mala im interview mit boiler room

ich möchte mich mal wieder auf die alten blogger-tugenden besinnen und einfach nur inhalte von anderswo verlinken, um sie anderen zu empfehlen. dahinter stehen jedoch zugegebenermaßen ganz eigennützige motive: als relativ frischgebackener neuling in diesem blau-weißen sozialen netzwerk mit relativ großer reichweite kommen mir tagtäglich so einige artikel unter, die ich einfach nicht sofort lesen kann. oder wenn ich sie lese, kommt irgendwas dazwischen und später vergesse ich, dass es da noch einen löwenanteil gibt, der noch abgearbeitet werden muss. oder ganz einfach: ich möchte den artikel gerne nochmal lesen.
klar gibt es dafür dieses „gefällt mir“, aber da sich das mit den anderen, privaten angaben munter mischt, findet man am ende nichts wirklich gezielt wieder. lesezeichen beim browser? das geht dort auch unter. da dies hier eh als analogie zum tagebuch gedacht ist, gibt es daher nun einfach links zu artikeln, die nicht zwangsläufig im musikalischen bereich beheimatet sein müssen. sozusagen eine erweiterung der lesezeichen, an der alle interessierten teilhaben können.

und irgendwie schön, dass dieses interview mit dem herrn den anfang macht, der seit gut einem jahrzehnt die dubstep-fahne hochhält. auch wenn der boiler room polarisiert, ist die episode aus london, in der er sich im halbdunkel sehr zurücknehmend in szene setzt, ein schönes beispiel, wie das als weniger personenzentrierte veranstaltung aussehen kann. da bald ein neues album von ihm auf brownswood erscheinen wird („mirrors„, das er mit musikern auf peru aufgenommen hat und damit als direkte nachfolge auf „mala in cuba“ zu sehen ist), haben sie ihn direkt noch interviewt. also: klick.

r.i.p. prince

für meinen geschmack reicht es dann auch mal so langsam, 2016, sowas schreiben zu müssen. auch hier wieder mit der konzertmuffel-einleitung: nie geschafft, ihn zu sehen, immer auf das nächste mal verschoben.

ich muss so um die 11 jahre alt gewesen sein, als damals auf tele 5 „sign o‘ the times“ lief – sein legendärer konzertfilm, der wie ein videoclip wirkte und mich mitsamt schlagzeug-solo von sheila e. in der mitte ganz schwer beeindruckte. zuvor müsste er mir sicher im radio begegnet sein, ganz sicher bei nachmittäglichen hörsessions nach schulschluss bei einem freund, wo ich mich noch an „if“ oder „around the world in a day“ erinnere. „purple rain“ war sein erstes album, das in meinen besitz wanderte, „sign o‘ the times“ folgte wenig später. die beiden sind wohl auch die meilensteine, auf die man sich schnell einigen kann – für mich jedenfalls immer noch referenzpunkte.
prince war damit nach den beatles das zweite musikalische schwergewicht in meiner musikalischen entwicklung. und auch wenn pink floyd relativ zeitnah dazukamen, begleitete er mich bis „diamonds and pearls“. danach brach er mit seiner plattenfirma und wurde musikalisch wieder experimentieller (das lässt sich auch umgekehrt lesen, womit man auch den grund hätte. den vorreiter in puncto „alles in eigenregie“ machte er damit quasi nebenher.).
in meiner metal-phase (auf die dann für 1990er-verhältnisse so ab 1994 völlig unverständlich techno folgte) spielte er leider eine kleinere rolle. klar, die wandlung zum „symbol“ / the artist formerly known as prince bekam ich noch mit, aber musikalisch bestenfalls am rande. erst sein gemeinsam mit dem rolling stone eingefädelter coup mit „20ten“ brachte mich wieder zu ihm zurück. dazwischen lagen so ein paar sets, die sich mit „when doves cry“ oder „the future“ vom batman-soundtrack sehr gut garnieren ließen – gerade daheim oder auch wenn im club mal weniger techno, vielmehr house angesagt war.

letzte woche ließ er sich wegen grippesymptomen im krankenhaus behandeln, heute wurde er in paisley park tot aufgefunden. genaueres zur todesursache gibt es jetzt am donnerstag abend um 21:08 uhr noch nicht, das wird hier ggf. nachgereicht.
die bestätigte todesmeldung reicht eh, mir den tag gehörig zu vermiesen. so ein naturtalent, begnadeten musiker und performer lässt man mit gerade mal 57 nun mal nicht gerne einfach so gehen. ein teil in mir weigert sich noch, das einfach so hinnehmen zu wollen.

r.i.p., ganz großer kleiner mann.

nachtrag, 28. april 2016, 10:55 uhr:
bei all den mehr oder weniger gelungenen nachrufen sticht ein artikel von kirk degiorgio im wire heraus. schwerpunkt dessen ist der einfluss auf die erste welle an detroiter techno-produzenten, die sich nicht nur an den produktionstechniken, sondern an der „alles aus meiner hand“-haltung ein beispiel nahmen, was man gerade an underground resistance sehr gut beobachten konnte. prädikat „pflichtlektüre“.

nachtrag #2, 01. mai 2016, 23:31 uhr:
und hier noch diedrich diederichsens fünf thesen zur relevanz aus der zeit: klick.

nachtrag #3, 12. mai 2016, 21:03 uhr:
die us-ausgabe des rolling stone hat schon vor ein paar tagen die bereits 2014 geplante titelstory veröffentlicht, die so nicht erschien: klick. und während die tickermeldungen der deutschen ausgabe online eher der „bunte“ ähneln, wird der printversion der juni-ausgabe eine cd mit coverversionen sowie die dvd zu „sign o‘ the times“ beiliegen – das ist zumindest für mich ein feiner zug.

nachtrag #4, 12. juni 2016, 9:44 uhr:
für’s protokoll, wo es schon durch die medien ging: es war tatsächlich eine überdosis an schmerzmitteln, in seinem fall fentanyl.

r.i.p. david bowie

im gegensatz zu den bekannten nachrichtenmagazinen, die heute früh gleich dreifach als push-benachrichtigung vor dem aufstehen dafür gesorgt haben, dass das ein eher bescheidener tag wird, bin ich etwas spät dran. noch zudem wird es kein so elaborierter nachruf, der einer renommierten kulturredaktion zu aller ehre gereicht. aber dennoch möchte ich die gelegenheit nicht ungenutzt lassen, zu betonen, dass ich es fairer gefunden hätte, wenn major tom noch einige runden in der erdumlaufbahn geblieben wäre

nun ist es wie so häufig: das neue album werde ich mir jetzt wesentlich früher anhören. nachdem er sich auf „the next day“ in so erfrischender form gezeigt hatte, wird beim hören von „blackstar“ wohl das gefühl mitschwingen, dass er abschied nehmen wollte und viele werden die textzeilen des albums auf (mehr oder weniger offensichtliche) doppeldeutigkeiten prüfen.
damit hätte er (sollte es denn so sein), der wandelbare, damit unnahbare, wahrscheinlich das album geschaffen, womit er den hörer am nächsten an sich heranlässt. aber um den ewigen konjunktiv zu beseitigen: bis dahin bleiben mehr als 40 jahre karriere, in denen er nicht nach den regeln spielte, sondern sich diese selbst mit hilfe seiner diversen charaktere schuf. die androgynität im pop (grace jones): ohne ihn undenkbar. kunst und mode der 1920er-jahre: als „thin white duke“ greifbar. sein gespür, neue musikalische trends aufzugreifen und so zu adaptieren, dass es nicht künstlich, sondern so wirkte, als ob sie ein natürlicher teil seiner vielen facetten wären: beispielhaft.

ein ausnahmekünstler eben, vor dem der krebs auch nicht halt machte. kurz nach seinem 69. geburtstag verstorben. wenn das attribut „gesamtkunstwerk“ irgendwo passen sollte, dann auf ihn.

r.i.p.

r.i.p. lemmy & guru josh

zugegeben: ich wurde mit motörhead nie wirklich warm. das wird sich jetzt posthum auch nicht ändern, aber lemmy gebührt ganz großer respekt für seine kompromisslosigkeit, die er sich in dem geschäft bewahrte und von dessen „mir egal was ihr macht oder wollt, ich zieh hier mein ding durch“-attitüde sich so einige was abschneiden sollten. verstorben ist er an krebs wenige tage nach seinem 70. geburtstag, aber wenigstens scheint es schnell gegangen zu sein – was besseres kann man einem gestandenen rock&roller nicht wünschen.

bei guru josh sind die hintergründe noch unklar. wurde nur 51 jahre alt, ist auf ibiza verstorben. im (an allen ecken und enden hinkenden) vergleich zu lemmy ist sein musikalisches vermächtnis abseits von „infinity“ eher überschaubar, nichtsdestoweniger wird nun etwas wehmut mitschwingen, wenn diese prägnante saxofon-melodie im radio oder im club läuft. das gilt aber irgendwie auch für „ace of spades“.

r.i.p. ihr beiden.

neuer pop-up-store für vinyl-jäger: diggin days

okay, so ganz „neu“ ist der laden nicht – er steht seit dem umzug von hhv.de von der revaler in die grünberger straße nur leer. gerade eben hhv.de fasst sich aber pünktlich zum record store day am 18. april 2015 ein herz und eröffnet einen pop-up-store an alter stelle in der revaler straße 9, in dem sich dann bis zum (vorerst) 16. mai 2015 wühlen lässt. vorrangig hiphop, soul und funk, aber ich habe auch so einige elektronische sachen in den letzten jahren in gutem bis akzeptablem zustand dort gekauft.
die preise der platten sollen konsequent zwischen 1 und 7 euro liegen, was wiederum den verdacht nahelegt, dass das lager von mittelmaß-restbeständen bereinigt werden soll. aber das ist ja das schöne am jagen – die überraschungen entdecken.

p.s.: für den fall, dass (wie meine wenigkeit) jemand material übrig hat, das beim besten willen nicht mehr finanziell, jedoch noch materiell restverwertbar ist, und zugleich noch folgenden  wissensvorsprung hat – kennt hier jemand ein presswerk in europa, das vinyl einschmilzt, um neues zu pressen? r.a.n.d. fällt raus, die machen das nur mit von vertrieben zurückgekauften beständen. antwort gerne per mail oder in die kommentare. ich fürchte jedoch fast, dass ich die frage in unregelmäßigen abständen hin und wieder stellen werde.

r.i.p. edgar froese

tangerine dream – auch so eine gruppe, der man einen säulenheiligen-status einräumt. edgar froese der kopf dahinter, aber weiß ich sonst viel über ihn oder sie? nein, sträflicherweise nicht. im gegensatz zum späteren kraftwerk-katalog von mitte der 1970er bis mitte der 1980er kenne ich keine tangerine-platte auswendig. gehört habe ich ein paar davon mal, aber ich muss zugeben, dass wenig davon im gedächtnis geblieben ist.
edgar froese ist bereits am vergangenen dienstag, den 20. januar 2015 an den folgen einer lungenembolie in wien gestorben. scheint ja ein verflixtes alter zu sein.

r.i.p.

r.i.p. joe cocker

der zweite musiker innerhalb von zwei tagen, der sicherlich noch einiges mehr an bühnenpräsenz verdient hätte. so werden nicht wenige nachrichten titeln.

keine ahnung, wann und welchem stück von ihm ich als erstes begegnet bin. ist ungefähr so, als ob man gefragt wird, wann man das erste mal „she loves you“ von den beatles oder „satisfaction“ von den stones gehört hat.
es war in jedem fall im laufe der 1980er, in einer zeit, als er sein großes comeback nach abhängigkeit von alkohol und kokain (stellenweise auch heroin) feierte. „unchain my heart“, „you can leave your hat on“ oder „up where we belong“ – eines der stücke hört man eigentlich immer, wenn man einen tag lang einen der radiosender eingeschaltet hat, der die altersgruppe der mittdreißiger bis mittsechziger anpeilt.
es mag mtv gewesen sein, das „when the night comes“ vom „one night of sin“-album anno 1989 im programm hatte (die platte habe ich heute noch). aber wirklich beeindruckt hat mich (wie so viele) die sequenz mit ihm aus dem woodstock-film mit „with a little help from my friends“, das – muss ich als beatles-freund ja gestehen – als coverversion locker das original überflügelte. das finale, als joe cocker zuckend auf der bühne steht, sorgt bei mir heute noch für gänsehaut.

in den 1970ern – eigentlich schon nach woodstock – wurde ihm jedoch schnell klar, dass der ruhm auch seine schattenseiten birgt und der umgang damit führte ihn gesundheitlich an den rand des ruins. umso erfreulicher war es, ihn im laufe der 1990er-jahre und folgende hin und wieder im fernsehen zu sehen, wo er stets gute auftritte ablieferte und sich als mann präsentierte, der sich seiner schwächen bewusst ist, aber stets eine kämpfernatur bewahrt.

den kampf gegen lungenkrebs hat er als eine der prägnantesten stimmen im geschäft jedoch leider zu früh verloren – mit 70.

r.i.p.

r.i.p. udo jürgens

nein, hier nicht nur techno. klar gibt es leute, die größeren einfluss auf mich ausübten. andererseits hatte der mann einfach stil und war trotz eingängiger melodien nie textlich primitiv, damit es auch im bierzelt bei zwei promille verstanden werden kann.
hatte im september noch gedacht, dass er mit seinen 80 jahren noch super in form scheint und daher angenommen, dass er noch locker zehn bühnenjahre drauflegt.

dann herzversagen, bei einem spaziergang. hoffentlich kein jahrelang verstecktes leiden, bei dem die qual verborgen wurde. dann (und das wäre das einzig positive an dem ganzen) ging es wenigstens schnell.

r.i.p.

cristian vogel möchte neu mastern (lassen)

… und hat dazu eine startnext-kampagne gestartet, die sage und schreibe noch drei tage läuft.

das ziel ist mit 5.000 euro auch bereits erreicht, aber wie das mit veranschlagten finanzplänen so ist, kann es nie schaden, etwas puffer nach oben zu haben.
es geht bei dem neuen mastering um das bereits erschienene, aber zumeist ausverkaufte material zwischen 1992 und 2006. darunter fallen beispielsweise die alben auf mille plateaux, aber auch auf tresor. wenigstens genauso wichtig: die eps auf sativae, mosquito, force inc., ferox etc. gehören ebenfalls dazu. mir am wichtigsten und daher auch gebucht: die garage box mit unveröffentlichtem material. kann zwar sein, dass es sich – ähnlich wie beim caustic window-album – um mittelprächtige tracks handelt, aber ich bin eben neugierig. und unterstützen wollte ich eh.

wer noch am überlegen ist: es lohnt sich alleine wegen der alten eps. zwar bin ich eh fanboy und kann somit viel erzählen, aber es sei gestattet, dass ein neues mastering und eine wiederveröffentlichung der alten tracks definitiv ein richtiger schritt sind, den sich andere ruhig mal abgucken könnten, ehe techno-geschichte zu weiten teilen nur über youtube nachgeholt werden kann.

r.i.p. peter radszuhn

schon die zweite todesmeldung innerhalb von sieben tagen, über die ich nur mit dem kopf schütteln kann, wobei herr radszuhn für einige mitleser, die nicht aus berlin und umgebung stammen, ein unbeschriebenes blatt sein dürfte.

es dürfte so 12, 13 jahre her gewesen sein, als ich das erste mal ausflüge von fritz zu radio eins machte. zur erklärung: beides sind programme des rundfunks berlin brandenburg, jedoch mit unterschiedlichen zielgruppen. fritz betreut die jugendlichen (teenager bis anfang/mitte zwanzig), radio eins wurde als „radio für erwachsene“ ins leben gerufen. der unterschied war deutlich: während es bei fritz dezidierten raum für gespräche gab (an den blue moon ab 22 uhr dürften sich noch einige erinnern), deckte zwischen 20 und 22 uhr der soundgarden verschiedene sparten ab und machte meistens kein großes federlesen, bis es musik zu hören gab. das war auch beim restlichen programm so.
die ersten erfahrungen mit radio eins dürfte ich bei abendlichen autofahrten oder beim duschen gemacht haben. und meistens hörte ich eine nicht allzu hohe, aber dennoch rauchige stimme. die empfand ich als irgendwie komisch und hab mich gefragt, wie lange derjenige noch monologisieren wird, bis denn mal wieder musik zu hören sei. restjugendlicher überschwang halt, wobei auch zu bemerken ist, dass ich bei marusha (die den samstags-soundgarden auf fritz gestaltete) auch gerne darauf wartete, dass sie fertig ist.
man kann es auf die formel bringen: mir war der gesprächsanteil bei radio eins zuviel des guten und ich wahrscheinlich nicht „erwachsen“ genug.

vorspulen ins jahr 2009/10. fritz konnte und wollte ich schon länger nicht mehr hören, was blieb dann also noch? motor fm, klar, gut, aber noch mehr nachrichten zur politischen willensbildung wären schon ganz nett.
so fand ich also wieder zur 95,8-frequenz zurück. da war auch diese komische stimme wieder, aber sei es das musikalisch gewachsene und erweiterte interesse in den jahren dazwischen oder eine gewisse altersreife – in jedem fall wurde mir schnell bewusst, den herrn radszuhn jahre vorher eindeutig zu oberflächlich und obendrein noch vorschnell beurteilt zu haben. der soundcheck am freitag abend ab 21 uhr entwickelte sich zu einer art stammsendung, in der er als musikchef mit einem fundamentalen wissen, breitgefächertem interesse und leidenschaft dermaßen glänzen konnte, dass es eindeutig an mir war, meine damalige haltung hinterfragen zu müssen.
in den letzten jahren geriet radio eins für mich wieder etwas ins hintertreffen – allerdings ist dies generell meinem medienkonsumverhalten geschuldet. außerhalb des frühstücks nehme ich mir selten die zeit, bzw. die bleibt dann nur für eigenständige entdeckungsreisen in den virtuellen plattenläden oder einfach nur den feierabend, der durch manche mediatheken garniert wird.
so ist es leider auch länger her, dass ich peter radszuhns stimme aus dem äther vernommen habe, und wie so häufig kann ich mich erneut ärgern, mir nicht gezielt die zeit für den soundcheck oder den mittwochabend mit seinen „prime cuts“ genommen zu haben.

peter radszuhn ist mit gerade mal 60 jahren in der nacht vom freitag auf samstag verstorben. ein anderer, der viel zu früh gehen musste.

radio eins ändert am mittwoch abend, den 22. oktober 2014, ab 21 uhr sein programm und sendet auf dem „prime cuts“-sendeplatz eine tributsendung. und auch wenn ich mir die frage nach einem gewissen opportunismus gefallen lassen müsste, erst jetzt wieder einzuschalten: ich bin dabei.

r.i.p.