[berlin / 11.03.2017] about blank: bodies

da das about blank mit der buttons und der sporadisch stattfindenden poly|motion bereits zwei körperbetonte reihen im repertoire und dj flush nach dem ende von killekill im suicide ein weiteres standbein hier hat, ist der umzug vom urban spree hierher nur folgerichtig.

musik

mdf
00h00 spooky alien
02h30 suka off performance
03h00 spooky alien
03h30 fallbeil live
04h30 kuno & spaceinvasion
07h00 ekman live
08h00 irakli

lobby
02h00 a/ona
04h00 stefano taiuti & danilo lvm performance
04h30 alec empire
06h30 frank & david

body performances
04h00-07h00 lan hungh

eintritt
12 euro

start
23 uhr

nachbetrachtung
vor ort war ich erst gegen 2 uhr, aber glücklicherweise rechtzeitig zur performance von „die puppe“ auf dem mdf, die so radikal und im positiven sinne verstörend war, dass es ärgerlich gewesen wäre, sie verpasst zu haben. auch zugleich eine gute gelegenheit, den mdf mal anders mit bühne inmitten der tanzfläche kennenzulernen. hinter „spooky alien“ verbargen sich übrigens niemand geringeres als alienata und dj flush, die electro (kraftwerk, the other people place) als einbettung für die performance nahmen.

allgemein: keinerlei schwachpunkte. einzig ekman fand ich in der frühe mit seinem acid etwas statisch, aber das kann auch meiner schwindenden kondition geschuldet gewesen sein. alec empire hatte zuvor in der lobby wie angekündigt ein set querbeet zwischen punk (iggy pop – african man, da hat westbam also gesamplet), ndw (palais schaumburg – gute luft), triphop und prototypischem drone (ja, tatsächlich „heroin“ von velvet underground zum schluss) gespielt, und dies unbeirrt der tatsache, dass die meisten dies nicht verstanden. das ging aber auch einigen mit der performance zuvor schon ähnlich, so dass a/ona wohl für einige mit der mischung aus industrial und ebm am eingängigsten gewesen sein müsste.

der mdf bot aber nach der „puppe“ jederzeit eine gute alternative für die partyfraktion. auch wenn fallbeil musikalisch nicht mein fall waren, glichen das kuno & spaceinvasion mit ihrem teilweise sehr an tube jerk erinnernden stil mehr als gut aus.

passte für mich also auch in der praxis sehr zu den anderen eingangs erwähnten partyreihen im about blank und wird als experiment hoffentlich keine einmalige sache gewesen sein.

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