fehlermeldung stehen. interessanterweise klappte es mit einem leeren set. erst wenn eine ungefähr zweistellige anzahl an clips in einem set gespeichert war, stürzte max for live und somit auch der griid connector ab.

to put the problem short: griid pro couldn’t be connected via midi-wifi, so i used osc instead, which worked in the beginning. after saving a set and loading it again with approx. 20 clips, griid pro stopped buffering on the ipad mini and the griid connector crashed on windows 7 with bmidilib.dll as the reason. it worked again, when i started a fresh set with no clips, though.
deinstalling the virtual midi ports from bome wasn’t possible, except using the system recovery or regedit. so i gave the midi-connection another try. see the ten steps below.

wie sieht also die lösung aus, nachdem ihr griid pro gekauft habt?

what’s the solution after having bought griid pro?

1. die setup-datei zum griid connector herunterladen und ausführen. das ist leider notwendig, um die treiber zu installieren, auf die ableton live zugreifen kann. leider lässt sich in der installationsroutine nicht abwählen, dass die virtuellen midi-ports installiert werden sollen. bitte im nächsten schritt nicht vergessen (obwohl der connector einen sehr bestimmt darauf hinweist), das verzeichnis von ableton live auszuwählen.

download the griid-connector-setup-file and start it. this is necessary to install the drivers which interact with ableton live. unfortunately you cannot uncheck to install the virtual midi drivers. don’t forget to choose the ableton-install-directory in the next step.

griidpro-connectorsetup-win7

2. den geräte-manager öffnen. ob über die systemsteuerung oder die eigenschaften beim computer – es sei egal. das fenster sollte ungefähr so aussehen und ihr vier einträge beim „bome’s virtual midi port device“ haben. deaktiviert alle vier (rechtsklick auf den eintrag, deaktivieren).

open the device-manager via the computer properties or the control panel. the window should look like this containing four entries for „bome’s virtual midi port device“. deactivate all of them (right click, deactivate).

griidpro-devicemanager-win7

3. itunes (für bonjour) sowie rtpmidi herunterladen und installieren. dadurch entsteht ein weiterer virtueller midi-port im geräte-manager (bereits im screenshot zu sehen): tevirtualmidi – virtual midi driver x64. vorsichtshalber anschließend windows neu starten.

download itunes (for bonjour) as well as rtpmidi and install it. this creates a new virtual midi-port in the device manager (as it can be seen in the screenshot): tevirtualmidi – virtual midi driver x64. better restart windows after the installation.

4. auf dem ipad: padmini gratis aus dem appstore herunterladen, einmalig starten, bleibt auf dem ipad im hintergrund aktiv.

on the ipad: download padmini for free from the appstore. launch the app afterwards, it will remain active in the background.

5. wieder unter windows: rtpmidi installiert sich praktischerweise als systemdienst, muss jedoch erstmal konfiguriert werden. mit dem +-zeichen unter „meine sessions“ eine neue session erstellen. lokaler und bonjour-name sind frei wählbar. sofern padmidi auf dem ipad läuft, sollte der name des ipads unter „verzeichnis“ auftauchen.

back to windows: rtpmidi is installed as a system service, but it has to be configured first. click the +-button under „my sessions“ to create a new session. you can choose which name to use for the local and the bonjour-name. when you’ve launched padmidi on the ipad, its name should be listed under „directory“.

griidpro-rtpmidi

sollte der name eures ipads im verzeichnis auftauchen, auf „verbinden“ klicken. das fenster müsste dann so aussehen.

when the name of your ipad is mentioned in the „directory“, hit „connect“. the window should look like this afterwards.

griidpro-rtpmidi-connected

6. ableton live starten, einstellungen aufrufen, dort auf „midi / sync“. bedienoberfläche, ein- und ausgang sollten alle gleichermaßen auf „griid“ lauten , track und fernsteuerung beim jeweiligen ein- oder ausgang entsprechend aktivieren.

start ableton live, go to the preferences, choose „midi / sync“. interface, in- and output should be „griid“, track and remote should be activated for the corresponding in- and output.

griidpro-abletonsetup

7. unter windows sollte es das eigentlich gewesen sein. griid pro auf dem ipad starten und „midi connect“ antippen.

basically you’re done, as far as windows is concerned. launch griid pro on the ipad and tap on „midi connect“.

griidpro-startscreen

8. wenn windows so möchte wie ihr und alle notwendigen einstellungen vorgenommen worden sind, sollte eure mit rtpmidi erzeugte session unter „network midi“ mit ip und port erkennbar sein.

when windows has a good day and you’ve made all necessary preferences, your just with the help of rtpmidi created session should be displayed under „network midi“ with the ip and the port.

griidpro-midiconnection

9. wenn ja: go.

if so: hit „go“.

griidpro-surface

10. viel spaß!

have fun!

===

mac os x

mac os x nimmt einem durch die im betriebssystem verankerten möglichkeiten für midi über (w)lan schon einiges ab. an der installation der griid-software kommt man dennoch nicht vorbei.

mac os x has an integrated ability for midi over lan/wifi, but it is still necessary to install the griid-software.

1. den griid-installer als übliche dmg herunterladen und starten.

download the griid-installer as the usual dmg-file and start it.

griidpro-installer-osx

2. im zweiten schritt bei den programmen ableton live lokalisieren, dürfte etwas leichter fallen als unter windows. zielvolume ist die systemfestplatte, in den meisten fällen „macintosh hd“. der rest läuft dann wie von selbst.

locate ableton live in the „programs“, which should be easier than under windows. the target volume is the hard drive with the os, usually this is „macintosh hd“. the rest should be self-explanatory.

griidpro-programme-osx

3. das audio-midi-setup starten, könnte ungefähr so aussehen.

launch the audio-midi-setup, which could look like this.

griidpro-audiomidisetup

4. dort in der menüleiste „fenster“ wählen und das midi-fenster einblenden lassen. das „netzwerk“ ist das entscheidende.

choose „window“ in the menu bar, followed by „enable midi-window“. „network“ is the button to go for.

griidpro-midisetup

5. ab hier läuft es eigentlich wie unter rtpmidi unter windows. neue session anlegen, sicherstellen, dass padmidi auf dem ipad läuft, das ipad mit mac os x verbinden.

from here it’s quite the same as with rtpmidi under windows. create a new session, make sure, that padmidi is running on the ipad, connect the ipad with mac os x.

griidpro-midinetwork

6. siehe schritte 7 bis 10 für windows: griid pro auf dem ipad starten und hoffen, dass ip und port der session dort auftauchen. dann wie gewohnt verbinden.

see steps 7 to 10 for windows: launch griid pro and hope for ip and port to show on the midi-connect-screen. then connect as usual.

ich hoffe, dass ich jemandem dadurch ein paar stunden arbeit und recherche abnehmen konnte. lasst es mich wissen, ob die anleitung zum erfolg geführt hat oder auch, ob probleme bestehen.

i hope, i could save some hours of work and research for some of you. please let me know if these steps were successful or if there are any problems.

[berlin / 31.05.2013] suicide: damage labelnacht

es muss auch mal andere clubs geben. die gründe erschließen sich durch näheres hingucken beim line-up, denke ich.

damage labelnacht

drinnen
alexander kowalski live
heiko laux
marcel heese & mario berger back2back
d_func

draußen
sender berlin
ray kaijoka

start
24 uhr

eintritt
10 euro

review

aufgrund der witterung gab es ein zusammengeschrumpftes line-up. sender berlin und ray kaijoka spielten zum anfang drinnen, heiko laux später, aber mitbekommen habe ich keinen von ihnen, da ich erst ziemlich spät nach dem vorschlafen gegen 5h00 auftauchte, wo alexander kowalski gerade angefangen hatte.
bei ihm muss ich lange überlegen, wann ich ihn das letzte mal gehört habe. das könnte sogar noch zu zeiten des alten tresors gewesen sein. tresor-park 2004, so in der richtung. verlernt hat er seitdem nichts, an der rezeptur seiner tracks ebenfalls nichts verändert, was aber nicht negativ gemeint sein soll, zumal es gut ankam. pluspunkte sammelte er bei mir mit dem „idiothèque“-cover mit gerader kickdrum und dem downbeat-outro.
marcel und mario haben das kind ab 6 uhr dann richtig schön geschaukelt, so dass es auch nicht weiter schwer fiel, bis zum schluss um 10 zu bleiben. beide mit traktor, marcel noch mit hardware, mit der er extra-kicks und -hihats einstreute. schön kurzweilig alles, der eine und andere klassiker dabei („loop“ von fuse vs lfo bspw., die ja immer irgendwie geht) – einfach toll gemacht. somit auch meine premiere, das suicide mal am ende einer party hell erleuchtet zu sehen.

r.i.p. romanthony

die meldung ging schon gestern durch das netz, hatte für mich aber erstmal den eindruck eines gerüchtes. durch das posting bei residentadvisor gilt es jedoch als sicher, dass wieder einmal eine gallionsfigur nicht mehr unter uns ist. die gründe dafür sind unklar, tun aber auch nichts zur sache.
der mithilfe von decks ist es zu verdanken, dass „the wanderer“ nach jahren auf meiner wunschliste in meiner sammlung gelandet ist. vor kurzem geschah das gleiche bei „let me show you love“, beides sind jedoch nur ausschnitte, die mal wieder meine wissenslücken in sachen house offenbaren.
mitte 40 ist er geworden und hätte bestimmt noch einiges zu sagen gehabt. den „wanderer“ werde ich fortan mit einem etwas wehmütigen gefühl spielen.

r.i.p.

[berlin / 11.05.2013] berghain: klubnacht

und da ist es schon wieder soweit. das berghain ist im weitesten sinne in klockworks-händen, wobei ich in erster linie darauf gespannt bin, was mike huckaby anstellen wird. eine etage höher gibt es legendenalarm.

klubnacht

berghain – klockworks nacht
00h00: trevino
04h00: ben klock / dvs1
07h00: mike huckaby
10h00: dvs1
15h00: rod
19h00: ben klock

panorama bar
00h00: tama sumo
04h00: paul johnson
06h00: lemakuhlar live
07h00: san soda & red d
14h30: boris
19h00: cassy
23h00: nd_baumecker / massimiliano pagliara

eintritt
14 euro

review

ausnahmsweise im ein-schicht-betrieb, wobei der nach arbeitsrechtlichen maßstäben auch durchaus als doppelschicht ausgelegt werden könnte. 16 stunden, 4:30 bis ungefähr 21:00 uhr. wem der unterschied zwischen den set-zeiten auf der berghain-seite und hier auffällt: boris und cassy haben jeweils später angefangen, daher stehen hier die tatsächlichen anfangszeiten.
die neuerungen am dj-pult im berghain gehen übrigens weiter: die dezibel-anzeige ist größer und prominenter platziert.

verpasst habe ich damit leider ein wenig von paul johnson, der rest war jedoch sehr überzeugend, indem er diverse chicago-varianten durchkonjugierte, während die schlange draußen bis ungefähr 7:00 uhr konstant bis zum häuschen ausharrte. es ballte sich jedoch eher eine etage tiefer bei ben und dvs1, oben war es zwischen gutgelaunten menschen sehr gut auszuhalten und meiner meinung nach auch musikalisch interessanter. liegt aber auch an dem bonus, den die windy city bei mir inne hat.
mike huckaby hat mich am meisten beeindruckt. seinen produktionen nach ist er eher in der panorama bar zuhause (wo er ebenfalls bereits überzeugen konnte), aber wer die letzten nachbetrachtungen noch im hinterkopf hat, wird mitbekommen haben, dass flexibilität als qualitätsmerkmal bei mir sehr an boden gewonnen hat. es war ein astreines techno-set, dessen anfang einen in die alten tresor-zeiten katapultierte – mit 138 bpm auch vom tempo her. neue tracks kamen bevorzugt mit einem ruck ins set, was dem ganzen schnelle schübe verpasste, und er scheute sich nicht, tempo und temperament in der zweiten stunde zu drosseln. was ihn wahrscheinlich am meisten geärgert hat, war das sporadisch auftretende kratzen am xone:92, egal auf welchem kanal. wird bei ihm wahrscheinlich nicht zur zufriedenheit beigetragen haben, ist ihm aber nicht anzulasten. er spielte professionell bis zum schluss auf dem mixer weiter, der bei der übergabe auf dvs1 einfach innerhalb von zwei minuten getauscht wurde. danach war zumindest das kratzen geschichte.
dvs1 selber für mich wie immer: technisch tadellos, beneidenswerte schnelligkeit, aber insgesamt zu wenig abwechslung, was die spannungskurve betrifft. zwar empfand ich die kurze phase (müsste so gegen 13:00 uhr gewesen sein) mit gebrochenen kickdrums als angenehme abwechslung, aber dennoch konnte er mich nicht wesentlich länger als 20 bis 30 minuten fesseln. egal, andere hatten ihren spaß.
san soda und red d waren bereits während mike huckaby dafür verantwortlich, dass ich dessen letzte stunde verpasst habe. die schmissen in ihren siebeneinhalb stunden so einiges an zutaten in den topf – sei es chicago, techhouse, melodien, disco. frei von hängern und komischen harmonischen kombinationen war auch das set nicht, was aber bei der länge zu verschmerzen ist und durch dvs1 gut aufgefangen werden konnte. meiner meinung nach jedoch kurzweiliger als das geschehen im berghain.
boris hatte in seiner ersten stunde das pech, dass sich die tanzfläche um die hälfte leerte. keine ahnung, ob das am allgemeinen schichtwechsel oder dem etwas schwächeren ende seiner vorgänger lag. entsprechend unmotiviert war auch sein auftreten – jedenfalls fehlte das sonst bei ihm festbetonierte grinsen. situationen wie diese kenne ich nur zu gut, ich konnte ihn daher ziemlich gut verstehen, zumal es musikalisch wirklich nicht schlecht war. ab der zweiten stunde wandelte sich das bild gründlich und er spannte den bogen von techno bis vocal-house so, dass es ein schön geschlossenes bild abgab. tanzfläche voll, arme in der luft, boris wieder am grinsen, alles richtig gemacht.
auf rod trifft ähnliches zu wie auf dvs1. technisch ebenfalls super, aber eben eher von tools geprägt und man mag es langsam beginnende alterssenilität nennen, aber mir fehlt dabei immer was, woran ich mich im nachhinein erinnern kann.
von cassy habe ich nur den eher trockenen anfang mitbekommen, der aber zugleich vielversprechend war. und auch wenn ich ben klock meistens als zu trocken empfinde, bleibt mir von ihm dieses mal ein überzeugender eindruck zurück. gleiche merkmale wie seine zwei vorgänger: schnelles, präzises mixing, ebenfalls mit tools, jedoch hatte er von den dreien am ehesten begriffen, dass sich auch hiermit eine kurve mit höhen und tiefen schaffen lässt. es füllte sich auch merklich erneut während seines sets, aber dank vernunft und hungergefühl fiel es mir nicht schwer, zur von mir vorab gesetzten zeitlichen obergrenze heimzugehen. einzig ben machte es mir an der garderobe stehend etwas schwer, indem er „sleep cycle“ von robert hood spielte.

summa summarum ein berghain-abend im oberen mittelfeld. ein durchweg angenehmer füllgrad mit angenehmen leuten, wobei es schade ist, dass das stimmungshoch mittlerweile erst sonntag abend zu erwarten ist, wohingegen pädagogisch wertvolle sets wie von mike huckaby bei denjenigen, welche die harte gangart nicht kennengelernt haben, ins leere laufen. auch egal, dafür hatte der rest umso mehr spaß.