[berlin / 23.07.2016] berghain: csd klubnacht

hatte ich noch ganz vergessen, das anzukündigen. jedenfalls bin ich vom tresor aus für dr. rubinstein und eher allgemein aufgrund der csd-feierlichkeiten hierhin. die schlange reicht bis zum häuschen, und trotz (gerade wegen?) sommerwetter ist auf allen floors hochbetrieb. den rest reiche ich bei der nachbetrachtung hinterher.

csd klubnacht

berghain
00h00 nd_baumecker
04h00 technodromo
09h00 matrixxman
13h00 furfriend live
14h00 tama sumo
17h00 dr. rubinstein
21h00 boris
01h00 steffi b2b marcel dettmann

panorama bar
00h00 roi perez
04h00 the fool’s stone live
05h00 paramida
09h00 virginia
13h00 heartthrob
16h00 jason kendig
20h00 dan beaumont
00h00 massimiliano pagliara

garten
12h00 honey dijon
16h00 mike servito

eintritt
16 euro

nachbetrachtung
anwesenheit von ca. 17h15 bis 01h30, musikalisch bin ich allerorten in der zeit gut unterhalten worden, aber die höhepunkte blieben für mich auf einzelne tracks beschränkt (bspw. „my definition of house“ von dj hell im garten gegen 18h30), weniger die gesamten sets. das wird aber auch zu einem guten stück an mir gelegen haben, da bereits drei tresor-aufenthalte mit gerade so notwendigem schlafpensum hinter mir lagen und das berghain sozusagen noch der dicke bonus obendrauf werden sollte.

wurde es auch, jedoch eben nicht im musikalischen sinne. es soll nicht heißen, dass sich niemand mühe gegeben hätte, aber ich hätte es in meinem zustand nach der brachialkeule vom tresor ähnlich treibend gebraucht. das kann dr. rubinstein auch, aber sie spielte dem slot angemessen zwar fordernd, übertrieb es dabei jedoch nicht. weniger acid, mehr melodien. boris trat jedoch während des gesamten sets richtig auf’s gas, hatte wie immer sichtlichen spaß bei der sache, aber oben ist er für mich immer noch facettenreicher.
dort überzeugten mich dan beaumont mit zackigem house und auch massimiliano pagliara am meisten. wirklich durchgängig getanzt habe ich jedoch nie. stattdessen war es für mich eher die stimmung, die trotz allgemeiner fülle ab 21/22 uhr wieder schön ausgelassen war und die raumtemperatur unten auch mal locker auf über 30 grad trieb. die rolle des beobachters war damit alleine aus konditionellen gründen bei dieser „zugabe“ für mich die richtige entscheidung.

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