[berlin / 13.05.2026] lab.oratory: revolting

und wie so häufig im mai fällt mein monatlicher berghain-besuch auf den termin für alle geschlechter und orientierungen im lab.

revolting

23:00 nd_baumecker
01:00 ben gomori
04:00 luzie
07:00 roe deers

nachbetrachtung

rein: 23:45 uhr
raus: 6:15 uhr

eine revolting wie aus dem bilderbuch. ungestörtes tanzen war bereits ab 0:30 uhr nicht mehr möglich, was an den kompakten gegebenheiten des lab liegt. nichts neues, ein platz findet sich immer. mich freut der nach wie vor große zuspruch.

am rande noch erleichterung verspürt, weil sich ein jahrelanger workaround in wohlgefallen aufgelöst hat. kommt aber auch mit einer kehrseite der medaille.
die synchronisierung von shazam mit der icloud funktionierte zwischen einer apple watch 4 (also watchos 11 in der neuesten version) und dem iphone mit versionen ab ios 18 nicht mehr zuverlässig. ja, mir ist bekannt, dass maximal fünf titel synchronisiert werden können – das funktionierte bei den ersten fünf treffern eines abends problemlos. bei allem darauf war es eine reine zufallsfrage. manchmal klappte es, wenn ich shazam auf der watch und dem iphone zugleich geöffnet hatte und es einen treffer gab. brachte mich auf tanzflächen jedoch mehr aus dem fluss als mir lieb war. als workaround habe ich lieber die titel von der watch abgelesen und bei pausen in die notizen überführt. wirkt so überhaupt nicht wie der prokollar am rande der tanzfläche.
mit dem upgrade auf eine apple watch se 3 (und somit watchos 26) ist das problem behoben. titel bzw. tracks landen zuverlässig in der shazam-mediathek. mir bleibt nur, bis fünf zu zählen – und das ist manchmal herausfordernd genug.
die schattenseite daran ist: ältere, noch ganz okay funktionierende apple-hardware harmoniert nicht so gut mit iphones, die noch neue betriebssystemversionen abbekommen. auch eine möglichkeit, konsument*innen zu upgrades zu motivieren. gut, bei mir war die merklich geringere akkulaufzeit der ausschlaggebende punkt – das hat sich mit der se 3 spürbar gebessert.

dieser leicht nerdige exkurs kaschiert, dass ich musikalisch echt nicht viel zu berichten habe. nd hat das eben gekonnt mit vocallastigem house mit acid-einschlag und pop (zwei mal madonna) aufgewärmt, ben gomori durchaus in richtung techno geblinkt und luzie das mit waschechtem house für mich abgerundet. um 6:00 uhr war auf der tanzfläche jedenfalls noch hochbetrieb, meine batterien jedoch so gut wie leer. ändert nichts daran, die revolting nach wie vor als stammtermin im kalender zu lassen.

notierte tracks

nd_baumecker

madonna – up down suite
hercules & love affair – crossed lines (mr fingers acid mix)
decius – birth of a smirk (feat.lias saoudi) [12″ mix]
bangkok impact – masters of the universe pt. 1
dan electro – let them come (greg gauthier’s dance culture remix)
madonna – i feel so free
marcel dettmann – phase sequence
of norway – crowd goes mild

ben gomori

frankie knuckles – baby wants to ride
raven – it’s my pussy (erotic pussy mix)
hilit kolet – hot mess (even hotter mix)
slam – positive education
paranoid london with mutado pintado – suck a dick (instrumental)
the drill – the drill (radio edit)
underworld – cowgirl
stacey q – two of hearts

luzie

dj ali & tim fuller – show me right (dub remastered)
alexkid – don’t hide it
marcelo castelli – caveman
jyoel – the transition
quazar – isis