[berlin / 30.07.2009] berghain: the de:bug maschine

debugmaschineneuflyer

eintritt: 12 euro

timetable
berghain
23h00 – 23h45: klein & meister
23h45 – 00h35: emika live
00h35 – 01h30: tim exile live
01h30 – 03h30: umfeld
03h30 – 07h00: carl craig
07h00 – ende: camea
panorama bar
23h00 – 01h00: alphazebra
01h00 – 03h00: bassdee
03h00 – 05h00: efdemin
05h00 – 06h00: nerk / dirk leyers live
06h00 – 08h00: matt didemus
08h00 – 10h00: ji-hun kim
10h00 – ende: bleed

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dj-eq-rack für ableton live

in stetiger mission, in der praxis erworbenes wissen weiterzugeben, ist der tip evtl. für diejenigen nützlich, die ableton als dj-software mit midi-controller als steuerung für fader, equalizer und effekte einsetzen.

zwar bringt ableton von haus aus einen dreifach-eq mit, der die frequenzen auch zuverlässig killt, jedoch mit einem manko: wie man es sich von den gängigen dj-mixern erhofft, sind die jeweiligen frequenzen tatsächlich nicht mehr zu hören, wenn der zugewiesene knopf links auf anschlag steht. auch das plus-spektrum bis +6db geht absolut in ordnung, nur: mit der gewohnten 0-stellung ist es bei 127 midi-noten passé. wenn die skala beim midi-controller irgendwann „108“ anzeigt, ist man ungefähr im gewünschten bereich – grob auf drei uhr. klar, an den zustand kann man sich gewöhnen, es gibt aber auch alternativen.

eine von marcel vorgeschlagene ist der „eq eight“, auch werkseitig an bord. absoluter vorteil: man kann sich seinen equalizer nach wunsch zusammenbauen, indem man ihm die frequenzbereiche, streuung und die kurven manuell zuweist – das große pro-argument mit der null-stellung entpuppt sich jedoch zugleich als schwachstelle: die liegt nämlich inmitten eines bereichs von + und – 15db, was sicher vollkommen ausreicht, wenn man den einen bestimmten sound so zurechtbiegen möchte, bis es passt. im live-betrieb (so fiel es mir jedenfalls gestern abend im breipott auf) kommt jedoch bei allen drei eqs zu viel durch, als dass man einen neuen track quasi unbemerkt durch die hintertür ins geschehen bringen könnte. wobei ich mich gerne belehren lasse, dass es dafür gute presets gibt, die das problem zu den akten befördern.

sonst kann man sich mit racks behelfen, und deren integration ist denkbar simpel. man bekommt sie in form einer adg-datei, und sicher kann man erstmal stundenlang versuchen, sie mit ableton mit hilfe des dateibrowsers zu öffnen (woran man scheitern wird, der ist für die live-sets gedacht). naheliegender (gilt für mac os 10.5, wird unter windows hoffentlich ähnlich unkompliziert sein): ableton öffnen, finder mit dem ordner der betreffenden datei daneben, markieren, datei in den gewünschten effekt-ordner ziehen, ggf. umbenennen – das war’s.
dort befindet sich in meiner 7 le nun der dj-eq, prinzipiell genauso aufgebaut wie der „eq three“, jedoch tatsächlich mit „nullstellung“, zudem feineinstellungen, was die einzelnen frequenzbereiche angeht. ist auch ratsam, sich damit auseinanderzusetzen, wenn man nicht die hälfte der mitten mit dem bass herausdrehen möchte. einzig mit dem plus-bereich sollte man in der hitze des gefechts nicht zu großzügig umgehen – um da unfreiwilligen distortion-attacken vorzubeugen, sei auf die skala verwiesen, deren empfindlichkeit zwar reduziert werden kann, das geht jedoch auf kosten der kill-fähigkeit.
für mich jedenfalls die im augenblick perfekte lösung.

einkäufe vom 15. juli 2009

im hardwax, das – wie so vieles in diesem jahr – 20. jubiläum feiert. dazu gibt’s einen schön geschriebenen bericht im tagesspiegel, dessen inhalt den stammkunden schon im voraus bekannt sein müsste, aber den außenstehenden die ideologie des ladens gut näherbringt.

v/a
soundboy punishments
[skull disco skull cd 1]

das waren mehrere faktoren, die mich zum kauf der cd bewegt haben. zum einen gibt es den download in den von mir bevorzugten portalen nur als mp3 (auch wenn es hin und wieder etwas bringt, den support anzuschreiben, ob man das nicht auch unkomprimiert haben könnte). außerdem hat der – tatsächlich echt gute – „blood on my hands“-remix von ricardo villalobos überlänge, so dass er auf zwei seiten einer 12″ aufgeteilt wurde – hier gibt es ihn am stück. um dem ganzen noch die krone aufzusetzen, hat man noch veritable shackleton-kracher à la „massacre“, seinerzeit auf scubas hotflush-label erschienen („stalker“ gab’s vorab nur als 7″ auf mordant music – was das für’s mastering bedeutet, brauche ich sicher niemandem zu erklären), ins paket aufgenommen – das alles für einen preis von 15 euro für eine doppel-cd. im regelfall bezahlt man die gleiche summe für eine einfache.
lange überlegen musste ich da nicht: hätte ich nur „blood on my hands“ und die hotflush-maxi gekauft, wären das mindestens zwei mal 8 euro gewesen. jetzt, nach meinem aufbruch in das digitale zeitalter, und aufgrund der weit verbreiteten cdj-1000-player in den clubs, ist für die ausgegebene summe einfach wesentlich mehr drin. nicht nur quantitativ, auch die musikalische qualität ist über jeden zweifel erhaben. ein jammer, dass das label nicht weitergeführt wird.
clips / kaufen: boomkat.

afrika bambaataa & the soulsonic force
planet rock
[tommy boy tb 823]

eine der nummern, die man nicht mehr vorstellen muss. stand im second-hand-fach für 5 euro herum, und da wäre es töricht gewesen, sie nicht endlich mitzunehmen.
nachhilfe: youtube.

moderat
the unofficial mixes of moderat pt #1
[fifty weapons unofficialmoderatrmxpt#1]

kann mir nicht vorstellen, dass die tatsächlich so „unoffiziell“ sind. wahrscheinlich die furcht vor den konsequenzen, weil sie nicht unter ellens obhut veröffentlicht werden. auch wenn das moderat-album wesentlich ernstere töne anschlägt als man es von den herren bronsert und szary kennt – spaßvögel bleiben sie immer noch.
drei kandidaten, drei volltreffer. headhunter lässt das motiv von „a new error“ nur kurz aufblitzen, sonst lediglich fragmente davon über einem dubstep-skelett, die angenehmerweise nicht von einer subbass-wand niedergewalzt werden. t++ macht einfach das, was er bei den letzten maxis praktiziert hat: der beat dominiert, die veränderungen vollziehen sich subtil im hintergrund – fällt beim oberflächlichen hinhören absolut nicht auf.
shackleton kriegt die gesamte a-seite, die er über fast zehn minuten ausnutzt. „episch“ ist das adjektiv, was in den beschreibungen der gängigen läden dazu zu finden ist – das kann man bedenkenlos so übernehmen. ideal, wenn man ein set zur peaktime einläuten möchte, wenn der live-act vor einem gerade fertig geworden ist.
clips: boomkat.

marcel dettmann
mdr 02
[marcel dettmann records mdr 02]

t++, der bislang unveröffentlichte tracks von herrn dettmann remixt. beide male mit geradem 4/4-takt und nach allen regeln der kunst des dubtechnos. war die einzige, die mir in der mdr-sammlung noch fehlte, nun dankenswerterweise nachgepresst.
clips: hardwax.

milanese – caramel fixup & peggy land

zwischendurch im party-getümmel als musikalischer tip: zwei tracks des herrn, der so herrlich dreckige grime-beats mit verquirlten vocals mischt, manchmal auch im ganz profanen 4/4-takt anzutreffen ist. so bspw. bei „caramel“ von der „extend“-lp, woraus er ein mashup mit dizzee rascals „fix up look sharp“ gebaut hat, was wie die faust auf’s auge passt. hatte gedacht, dass der track nur den besuchern seines myspace-profils vorbehalten bleibt, wo sich das herunterladen mit welchen hilfsmitteln auch immer ohnehin nicht lohnt – 96 kbps sind für sets jeglicher art einfach nicht akzeptabel (was keine kritik an myspace sein soll, die qualität reicht immer noch aus, um sich ein bild zu machen).
als bonus noch „peggy land“, wobei ich nicht weiß, welcher rascal-track da durch die mangel gedreht wurde. der könnte für die r&b-hörer etwas zugänglicher sein, ich bleib lieber beim anderen – der ist dick genug.

gibt’s hier. viel spaß an die digital-dj-fraktion (und vielen dank an fnsta bei dubstep.de).

[berlin / 23.07.2009] breipott: bassgewichtheben

ja, da ist es passiert. kaum spielt man an einem gut besuchten dienstag ohne große erwartungen (vor allem an sich selbst) dubstep und tieftonlastigen techno, kommen sets zustande, die von neutralen besuchern gelobt werden und sogar mich selbst zufriedenstellen. als krönung des ganzen wird das jetzt an jedem vierten donnerstag im monat wiederholt – es gibt erstmal drei termine, in der hoffnung, dass die besucher nun zahlreicher erscheinen.
einfach mal schauen. für mich ist das die beste gelegenheit, mich an die gepflogenheiten des dubstep-mixens zu gewöhnen und die kenntnisse über die musik parallel zu erweitern, so dass ich mir unter club-bedingungen auf diesem für mich noch neuen terrain mehr zutraue. der titel geht übrigens auf meine kappe.

bassgewichtheben
stype (killekill* / berlin) -ableton-set-

breipott / skalitzer straße 81 / u-bhf schlesisches tor
eintritt frei / dj-euro
ab 21 uhr

*: ja, richtig gelesen. das darf ich jetzt auch offiziell. wer am 5. august bislang nichts vor hat, kann sich im kalender schon mal einen vermerk machen.

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[berlin / 15.07.2009] berghain-kantine: killekill – love your robot

die ehemaligen tresor-residents firmieren jetzt nicht mehr als „headquarters“, sondern als „robot army“, und da es aufgrund widriger umstände ende juni nicht mit dem einläuten ihres engagements im mikz geklappt hat, wird eben fast wie in alten zeiten (oder eben wie im märz) mittwochs gefeiert. bei der gelegenheit lässt sich die neue anlage in der kantine einem hörtest unterziehen, also gleich zwei gründe, sich zu freuen.

killekill – love your robot
ancient methods dj-set
dry
kriek
mack
dash

ab 23 uhr
5 euro

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[berlin / 10.07.2009] berghain: sub:stance

substance_july09_front

der spielplan:
berghain
00h00-01h30: mr rigsby
01h30-03h00: d-bridge
03h00-04h00: loefah
04h00-05h00: scuba
05h00-06h30: mala
06h30-ende: remarc
panorama bar
00h00-02h00: john osborn
02h00-04h00: appleblim
04h00-07h00: stacey pullen
07h00-09h00: paul spymania
09h00-ende: dan curtin

eintritt:
12 euro

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bilanz juni 2009

kurz und schmerzlos, weil warm:
5.066 besuche (ausgangsseiten), entspricht 168 pro tag. aufmerksame leser oder flinke rechercheure wissen längst: entspricht dem niveau der vormonate. dafür natürlich wie immer: dankeschön.

hierher gelangte man durch die suche nach:
1. anstam (überraschend. kaum haben die jungs ihre ersten auftritte hinter sich, wird die hörerschaft aufmerksam. hoffe, da kommt bald mehr.)
2. dissonanzstudien (klassiker…)
3. karneval der verpeilten (wartet bis zum september.)
4. karneval der verpeilten 2009 (…)
5. 2.7. so36 benefiz (gab es an dem datum nicht, soweit ich weiß. am 11. juli wird allerdings wieder demonstriert, dem folgen benefizkonzerte am 23. und 24. juli im so.)
wegen doppelnennung bei 3 und 4 noch platz 6: 6h30 schematic (da wird jemand über den leisure-system-timetable gestolpert sein)

bleibt mir gewogen, trinkt genug bei dem wetter.

[leipzig / 01.07.2009] staubsauger: stay tuned!

stay tuned!
ren_db
stype

staubsauger
karl-liebknecht-straße 95
leipzig-süd

ab 20 uhr
eintritt frei

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[lärz / 25.-28.06.2009] fusion festival 2009

fusion2009

ja, ich weiß, kein unnötiger hype und dergleichen. nur steigt die vorfreude seit tagen, so dass (wohl nicht nur) ich eigentlich nur darauf warte, dass es endlich losgeht. größere ausmaße als letztes jahr wird’s dieses mal definitiv annehmen – die vorverkaufskarten waren, im gegensatz zum vorjahr, in berlin bereits zu ostern weitestgehend ausverkauft. ob und wie sich das auf die konstellation des publikums auswirken wird, weiß man erst hinterher.
drückt die daumen, dass das wetter mitspielt und man in der früh nicht für die duschen anstehen muss. das üppige line-up ist auf ihrer website nachzulesen und eh erst im guide komplett.

fusion-tagebuch (die roman-version für neu- und / oder wissbegierige)
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review (alles auf einen blick, nach eher operativen schwerpunkten geordnet)
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