r.i.p. mark bell

gerade vor drei wochen noch hat er zum 25-jährigen von warp in krakau gespielt. dem ifz habe ich an dem wochenende den vorzug gegeben, weil näher dran, somit weniger aufwand und lfo kann ich als einzigen act, der dort auf dem line-up stand und mich noch interessiert hätte, bestimmt noch nachholen – dachte ich mir jedenfalls.

daraus wird leider nichts mehr. komplikationen bei einer operation sind aufgetreten und der mann, der sowohl mit gez varley als auch solo für so manche sternstunden im techno-bereich verantwortlich zeichnet, muss nun im jenseits für massagen des zwerchfells durch tiefbassfrequenzen sorgen.

und das mit gerade mal 38. gerecht ist auch das mal wieder nicht.

r.i.p.

kickstart für caustic window

schon bemerkenswert. während wenigstens 90% der bevölkerung bei den vier worten aus der schlagzeile wahrscheinlich nur mit der stirn runzeln, denkt sich der stammleser womöglich, dass ich mir mit der information ganz schön zeit gelassen habe – zu recht. daher hier nur kompakt und als notiz für mich, da ich mich noch beteiligen muss: ein unveröffentlichtes album von aphex twin alias caustic window, von dem nur vier testpressungen existieren, stand vor einigen tagen für 13.500 usd bei discogs zum verkauf, wurde aber schnell wieder entfernt, nachdem eine initiative aus dem we-are-the-music-makers-forum mit mr james die abmachung getroffen hat, daraus das kickstarter-projekt zu erschaffen. das ziel der kampagne wurde auf 9.300 usd festgesetzt, womit 500 leute, die wenigstens 16 usd dazu beitragen, das recht auf eine digitalkopie erwerben können.

zugegeben: ich wäre schon nach wenigen stunden zu spät dran gewesen. aktueller wasserstand sind 51.000 usd und das projekt läuft noch bis zum 10. mai 2014. klar, eine menge zeit, die ist aber auch ebenso schnell ins land gegangen. daher lieber jetzt als gleich nägel mit köpfen machen. das material ist von 1994 und wird schon nicht schlecht sein.

p.s.: es hängt zwar sehr lose miteinander zusammen, sollte aber nicht unerwähnt bleiben. bleep bietet aktuell einige hundert alben aus verschiedenen genres in wav/flac/mp3 für 6 euro an. darunter natürlich erwartungsgemäß einiges aus dem hause warp, aber auch planet mu, skam, peacefrog, hotflush oder delsin sind dabei. daher war heute ein großeinkauf fällig, bei dem ich meinen autechre- und clark-katalog etwas aufgefüllt oder endlich mal den einstieg bei flying lotus gewagt habe. ein paar schöne venetian-snares-alben sind ebenfalls mit von der partie, aber nehmt euch besser ein, zwei tage zeit dafür. kann man unmöglich an einem tag durchhören.

r.i.p. frankie knuckles

angesichts des datums kann man einen schlechten scherz vermuten, leider ist es keiner. der mann, der mit dem warehouse in chicago maßgeblich zu form und namen des seinerzeit neuen stils beitrug, ist gestern tot in seinem haus aufgefunden worden. er wurde nur 59 jahre alt, das offizielle statement zur todesursache soll noch im laufe des tages folgen.

auch wenn er tausende musikalischer erben hinterlassen hat, wäre es besser gewesen, dass er noch einige jahre im club, im musikgeschäft und – einen guten charakter vorausgesetzt – auch als mensch präsent geblieben wäre. aber mit nicht mal 60 ist es einfach noch viel zu früh, gerade für legenden.

r.i.p.

quo vadis, de:bug?

im laufe des tages hat es sich ja bereits verbreitet, dass auch die einst aus den ruinen der frontpage entstandene de:bug als printausgabe mit der nächsten nummer wohl der vergangenheit angehören wird. wer es noch nicht gelesen oder sonst irgendwo aufgeschnappt hat: hier ihre erklärung.

natürlich lädt das nicht zu luftsprüngen vor lauter jubel ein. gerade im vergleich zur doch eher am konsens orientierten groove war ihnen der gesamte technisch-philosophische unterbau eine herzensangelegenheit. das muss nicht jedermanns sache gewesen sein (zum beispiel meine), aber der größere musikalische radius hat das immer wieder aufgewogen.
in letzter zeit – und damit wohl mit ein grund, weshalb die de:bug das nächste opfer der großen printmisere ist – bestand die verbindung zwischen de:bug und mir aus der jährlichen überweisung für das abonnement und dem herausfischen aus dem briefkasten. die ausgaben liegen hier stellenweise unberührt in ihrer durchsichtigen folie und in meiner internen liste an zu erledigenden dingen. auch mit selbstgewähltem facebook-boykott und gelegentlichem twitter-schmökern: informationen erreichen mich trotzdem primär über das netz. residentadvisor zählt zu den seiten, die den neuesten szenetratsch mit selbstgenerierten inhalten (podcast, exchange, real scenes) und einem international bis dato schön zu nutzenden partykalender garnieren. foren haben ihre höhepunkte zwar hinter sich, aber auch da kommt es darauf an, was man sich so auswählt. substanzielles lässt sich auch dort noch finden.
das alles zusammengenommen ergibt aber ein dilemma: warum noch die information per print, wenn man alles zuvor aus dem netz haben konnte?

die de:bug hat das schon früh erkannt und ihre vergangenen ausgaben sowie die features recht zeitnah ins netz gestellt und somit ihren eigenen anspruch mit den elektronischen lebensaspekten auch konsequent umgesetzt. mit ein grund, weshalb ich das abonnement beibehalten habe: in dem wissen, dass die veröffentlichungen im netz zwar schnell geschehen und obendrein noch mehr leute in kürzerer zeit erreichen können, dabei aber eben kostenlos bleiben, sollte die arbeit der leidenschaftlichen nerds wenigstens durch meinen kleinen teil gesichert bleiben. es blieb aber so oder so ein tropfen auf dem heißen stein. wenn es schon in bürgerlichen printmedien schwierig ist, als redakteur dort überhaupt so weit zu kommen, dass es für den lebensunterhalt reicht, ist das für musikjournalisten noch einmal etwas prekärer, so dass es ohne andere einnahmequelle einfach nicht geht.
(randnotiz für diejenigen, die sich anhand meiner während des studiums geäußerten ambitionen für den journalismus gefragt haben, was daraus eigentlich noch werden soll: warum denn noch, wenn es in szene-zeitschriften nur noch um ruhm und ehre geht und man andernorts schon gewaltig die ellenbogen ausfahren muss, damit es für ein paar euro zeilengeld reicht? das war mit der grund, diese veranstaltung hier ins leben zu rufen.)

insofern: natürlich schade, dass die kiosklandschaft um eine zeitschrift ärmer wird, die trends zwar wahrnahm und auch spiegelte, aber dabei auch immer eigene nuancen hinzufügte. doch warum eigentlich das präteritum? das wirklich letzte wort scheint ja laut des oben verlinkten postings nicht gesprochen. ich mache mir zwar keine illusionen, dass es noch mehr printausgaben als die nächste geben wird, hoffe jedoch sehr darauf, dass die gute arbeit im netz fortgesetzt wird. und ja, ich würde auch für ein pdf-abo zahlen – gerne auch als app für das ipad.
meinen abo-beitrag für das laufende jahr könnt ihr übrigens behalten – macht was draus, und sei es für ein paar feuchtfröhliche stunden in der redaktion.

danke jedenfalls für die letzten gut 15 jahre.

die vorarbeit von cybotron in der taz

zugegeben: das verlinken von artikeln ist hier in letzter zeit viel zu kurz gekommen. da springt dann auf einmal die taz in die bresche und lädt sich mit dave tompkins einen gastautor ein, der (nach kurzrecherche) u.a. für „the wire“ und ein buch über die geschichte des vocoders vom 2. weltkrieg bis zum hiphop geschrieben hat.

da mit „enter“ und „clear“ zwei cybotron-veröffentlichungen von decision eh gerade in (preislich happiger) neuauflage unter die leute gebracht werden, kommt der artikel nicht von ungefähr, jedoch hätte ich ihn eher in den einschlägigen fachzeitungen für techno-affine randgruppen vermutet. stattdessen nimmt sich das kulturressort der taz der thematik an, verwebt die geschichte von rik davis und juan atkins mit der von detroit und beachtet dabei auch die unmittelbare wirkung von tracks wie „alleys of your mind“. ich hatte bisher immer geglaubt, dass die musikalischen propheten in detroit nichts galten, aber das scheint leider eher auf techno als nächste musikalische evolutionsstufe zuzutreffen.
für alle mit nachholbedarf: es gibt eingebettete youtube-videos im artikel. der ist trotz seiner kürze für meine begriffe uneingeschränkt empfehlenswert und hier zu lesen.

(via tanith)

r.i.p. lou reed

erst kürzlich bei meinem kreta-urlaub beim gang durch die engen gassen von chania aus einem geöffneten fenster „perfect day“ gehört, in dem er das braune pulver besingt, das seinen teil zu der lebertransplantation diesen mai beigetragen haben müsste.
gut, das stück war nicht meine erste begegnung mit ihm. dies war stattdessen „dirty boulevard“ um 1989 herum, als ich anfing, nachmittags mtv statt tele 5 zu gucken. später natürlich noch der „walk on the wild side“, der musikalisch nicht so weit entfernt liegt.
natürlich hat dies wenig mit dem zu tun, was er 1967 mit dem seinerzeit verkannten, im nachhinein aber monumentalen „the velvet underground & nico“ in die wege geleitet hatte, gemeinsam ist jedoch beidem eine mal mehr und mal minder offensichtlich hörbare unbequemlichkeit.

das album mit der banane bleibt, darüber hinaus sicher eine ganze andere menge, was bei mir unter „nachholbedarf“ eingeordnet ist. ganz sicher jedoch kein „perfect day“.

r.i.p.

einkäufe vom 27. september 2013

ein besuch im hardwax, um eine arbeitswoche aus- und das wochenende einzuläuten.

mix mup
after the job
[hinge finger hinf8675]
der titel passend zu den umständen des besuchs…
davon abgesehen hat hinge finger es mit zwei katalognummern geschafft, dass ich die neuveröffentlichungen stärker beachte. die joy orbison hat schon akzente gesetzt (spätestens mit dem shed-remix) und blawan mit seinen fugees-reminiszenzen ohnehin eines der bretter 2012 durch die pas der republik gejagt.
nun also mix mup, sonst im umkreis von kassem mosse zu finden. zwei funktionale tracks, die zwischen techno und house platz nehmen, dabei schön rauh und nicht zu kalkuliert wirken. und dreckige basslines nimmt man ja immer gerne mit.
die anderen beiden sind mehr oder minder ambient, wobei „bungalow“ für mich eher heraussticht. mir kamen assoziationen zur „selected ambient works 2“ von afx in den sinn, was per se nichts schlechtes heißt.
ergo: zum dritten mal überzeugt. mal sehen, was joy orbison und will bankhead sich als nächstes haben einfallen lassen. anhören werde ich’s mir sicher.
(hardwax-soundbeispiele)

//no
hhd sub 004
[sub hhd sub 004]
sublabel von hidden hawaii, das sonst drum&bass mit starkem ambient/drone-einschlag von felix k und co. veröffentlicht. limitiert auf 199.
felix k ist hier zur hälfte beteiligt. ambient dient hier lediglich als intro für zwei weitere tracks, die sich in dem bereich zwischen techno und dubstep ansiedeln, der erst von scuba (nun leider nicht mehr) und peverelist erarbeitet worden ist und nun stetig verfeinert wird. keine aufdringlichen oder gar zwingenden tracks (letzteres rein auf die funktionalität im set bezogen), aber dafür schon ausgefüllte soundscapes, die den tracks die tiefe verleihen, für die das label auch sonst ein garant ist.
der bassbereich klingt daheim außerdem vielversprechend, aber ich werde das gefühl nicht los, dass ich die tracks im club nicht wiedererkenne, da sie so massiv wirken. bis dahin auch in den eigenen vier wänden hervorragend.
(hardwax-soundbeispiele)

ricardo villalobos & max loderbauer
turbo semantic ep
[perlon perl 97]
ja, ich gebe es zu: ich habe alle vier teile der „dependent and happy“-reihe letztes / dieses jahr gekauft. das hat nichts damit zu tun, dass ich perlon lückenlos haben möchte – von dem vorhaben bin ich in den 30er-katalognummern abgekommen, zumal ich „thé au harem d’archimède“ beispielsweise immer noch unspannend finde. die alben-tetralogie (bzw. eher zwei alben und zwei eps) hat hingegen etwas.
nun also zusammen mit max loderbauer, mit dem er schon den ecm-katalog geremixt hat. auch etwas, das ich mir noch mit etwas mehr zeit zu gemüte führen muss. noch dazu mit sprechgesang – auf der a-seite von tea-time (spanisch), die b-seite mit aseez (englisch). vordergründig natürlich unspektakulär und nicht wenige werden sich fragen, wozu man das nach minimal überhaupt noch braucht. aber trotz der immer noch perfektionierten reduktion und der abwesenheit einer richtig dicken kickdrum haben beide tracks (die vocal-spur außen vor gelassen) etwas organisches an sich, das die tracks jeweils über 10 minuten trägt und mir das urteil abringt, dass auch das genre durchaus noch seine reize haben kann. wird aber – wie so vieles von ricardo – polarisieren, was ja auch nicht verkehrt ist.
netter tippfehler auf dem cover übrigens.
(hardwax-soundbeispiele)

griid pro und die konfigurationshürden

(english instructions can also be found below.)

als mehr oder minder frischgebackener nutzer eines ipad mini lag es nahe, einen der kaufgründe für das gerät endlich mal in die praxis umzusetzen. so flexibel ein set sich mit ableton live gestalten und audiomaterial in einzelteile zerlegen sowie manipulieren lässt, bleibt einem (vom warpen und setzen von markern bei wichtigen stellen mal abgesehen) vor allem eines nichts erspart: der konzentrierte blick auf den laptop-bildschirm. für viele einer der kritikpunkte am digitalen auflegen, durchaus berechtigt noch dazu. in vergangenen sets bin ich nach möglichkeit schon dazu übergegangen, das macbook zur seite und nur den controller vor mich zu stellen, da somit eine sichtbare barriere wegfällt. aber mauspad und tastatur können dabei nicht außen vor bleiben.
sicher gibt es hardware, die abhilfe schafft: das novation launchpad dient einzig und alleine dem zweck, sich von der bedienung am laptop selbst zu lösen, rudimentäre controllerfähigkeiten gibt es obendrein. die apc40 vereint beides gekonnt, kommt aber nicht meinem bedürfnis entgegen, mehrere kanäle auf einmal via eq zu regeln – dies lässt sich dort nur umständlich realisieren.
was liegt also näher als ohnehin taugliche hardware mit einer app zu bestücken, die einem das scrollen durch sets und das starten von clips ermöglicht? mit 22 euro ist sie auch noch erheblich günstiger als das launchpad und bietet hierbei sogar eine beschriftung an. etwas hin und her überlegt habe ich und mir am dienstag, den 21. mai 2013 ein herz gefasst.

es läuft mittlerweile stabil, jedoch war der weg dahin von einigen flüchen, neustarts und einer etwas zornigen mail an den liine-support begleitet. gemeldet hat sich vom support bisher niemand, was am harschen ton meinerseits liegen kann, für den ich jedoch eingangs um verständnis warb, da mich die fehlerbehebung bis freitag nacht um 2 uhr aufhielt, wonach das problem immer noch nicht gelöst war.

der grund für dieses posting liegt darin, etwas unterstützung zu liefern, welche die griid-dokumentation von liine nicht bieten kann. das liest sich großspurig, jedoch ist in dem setup lediglich die installation der nötigen software unter windows beschrieben. was danach für windows-nutzer folgt, muss man sich zusammenreimen. für mac os x ist dies wesentlich besser, jedoch fehlt auch da eine kleinigkeit. daher gibt’s die anleitung für beide betriebssysteme – für windows ausführlicher, für mac os x kürzer.

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windows 7

problembeschreibung:
nach der installation des griid connector trat bereits das problem auf, dass ich griid pro vom ipad aus nicht via midi-verbindung mit windows verbinden konnte. der grund hierfür liegt auf der hand: windows bringt von haus aus keine möglichkeit für midi über (w)lan mit, das muss mit externer software wie rtpmidi nachgerüstet werden. dies hatte ich dann auch installiert, jedoch kam ich dabei in meiner ungeduld keinen schritt weiter – zunächst.
erleichtert war ich jedoch, als ich den griid connector und anschließend ableton live startete, in griid pro die osc-verbindung auswählte, den griid-connector als host vorfand und ein paar sekunden später eine leere ableton-matrix vorfand, die frisch geladene clips abbilden und sogar starten konnte. so weit, so gut also. ich arbeitete ohne weitere verwendung von griid pro an der vorbereitung eines sets weiter, speicherte dies mit ungefähr 20 clips ab.
donnerstag abend in spontaner jam-laune also das gleiche verfahren: griid connector und dann ableton live starten, griid pro auf dem ipad fand den host von windows, verband sich, das set bufferte, stoppte bei 4% und blieb dort. unter windows kam die meldung, dass max für live nicht mehr funktioniert und beendet werden müsse. dies ließ sich dutzende male reproduzieren, es stürzte stets bei 4% ab. in den fehlerdetails stand als verursacher die bmidilib.dll – dahinter verbirgt sich der virtuelle midi-port von bome, der bei der installation des griid connector installiert wird. das problem ist nur (und diese tatsache brachte erst meinen blutdruck hoch), dass sich diese vier ports nicht ohne weiteres aus dem windows-geräte-manager deinstallieren lassen. sobald man dies anwählt, taucht er gleich in der liste der unbekannten geräte wieder auf. das passiert auch, wenn man „bome’s virtual midi port“ über die systemsteuerung oder die deinstallationsroutine vom system entfernen möchte – der treiber bleibt also hartnäckig im system und lässt sich erst durch einen tiefen eingriff in die registry (wir reden hier vom befehl „psexec -i -d -s c:\windows\regedit.exe“) oder einer systemwiederherstellung aus dem weg schaffen.
brachte beides nichts, der fehler bestand weiterhin. auch wenn ich den griid connector als administrator ausführte, zählte der buffer bis um die 80% hoch und blieb dort unter der gleichen windows-fehlermeldung stehen. interessanterweise klappte es mit einem leeren set. erst wenn eine ungefähr zweistellige anzahl an clips in einem set gespeichert war, stürzte max for live und somit auch der griid connector ab.

to put the problem short: griid pro couldn’t be connected via midi-wifi, so i used osc instead, which worked in the beginning. after saving a set and loading it again with approx. 20 clips, griid pro stopped buffering on the ipad mini and the griid connector crashed on windows 7 with bmidilib.dll as the reason. it worked again, when i started a fresh set with no clips, though.
deinstalling the virtual midi ports from bome wasn’t possible, except using the system recovery or regedit. so i gave the midi-connection another try. see the ten steps below.

wie sieht also die lösung aus, nachdem ihr griid pro gekauft habt?

what’s the solution after having bought griid pro?

1. die setup-datei zum griid connector herunterladen und ausführen. das ist leider notwendig, um die treiber zu installieren, auf die ableton live zugreifen kann. leider lässt sich in der installationsroutine nicht abwählen, dass die virtuellen midi-ports installiert werden sollen. bitte im nächsten schritt nicht vergessen (obwohl der connector einen sehr bestimmt darauf hinweist), das verzeichnis von ableton live auszuwählen.

download the griid-connector-setup-file and start it. this is necessary to install the drivers which interact with ableton live. unfortunately you cannot uncheck to install the virtual midi drivers. don’t forget to choose the ableton-install-directory in the next step.

griidpro-connectorsetup-win7

2. den geräte-manager öffnen. ob über die systemsteuerung oder die eigenschaften beim computer – es sei egal. das fenster sollte ungefähr so aussehen und ihr vier einträge beim „bome’s virtual midi port device“ haben. deaktiviert alle vier (rechtsklick auf den eintrag, deaktivieren).

open the device-manager via the computer properties or the control panel. the window should look like this containing four entries for „bome’s virtual midi port device“. deactivate all of them (right click, deactivate).

griidpro-devicemanager-win7

3. itunes (für bonjour) sowie rtpmidi herunterladen und installieren. dadurch entsteht ein weiterer virtueller midi-port im geräte-manager (bereits im screenshot zu sehen): tevirtualmidi – virtual midi driver x64. vorsichtshalber anschließend windows neu starten.

download itunes (for bonjour) as well as rtpmidi and install it. this creates a new virtual midi-port in the device manager (as it can be seen in the screenshot): tevirtualmidi – virtual midi driver x64. better restart windows after the installation.

4. auf dem ipad: padmini gratis aus dem appstore herunterladen, einmalig starten, bleibt auf dem ipad im hintergrund aktiv.

on the ipad: download padmini for free from the appstore. launch the app afterwards, it will remain active in the background.

5. wieder unter windows: rtpmidi installiert sich praktischerweise als systemdienst, muss jedoch erstmal konfiguriert werden. mit dem +-zeichen unter „meine sessions“ eine neue session erstellen. lokaler und bonjour-name sind frei wählbar. sofern padmidi auf dem ipad läuft, sollte der name des ipads unter „verzeichnis“ auftauchen.

back to windows: rtpmidi is installed as a system service, but it has to be configured first. click the +-button under „my sessions“ to create a new session. you can choose which name to use for the local and the bonjour-name. when you’ve launched padmidi on the ipad, its name should be listed under „directory“.

griidpro-rtpmidi

sollte der name eures ipads im verzeichnis auftauchen, auf „verbinden“ klicken. das fenster müsste dann so aussehen.

when the name of your ipad is mentioned in the „directory“, hit „connect“. the window should look like this afterwards.

griidpro-rtpmidi-connected

6. ableton live starten, einstellungen aufrufen, dort auf „midi / sync“. bedienoberfläche, ein- und ausgang sollten alle gleichermaßen auf „griid“ lauten , track und fernsteuerung beim jeweiligen ein- oder ausgang entsprechend aktivieren.

start ableton live, go to the preferences, choose „midi / sync“. interface, in- and output should be „griid“, track and remote should be activated for the corresponding in- and output.

griidpro-abletonsetup

7. unter windows sollte es das eigentlich gewesen sein. griid pro auf dem ipad starten und „midi connect“ antippen.

basically you’re done, as far as windows is concerned. launch griid pro on the ipad and tap on „midi connect“.

griidpro-startscreen

8. wenn windows so möchte wie ihr und alle notwendigen einstellungen vorgenommen worden sind, sollte eure mit rtpmidi erzeugte session unter „network midi“ mit ip und port erkennbar sein.

when windows has a good day and you’ve made all necessary preferences, your just with the help of rtpmidi created session should be displayed under „network midi“ with the ip and the port.

griidpro-midiconnection

9. wenn ja: go.

if so: hit „go“.

griidpro-surface

10. viel spaß!

have fun!

===

mac os x

mac os x nimmt einem durch die im betriebssystem verankerten möglichkeiten für midi über (w)lan schon einiges ab. an der installation der griid-software kommt man dennoch nicht vorbei.

mac os x has an integrated ability for midi over lan/wifi, but it is still necessary to install the griid-software.

1. den griid-installer als übliche dmg herunterladen und starten.

download the griid-installer as the usual dmg-file and start it.

griidpro-installer-osx

2. im zweiten schritt bei den programmen ableton live lokalisieren, dürfte etwas leichter fallen als unter windows. zielvolume ist die systemfestplatte, in den meisten fällen „macintosh hd“. der rest läuft dann wie von selbst.

locate ableton live in the „programs“, which should be easier than under windows. the target volume is the hard drive with the os, usually this is „macintosh hd“. the rest should be self-explanatory.

griidpro-programme-osx

3. das audio-midi-setup starten, könnte ungefähr so aussehen.

launch the audio-midi-setup, which could look like this.

griidpro-audiomidisetup

4. dort in der menüleiste „fenster“ wählen und das midi-fenster einblenden lassen. das „netzwerk“ ist das entscheidende.

choose „window“ in the menu bar, followed by „enable midi-window“. „network“ is the button to go for.

griidpro-midisetup

5. ab hier läuft es eigentlich wie unter rtpmidi unter windows. neue session anlegen, sicherstellen, dass padmidi auf dem ipad läuft, das ipad mit mac os x verbinden.

from here it’s quite the same as with rtpmidi under windows. create a new session, make sure, that padmidi is running on the ipad, connect the ipad with mac os x.

griidpro-midinetwork

6. siehe schritte 7 bis 10 für windows: griid pro auf dem ipad starten und hoffen, dass ip und port der session dort auftauchen. dann wie gewohnt verbinden.

see steps 7 to 10 for windows: launch griid pro and hope for ip and port to show on the midi-connect-screen. then connect as usual.

ich hoffe, dass ich jemandem dadurch ein paar stunden arbeit und recherche abnehmen konnte. lasst es mich wissen, ob die anleitung zum erfolg geführt hat oder auch, ob probleme bestehen.

i hope, i could save some hours of work and research for some of you. please let me know if these steps were successful or if there are any problems.

r.i.p. romanthony

die meldung ging schon gestern durch das netz, hatte für mich aber erstmal den eindruck eines gerüchtes. durch das posting bei residentadvisor gilt es jedoch als sicher, dass wieder einmal eine gallionsfigur nicht mehr unter uns ist. die gründe dafür sind unklar, tun aber auch nichts zur sache.
der mithilfe von decks ist es zu verdanken, dass „the wanderer“ nach jahren auf meiner wunschliste in meiner sammlung gelandet ist. vor kurzem geschah das gleiche bei „let me show you love“, beides sind jedoch nur ausschnitte, die mal wieder meine wissenslücken in sachen house offenbaren.
mitte 40 ist er geworden und hätte bestimmt noch einiges zu sagen gehabt. den „wanderer“ werde ich fortan mit einem etwas wehmütigen gefühl spielen.

r.i.p.

einkäufe vom 27. april 2013

hardwax war mal wieder dran, und anhand der tatsache, dass man sich beim vorhören brav anstellen durfte, könnte ich ja schon fast meinen, dass vinyl inklusive dem sozialen drumherum alles andere als tot ist. andererseits waren darunter auch eine menge der rappschen easyjet-raver, die ihre sonst aus der ferne getätigten bestellungen lieber gleich vor ort erledigt haben. mich freut’s dennoch.

kowton
tfb
[all caps ac003]
tracks dieses herrn können auch viele gelegenheiten abdecken. auf idle hands mit „basic music knowledge“ sehr ruhig und deep, auf livity sound schön dreckig-analog. die hier schlägt mit ihrem grime-artigen rhythmus mit der bassline als tragendes element in letztere kerbe. sicher, innovationen muss man hierbei nicht erwarten, braucht man aber auch nicht, wenn die rezeptur so gut zusammengebraut ist wie hier.
karenn nehmen den rhythmus zum anlass, um das original in lupenreinen perkussiven techno mit einer schönen portion funk zu verwandeln. ein weiteres indiz dafür, dass die beiden momentan nichts falsch machen.
hardwax-link

portable
remixes
[perlon perl93]
mr abrahams singt ja seit geraumer zeit, das war auf den vorangegangenen perlon-maxis und der -lp zur genüge zu hören. zugegeben – ich musste mich daran gewöhnen, jedoch denke ich mittlerweile, dass diese facette seine produktionen sehr bereichert.
primärer kaufgrund war für mich der dimbiman-remix, der das kunststück vollbringt, mit der schon programmatischen reduktion auf das wesentliche eine zugleich warme tiefe zu erzeugen. das ist zwar nicht unbedingt etwas für die hauptzeit, aber ich würde mich sehr freuen, wenn der track als abschluss eines abends liefe.
für mich verzichtbar ist der beitrag von tofu productions, die a-seite ist jedoch wiederum komplett gelungen und mehr was für diejenigen, die etwas mehr melodie und offensichtlichen groove zu schätzen wissen.
hardwax-link