[berlin / 08.08.2009] berghain: klubnacht – 10 jahre bpitch control

da werden sich mit sicherheit einige fragen, was mich dorthin treibt. da wäre die gruppendynamik, aber tatsächlich auch (und das kommt einem outing gleich) die neugierde darauf, wie nachwuchsschauspieler paul kalkbrenner sich in der arena behauptet. das filmmaterial ist für die umgebung ja geradezu prädestiniert. neugierde allerdings auch darauf, wie die tür beim zu erwartenden fanclub-ansturm reagiert. ich ahne, dass man rechts neben dem eingang eigentlich schon fast eine eigene party daraus machen könnte.
außerdem noch darauf hoffen, dass die labelchefin eine gute tagesform erwischt hat. in jedem fall schon vorab glückwunsch für die ersten zehn jahre.

berghain
00h00-02h00: agf / delay
02h00-04h00: feadz
04h00-05h30: paul kalkbrenner live
05h30-08h30: ellen allien
08h30-09h30: thomas muller live
09h30-ende: shinedoe & 2000 and one

panorama bar
00h00-04h00: mr statik
04h00-07h00: sascha funke
07h00-10h00: chaim
10h00-ende: kiki

garten (ab 10 uhr geöffnet, musik ab 12 uhr)
12h00-20h00: zander vt / jay haze

p.s.: der august-flyer ist der knaller. im pdf wird das nur angedeutet, aber das sind tatsächlich sieben postkarten (naja, gut, eigentlich sechs – auf der zusammenfassung des monatsprogramms lässt sich nur schwer etwas text unterbringen). richtig stabiles papier, an den faltkanten perforiert, so ist für jeden was dabei.

update (09.08.2009 / 01:53)
schlange bis zum hellweg-parkplatz, paul kalkbrenner ist erkrankt und kann nicht spielen, stattdessen gibt’s jay haze / fuckpony. tür selektiert wie gewohnt sicher und zügig.

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[berlin / 01./02.08.2009] rechenzentrum / funkpark: is it all over my face

unter „spontanentscheidung“ abheften. gleich mit zeitplan, bin nicht vor sonntag mittag dort.

is it all over my face

FUNKPARK
14:00-17:00 JANINA
17:00-19:00 BLEED
19:00-20:00 TONY LIONNI – LIVE
20:00-22:00 SVEN DOHSE
22:00-24:00 JANINA
24:00-02:00 BLEED
02:00-04:00 KENNY CEE – PARTYCRASHERS // deeptech set
04:00-06:00 SAVAS PASCALIDIS // deep techhouse set
06:00-07:30 FUNCTION // deeptech set
07:30-09:00 SPECIAL/TBC
09:00-11:00 MACK
11:00-13:00 HOF GUTOW
13:00-15:00 KAOS
15:00-17:00 A GUY CALLED GERALD
17:00-20:00 SAVAS PASCALIDIS
20:00-22:00 LEN FAKI
22:00-24:00 DEADBEAT LIVE

RECHENZENTRUM
22:00-24:00 ALAN SOMMERVILLE
24:00-02:00 A GUY CALLED GERALD – LIVE
02:00-04:00 SANDWELL DISTRICT // Regis & Function
04:00-05:00 REDSHAPE LIVE
05:00-07:00 JAMES RUSKIN
07:00-08:00 WHATYES LIVE
08:00-10:00 KENNY CEE – PARTYCRASHERS

SONNENWIND FLOOR*
FRANK MARTINIQ
POR.NO
ANARKI
JERANDO
TEAMORE LIVE

eintritt: 15 euro / 8 euro (ab sonntag, 10 uhr)

*: ersatz für das von amts wegen abgesagte sonnenwind-festival.

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bilanz juli 2009

nach ausgangsseiten sind’s 6.176 besuche, 199 besucher pro tag, somit mehr als im juni. das sieht man gerne, dankeschön.

gesucht wurde bevorzugt nach:
1. moritz von oswald schlaganfall (auch wenn das hier nicht zur „bunten“ für techno-aficionados mutieren soll: hatte er im november letzten jahres, aber es geht ihm wieder besser. nähere details entziehen sich meiner kenntnis und haben auf öffentlichen webseiten auch nichts zu suchen.)
2. anstam (da scheint’s im zuge der moderat-tour echt einen popularitätsschub gegeben zu haben.)
3. dissonanzstudien (richtig geschrieben, gibt ein bienchen.)
4. karneval der verpeilten (ende september…)
5. bachstelzen 2009 fusion festival hiphop (lief dort bestimmt, keine ahnung, wann.)
6. (wegen der äußerst spannenden 3) bachstelzen floor fusion 09 samstag 15 uhr (stets dem servicegedanken ergeben verweise ich auf das postscriptum.)

wünsche euch einen hoffentlich würdigen ausklang des sommers, bleibt mir gewogen.

p.s.: hier das gesamte line-up der bachstelzen auf der fusion 2009, dem fusion-forum entnommen, ohne gewähr.
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[berlin / 01.08.2009] suicide: killekill megarave – acid ist fertig

nach einer überaus schweißtreibenden sause am gestrigen abend in der kantine (ich war spontan dort, daher kein gesonderter eintrag) mit einem bereits früh am abend auf die tube drückenden cynthia stern, einem schönen live-act von kettel und – am wichtigsten – vielen besuchern, geht es atemlos in den neuen räumen des suicide weiter. in dem laden damals am hackeschen markt war ich nie, mir fehlen also die vergleichsmöglichkeiten. aus der ferne betrachtet macht der garten allerdings schon was her.

killekill20090801

start: 24 uhr
eintritt: 7 euro

zuvor noch im garten:
cylob (rephlex)
cantürk (dönerlounge)

suicide circus
warschauer / revaler straße
s/u warschauer straße

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[berlin / 05.08.2009] berghain-kantine: killekill – freund der familie labelnacht

killekill – freund der familie labelnacht
sven weisemann (mojuba)
freund der familie (freund der familie) live
taron trekka (freude am tanzen)
stype (killekill) -dj-set-

ab 23 uhr
5 euro

timetable
22h00 – 23h00: freund der familie dj
23h00 – 01h30: taron trekka
01h30 – 03h00: sven weisemann
03h00 – 04h00: freund der familie live
04h00 – ende: stype

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[berlin / 30.07.2009] berghain: the de:bug maschine

debugmaschineneuflyer

eintritt: 12 euro

timetable
berghain
23h00 – 23h45: klein & meister
23h45 – 00h35: emika live
00h35 – 01h30: tim exile live
01h30 – 03h30: umfeld
03h30 – 07h00: carl craig
07h00 – ende: camea
panorama bar
23h00 – 01h00: alphazebra
01h00 – 03h00: bassdee
03h00 – 05h00: efdemin
05h00 – 06h00: nerk / dirk leyers live
06h00 – 08h00: matt didemus
08h00 – 10h00: ji-hun kim
10h00 – ende: bleed

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dj-eq-rack für ableton live

in stetiger mission, in der praxis erworbenes wissen weiterzugeben, ist der tip evtl. für diejenigen nützlich, die ableton als dj-software mit midi-controller als steuerung für fader, equalizer und effekte einsetzen.

zwar bringt ableton von haus aus einen dreifach-eq mit, der die frequenzen auch zuverlässig killt, jedoch mit einem manko: wie man es sich von den gängigen dj-mixern erhofft, sind die jeweiligen frequenzen tatsächlich nicht mehr zu hören, wenn der zugewiesene knopf links auf anschlag steht. auch das plus-spektrum bis +6db geht absolut in ordnung, nur: mit der gewohnten 0-stellung ist es bei 127 midi-noten passé. wenn die skala beim midi-controller irgendwann „108“ anzeigt, ist man ungefähr im gewünschten bereich – grob auf drei uhr. klar, an den zustand kann man sich gewöhnen, es gibt aber auch alternativen.

eine von marcel vorgeschlagene ist der „eq eight“, auch werkseitig an bord. absoluter vorteil: man kann sich seinen equalizer nach wunsch zusammenbauen, indem man ihm die frequenzbereiche, streuung und die kurven manuell zuweist – das große pro-argument mit der null-stellung entpuppt sich jedoch zugleich als schwachstelle: die liegt nämlich inmitten eines bereichs von + und – 15db, was sicher vollkommen ausreicht, wenn man den einen bestimmten sound so zurechtbiegen möchte, bis es passt. im live-betrieb (so fiel es mir jedenfalls gestern abend im breipott auf) kommt jedoch bei allen drei eqs zu viel durch, als dass man einen neuen track quasi unbemerkt durch die hintertür ins geschehen bringen könnte. wobei ich mich gerne belehren lasse, dass es dafür gute presets gibt, die das problem zu den akten befördern.

sonst kann man sich mit racks behelfen, und deren integration ist denkbar simpel. man bekommt sie in form einer adg-datei, und sicher kann man erstmal stundenlang versuchen, sie mit ableton mit hilfe des dateibrowsers zu öffnen (woran man scheitern wird, der ist für die live-sets gedacht). naheliegender (gilt für mac os 10.5, wird unter windows hoffentlich ähnlich unkompliziert sein): ableton öffnen, finder mit dem ordner der betreffenden datei daneben, markieren, datei in den gewünschten effekt-ordner ziehen, ggf. umbenennen – das war’s.
dort befindet sich in meiner 7 le nun der dj-eq, prinzipiell genauso aufgebaut wie der „eq three“, jedoch tatsächlich mit „nullstellung“, zudem feineinstellungen, was die einzelnen frequenzbereiche angeht. ist auch ratsam, sich damit auseinanderzusetzen, wenn man nicht die hälfte der mitten mit dem bass herausdrehen möchte. einzig mit dem plus-bereich sollte man in der hitze des gefechts nicht zu großzügig umgehen – um da unfreiwilligen distortion-attacken vorzubeugen, sei auf die skala verwiesen, deren empfindlichkeit zwar reduziert werden kann, das geht jedoch auf kosten der kill-fähigkeit.
für mich jedenfalls die im augenblick perfekte lösung.

einkäufe vom 15. juli 2009

im hardwax, das – wie so vieles in diesem jahr – 20. jubiläum feiert. dazu gibt’s einen schön geschriebenen bericht im tagesspiegel, dessen inhalt den stammkunden schon im voraus bekannt sein müsste, aber den außenstehenden die ideologie des ladens gut näherbringt.

v/a
soundboy punishments
[skull disco skull cd 1]

das waren mehrere faktoren, die mich zum kauf der cd bewegt haben. zum einen gibt es den download in den von mir bevorzugten portalen nur als mp3 (auch wenn es hin und wieder etwas bringt, den support anzuschreiben, ob man das nicht auch unkomprimiert haben könnte). außerdem hat der – tatsächlich echt gute – „blood on my hands“-remix von ricardo villalobos überlänge, so dass er auf zwei seiten einer 12″ aufgeteilt wurde – hier gibt es ihn am stück. um dem ganzen noch die krone aufzusetzen, hat man noch veritable shackleton-kracher à la „massacre“, seinerzeit auf scubas hotflush-label erschienen („stalker“ gab’s vorab nur als 7″ auf mordant music – was das für’s mastering bedeutet, brauche ich sicher niemandem zu erklären), ins paket aufgenommen – das alles für einen preis von 15 euro für eine doppel-cd. im regelfall bezahlt man die gleiche summe für eine einfache.
lange überlegen musste ich da nicht: hätte ich nur „blood on my hands“ und die hotflush-maxi gekauft, wären das mindestens zwei mal 8 euro gewesen. jetzt, nach meinem aufbruch in das digitale zeitalter, und aufgrund der weit verbreiteten cdj-1000-player in den clubs, ist für die ausgegebene summe einfach wesentlich mehr drin. nicht nur quantitativ, auch die musikalische qualität ist über jeden zweifel erhaben. ein jammer, dass das label nicht weitergeführt wird.
clips / kaufen: boomkat.

afrika bambaataa & the soulsonic force
planet rock
[tommy boy tb 823]

eine der nummern, die man nicht mehr vorstellen muss. stand im second-hand-fach für 5 euro herum, und da wäre es töricht gewesen, sie nicht endlich mitzunehmen.
nachhilfe: youtube.

moderat
the unofficial mixes of moderat pt #1
[fifty weapons unofficialmoderatrmxpt#1]

kann mir nicht vorstellen, dass die tatsächlich so „unoffiziell“ sind. wahrscheinlich die furcht vor den konsequenzen, weil sie nicht unter ellens obhut veröffentlicht werden. auch wenn das moderat-album wesentlich ernstere töne anschlägt als man es von den herren bronsert und szary kennt – spaßvögel bleiben sie immer noch.
drei kandidaten, drei volltreffer. headhunter lässt das motiv von „a new error“ nur kurz aufblitzen, sonst lediglich fragmente davon über einem dubstep-skelett, die angenehmerweise nicht von einer subbass-wand niedergewalzt werden. t++ macht einfach das, was er bei den letzten maxis praktiziert hat: der beat dominiert, die veränderungen vollziehen sich subtil im hintergrund – fällt beim oberflächlichen hinhören absolut nicht auf.
shackleton kriegt die gesamte a-seite, die er über fast zehn minuten ausnutzt. „episch“ ist das adjektiv, was in den beschreibungen der gängigen läden dazu zu finden ist – das kann man bedenkenlos so übernehmen. ideal, wenn man ein set zur peaktime einläuten möchte, wenn der live-act vor einem gerade fertig geworden ist.
clips: boomkat.

marcel dettmann
mdr 02
[marcel dettmann records mdr 02]

t++, der bislang unveröffentlichte tracks von herrn dettmann remixt. beide male mit geradem 4/4-takt und nach allen regeln der kunst des dubtechnos. war die einzige, die mir in der mdr-sammlung noch fehlte, nun dankenswerterweise nachgepresst.
clips: hardwax.

milanese – caramel fixup & peggy land

zwischendurch im party-getümmel als musikalischer tip: zwei tracks des herrn, der so herrlich dreckige grime-beats mit verquirlten vocals mischt, manchmal auch im ganz profanen 4/4-takt anzutreffen ist. so bspw. bei „caramel“ von der „extend“-lp, woraus er ein mashup mit dizzee rascals „fix up look sharp“ gebaut hat, was wie die faust auf’s auge passt. hatte gedacht, dass der track nur den besuchern seines myspace-profils vorbehalten bleibt, wo sich das herunterladen mit welchen hilfsmitteln auch immer ohnehin nicht lohnt – 96 kbps sind für sets jeglicher art einfach nicht akzeptabel (was keine kritik an myspace sein soll, die qualität reicht immer noch aus, um sich ein bild zu machen).
als bonus noch „peggy land“, wobei ich nicht weiß, welcher rascal-track da durch die mangel gedreht wurde. der könnte für die r&b-hörer etwas zugänglicher sein, ich bleib lieber beim anderen – der ist dick genug.

gibt’s hier. viel spaß an die digital-dj-fraktion (und vielen dank an fnsta bei dubstep.de).

[berlin / 23.07.2009] breipott: bassgewichtheben

ja, da ist es passiert. kaum spielt man an einem gut besuchten dienstag ohne große erwartungen (vor allem an sich selbst) dubstep und tieftonlastigen techno, kommen sets zustande, die von neutralen besuchern gelobt werden und sogar mich selbst zufriedenstellen. als krönung des ganzen wird das jetzt an jedem vierten donnerstag im monat wiederholt – es gibt erstmal drei termine, in der hoffnung, dass die besucher nun zahlreicher erscheinen.
einfach mal schauen. für mich ist das die beste gelegenheit, mich an die gepflogenheiten des dubstep-mixens zu gewöhnen und die kenntnisse über die musik parallel zu erweitern, so dass ich mir unter club-bedingungen auf diesem für mich noch neuen terrain mehr zutraue. der titel geht übrigens auf meine kappe.

bassgewichtheben
stype (killekill* / berlin) -ableton-set-

breipott / skalitzer straße 81 / u-bhf schlesisches tor
eintritt frei / dj-euro
ab 21 uhr

*: ja, richtig gelesen. das darf ich jetzt auch offiziell. wer am 5. august bislang nichts vor hat, kann sich im kalender schon mal einen vermerk machen.

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