[lärz / 24.-28.06.2010] fusion festival 2010

fusion2010

je näher sie rückt, umso weniger kommt man an ihr vorbei – insbesondere an der jetzt völlig entflammten diskussion um den ausverkauf, weil man sich (nach dem ansturm des letzten jahres in meinen augen vollkommen zurecht) erstmalig dafür entschieden hat, die anzahl der tickets auf 60.000 stück zu limitieren. hatte man letztes jahr noch im april glück, eine karte bekommen zu können, war bereits dieses jahr im januar (sechs wochen nach start des vorverkaufs) alles ausverkauft. eine hintertür gibt es: wer sonntag gegen mittag ankommt, zahlt 15 euro. da der größte teil bis dahin schon gelaufen sein wird, muss es jedem überlassen sein, ob die anreise das ganze überhaupt wert ist.
eine steigende vorfreude will ich nicht verhehlen, bin aber gleichermaßen darum bemüht, die im zaum zu halten. am ende wird sich zeigen, ob die ticket-begrenzung ihren teil zu einer weiterhin entspannten atmosphäre beigetragen hat, und vor allem ob beim ticketkauf die leute am schnellsten waren, welche das gesamtprogramm zu schätzen wissen und mit denen sich eine entspannte zeit verleben lässt. den spagat würde ich als veranstalter jedenfalls nicht versuchen wollen, bin aber sehr gespannt drauf, ob der gelingt. das programm verheißt schon mal viel gutes.

review in tagebuchform (für alle, denen es nicht ausführlich genug sein kann)
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review nach operativen schwerpunkten
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[berlin / 12.06.2010] berghain: klubnacht

und der zweite streich, aber ein blick auf das berghain-line-up zeigt deutlich, dass man das einfach nicht verpassen sollte.

berghain: berghain 04 mix-cd release by ben klock
00h00-04h00: marcel dettmann
04h00-06h00: robert hood live
06h00-09h00: ben klock
09h00-12h00: james ruskin
12h00-ende: dvs1

panorama bar: made 2 play nacht
00h00-03h00: oliver $
03h00-06h30: azari & III
06h30-09h00: jesse rose
09h00-ende: round table knights

garten (bei gutem wetter ab 12 uhr, sonst panorama bar)
12h00-16h00: roman lindau
16h00-20h00: martyn

eintritt: 14 euro

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[berlin / 11.06.2010] berghain: leisure system / kompaktorama

war lange abwesend, aber das kommende wochenende reizt dafür doppelt.

berghain: leisure system

leisuresystem20100611

zeitplan:
23h00-01h30: n>e>d / voltek
01h30-02h30: machinedrum live
02h30-03h30: egyptian lover live
03h30-04h00: n>e>d / voltek
04h00-05h15: dmx krew live
05h15-06h30: headnoaks
06h30-ende: n>e>d / voltek

panorama bar: kompaktorama
00h00-04h00: tobias becker
04h00-05h00: matias aguayo & band
05h00-09h00: dominik eulberg
09h00-ende: dj fra

12 euro

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[berlin / 14.06.2010] so36: montech

da ist es wieder mal soweit. sieht graphisch aufgehübscht so aus:

mt_jun14

und vom ablauf her so:
anfang: lars s.
mitte: beni
schluss: stype -ableton-set-

startet um 23 uhr, kostet 5 euro.
zwei gästelistenplätze sind zu haben. wer interessiert ist, kommentiert einfach. wer zuerst kommt, mahlt zuerst und wird per mail benachrichtigt.

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mitschnitt

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[berlin / 05./06.06.2010] suicide: 2yk – 2 years of killekill

letztes jahr noch mittwochs in der berghain-kantine mit verlosung und einem herrlich chaotischen dj-set von ark, dieses jahr liefert sie den auftakt für zweitägige feierlichkeiten am wochenende. allem anschein nach soll auch das wetter stimmen – insofern gut, gleich noch den garten mit eingeplant zu haben.
außerdem ist si begg das erste mal seit 2006 wieder in berlin gebucht, das alleine ist schon den weg richtung warschauer brücke wert.

2yk

startet samstag um 22 uhr mit grill im garten, geht bis montag früh, kostet 10 euro.

timetable

drinnen
00h00-03h00: acid maria
03h00-05h00: si begg
05h00-06h00: bill youngman
06h00-ende: flush

draußen
00h00-02h00: weichmänner
02h00-05h00: n>e>d & voltek
05h00-08h00: hubble
08h00-ende: hof gutow / marc fm / red jones / suzi wong / lucy / daniel meteo / franklin de costa

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[berlin / 26.05.2010] berghain-kantine: killekill klubnacht

killekill klubnacht
anfang: janina (club der visionaere)
mitte: henning baer (grounded theory)
schluss: stype (killekill)

ab 23 uhr
5 euro

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[berlin / 22.05.2010] horst krzbrg: familienhorst

familienhorst20100522

timetable
0-2: taron trekka
2-3: freund der familie
3-5: sven weisemann
5-6: marko fürstenberg
6-8: stype -ableton-set-

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[berlin / 26.04.2010] so36: montech

mtapr26

die perfekte gelegenheit, den neuen mietvertrag für’s so zu feiern. der eintrittspreis liegt nach wie vor bei fünf euro. abfolge des abends: marcel heese / beni / sheldon drake.

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so36 erhält live entertainment award

auch wenn das umfeld etwas befremdlich scheint, da der preis vom bundesverband der veranstaltungswirtschaft, dem verband der deutschen konzertdirektionen und dem magazin „musikmarkt“ verliehen wird (zusätzlich springt springt howard carpendale den besucher beim besuch der website von rechts an, aber wenigstens moderiert götz alsmann die ganze veranstaltung, das gleicht’s aus): gerade nach dem turbulenten 2009 in der oranienstraße muss die ehrung für den verein (gemeint ist der sub opus 36 e.v.) balsam sein. auf jeden fall haben sie es sich verdient, da sind die 20.000 euro preisgeld sicherlich gut investiert.

für kurzentschlossene gibt es heute abend (16. april 2010, 21 uhr) die dankeschön-party. eintrittspreis sind schlappe drei euro, es spielen:
live: casino gitano / the runaway brides / a pony named olga
djs: gloria viagra / ipek / el pogo / zwei teller eine wahrheit

ausführlicher nachlesen kann man das beim tagesspiegel.

p.s.: im zuge des frühjahrsputzes hat man auch gleich die so36-seite aufpoliert.
p.p.s.: obendrein hat man heute (23.04.2010) verlauten lassen, dass ein mietvertrag bis 2020 unterschrieben wurde.

mala-feature bei residentadvisor

einer der wichtigsten charaktere im dubstep-geschehen, dem man ohne weiteres glauben schenken mag, wenn er sagt, dass der hype um seine person ihm selbst am unangenehmsten ist, wird endlich die aufmerksamkeit zuteil, die ihm gerade jetzt auch zusteht. im vorfeld der veröffentlichung der zweiten deep-medi-compilation (katalognummern 6-10) und vor allem dem dreifach-vinyl auf dmz, dessen tracks seit einiger zeit unter anderem in seinen sets als dubplates rotierten und ab anfang mai endlich auch den normalen käufer erfreuen kann („return 2 space“ wird das werk heißen), bekommt man in dem artikel einen eindruck davon, wie er langsam, aber dafür stetig in die szene hineinwuchs.
im dazugehörigen interview wird auch schnell klar, weshalb er lieber im hintergrund seinen eigenen weg verfolgt und nicht wie skream, joker oder benga ins rampenlicht drängt – nebst dazugehörigem erfolgsdruck. auch wenn es schlechte nachrichten für diejenigen gibt, die auf eine nachpressung der alten dmz-platten gehofft hatten und ich mit seiner ansicht nicht übereinstimme, dass musik ihre bestimmte zeit hat und auch nur dann erhältlich sein sollte (ist schon paradox, wenn man ganz nebenbei zeitlose tracks geschaffen hat – jedenfalls könnte man „anti war dub“ noch in zehn jahren spielen), liefert er mit seiner bescheidenen art genügend gründe, ihn und seine labels weiterhin zu unterstützen.

nachzulesen ist das hier.