einkäufe vom 14. november 2007

beides bei bleep, direkt auch als flac, was immer noch günstiger als auf cd ist. die musik verdient eine kompression einfach nicht (womit die wertung vorweg genommen ist).

burial
burial
[hyperdub hdbcd001]

reingehört hatte ich diverse male, muss auch zugeben, dass ich mit den ersten hyperdub-sachen nicht so recht warm werden wollte, was mit einer generellen skepsis gegenüber dem dubstep-hype zu tun hatte. die ist auch geblieben – zuviel verharrt mir dort in den rave- oder dancehall-strukturen, wobei gerade erstere variante wie eine fortsetzung der drum&bass-platten klingen, die mir die freude an dem genre nachhaltig verdorben haben – allerdings auf halbem tempo.
als dann nach diversen maxis die lp neben clips in den hardwax-neuigkeiten auftauchte, gab ich dem ganzen doch noch eine chance – ergebnis dessen: diverse male habe ich es mir als stop&go-vorschau bei bleep angehört und im november endlich zugeschlagen. das album war im vergangenen quartal ständiger begleiter auf den wegen durch die stadt.
wem das als qualitätsmerkmal nicht ausreicht, muss sich bei den clips einfach selber davon überzeugen, dass der anonyme jungspund zeitgemäßer clubmusik einen ganz persönlichen stempel aufdrückt, sich zugleich über mehrere genregrenzen hinwegsetzt (auf dub- oder 2-step lässt sich das beim besten willen nicht reduzieren) und bei der lupenreinen produktion eine tiefe bewahrt, die man von anfang bis ende auskosten will. und dann am liebsten wieder von vorne.
bleep-link

burial
untrue
[hyperdub hdbcd002]

war das debüt noch eine sammlung seiner älteren tracks, entstand der nachfolger in wesentlich kürzerer zeit. ein zweiter aufguss ist es dann aber beileibe nicht geworden – von zeitdruck keine spur. das gefühl einer durchfeierten nacht, von der die sounds am morgen im kopf noch nachhallen, und was er hier in musikalischer form transportieren will, ging ja genügend durch die presse. viele, welche die düsteren, sehr reduziert gehaltenen tracks auf „burial“ noch verinnerlicht haben, könnten sich durch die r&b-vocals und die melodie-lastigen tracks etwas vor den kopf gestoßen fühlen – oder sich einfach darauf einlassen, wenn man sich jenseits von eigens definierten grenzen zwischen underground und pop an einfach zeitlos guter musik erfreuen will.
unverkennbar ist seine handschrift nach wie vor, handwerklich brillant, meinetwegen auch stellenweise kitschig, aber dabei mit einer wärme, die einem schnell durch den winter hilft. selbst eine top100-platzierung würde ich ihm damit gönnen. täte jedenfalls verdammt gut, sowas wie „archangel“ anstelle denkbefreiter hiphop-ergüsse im nachmittagsprogramm des radios zu hören, damit der nachwuchs endlich mitbekommt, was eigentlich qualitativ hochwertige musik ist.
bleep-link

[berlin / 22.-24.02.2008] n.u.m.d.t.v.f./f.h.s.s.f.p.n.s.

hedoflyer-front.png

hedoflyer-back.png

(auf die flyer klicken für die volle größe.)

das geheimnis um die abkürzung ist teil der spiele, den timetable gibt es evtl. gegen ende der woche. die ganzen techno-haudegen (kriek, bruce, s-tek) gibt’s nach aktuellem stand erst sonntag früh ab 2 uhr, d. ment ab 12 uhr, mich für die zwei stunden zuvor. man kann / sollte sich auf unkonventionelles von mir einstellen.
wo das ganze stattfindet, wird auch hier nicht verraten. aber zum test des neuen benachrichtigungs-plugins kann jeder interessent sich eintragen, freitag abend geht dann eine mail raus.

eintrittspreis: 5 euro

timetable

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neues plugin: post/update notification

ist zwar bereits seit mittwoch drin, aber bisher fehlte die zeit, es noch genauer vorzustellen.

da rückblicke auf parties / gigs von mir nicht mehr in den kommentaren, sondern direkt im artikel behandelt werden und ich nicht verlangen kann, dass jeder mehrere male pro tag nachschaut, ob es dort was neues gibt (zumal zwischen party und nachbetrachtung doch einiges an zeit vergehen kann), gibt es jetzt eben ein feld zwischen artikel und kommentaren. dort kann man seine e-mail-adresse eintragen, und wenn es eine aktualisierung des artikels gibt, habt ihr es im postfach. ist für meine begriffe die eleganteste lösung, hoffentlich arbeitet das plugin auch so wie es soll. wird sich im laufenden betrieb zeigen.

das feld „updates für die gesamte seite“ rührt daher, dass das plugin ursprünglich nur für die wordpress-pages gedacht war und dann auch auf postings ausgeweitet wurde. werde das noch rausnehmen.

bilanz januar 2008

mit leichter verspätung, aber so wichtig ist das auch wieder nicht.

9829 anfragen (317 pro tag), 4176 besuche. alles gewohnte zahlen.

top-suchbegriffe:
1. berghain (insgesamt mit 15 anfragen in den top-20)
2. stypeblog (bookmarks, anyone?)
3. surgeon you shits (jep, ist mittlerweile endlich draußen)
4. alte kantine berghain (2 anfragen, die in 1. mit eingehen. liegt übrigens links neben dem bierhof rüdersdorf, wer sie suchen sollte…)
5. american apparel (schön geschnittene shirts, richtige unternehmensphilosophie – nichts zu meckern)

auf den weiteren rängen findet sich nichts spektakuläres, dafür vielleicht im februar.

wie immer: danke für die aufmerksamkeit.

[berlin / 09.02.2008] tresor: british killers

die januar-bilanz kommt morgen, das vergnügen ist erstmal wichtiger.

tresor
british murder boys (downwards) live
trias (tresor / berlin)
baeks (rampe d / berlin)
batterieraum
jeff samuel (trapez / berlin)
goncalo (emporio / sevilla)
micha stahl (berlin)
wake up (ab 8 uhr): subtronic (monotone leidenschaft / berlin)

ab 23 uhr

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[berlin / 05.02.2008] columbiahalle: underworld – „oblivion with bells“-tour

aufmerksamen mitlesern wird es nicht entgangen sein, dass es mich eher in clubs als auf konzerte zieht, und selbst die herren hyde und smith sind nicht allzu weit von dem entfernt, was mir schon diverse wochenenden verkürzt hat. da kommt es ganz gelegen, dass sich die beiden herren nach bald fünf jahren (damals mit exzellentem sound in der arena) wieder hier blicken lassen, auch wenn ich mir von der columbiahalle als location nicht allzu viel verspreche. die hatte vor zehn jahren noch den charme einer turnhalle. hinterher ist man immer schlauer…

„oblivion with bells“-tour
underworld
gebrüder teichmann

ab 21 uhr
columbiahalle
columbiadamm 13-21
u-bhf platz der luftbrücke

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[berlin / 02.02.2008] berghain: klubnacht

wer könnte jemals „needle damage“ oder „geile tiere“ vergessen …? der herr, der dafür verantwortlich ist, spielt als headliner im techno-bollwerk. abgesehen von seinen produktionen weiß ich echt nichts von seinen dj-qualitäten, also ein guter anlass, unvoreingenommen zur party zu erscheinen. zur not können es immer noch die residents rausreißen, und abgesehen davon gibt es zwei nette live-acts diesseits der panorama-fenster.

klubnacht
berghain
00h00-04h00: fiedel (mmm / berlin)
04h00-08h00: dj elin (copycuts / wien)
08h00-ende: marcel dettmann (mdr / berlin)
panorama bar: final frontier nacht
00h00-04h00: marco passarani / francesco
04h00-05h00: raiders of the lost arp live
05h00-06h00: alan one live
06h00-10h00: marco passarani / francesco
10h00-16h00: dinky / matthew styles
16hoo-ende: steffi (klakson / berlin)

12 euro

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[berlin / 25.01.2008] golden gate: klang & freitag – review

die idee stand vorher schon im raum, auch im golden gate vorbeizuschauen, aber das war von diversen faktoren abhängig, die hier nicht weiter geschildert werden sollen.

erstmal das line-up…

klang & freitag
gebrüder teichmann
nils ohrmann
klick

eintritt: 4 euro

bevor es mich in den tresor verschlug, machte ich ab 3h30 erstmal dort station, traf auf einen sehr gut gefüllten und vor allem warmen club, und bemühte mich erst gar nicht, in richtung tanzfläche vorzudringen. da waren gerade die gebrüder teichmann zugange, was ganz nett anzuhören war – ich hatte aber nicht die befürchtung, dass ich was verpasse, wenn ich einen abstecher um die ecke zur köpenicker straße mache. kann also nicht sagen, ob sich zwischen 4h30 und 6h00 großartig was verändert hätte.
pünktlich zu klick zurück, der technisch absolut sauber spielte, das tanzbein ließ sich dazu auch locker schwingen, aber melodischer minimal zählt schon beim plattenkaufen nicht zu meinen präferenzen und reißt mich auch auf einer party nicht so mit wie ein kickdrumreiches techno-set. hatte ich aber auch nicht erwartet, sondern wollte lediglich leute treffen und ggf. ein bisschen spaß haben. das war an dem abend locker drin, und außerdem konnte ich begutachten, wie sich einer der aktuellen afterhour-treffpunkte in den letzten jahren entwickelt hat.
die neuerungen gab es definitiv an den richtigen stellen: das dj-pult steht jetzt auf einem podest, vorher war es ebenerdig zu den tänzern, was das risiko springender nadeln aufgrund hyperaktiver gäste doch leicht erhöht. schöne höhe, schöner mixer (xone:92), schöne pa, die für die dimensionen vollkommen ausreicht. einzig die platzierung der garderobe ist etwas knifflig, weil sie bei der sitzgruppe hinter der tanzfläche liegt, aber das lässt sich aufgrund der nicht vorhandenen größe des ladens einfach nicht anders lösen.
angesichts des zustandes einiger leute habe ich mich schon gefragt, wie das ganze erst sonntag früh aussehen muss. ist aber auch nicht meine, sondern deren sorge, und solange sie niemand anderen gefährden, ist das alles auch in ordnung. war ganz bestimmt eine party, bei der man für den preis eine menge geboten bekam, das golden gate wird aber wegen des musikalischen konzepts nicht zu einer meiner bevorzugten anlaufstellen. ab und an vorbeischauen ist aber sicherlich drin.

[berlin / 25.01.2008] tresor: kinetic_am night

tresor
the black dog (soma / uk) live
david sumner aka function (infrastructure / new york)
pepo lanzoni (la comunidad)

batterieraum
vince watson (planet e)
alan sommerville (kinetic_am / berlin)
dole & kom (death by disko / berlin)

ab 23 uhr
10 euro

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