[lärz / 28.06-01.07.2012] fusion festival 2012

letztes jahr hatte ich mit der master-arbeit andere sorgen und mich nicht um eine karte gekümmert. diejenigen, die dann hingefahren sind, wurden zeuge, wie das festival in regen und schlamm versank. so wirklich umwerfend sehen die prognosen für das kommende wochenende zwar auch nicht aus, aber eintreffen muss davon auch nicht alles.
war verwundert, wie einfach es in diesem jahr mit der karte klappte. der verkauf wurde im losverfahren entschieden, und das hat gleich im ersten anlauf ohne ticketbörse geklappt. sogar die postbotin müsste anfang mai darüber im bilde gewesen sein, was sie da gerade per einschreiben verteilt. die hat mir jedenfalls nach meiner unterschrift in typischer berliner mundart mitgeteilt, dass sich da jetzt einer freuen dürfte.
und damit hat sie recht. was auf last.fm vom line-up zu lesen ist, reicht für den eindruck, dass wieder viel mühe darauf verwendet worden ist, den kulturell undogmatischen unter uns ein kurzweiliges, verlängertes wochenende zu bescheren. welche horizonte oder augenringe erweitert worden sind, ist danach hier nachzulesen.

nachbetrachtung

das hat man nun davon, es etwas schleifen zu lassen. ein jahr und fast drei monate später (verfasst wurden diese zeilen am 22. september 2013) erinnere ich mich längst nicht an alle details, insofern gibt es kein minutiöses tagebuch wie für 2013. stattdessen beschränke ich mich auf das, was ich toll oder nicht so toll fand.
generell hat es nach dem einen jahr auszeit (wobei ich 2011 eher glück hatte, da die fusion in dem jahr gut untergegangen ist, was regenmassen angeht) aber locker dafür gereicht, dass ich 2013 unbedingt wieder hin wollte. soviel schon mal vorab.

toll war:

  • charon: erst auf dem burning man, dann auf der fusion. ob es jetzt etwas über den stand der fusion als festival aussagt, mag jeder selber beurteilen. habe dort einige minuten zugebracht, aktiv und passiv.
  • die deko, überall. darauf kann und konnte man sich bei der fusion immer verlassen. hervorzuheben die in den boden gerammte, qualmende fusion-rakete vor den essensständen. die lichtspiele auf der turmbühne, die tanzwiese mit holzhütten-charme oder der wald mit den strobos in den bäumen.
  • das robofield mit dem riesigen bassline circus, der für mich eine musikalische bereicherung war. jedenfalls ging es donnerstag bei jazzsteppa schon amtlich zur sache. eines der vielen surrealen erlebnisse, aus dem bassline-circus-zelt nach draußen zu kommen und die lords of lightning unter strom zu sehen. direkt gegenüber die roboter-band inklusive headbangendem „gitarristen“, pyronale-orchester und einigen tagsüber umherstreunenden robo-tieren.
  • fil und sharkey freitag mittag auf der hangarbühne. vor ihm sitzend ca. 1000 leute und er in der mittagshitze in unterhose und mit hut stehend. mit seinem üblichen hang zur (selbst)ironie und ein paar spitzen in richtung der techno-fraktion, was als ex-punk aber eh zum guten ton gehört und zudem ohnehin gut ankam. habe niemanden gesehen, der kopfschüttelnd den platz verlassen hätte. stattdessen hatte er mit seinem humor die versammelten herrschaften im nu gewonnen und dass kollektives lachen für die stimmung einer großveranstaltung nichts schlechtes bedeuten kann, wurde schnell deutlich.
  • raoul petite, donnerstag abend auf dem roten platz. ein abgefahrenes ensemble aus einem craquer mit frappierender ähnlichkeit zu louie austen, zwei damen in fellkostümen und lässigem französischen pop mit sprechgesang, drumsoli mit allem möglichen, was man so als schlaginstrument gebrauchen kann (blechpfannen, schalen, glocke, und das alles von einem typen gehalten, der als menschliches schlagzeug diente). auch nett war die ins publikum geworfene torte aus rasierschaum.
  • steve rachmad und marc schneider auf der turmbühne, africa hitech als abschluss sonntag abend in der tubebox. das ist jedenfalls in elektronischer hinsicht bei mir positiv hängengeblieben.
  • campen auf dem familyspace inklusive tollen bezugspersonen.
  • personal an essensständen und einlass dem vibe der fusion entsprechend herzlich.
  • die professionalität, mit der den zwei unwettern begegnet worden ist. musik auf allen floors ausgeschaltet, eine ruhige, aber bestimmte ansage, dass sich jetzt bitte jeder zum zeltplatz begeben solle und wir erfahren, wann es weitergeht. klar, sollte versicherungstechnisch auch besser so gemacht werden, ehe jemand von einer zeltplane begraben wird. trotzdem fand ich die art und weise goldrichtig.

nicht so toll war:

  • im großen und ganzen fand ich das, was an elektronischer musik geboten worden ist, nicht so berauschend oder ich war nur zur falschen zeit an den falschen orten. ohnehin habe ich nur ganz wenig von dem gesehen, was ich mir vorgenommen hatte. das hing mit der falschen einteilung der kondition zusammen, die auf nacht- und tagbetrieb wegen der nicht in frage kommenden künstlichen verlängerungsoption einfach nicht ausgelegt ist. so blieb ich deswegen schon freitag weite teile im camp sitzen und ein (in der tat lohnenswerter) ausflug vom familyspace zu den bachstelzen kostete samstag auch etwas zeit.
    wohin das führte, könnt ihr in der nachbetrachtung für 2013 nachlesen: die absicht, in keinem fall etwas planen zu wollen, und wenn, dann nur grob. endete dann in ganz penibler ablaufplanung, die aber eher auf den tag ausgerichtet war. das ist aktuell auch für mich der modus, in dem ich ein festival wie die fusion auch mehr genießen kann, auch wenn die lichtspiele samstag abend schon etwas sind, das man gesehen haben sollte.
    wieder mal gekonnt den faden verloren. symptomatisch für die schwäche in elektronischer hinsicht war beispielsweise der brostep samstag abend auf der seebühne (unter anderem borgore lief dort) oder leider auch wolle xdp, auf den ich mich eigentlich gefreut hatte. ich komme mit diesen plakativen ravesignalen neuerer gangart einfach nicht klar, ist vielleicht aber auch mein problem. ansonsten gab es nur die oben erwähnten positiven beispiele, aber auch eine menge mittelmaß. magda war als abschluss auf der turmbühne beispielsweise ok. nicht mehr, nicht weniger.
  • stehpisser, manchmal höchstens zehn meter von der rinne entfernt. keine ahnung, ob die ihr hirn abgeben, sobald sie ihr bändchen am handgelenk tragen, ist aber auch eine ewige geschichte.
  • die beiden unwetter. das erste riss uns aus der hamletmaschine, die an sich famos präsentiert war (projektionen auf kleine wasserstrahle) und der regen kam auch direkt auf der hälfte des weges richtung familyspace aus vollen kübeln. das alleine war noch nicht so dramatisch, klamotten lassen sich wechseln. unschön wurde es in dem augenblick, als ich nur noch das unterzelt sah, zumal das zelt selbst auch nur geliehen war. ein glück hatte der wind nicht alle heringe geschafft, so dass es nur unweit daneben lag, und es muss zu einem zeitpunkt gewesen sein, an dem der regen nachgelassen hatte. so war es drinnen nur etwas feucht, aber für eine nacht auszuhalten.
    beim zweiten hatten wir etwas mehr glück. da gingen sturm und regen erst 50 meter vor unserem camp los. dann aber auch gleich so heftig, dass wir die sonnenplane zu viert festgehalten haben. mir als campingunerprobten und erneut um mein zelt besorgten muss die nervosität anzumerken gewesen sein. aber mit holländern im camp ging das super vorüber, um nicht zu sagen: sie gaben mir sofort das gefühl, dass das ohne weiteres ausgesessen werden kann. war auch so, das zelt stand danach immer noch da wie eine eins. dennoch zog ich für diese und die darauf folgende letzte nacht ins auto eines treuen begleiters, was zu der entscheidung führte, dass ich 2013 zum mietwagen griff, was ich jederzeit wieder so machen würde. wie auch die fusion an sich übrigens.

 

 

[berlin / 23.06.2012] berghain: csd-klubnacht

zugegeben: zum snax-club fehlte mir bisher der mut und irgendwie fände ich es auch nicht richtig, mich da halb verängstigt an den rand zu stellen und nur zu beobachten. bin gespannt, ob der csd-samstag die harmlosere variante von ostern ist oder ob sich das beides nicht viel nimmt.
zudem: prosumer wird sein letztes set als resident in der panorama bar spielen (jedoch hoffentlich dennoch öfter gebucht), bei objekt möchte ich nur den positiven eindruck bestätigt bekommen, den er im boiler room im stattbad bei mir letztes jahr hinterlassen hat, und dj harvey ist mit so viel vorschusslorbeeren ausgestattet, dass ich da zumindest ein ohr riskieren möchte.

klubnacht

berghain
00h00-04h00: fiedel
04h00-05h30: aril brikha live
05h30-08h30: objekt
08h30-12h30: dj harvey
12h30-20h00: boris
20h00-ende: dvs1

panorama bar
00h00-05h00: steffi
05h00-06h15: hrdvision live
06h15-10h00: prosumer
10h00-14h00: tama sumo
14h00-17h00: dkse
17h00-21h00: nd_baumecker
21h00-00h00: gerd janson
00h00-ende: tama sumo / steffi / prosumer / …

eintritt
12 euro

projekt holzmarkt und die mediaspree

das ist doch eine interessante wende, die sich auf dem ehemaligen gelände der bar 25 ergeben hat und welche die berliner zeitung (stand 21.06.2012, 15:08 uhr) als titelmeldung auf der website bringt.

zugegeben: das musikalische und hedonistische selbstbild der bar 25 hat mich davon ferngehalten, aber es scheint tatsächlich nicht zu verleugnen, dass sie nicht nur in den hirnen der easyjet-touristen, sondern sogar in den amtsstuben spuren hinterlassen hat. seit dienstag, dem 19. juni 2012, wird der seit mehr als zehn jahren für das gelände geltende bebauungsplan grundsätzlich geändert. dieser sah (welch überraschung) weitere büro- und hotelbauten vor, die laut bezirksbürgermeister von f’hain-kreuzberg franz schulz nicht mehr zeitgemäß sind, da diesbezüglich bereits genügend angebot herrschen würde. wer zwischen jannowitzbrücke und ostbahnhof den blick durch die fenster der s-bahn schweifen lässt, dürfte diese ansicht schnell teilen.
der meinung war auch die bezirksverordnetenversammlung, die diese änderung am gestrigen abend billigte. der grundstückseigentümerin (die bsr) wird durch diese entscheidung ein nicht unbeträchtlicher finanzieller schaden entstehen, da das gelände nicht mehr so dicht wie ursprünglich geplant bebaut werden darf und daher von der wirtschaftlichen seite etwas unattraktiver wird.

das bieterverfahren ist gerade vorbei, es bleibt also spannend, wer seine wie auch immer geartete kulturelle vision dort ausbreiten darf. dabei ist zu hoffen, dass diese nicht der verflachung anheim fällt, aber mit der nutzung des geländes für studentenwohnungen, einer kita und einem club habe ich erstmal wenig bedenken.
bemerkenswerter ist vielmehr, dass die bvv f’hain-kreuzberg sich damit den bürgerentscheid von 2008 zu herzen genommen hat und die personellen änderungen im senat dafür nutzt, dass (wieder einmal – zugegeben, ich bin durch meine master-arbeit immer noch voreingenommen) von dem bezirk ein signal für die künftige stadtentwicklung ausgehen könnte, welches in die für meine begriffe goldrichtige richtung weist. man stelle sich nur mal die völkerwanderungen auf der michaelkirchbrücke zwischen kater holzig (so er denn länger als die vorgesehenen zwei jahre existieren darf) und dem holzmarkt vor. wenn dann noch der tresor um die ecke wieder zu alter stärke zurückfindet (wie mir berichtet wurde, hat das booking-gespann dort nach zähem ringen durchgesetzt, dass sowas wie kanzler-nächte nicht mehr stattfinden sollen – auch wieder ein zeichen dafür, dass sich manches zum besseren wenden kann), könnte das ein neues vorzeigeareal für die stadt werden.

hier noch der link zum artikel: klick.

[berlin / 15.06.2012] suicide: 4 jahre killekill

ach ja, da ist es schon vier jahre her, dass der mittwoch in der berghain-kantine gestartet wurde. seitdem ist so einiges passiert. der sprung zum plattenlabel folgte letztes jahr, da steht auch schon ein sublabel mit killekill house trax in den startlöchern (von alex cortex mit remix von tyree cooper – der herr cortex hat übrigens auch die killekill009 gemacht).
partytechnisch hat sich der sprung auf das wochenende gelohnt – mit allen höhen und auch tiefen, wenn das suicide wie bei aux 88 im letzten jahr nicht aus allen nähten platzt. das ändert nichts daran, dass killekill – trotz aller befangenheit meinerseits – der inbegriff für musikalischen idealismus und nicht nur für das suicide, sondern für das berliner nachtleben eine große bereicherung ist.

daher auch hier: alles gute, weitermachen! (auch wenn es schade ist, dass es dieses jahr kein sommerlager geben wird, was aufgrund des sonstigen organisatorischen aufwands aber verständlich ist.)

eintritt
10 euro

ablauf
club
00h00-02h30: axiom
02h30-04h30: radioactive man
04h30-05h30: alex cortex live
05h30-ende: frank bean
garten
dj flush / hanno hinkelbein b2b

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[berlin / 14.06.2012] about blank: impulse

hatte mir schon seit langem vorgenommen, whø? im club zu erleben. nun ist die gelegenheit dank günstigem dienstplan da.
werde so gegen 3 uhr zu lxc vor der tür bzw. vor dem pult stehen.

image

ablauf
00h00: turrican
01h30: lowcut
03h00: lxc
04h30: whø?

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einkäufe vom 2. juni 2012

am besten in listenform mit kleinem kommentar. erspart mir, nach synonymen für die gleichen trackbeschreibungen zu suchen und euch damit redundanzen. fand bei juno statt.

perc
wicker & steel: you saw me (sigha & truss remix)
[perc trax tptdigi 056promo]

war der anreiz, noch etwas mehr mitzunehmen. den remix gibt es in allen erdenklichen formaten kostenlos, dabei handelt es sich um die für meine begriffe am besten gelungene nachbearbeitung. metallische breaks, ideal für’s warm-up, um ein paar kohlen mehr draufzulegen.
juno

the mole people
break night / ocean
[strictly rhtyhm sr12357d]

befand sich lange auf meiner wunschliste, als platte nur gegen entsprechenden aufpreis zu bekommen, hat aber auch seinen grund: mit die besten tracks, die mr van helden unter die leute gebracht hat. einmal sommerlich, einmal für verschwitzte tanzflächen. zeitlos gut.
juno

go hiyama
geometrical
audio assault aar030

ein sehr gelungener hybrid aus industrial-infizierten beats und electronica-elementen, die man spätestens seit autechres „amber“ liebgewinnen konnte. letztere rückt surgeon in seinem tadellosen remix noch etwas mehr nach vorne.
juno

hardwax startet download-shop

er wurde zum zwanzigjährigen jubiläum anno 2009 angekündigt und seitdem habe ich einige male nachgefragt, wann es denn soweit ist. vor kurzem fiel mir das überarbeitete design bei den vorhör-clips auf, und heute bemerke ich den ganz unauffälligen „downloads“-link bei den neuigkeiten: klick.

in der praxis habe ich es noch nicht getestet. zwei formate werden angeboten: aiff und mp3. leider gibt es keine rabatte auf den kauf kompletter eps/lps, was bei sieben tracks (der „screw the roses“ von surgeon bspw.) schon teurer gegenüber der vinyl-ausgabe ist. aber vielleicht wird da noch nachgebessert.

erstmal toll, dass sie es geschafft haben. endlich muss ich für die eng mit dem laden assoziierten labels (klockworks, equalized / wax, mdr) nicht mehr neidisch zu beatport schielen.

[berlin / 09.06.2012] about blank: contour

vor ein paar wochen bereits angedeutet und hiermit angekündigt. bin schon sehr gespannt und wie gewohnt am anfang dran, ohne so recht zu wissen, was dort überhaupt am besten ankommt. werde daher versuchen, mich für manche eventualität zu wappnen.

sawf (grounded theory)
bleed (de:bug)
jens zimmermann (snork enterprises)
laura garrido aka farbig
dana ruh (brouqade)
rebecca rotlicht (jalousie)
dj flush (killekill)
verw/ist (contour)
billy mind (://about technik)
sebastian kókow (the29nov films)
stype (killekill) ableton-set

start
24 uhr

eintritt
von 00h00 bis 01h00: 6 euro
von 01h00 bis 12h00: 10 euro
von 12h00 bis ende: 5 euro

ablauf
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[berlin / 03.06.2012] kindl-bühne wuhlheide: die ärzte

tja, ich bin als gebürtiger berliner kein einziges mal bei ihnen gewesen – da ist es an der zeit, das dasein als notorischer konzertmuffel zu beenden.

support kommt übrigens nicht wie am 1. und 2. juni von k.i.z., sondern von la vela puerca.

einlass: 16h00
beginn: 18h30
ende: 22h00

review

die nachbetrachtung ist gut ein jahr überfällig, daher nochmal etwas ausführlicher als in den kommentaren.

was ist denn seitdem in der erinnerung zurückgeblieben…
– ein sonntag mit dauerregen, mal mehr und mal weniger nieselnd, so ein richtiger schauer blieb aus.
– „meine freunde“ hätte ich nicht erwartet, „tittenmaus“ ebenso wenig. gefreut habe ich mich über beide.
– bela und farin im nonnenkostüm und den darin zu erwartenden sexuellen anspielungen.
– punkrock-konzerte beanspruchen die kondition ungefähr wie zehn stunden im club.

hat es sich gelohnt? definitiv! alleine die tatsache, dass der mitschnitt (für außenstehende: nach ärzte-konzerten kann man sich einen usb-stick mit der aufnahme für 20 euro kaufen und erhält damit ein schönes sammlerobjekt, in dem fall eine kassette) seitdem dauergast auf meinem samsung s+ ist und mich immer noch mal mehr und mal weniger innerlich grinsen lässt, wenn ich ihn höre, spricht dafür, dass dies nicht das letzte konzert mit der besten band der welt gewesen sein soll. die freude am spielen und offensiv schlechten witzen merkte man ihnen von der ersten bis zur letzten minute an. der regen verkam dabei zur nebensache, kalt war mir im innenraum jedenfalls nicht.

zum schluss noch ein bild der schuhe als trophäe, die dienen seitdem als festivalabtreter.

dreistundennassewuhlheide

bilanz august 2011 – mai 2012

da gibt es doch einiges nachzuholen für die damen und herren analysten. besuche jeweils auf der ausgangsseite betrachtet.

08/2011: 10.045 = 324 pro tag
09/2011: 10.012 = 334 pro tag
10/2011: 9.942 = 320 pro tag
11/2011: 10.315 = 344 pro tag
12/2011: 11.292 = 364 pro tag
01/2012: 9.608 = 309 pro tag
02/2012: 7.222 = 257 pro tag
03/2012: 8.073 = 260 pro tag
04/2012: 8.825 = 294 pro tag
05/2012: 8.667 = 279 pro tag

korrespondiert irgendwie so gar nicht mit der posting-anzahl, andererseits mache ich mir auch wenige gedanken darüber und freue mich nach wie vor über jeden – daher natürlich vielen dank an die interessenten, neue und alte.

was ist so unter der haube seit der letzten bilanz passiert?
die wordpress-version ist einigermaßen aktuell (3.3.1). möglich machte dies ein php- und mysql-update, so dass die aktualisierungsprozedur ohne blessuren über die bühne gehen konnte (danke nochmal an lame, den prozess in gang zu setzen).
suffusion hat sich meiner meinung nach als theme bewährt. da ich dies seinerzeit für antispam bee implementiert hatte, sogar in doppelter hinsicht: das plugin hat seit anfang märz nach aktuellem stand 825 spam-kommentare geblockt. in der zeit musste ich nur einen kommentar manuell markieren. das alleine zeigt schon, dass sergej müller hervorragende arbeit damit geleistet hat. das mail-aufkommen ist also drastisch reduziert.
vorgestern habe ich den audio player durch wpaudio ersetzt. der ist zwar wesentlich simpler (zum beispiel fehlt die steuerung für die lautstärke), setzt jedoch auf html5 statt flash und bietet neben skipping im jeweiligen mix auch eine wesentlich einfachere möglichkeit, sich die mp3s herunterladen zu können – sprich: der download-link befindet sich jetzt unten rechts, sobald ihr die wiedergabe startet.

damit zu den plänen, bzw. der to-do-liste:

  • die kindle-kompatible version meiner master-arbeit fertigstellen (nein, ist nicht vergessen, es fehlt nur die zeit).
  • eine page anlegen, in der meine gesammelten werke / mixe fein säuberlich nach jahren geordnet auftauchen. ist nach meinem dafürhalten eine ganz gute gelegenheit, die stilistische und technische entwicklung nachvollziehen zu können.

ansonsten direkt gefragt: kommt ihr mit der zurückverlagerung der partyberichte in die kommentare als quasi live-berichterstattung klar oder hättet ihr das lieber wie vorher? mir erleichtert das die sache enorm, da sich einträge auf dem smartphone nicht so toll bearbeiten lassen und es über die kommentare weitaus schneller geht.

charts – nun ja, genügend musik habe ich definitiv gekauft, daher würde es für mehr als eine top 10 reichen. andererseits fehlt mir da etwas der überblick. wenn ich die boomkat- und bleep-einkäufe mal durchgehe, kann ich bestimmt die einkaufslisten rekonstruieren, insofern gibt es hier meine 10 favorisierten android-apps für unterwegs:

01. öffi
02. opera mobile
03. google maps
04. google mail
05. k9-mail
06. wikipedia
07. tagesschau
08. whatsapp
09. drivenow
10. wetter.com

nochmal: vielen dank, bleibt mir gewogen.