[berlin / 12.09.2007] tresor: new faces / bonito house club

es gibt ein bulletin über myspace, was bei true spirit gepostet wurde und hier einfach zitiert werden soll, damit klar wird, weshalb ich kurzentschlossen (neugierig, wie ich nun mal bin) heute doch noch vorbeischaue.

Wir sind froh, ab heute unsere neue Anlage im Tresor präsentieren zu können. Nach einigen Monaten Improvisation und Tests ist es uns mit unserem PA-Partner Totec Soundservice (bisher bekannt für die „Batterieraum“-Anlage) gelungen, eine adäquate Lösung für den Keller zu finden. Wir freuen uns auf Euch Smile

Batterieraum:
– SPUD (Bonito House Club / Berlin)
– Daffy (no label_no release / Berlin)
Tresor: New Faces
– Tresor Headquarter DJ: Ro
– Ash Cawlin (Monotone Leidenschaft / Berlin)
– Wurm (Tuskulum / Aue)

Start 11 PM
Eintritt 5 Euro
Kein Einlass unter 18 Jahren, bitte Ausweis mitbringen.

[shouted.fm / 11.09.2007] radio gaga: twintowers

ein symbolträchtiges datum, wäre eigentlich unserer sendung vorbehalten gewesen. nur haben wir es nicht geschafft, ein vernünftiges programm zusammenzustellen, und ich muss ja auch nicht alle vier wochen für drei plus x stunden zu hören sein (auch wenn’s einige sicher freuen würde). einspringen werden daher zoe.orange und psycoded – absolut würdiger ersatz, zumal sie eh zu mth.electro gehören wie das salz in der suppe.

radio gaga
dienstag, 11.09.2007
20 bis 24 uhr
zoe.orange & psycoded

schaltet dennoch ein, und zwar hier, lohnt sich.

[berlin / 05.09.2007] tresor: new faces / bonito house club

fast auf den tag genau vor drei jahren (genauer gesagt am 04. september 2004) hat l.d.b. im rahmen des tresor award zusammen mit keith jonzon und mir im altehrwürdigen keller in der leipziger straße gespielt. er hat es bis ins finale geschafft, für mich war daher in der vorrunde schluss. allerdings ist dabeisein eh immer alles, war für mich so oder so eine erfahrung, die ich nicht missen will, und deshalb schaue ich – wenn auch nur kurz – vorbei, um zu hören, ob die versammelten herrschaften nichts verlernt haben.

tresor: new faces
l.d.b. (tresor award / frankfurt am main)
dead baby in a plastic bag (audioplastix / leipzig)
enrique 47 (tresor hq / berlin)
batterieraum: bonito house club
daniel bell (7th city / detroit)
luke & stuff (funky groove connection / berlin)

ab 23 uhr
5 euro

bilanz august 2007

stagnation auf hohem niveau, so kann man sich’s echt gefallen lassen.

15434 aufrufe, allerdings deutlich weniger besuche (7741), fast 498 pro tag. werde im september aber genug um die ohren haben, dass ich die 500er-marke nicht anpeile. wozu auch, das ist hier ja nicht auf leistung ausgelegt.

suchbegriffe-top-5, wieder einmal denkbar spektakulär, aber bei den themenschwerpunkten bleibt auch beinahe nichts anderes übrig:
1. stype (wahnsinn)
2. berghain
3. berghain berlin
4. fac cam (das comeback!)
5. fuckparade hr-foto

sonst seht zu, dass ihr euch vom trüben herbstwetter nicht anstecken lasst. die gefahr ist nach dem entgangenen sommer groß genug…

surgeon – neck face

da gibt es auch mal wieder was neues. alleine die tracklist verheißt viel, und bei der bisherigen qualität seiner werke wird man den platz auf der festplatte sicherlich nicht vergeblich brauchen. sind auch nur 73,8 mb: klick.

ganz nebenher erfährt man auch noch, dass er demnächst den ritterschlag von warp erhält, obwohl ich da zwischen den zeilen rausinterpretiere, dass da schon seit geraumer zeit was ansteht. sei es drum: das release wird „this is for you shits“ heißen, gibt kein genaues veröffentlichungsdatum, und ich weiß auch nicht, ob man da wirklich techno von ihm erwarten sollte. aber es ist, denke ich mal, für einige schon überfällig, dass er auf dem renommée-label was veröffentlichen darf und ein techno-release stünde ihnen auch mal wieder.

[berlin / 01.09.2007] berghain: klubnacht

die bereits zwischen den zeilen erwähnte comeback-sause, die man sich als seit neun jahren passionierter plattenkäufer nicht entgehen lassen sollte. dummerweise wird es wohl wegen des oben spielenden sommerhit-lieferanten ein ganz ordentliches gästeaufkommen geben. wie schön, dass der timetable für unten bestens dafür geeignet ist, früh präsenz zu zeigen. den schluss werden andere außer mir miterleben.

klubnacht
berghain
00h00-04h00: don williams (a.r.t.less / berlin)
04h00-05h00: mmm (mmm / berlin) live
05h00-08h00: pete (hardwax / berlin)
08h00-ende: nick höppner (my my / berlin)
panorama bar
00h00-04h00: coco cielo (stardust)
04h00-07h00: dennis ferrer (objectivity)
07h00-09h00: samim feat. miguel toro (tuning spork) live
09h00-14h00: zander vt (memo / berlin)
14h00-ende: ben klock & nd_baumecker

12 euro

einkäufe vom 13. august 2007

das hier war mal der eintrag zur peak of the week, die am 29. august 2007 im kiki blofeld hätte stattfinden sollen, wenn denn das wetter und die kommunikation zwischen betreiber und organisatoren geklappt hätte. nun mache ich aus der not eine tugend und stelle einfach den letzten discogs-einkauf vor.

christoph de babalon / kid 606
split series #10
[fatcat records 12fat020]

wegen der etwas andersartigen pop-vergangenheitsbewältigung habe ich vor ca. vier bis fünf jahren so ziemlich alles von kid606 gekauft, was mir so in die finger kam. eigentlich schade, dass man von tigerbeat6 so gut wie nichts mehr hört (auch wenn die gerade mit tigerbass ein comeback feiern, was mich abgesehen von der ersten katalognummer aber auch nicht umwirft). entweder sind auch die ein opfer der digitalen revolution geworden oder der herr labelbetreiber hat einfach andere dinge um die ohren. es ist in dieser stadt mittlerweile jedenfalls schwierig geworden, einen laden zu finden, der überhaupt noch ein extra-fach für sie führt.
warum nun dieser exkurs? señor de pedro hat auch einige veröffentlichungen auf mille plateaux oder die hervorragende „gq on the eq“ auf dem kerbholz, die bei ambient in zeiten der glitch-euphorie echt akzente setzen konnten. das kriegt man von ihm auch auf der b-seite in bestform geboten, so dass jeder, der sich ein wenig mit experimentiellerer bootleggerei anfreunden kann (man kann sich ja mal das vergnügen machen, bei „flutter“ herauszufinden, welches vocal er durch die mangel gedreht hat – viel spaß), ein auge auf die ep werfen sollte.
auch nicht zuletzt wegen christoph de babalon, den ich bislang als zu noise-fixiert im hinterkopf und deswegen eher gemieden hatte. allerdings ist „cum on (feel this)“ eine astreine breakcore-nummer mit wirklich guter bassline und gerade soviel rotz wie nötig. die beiden ambient stücke (track 1 und 3) runden ob oder gerade wegen ihrer düsternis seine seite wirklich gut ab.

apathism
one-ten
[uturn ut10]
die ersten beiden tracks müssten die wiederveröffentlichung von der ersten apathism und der rest neu sein. bin mir aber nicht sicher, sollte also von jemandem verifiziert werden, der die ganz alten sachen daheim zu stehen hat.
heiko laux mit tracks, die im vergleich zu den heutigen offshore-funk-sachen unglaublich düster daherkommen, und dennoch mit einer vollen wucht auf der tanzfläche einschlagen können, sofern man nicht dem geschwindigkeitsdogma, dass techno nur über 150 bpm funktioniert, unterliegt. das kann bei den ersten beiden tracks dann auch mal etwas blubbern und fiepen, bzw. beim zweiten gehörig knarzen, aber abgesehen von „nine“ als fast reinem ambient-stück gibt es techno mit wirklich massiv geballter kraft.

johannes heil
per disciplinum mea lux videbis
[uturn ut11]
wer das slices-special über ihn noch im hinterkopf, bzw. seine entwicklung über die jahre hinweg verfolgt hat, wird seinen hang zur mystik kennen. insofern erzähle ich auch nichts neues, weil man genau das auf zwei vinyls verteilt geboten bekommt. teils ohne beats, teils recht reduziert gehalten, aber auch die dicken basslines kommen zu ihrem recht. alles mit einer tiefe, die sich über die jahre hinweg gehalten hat und somit unterstreicht, weshalb er zu der zeit nur zu recht als ausnahmeproduzent gehandelt wurde.

[berlin / 23.08.2007] alte kantine @ berghain: mmm’s and soundhack’s 10th anniversary party

bevor es anfang september in der großen halle weitergeht (dazu zu gegebener zeit mehr), wird im kleineren rahmen mit allen beteiligten gefeiert, und ich bin in erster linie neugierig, welches areal man in dem gebäudekomplex erschlossen hat.
da es eh quasi um die ecke liegt und noch dazu für lau ist, kann man einfach nichts verkehrt machen, denke ich. musikalisch schon gar nicht.

10th-anniversary-medium1.jpg