[berlin / 04.04.2008] tresor: aciiiid! / stammheim meets tresor

legendenalarm auf beiden etagen.

tresor
woody mcbride aka dj esp (communique / usa) live
mack (tresor / berlin)
dave turov (csm / berlin)

batterieraum
bine (spineakle / kassel)
marky (spineakle / kassel)
pierre (spineakle / kassel)

ab 23 uhr
10 euro

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[berlin / 29.03.2008] rosi’s: süss und sauer in unsererkleinenwelt

ich war tatsächlich vor drei jahren das letzte mal dort, und abgesehen von der damals – diplomatisch ausgedrückt – unterdimensionierten anlage auf dem kleineren wohnzimmer-floor echt angetan von dem laden. wenn er schon mal quasi um die ecke liegt und noch dazu jemand bekanntes auflegt, sollte die gelegenheit schon wahrgenommen werden, sich mal anzuschauen, wie sich der laden entwickelt hat. auch wenn es nur auf eine kurze visite hinauslaufen wird.

süss und sauer in unsererkleinenwelt
pitto (area remote) live
herr suess & herr sauer (dj clementine & rockinson)
klick & nils ohrmann (unserekleinewelt)
a_system
16 lux

revaler straße 29
s-bhf ostkreuz
ab 23 uhr
6 euro

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[berlin / 28.03.2008] tresor: the dash album release party

nein, der gleichnamige resident hat an dem abend frei. das neue album von james ruskin heißt so, ist im vergleich zu „point 2“ vor acht jahren eine deutliche weiterentwicklung, auch wenn es über weite strecken arg unterkühlt und melodisch klingt. könnte aber die mischung sein, die oben bestens funktioniert.

batterieraum
james ruskin (tresor / uk) live
o/v/r aka james ruskin & regis (uk)
alan sommerville (kinetic_am / berlin)

tresor
kenny cee (klang / london)
mike dehnert (fachwerk / berlin) live
s. sic (monotone leidenschaft / berlin)

ab 23 uhr
10 euro

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want your love back?? check it out

die überschrift habe ich mir aus dem spamfilter geklaut. musste auch erst zwei male hinsehen, um mich kurz zu fragen, ob die rechtschreibreform mich überholt oder ob man in der kurier-redaktion überhaupt schon mal vom duden gehört hat.
arbeitshypothese: führt die einnahme potenzsteigernder mittel zum temporären ausbruch von legasthenie?
falls jemand das medizinisch belegen kann: in den kommentaren ist platz genug.

kurierredaktionmitrechtschreibanstattpotenzproblemen.jpg

(fotografiert vor dem zeitschriftenladen in der wühlischstraße neben dem bäcker.)

[shouted.fm / 25.03.2008] elektrofahndung (k)nights: d. ment vs. high.co.coon

man mag es kaum glauben: wir bemühen uns tatsächlich um regelmäßigkeit. das duo gab es auch schon ein paar male zu hören, entspannte musikalische unterhaltung am ersten arbeitstag nach ostern ist also garantiert.

elektrofahndung (k)nights
dienstag, 25.03.2008
d. ment (klangterroristen.de / berlin)
high.co.coon (audiosuicide / berlin)

ab 20 uhr
auf shouted.fm

einkäufe vom 27. oktober 2006

ja, richtig gelesen beim datum. habe noch einen beträchtlichen stapel an platten hier, wo die zeit für auswahl und kauf ausreichte, dank studium und arbeit kam aber die detailliertere betrachtung zu kurz.

war bei possible music, insofern auch wieder einiges an futter, bei dem mir scheinbar ein gewisser ruf voraus eilt. den aktualitätsanspruch sollte man außen vor lassen – zeitlos gut sind die meisten dieser sachen immer noch.

silk saw
walksongs
[ant-zen act 128]

vom damaligen berlin-gast wheezer darauf aufmerksam gemacht worden, zugleich mein überfälliger einstieg in die ant-zen-klangwelten.
alleine das auspacken ist schon ein erlebnis. eine folie umhüllt dickes löschpapier, was erstmal aus der verpackung befreit werden und dann umgeklappt werden muss, damit man an die hülle mit der platte kommt. zwei tracks mit jeweils fast 20 minuten spieldauer. „stronghold ballad“ auf der a-seite fängt auch – dem titel nach – sehr ruhig an, wunderschöne hintergründige flächen wiegen den hörer in melancholie, bis sich der track ab der zweiten hälfte zu einer noise-collage entwickelt, die für viele schwer verdaulich sein wird. „ant-march“ auf der rückseite unternimmt gar nicht erst den versuch, bequem zu sein, sondern walzt metallisch-blechern voran. hat sogar einen takt, könnte man demnach mixen, sofern man sich das traut.
tolle werbung für ant-zen, tolle platte.

doormouse
i love polka
[addict addictss4]

ihn habe ich schon länger vernachlässigt, weil er mir doch zu sehr auf der stelle verharrte, aber wenn zwei welten, die für spaß garantieren (polka und gabba) aufeinandertreffen, kann ich nur schwer „nein“ sagen. wenn man schon leute schocken will, dann wenigstens mit einem breiten grinsen. und das bleibt einem bei allen vier tracks durchgängig im gesicht.

doormouse
i love kraftwerk
[addict addictss5]

die üblichen distortion-bassdrums gibt’s im hohen tempo auf der rückseite. das größere augenmerk verdient aber „speak n‘ werk“ auf der a-seite, weil es mich überrascht hat, dass er so dermaßen fette electro-tracks vom stapel lassen kann, wo jedes sample wie angegossen sitzt und das ganze nicht wie eine verballhornung der düsseldorfer klingt. respektvoller umgang mit den original-samples und zugleich partytauglicher spaß – klasse arbeit.

dasha rush
fullpanda
[fullpanda records fullpanda001]

nachwuchs aus moskau, damals noch geheimtip, mittlerweile auch bis zu hardwax-kreisen vorgedrungen, inkl. live-act im berghain, den ich aber verpasst habe.
die a-seite startet mit rauhem electro inkl. einer prise lo-fi und schließt mit einem langsamen, minimaleren, aber sehr hypnotischen techno-track, der ideal ins warm-up passt (wie bei meiner wenigkeit im tresor vor zwei wochen).
die b-seite dann zunächst minimal mit etwas industrial und einem melodisch-verträumten, aber dennoch packenden track für die späten morgenstunden. sehr gute geheimwaffen.

jason leach
death to vinyl
[death to vinyl dtv001]

klassische leach-bassline-monster aus dessen live-acts, wovon aber „bust rucket“ so weit hervorsticht, dass man diese platte einfach haben muss. startet als breakbeat-track, um ab der zweiten hälfte mit einer dermaßen markerschütternden sequenz durchzustarten, so dass den synapsen derartig gepolter gehirne nichts anderes übrig bleibt, als das signal zum durchdrehen zu geben. definitiv einer der besten techno-tracks der letzten jahre.

tsr
onion tied to my belt ep
[don’t dont009]

auf sie ist verlass. locker quietschige tracks, mal geradlinig, mal gebrochen. zwar ohne packenden hit, aber das ist auch kein qualitätsmaßstab für eine platte. passt jedenfalls sehr gut zu don’t.

the flashbulb
binedump ep
[bohnerwachs tontraeger bowa15]

von stamm-mitleser frank ans herz gelegt und auch besorgt bekommen. die musikalisch zugänglichste variante im breakcore-bereich, da er viel mit melodien arbeitet, damit auch stellenweise eine schöne, warme atmosphäre erzeugt, die im electronica-bereich auch sehr gut passen würde. aber dann gibt’s noch die hektischen, dennoch glasklaren beats, die einem squarepusher in nichts nachstehen. an einigen wenigen stellen wirkt es auch etwas jazzig, aber auch zugleich brachial, dennoch stets strukturiert. perfekt produzierte musik, schöne stimmungen und für einen geheimtip viel zu schade.

math head
the most lethal dance
[reduced phat red03]

erbarmungslose, schnelle breakcore-stücke, wo höchstens film- oder alte uk-rave-samples unterbrechen, aber wenn man ehrlich ist: nach genau sowas sehnt man sich doch, während man im pogenden mob in der supamolly steht.
die perle ist der aaron-spectre-remix auf der b-seite, da die distortion-kickdrum und die bassline einfach alles aus dem weg räumen. wirkt trotz seines hohen tempos sehr aufgeräumt und im minus-pitch-bereich sogar noch besser.

istari lasterfahrer
battybwoy soundclash massive
[sozialistischer plattenbau spb12.004]

normalerweise werde ich mit den dubcore-eskapaden auf spb nicht wirklich warm, aber hier geht das wegen der hochgepitchten r&b-samples (die aber nicht bei allen tracks zum einsatz kommen) klar. lustige platte für zwischendurch, gibt aber bedeutend bessere eps von ihm.

zombie
species war
[rest in pieces records rip001]

auf der b-seite sind zwei darke rave-monster, die bei mir aber immer noch keine freude an dieser breakcore-spielart aufkommen lassen. eigentlich schlägt der erste track auf der a-seite in die selbe kerbe, nur baut der sich nicht auf der bassline auf – die fungiert hier als unterstützendes beiwerk. wenn man zwischen zwei brechern etwas zum füllen braucht, um die leute nicht zu überfordern, ist das eine ganz gute nummer. wäre für mich in breakcore-sets aber kein zentrales element.
„champion“ wurde mir das erste mal von hetzer bei der kein-kiez-für-nazis-soliparty im k9 um die ohren gehauen, und auch wenn ragga-vocals sonst für mich ein argument sind, die platte zurückzustellen: hier passen sie – ohne sonstiges dub-beiwerk – in einen gnadenlosen gabba-beat, der aber erst ab dem zweiten drittel einsetzt, nachdem sich der track scheinbar endlos aufgebaut hat. wie eine erlösung, dann aber richtig.

michael forshaw
the last starfighter ep
[smb records smb 10]

noch vor vier, fünf jahren hätte ich jede seiner neuen platten blind gekauft, aber mittlerweile habe ich ihn verloren. kann damit zu tun haben, dass brachiale sounds damals bei der hardtechno-welle angenehm erfrischend wirkten, aber selbst die spielart hat nur ihren begrenzten reiz, wie ich mittlerweile feststellen muss.
die hier musste dennoch sein, weil seine electro-sachen wegen ihrer rauhen sounds und beats für mich immer noch perfekt in härtere techno-sets passen, damit das diktat der durchgängig geraden beats auch durchbrochen wird. kann man auf der chan 04 und 05 zwar auch haben, aber die haben auch nicht diese sci-fi-artigen samples.

v/a
the kamikaze club 04
[kamikaze club poff kc04]

sublabel von peace off, wodurch sich der labelcode erklärt. ist einzig und alleine den compilations gewidmet.
droon übernehmen das motto „barfight“ aus dem titel und bauen sich aus klassischen fausthieb- und sonstigen körpergeräuschen einen track zusammen. lustige eröffnung.
„capt lou albano“ aus dem j-chot-track war wohl eine wrestling-legende, klingt aber eher nach rummelplatz.
electric kettle (weswegen ich bei der platte eh hellhörig wurde) nimmt sich bomb the bass vor, zerhackt deren raps zu einem schönen hardcore-track – gewohnt klasse. kos ist mir einfach zu hektisch.
b-seite: math head vs. violent ramp sind zwar durchaus interessant anzuhören, aber zu unstrukturiert, um wirklichen flow erzeugen zu können. enduser ist immer ein garant für düstere tracks, setzt das hier auch einmal mehr gekonnt um. parasite schließt das ganze mit einer raggacore-offensive ab, die ihre wirkung wohldosiert in einem set sicher nicht verfehlen wird.

v/a
the kamikaze club 05
[kamikaze club poff kc05]

sickboy remixt rotator, kann ja nur gut werden, ist anfangs zwar etwas unzusammenhängend, startet aber spätestens mit dem chumbawamba-sample so richtig durch. killjoy bekommt nicht nur einen orden für den titel („britney stole my crack pipe“), sondern auch den umgang mit samples unser allseits geliebten pop-chanteuse mit hang zur labilität. mr kill mit einer wand aus gabba-bassdrums, krach und sägezahn – kann bei mir dennoch nicht punkten. e.r.c. hätte den track ruhig auf die doppelte spieldauer ausdehnen können, das ist nämlich ziemlich tight, aber eben ein zu kurzes vergnügen.
und die rückseite: cardopusher mit den ragga-vocals und allem sonstigen, was mich direkt weiterskippen ließ (sorry, das ist aber auch schwierig mit mir). da landet man bei sickboy, der mich mit einem geraden 4/4-takt im gar nicht mal so hohen tempo versöhnlich stimmt. noize creator mit gar nicht mal so viel krach, dafür viel distortion und darke basslines. ist ganz ok, hätte mich aber nicht zum kauf überzeugt.

[berlin / 15.03.2008] tresor: international – review

tresor
dash (rampe d / berlin)
dry (rampe d / berlin)

batterieraum
steve rachmad (music man / amsterdam)
heiko laux (kanzleramt / berlin)
barbara preisinger (scape / berlin)
sebrok (berlin)

ab 23 uhr
10 euro

da die party in der diamond lounge an meiner erwartungshaltung scheiterte, blieb immer noch die köpenicker straße als plan b, wobei die gelegenheit für einen nächtlichen spaziergang auch ganz günstig kam. waren auch nur 20 minuten und ich damit gegen 4 uhr vor der tür.
oben und unten gut gefüllt, aber bei weitem nicht so wie beim abend mit sugar experiment station und tanith vor zwei wochen. kann zum batterieraum auch wieder nur wenig berichten. da gab es die herren rachmad und laux bis 7 uhr im jeweils fliegenden wechsel. melodischer techno der etwas gemäßigteren art, was oben aber bestens passte.
unten kam ich pünktlich zu dry, der gewohnt souverän agierte und etwas andere platten als sonst spielte. das kam mir nicht nur musikalisch, sondern auch von der gesamten stimmung her wesentlich mehr entgegen.
das publikum war auch angenehmer als in den wochen zuvor, muss aber hinzufügen, dass parallel die party des usb-forums im pulp mansion stattfand, was wohl einige gäste fernblieben ließ, auf die man auch gut und gerne verzichten kann.
leider kommt der zwar frisch reparierte, aber auf einem kanal dennoch wieder defekte djm-600 zum einsatz (der 800er steht wieder oben), weshalb die anlage ihre qualitäten nicht ausspielen kann. das problem ist aber bekannt und abhilfe zumindest angedacht. den rest muss die budget-abteilung genehmigen.

[berlin / 19.03.2008] tresor: new faces / bonito house club – the spring issue

ein vielversprechender mittwoch, auf beiden floors feuer aus allen rohren.

tresor
mascon (antikonsum / berlin)
rafdbxl vs. paul chambers (bomb-o-matic / belgien) live + dj
sigi haußner (tunebox records) live

batterieraum
john acquaviva (definition rec. / canada)
suzi wong (berlin)
stuff (funky groove connection / berlin)

ab 23 uhr
5 euro

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[berlin / 15.03.2008] diamond lounge / white trash: dance goddamnit!

mal ein paar andere pfade als die bereits gewohnten betreten. wird übrigens das erste dj-set von electric kettle in berlin.
rest siehe flyer.

dancegoddamnit20080315.jpg

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[berlin / 09.03.2008] berghain: autechre

wer sich noch irgendwelche hoffnungen gemacht hat, im vorverkauf noch karten zu ergattern: fehlanzeige. also früh vor dem club stehen, um das restkontingent an der abendkasse auszuschöpfen, wobei ich mich schon frage, weshalb man nicht direkt im club ein paar karten verkauft hat. hätte einem die vorverkaufsgebühr ersparen können. ich bin übrigens einer derjenigen, die auf ihr glück hoffen müssen.
ganz davon abgesehen: perfekter rahmen für die beiden. seitdem der termin feststeht (januar), freue ich mich darauf, sie über die anlage hören zu können. das wäre es eigentlich auch wert gewesen, meine vorverkaufsmüdigkeit zu überwinden. passend zum anlass noch ein interview der beiden mit dem barcode magazine (besten dank an l.d.b.).

autechre – quaristice tour
22h00-23h00: snd live
23h00-23h30: rob hall
ab 23h30: autechre live
danach: rob hall

einlass: 21 uhr
16 euro

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