[berlin / 14.05.2009] wmf: moderat record release

moderat_flyer

tippfehler: das label von anstam heißt genauso wie sie als act, ansonsten find ich das moderat-cover herrlich. das album hab ich noch nicht in voller länge gehört, aber dazu sind solche abende ja da.

zeitplan
21h00: einlass
22h00: anstam live
23h00: moderat live
00h30: krsnskate djs

wmf
klosterstraße 44
u-bhf klosterstraße

15 euro

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[berlin / 20.05.2009] berghain-kantine: killekill – female:pressure

schon wieder eine ansprechende kombination…

killekill – female:pressure
electric indigo (female:pressure / wien)
hanno hinkelbein (null records / berlin)
frank bean (killekill / berlin)
stype (dissonanzstudien / berlin)

berghain-kantine
am wriezener bahnhof

ab 23 uhr
5 euro

spielplan
23h00-01h00: frank bean
01h00-02h30: stype
02h30-04h30: electric indigo
04h30-ende: hanno hinkelbein

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einkäufe vom 12., 21. und 28. april 2009

alle digital, alle bei boomkat. deswegen kriege ich die daten auch noch zusammen.

skream
skreamizm vol. 5
[tempa tempa 040]

hab ja mit ihm meine liebe müh und not. die dubstep-fraktion verehrt ihn, wohingegen ich manchmal nicht mit seinen melodiöseren tracks klarkomme, die sich im fahrwasser gängiger r&b-produktionen nicht unwohl fühlen dürften.
die gibt’s auch hier („if you know“ oder „one for the heads who remember“), auf der anderen seite aber auch bedingungslose sounds, zu denen man die faust in die luft reißt („fick“ oder „simple city“). hätte ich als vinyl schweren herzens stehengelassen, da kam es gerade recht, dass boomkat sich des tempa-backstocks angenommen hat.
boomkat-link

starkey
gutter music
[keysound recordings ldn009]

schwimmt auf der welle der von schrillen, an funk erinnernden sounds ganz vorne mit. da überlegt man nicht lange, ob man das ausgeflippt oder tight finden soll, wenn auch beides zugleich geht.
muss zugeben, dass ich mit der vocal-version zunächst nicht warm geworden bin, das hat jamie vex’d mit seinem letzten set bei der sub:stance gründlich geändert. wer’s gegenüber dem original noch etwas fetter braucht, nimmt eben den v.i.p.-mix.
boomkat-link

moves!!!
all skate
[dress 2 sweat dts009]

einmal mehr starkey. zwar gewinnt das label-layout keinen blumentopf, dafür marschiert die a-seite ohne großes federlesen ganz fidel und schnurstracks drauflos. wenn rave anno 2009, dann bitte so. die b-seite dann eher was für diejenigen, die mit ghettotech was anfangen können.
boomkat-link

scorn
super mantis part 1
[combat recordings combat 16]

eigentlich keine große veränderung gegenüber „stealth„, was beats und düstere basslines angeht. hätte genauso auf das album gepasst, ohne aus der reihe zu fallen. auf deutsch: klingt genauso, aber sattgehört habe ich mich daran (noch) nicht. mal schauen, wie lange er diese formel noch beibehält.
kaufgrund war eher der blackmass-plastics-remix auf der b-seite, der zwar auf die gleiche art und weise beginnt, sich aber schnell als breakbeat-monster entpuppt, welches gut im zusammenhang mit anderen no-future-tracks passen würde.
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crooked one
annihilation / crooked acid
[starksound strk001]

noch einmal starkey, aber dieses mal als labelbetreiber. fiel mir als erstes in diversen baeks-sets auf. a-seite: düsterer vibe, alles auf das wesentliche reduziert, was gerade die raps so angenehm macht, aber dennoch schön rauh. die b-seite wiederum mittelmäßig.
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shed
remixes
[ostgut tonträger o-ton20]

surgeon lotet die schnittstelle zwischen techno und dubstep aus, auch wenn die durchgängige 4/4-bassdrum dominiert. garniert mit einer düsteren hintergrundmelodie – fertig ist ein referenz-track, wie techno 2009 klingen kann.
martyn mit der für ihn typischen mischung aus drum&bass-sounds, garage und eben dubstep, womit das stylenamedropping zu seinem (unverdienten) recht gekommen ist. am besten, man findet sich damit ab, dass der remix ziemlich viele genres und somit dancefloors vereinen kann. insgesamt: hervorragende platte.
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v/a
round black ghosts 2
[~scape sc57 cd]

sampler, der die dubstep-tracks vereint, die in einem techno-set nicht als solche auffallen würden – oder anders gesagt: was im hardwax-umfeld in den letzten monaten am meisten furore gemacht hat. sicher ist die verlockung groß, hier jetzt jeden track einzeln abhandeln zu wollen. stattdessen begnüge ich mich damit, die für mich wichtigsten hervorzuheben: kode 9 vs. badawi, der mir beim modeselektor-xlr8r-podcast auffiel, und wo ich mich schon damit arrangiert hatte, den nie als vinyl zu besitzen. appleblim & peverelist im breitbildformat, ebenso wie scuba. trg und ramadanman mit trickreichen beats und tollen melodien dazwischen. und martyn mit „vancouver“ als einem hit vor dem herrn nicht zu vergessen.
ideal für diejenigen, die nicht den (stellenweise vergriffenen) platten hinterherrennen und / oder alles kompakt versammelt haben wollen.
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–

stp
the fall remixes
[subsolo sub004]

stp = shed, veredelt durch t++, der einen beatweise stolpernden, aber mit dickem subbass unterlegten track zimmert, bei dem die variationen im hochtonbereich einen in den bann ziehen.
peverelist hebt die melodie ins zentrum und klingt dabei so nach detroit wie die garde, die mitte der 1990er tonangebend war.
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even tuell
workshop 07
[workshop workshop 07]

„detroit“ als offensichtlich kommunizierte referenz (a1), auch wenn ich mir an manchen stellen gewünscht hätte, dass man das vocal-sample für ein paar takte oder minuten hätte pausieren lassen können. empfiehlt sich mit seiner lieblichen melodie für den einsatz unter freiem himmel.
der gegensatz dazu auf der b-seite, wo das thema vom ersten track nochmal aufgegriffen, aber in so einem komischen zusammenhang verpackt wird, dass der für mich nebensächlich wird. viel wichtiger ist das finale mit – zugegeben – düsterer stimmung, was dann wohl eher im warm-up oder zum schluss besser aufgehoben ist, wenn man das publikum in der hitze des gefechts nicht von den stimmungsgipfeln herunterkatapultieren möchte.
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marco bernardi
mystery of nazerus
[clone c#56]

das original melodiös-verträumt, für mich dennoch ok, wenn das restliche set bislang zu trocken und reduziert geraten ist.
tatsächlich überflügeln beide remixe die vorlage: mark august mit einer funk-grundlage plus nicht ganz so dick aufgetragener melodie-spur, und bei redshape muss man sich eh keine sorgen machen. auch hier wieder mit so viel theatralik wie nötig.
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–

losoul
mandu / zuma
[playhouse play016]

der spezialist für langgezogene, aber nicht -atmige, geschweige -weilige tracks mit einnehmendem groove, wozu auch gut und gerne andere, minimale platten passen. muss aber auch nicht, die stehen für sich alleine auch gut da. wer noch etwas jazz dazu braucht, bedient sich eben bei der b-seite.
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shed / tobias.
berghain 02 | part 1
[ostgut tonträger o-ton15]

erste begleit-maxi zum dettmann-mix. shed ausgelassen funky wie selten, was ihm allerdings ausgezeichnet steht. tobias. hingegen trocken, geradezu minimal, mit dem unterschied, dass es hier – im vergleich mit dem großteil der restlichen mnml-erzeugnisse – aufregend klingen kann.
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dj koze
let’s love
[international records recordings irr002]

hätte ich auch nicht gedacht, dass er hier auftaucht, bzw. eine seiner platten im regal, oder in diesem fall auf der festplatte landet. sonst: ein weiteres areal-sublabel.
der titeltrack ist auch ziemlich verschmust, kann aber auf heißen parties angenehm sein. aufmerksam machte mich die b-seite, diverse male bei marcel dettmann zum einsatz gekommen. stur repetitiv wie ein track von robert hood, dadurch höchst angenehm hypnotisch, bis die japanerin zum einsatz kommt. lässt sich in ableton aber bei bedarf locker überspringen.
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scuba
a mutual antipathy remixes
[hotflush recordings hfrmx005]

marcel dettmann mit den für ihn mittlerweile typischen rauschenden sounds, sonst erstaunlich dubbig und schleppend. ideal zum aufbau eines sets.
scuba remixt sich auf der rückseite als scb selbst, sehr technoid, lässt die im original dominierende melodie nur stellenweise aufblitzen, sonst eher im hintergrund. auch eher was für das erste drittel des abends.
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ld
traumatic times / woodblock
[hyperdub hdb019]

auch so ein jungspund, aus dem transition-umfeld stammend. auf der a-seite verträumt mit einigen gimmicks, die b-seite wiederum im positivsten sinne ravig, ohne auf wobble-attacken zurückgreifen zu müssen. somit perfekt für hyperdub, deren lauf momentan schon eine beängstigende form an den tag legt.
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bilanz april 2009

5.065 besuche (ausgangsseiten) = 168 pro tag. schwächer als im märz, aber das lag auch an der geringeren anzahl der postings.

die charts der suchbegriffe präsentiert sich sogar noch überraschender:
1. dissonanzstudien
2. razzia berghain
3. stype.blog
4. charlie_214 (hier ist eine erklärung fällig: in der – nur noch für eingeweihte zugänglichen – galerie befinden sich bilder von einer party, die damals im surfpoint charlie in der zimmerstraße stattfand. das ist also lediglich ein dateiname.)
5. colin dale unit moebius adam x berlin maria (das war am vorletzten wochenende. wollte eigentlich sogar hin, bis ostfunk sich mit einem großangebot auf den mainfloor geschoben und die qualität auf den kleineren, hinteren floor der maria verdrängt hat. dachte eigentlich, dass die maria auf einem ganz guten weg wäre, aber das war dann ein kleiner dämpfer.)

sonst: es ist fast sommer. wenn ihr rausgeht, tut es mit rücksicht auf natur, mitmenschen und parks. zwar schön, dass einige die freiräume und die toleranz der herren in grün gegenüber parties unter freiem himmel ausnutzen, dabei sollte aber bitte das maß gewahrt bleiben. eine gewisse übersättigung tritt bereits jetzt ein, was auch kein wunder ist, wenn am wochenende nicht mehr nur zwei open-airs angeboten werden, sondern deren anzahl locker das halbe dutzend erreicht. vom leidlichen müllproblem will ich lieber gar nicht reden.

[berlin / 01.05.2009] breipott: elektrogedonner spezial

ist nicht der eigentliche titel der veranstaltung. den kann man sich herleiten, wenn man „berlin calling“ gesehen (wozu ich – noch – nicht gehöre) und den titel des von paul kalkbrenner aka ickarus geplanten albums in petto hat.

wichtiger sind doch eh line-ups, und sofern die skalitzer straße nicht von pflastersteinen, scherben und polizeiwagen gesäumt wird und das wetter obendrein noch so mitspielt wie derzeit, kann man es sich sogar draußen vor der tür gemütlich machen.

elektrogedonner spezial
14h00-16h00: stype
16h00-18h00: d. ment
18h00-20h00: michael nadjé
20h00-22h00: nils ohrmann
22h00-00h00: ir
00h00-ende: m5 dj team

skalitzer straße 81
u-bhf schlesisches tor

eintritt: 0 euro (ein dj-euro beim ersten getränk)

[berlin / 09.05.2009] breipott: mikrofrühling #2 – the triple birthday m.a.s.a.cre

es gilt, drei geburtstage zu feiern. zunächst den von minute_t, dem extra ein „dankeschön“ gebührt, dass brainsaw und meine wenigkeit (womit wir das trio komplett hätten) sich einfach anschließen können. das ganze mit einem auch sonst handverlesenen line-up, spielkonsole, draußen sitzen bei gutem wetter – evtl. auch blinde kuh auf dem bürgersteig. mal gucken, was der abend so bringt.

mikrofrühling #2 – the triple birthday m.a.s.a.cre

mikrofruhling2

mai m.a.s.a. live
minute_t
marcel heese
lars s.
d. ment
bekeschus
stype
+ überraschungsgästen, die spontan ihre plattentasche mitgenommen haben

ab 22 uhr
eintritt: 0 euro (ein dj-euro beim ersten getränk, also erscheinet zahlreich)

addendum, 05. mai 2009, 22:22: flyer.

[berlin / 26.04.2009] horst krzbrg: wax treatment

steht alles auf dem flyer.

waxtreatment20090426

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[berlin / 26.04.2009] volksentscheid „pro reli“

jeder berliner wahlberechtigte wird die benachrichtigung im briefkasten gefunden haben, manch konfirmierter einen brief von „pro reli“ höchstpersönlich.

der aktuelle stand der dinge in den schulen: ethik ist von der siebenten bis zur zehnten klasse pflichtfach für alle schüler, religion kann freiwillig dazu gewählt werden.

übersetzt man die zur disposition stehende gesetzesvorlage, die nach „pro reli“ umgesetzt werden soll, ins deutsche, bedeutet die „ja“-stimme, dass bereits ab der ersten klasse die wahlpflicht zwischen ethik und religion eingeführt wird.
wenn man sich vergegenwärtigt, dass diese initiative von den kirchen unterstützt wird (irgendwoher muss das geld für den versand von mehrfarbig gestalteten briefen schließlich herkommen), wird einem schnell klar, dass man sich mit der randexistenz eines freiwillig belegten faches nicht abfinden möchte. als i-tüpfelchen lässt sich der verzweifelte versuch werten, die vom senat mit hilfe von steuergeldern initiierte kampagne für die beibehaltung des status quo verbieten zu lassen. damit hatten sie beim oberlandesgericht zwar erfolg, jedoch kam das verbot zu spät – die zeitungen für den freitag waren schon gedruckt.

möchte damit keine wahlempfehlung abgeben, wohl aber jeden stimmberechtigten daran erinnern, dass sich am sonntag zwischen club und afterhour, sonntagsbraten und kaffeeklatsch oder vor / während / nach dem grillen bestimmt zwanzig minuten zeit finden lassen, die man für einen besuch im wahllokal nutzen kann.
sobald das amtliche endergebnis feststeht, wird’s hier vermerkt.

addendum, 27.04.2009, 19:20

51,3% stimmten gegen den entwurf
48,5% dafür
0,2% der stimmen waren ungültig

die beteiligung lag bei 29,2% und somit noch niedriger als bei der tempelhof-abstimmung. so ergeben sich – bezogen auf alle wahlberechtigten – also insgesamt 14,2%, die für den gesetzentwurf gestimmt haben. notwendig waren 25%.

mir wäre eine höhere beteiligung mit einem deutlicheren „nein“-votum zwar lieber gewesen, weil mir das pokerspiel mit der zu geringen wahlbeteiligung in solchen fragen zu riskant ist (man sollte nie das mobilisierungspotential der gegenseite unterschätzen), außerdem überrascht mich die klare überzahl der befürworter in den ehemals westlichen bezirken. auf der haben-seite steht jedoch, dass die materialschlacht die beteiligung in den konservativ geltenden bezirken nicht hochtreiben, die gezielte desinformation mit der lediglich vermeintlich freien wahl ergo nicht zum gewünschten erfolg führen konnte.

[berlin / 25.04.2009] breipott: a netaudio day / night with the studio stereo

ein neues netlabel wird aus der taufe gehoben, nennt sich the studio stereo, und da mir nach dem vergangenen wochenende sehr an einem geselligen abend gelegen ist, der nicht um 9 uhr in der früh enden muss, bietet sich der ausflug nach kreuzberg (also quasi um die ecke) geradezu an.

gleich mit timetable, gibt zwar auch einen flyer, aber – um mich ins glashaus zu begeben – so viel macht der nicht her.

a netaudio day / night with the studio stereo
17h00-21h00: twin peetz / moolsaasa
21h00-22h30: an:tstat:k
22h30-00h00: terdion
00h00-02h00: birkemann
02h00-ende: bekeschus

eintritt: 0 euro (ein dj-euro beim ersten getränk)
skalitzer straße 81
u-bhf schlesisches tor

[berlin / 21.04.2009] breipott: games on beamer & homeless clouds

nach einer kurzen ruhepause nach dem ausflug in richtung sachsen geht es gemütlich weiter.

games on beamer & homeless clouds

auf einer konsole lassen sich die klassiker spielen, direkt daneben wird für musikalische unterhaltung gesorgt. mal schauen, ob sich für die djs überhaupt noch die gelegenheit ergibt, die übergänge vorzubereiten.

djs
d. ment
stype

ab 21 uhr
eintritt frei, benutzung der konsole auch

skalitzer straße 81
berlin-kreuzberg

p.s.: d von 21 bis 23 uhr, meine wenigkeit erledigt den rest.