fast auf den tag genau ein jahr nach meiner premiere dort, wird hoffentlich nicht die kälteste nacht seit langem, auch wenn man von diesem winter schon ein wenig was gewohnt sein könnte.
killin‘ me
beni (null records / berlin)
dj flush (killekill / berlin)
stype (killekill / berlin) -ableton-set-
ab 23 uhr
5 euro
den genauen spielplan liefere ich, sobald vorhanden, nach. bin wieder am anfang dran, bis 2 uhr.
review
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ja, kalt war’s, vergleichbar mit dem letzten jahr. da war es aus sorge um die mitgebrachte elektronik nicht verkehrt, eine halbe stunde vor öffnung der tore aufzutauchen. brachte das privileg mit sich, ein noch dunkles so36 betreten, vor allem aber in ruhe aufbauen zu können. das dj-pult stand nach wie vor in nähe der bar, nach verrücken der monitorbox war auch der versatz zwischen pa und arbeitsplatz weitestgehend vergessen.
grober schnitzer meinerseits nach ca. 25 minuten – als ob man aus fehlern nicht lernen könne, war es wieder einmal die versehentlich gedrückte leertaste in ableton live. hat man zuvor noch die interne aufnahme scharf geschaltet, beginnt die wiedergabe beim anfang des sets und nicht – wie normalerweise in der session-ansicht – bei den gerade angewählten tracks. führte zu einer flucharie im selbstgespräch und sonst zu keinerlei konsequenzen – war zu dem zeitpunkt noch leer genug. danach lief das set ohne zwischenfälle weiter, und weil man hinterher natürlich immer schlauer ist: die wiedergabe wird an dem punkt ihres abbruchs fortgesetzt, wenn man shift und die leertaste zugleich drückt.
sonst ein set, was ich irgendwie schwer einschätzen kann. risiken bin ich nicht eingegangen, eben die mischung aus der aktuellen berliner techno-welle mit detroit und chicago gewürzt. für die house-note losoul und carl craig, etwas acid-house durfte es auch sein – solider standard, würde ich sagen. da es nur spärlich besucht war, fiel die resonanz auf der tanzfläche entsprechend aus. zwar war ein harter kern immer wieder am tanzen, aber irgendwie sprang der funke nicht auf alle anwesenden über, wo man jetzt spekulieren könnte, ob mehr mut meinerseits da abhilfe geschaffen hätte oder ob jede mühe vergebens gewesen wäre.
flush übernahm pünktlich um 2. da ich aufgrund der lieben arbeit recht zeitig aufbrechen musste, bekam ich von seiner behutsam zusammengestellten auswahl aus detroit, acid und no future nur periphär etwas mit. ab 3 uhr soll es sich dann noch etwas mehr gefüllt haben, nur war ich dank der anbindung mit nachtbussen (auf der n47 werden die kleinsten busse eingesetzt, die ich jemals zu gesicht bekommen habe – eigentlich war das ein besserer neunsitzer) zu der zeit schon daheim.