[berlin / 04.01.2010] so36: killin‘ me

fast auf den tag genau ein jahr nach meiner premiere dort, wird hoffentlich nicht die kälteste nacht seit langem, auch wenn man von diesem winter schon ein wenig was gewohnt sein könnte.

killin‘ me
beni (null records / berlin)
dj flush (killekill / berlin)
stype (killekill / berlin) -ableton-set-

ab 23 uhr
5 euro

den genauen spielplan liefere ich, sobald vorhanden, nach. bin wieder am anfang dran, bis 2 uhr.

review
zeigen

rephlex im digitalen zeitalter

um ehrlich zu sein, habe ich seit beginn meines daseins als blogger darauf gehofft, das vermelden zu können. angekündigt hatten sie das auf ihrer website schon länger, ohne wirklich konkret zu werden, wo und vor allem wann es soweit sein könnte. bleep lag natürlich inhaltlich nahe, auch wenn das verhältnis zwischen mr james und warp hin und wieder nicht ganz unkompliziert war.
nun machen sie es eben auf eigene faust. online ist zwar noch nicht alles, aber wenn man bedenkt, dass man selbst für die cds eines bogdan raczynski auf dem gebrauchtmarkt mittlerweile gut 30 euro bezahlen darf, sind gute 6 britische pfund für ein album, dazu noch mit freier wahl zwischen mp3 oder wav als format, neben der musik der beste grund, die sammlung auf die weise zu vervollständigen.

die hoffnung, dass die alten universal-indicator-eps somit wieder zu erschwinglichen preisen zu haben sein werden, kann ich mir also noch bewahren. bei drexciya bin ich schon skeptischer, und wenn jemand bereits frohlockt haben sollte, dass „pop corn“ von der „joyrex 4 ep“ mit dabei ist, wird derjenige nicht umhin kommen, sich um die originalpressung zu bemühen – copyright bleibt eben copyright.

falls sich deren link noch nicht in manchen lesezeichen befinden sollte: klick.

[berlin / 19.12.2009] horst krzbrg: killekill megahorst

das abschluss-booking für dieses jahr, und – mit verlaub – einer der besten flyer, auf denen jemals mein name zu lesen war.

killekillmegahorst20091219

eintritt
8 euro

review
zeigen

[berlin / 11.12.2009] berghain: warp20

warp20berlinposter

und prompt eine zweite institution, die 20-jähriges feiert. am ersten termin war ich bekannterweise verhindert, der hätte mich aber ehrlich gesagt auch weniger interessiert, umso schöner ist der zweite in zusammenarbeit mit den jungs von leisure system. der eintrittspreis wird definitiv höher liegen als sonst – karten kosten im vorverkauf um 18 euro.

zeitplan

berghain
23h00 warp dj
00h00 steve beckett
01h00 hudson mohawke vs rustie
03h30 plaid
04h45 clark
06h00 dj maxximus
07h30 warp djs

panorama bar
00h00 warp dj
01h00 jackson
02h30 tim exile
03h30 andrew weatherall
07h00 winston hazell (forgemasters)
09h00 nd_baumecker

review
zeigen

[berlin / 12.12.2009] festsaal kreuzberg: back to basics

ungewöhnlicher termin für die alljährliche zeitreise, zumal herrscht an dem tag mit dem fünfjährigen berghain-jubiläum starke konkurrenz, aber im direkten vergleich wird die schlange vor dem festsaal im schnitt die kürzere bleiben. mit dem jährlich einmaligen termin ist das der hauptgrund für die entscheidung, sich strobos und lasern auszusetzen.

backtobasics2009

review
zeigen

[berlin / 05.12.2009] wmf: hardwax xx

„institution“ ist hierbei nicht übertrieben. die feiert 20-jähriges jubiläum, und bei einem blick auf das line-up muss man nicht nur der loyalität wegen hin, da wird richtig aufgetrumpft. infos wegen spielplan und was man so erwarten kann, gibt’s praktischerweise direkt bei ihnen, den flyer dafür auch hier.

hard_wax_xx

review
zeigen

[berlin / 02.12.2009] berghain-kantine: killekill – bass contortion

killekill20091202
steht deshalb bei der werbung, weil ich nachträglich ins aufgebot gerutscht bin.
sofern ich den rest noch weiß, editiere ich das posting – meine wenigkeit ist jedenfalls am schluss, genauer: ab 3h30, dran. mit ableton.

review
zeigen

[berlin / 04.12.2009] suicide: katharsis

suicide20091204

suicide
revaler straße 99 / warschauer straße (eingang direkt an der warschauer brücke)
ab 23h59
8 euro

timetable
00h00-03h00: stype -ableton-set-
03h00-06h00: tanith
06h00-ende: astma

wer gästelistenplätze ergattern möchte, kann hier einfach einen kommentar hinterlassen. die verwendeten aliase stehen dann neben der e-mail-domain drauf, annahmeschluss ist freitag, 04. dezember 2009, 23 uhr.

review
da war vor dem start einiges an aufbauten fällig. die technics sollten pioneer-cd-playern weichen (astma präferiert scheinbar auch mittlerweile cds, habe ich später aber nicht mehr mitbekommen, da ich vorher gegangen bin), und dann war auch noch ich mit macbook, controller und soundkarte, der es sich auf der steinplatte für den linken technics bequem machte. sound und controller liefen auf anhieb, da blieben unnötige schweißausbrüche also aus.
während den drei stunden kam ich dennoch ins zweifeln. nicht, weil die technik mir einen streich nach dem anderen spielte, sondern weil sich vor mir auf der tanzfläche partout nur wenig tun wollte. da bin ich sicherlich von meiner suicide-premiere ende oktober / anfang november ausgegangen, nur war die an einem samstag.
so waren zu höchstzeiten zehn leute am tanzen, mindestens genauso viele am rumsitzen oder an der bar. das sind augenblicke, in denen man sich schon motivieren muss. musikalisch geriet das set bei weitem nicht so experimentiell wie beim killekill mitte oktober, aber auch nicht auf die durchgängig marschierende bassdrum fixiert – so kam auch dubstep zu seinem recht. das resultat kann man sich weiter unten anhören (oder bei bedarf gleich herunterladen), und dann beurteilen, ob etwas mehr mühe meinerseits nicht geschadet hätte. denke aber, dass es unter anderen umständen – sprich: wenn manche sich entschieden hätten, früher in richtung club aufzubrechen – überaus für allgemein gute unterhaltung gesorgt hätte.
tanith im anschluss mit neuer rave-schule, was beim publikum sofort zündete, zumal dann auch der zustrom einsetzte. nach wie vor fehlt dem laden das stroboskoplicht, allerdings ist die entscheidung, das dj-pult auf die andere seite (zurück) zu verlegen, die richtige. so bleibt auf der anderen genügend platz für die sitzecke, ohne dass man auf dem weg von der bar richtung tanzfläche über anderer leute beine fällt.
gegangen bin ich kurz vor 5, da war die stimmung gut aufgewärmt, so dass astma später bestimmt länger als bis 7 uhr zum zug gekommen ist.

hier also mein set:

download

[berlin / 09.11.2009] so36: killin‘ me

killin‘ me
23h00-03h00: marcel heese (tresor / berlin) / stype (killekill / berlin) -ableton-set-
03h00-ende: beni (null records / berlin)

ab 23 uhr
5 euro

oval office sind als montags-veranstalter im so36 abgesprungen, daher müssen jetzt lücken gefüllt werden. bin gespannt, ob der montag in der oranienstraße sich mittlerweile wieder etabliert hat.

review
überraschung beim betreten des ladens, als wir den weg nach hinten zur bühne antreten wollten: die steht dort gar nicht mehr, jedenfalls die technik nicht, stattdessen tische und stühle für den überblick. lichtpult und bühne befanden sich unweit der bar in der linken hälfte des raumes. empfand ich als angenehme abwechslung, weil man als act damit endlich nicht so exponiert wurde wie sonst. ohne monitorbox wäre es dennoch schwierig geworden, da der versatz zwischen tanzfläche und pult doch beträchtlich war, aber da alles funktionierte, mussten wir uns keine sorgen machen. denke, der standortwechsel hat alleine praktische gründe, weil die akustische abstrahlung nach draußen an der stelle nicht so groß ist wie am anderen ende, so dass weiteren anwohnerbeschwerden der wind aus den segeln genommen werden kann. auf der tanzfläche hätte der sound natürlich lauter sein können, aber da wurde das beste aus den auflagen gemacht.

die erste stunde haben wir uns aufgeteilt, begonnen mit mir. ab kurz nach mitternacht hat es sich einfach so ergeben, dass gemeinsam gejammt wurde. um 1 kam auch prompt die beschwerde, dass wir ruhig etwas mehr tempo machen könnten (bei 127 bpm), einem touristen war die musik für den „besonderen tag“ nicht freakig genug. komischerweise füllte es sich zusehends mit fortlaufender stunde, so dass wir uns eigentlich keine sorgen machen mussten, alles grundlegend verkehrt zu machen. meinem eindruck nach waren jedenfalls mehr leute am tanzen als am rumstehen, und vor allem hatte niemand was gegen waschechten techno einzuwenden. eine gute grundlage also für beni, der um viertel nach 3 übernahm und den abend um 7 uhr früh ausklingen ließ – da war ich aber schon längst im heimischen bett.

schön, wenn sich der montag wieder so etabliert hat – ich habe das seitdem nicht nochmal überprüfen können. und wer sich um das so sorgen macht: es sieht ganz gut aus, dass es auch nach märz weitergehen kann.

wer das set von marcel und mir in voller länge anhören möchte, kann das bei soundcloud tun:
stype & Marcel Heese @ SO36 (9th November 09) by fac303