[berlin / 01.09.2013] prince charles: it’s bigger than

ausgehen für einen guten zweck. wenn sich die westliche welt darüber den kopf zerbricht, ob (beziehungsweise nach aktuellem stand vielmehr: wann) interveniert werden soll, geht it’s bigger than die tatsache an, dass bereits mehr als eine millionen menschen sich in den nachbarstaaten als flüchtlinge aufhalten. da ist es sicher nachvollziehbarer, denen das geld direkt zukommen lassen. ist mir als handlungsoption sympathischer anstelle des so häufig beschworenen chirurgischen präzisionskrieges, der eh nur eine illusion ist.
noch dazu kommt, dass die startzeit sehr arbeitnehmerfreundlich ist und ich mir somit einen weiteren anderen, relativ neuen club in der berliner landschaft von innen anschauen kann. das ist auch nicht zu verachten.

20130901-biggerthanassad

nachbetrachtung

in aller kürze, weil’s eher ein gemütliches beisammensein mit dj anstatt einer party war. gut, vielleicht war es mit 22 uhr auch etwas zu früh und die vermeintliche schließungsfeier vom kater holzig tat ihr übriges, dass sich nur wenige richtung moritzplatz verirrten, aber dennoch hat es sich gelohnt, andere pfade als die sonst gewohnten zu betreten.
das prince charles an sich ist von der aufmachung her eher auf house getrimmt. erinnerte mich etwas an das cookies in der charlottenstraße, zumindest von der farbgebung her. der glitter am rande der tanzfläche drinnen ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber dürfte zum sonstigen programm passen. die bar liegt direkt neben dem eingang, der an dem abend an sich aber aufgrund des hofes vorverlegt worden war. müsste auch ein interessantes bild ergeben, wenn es in den wärmeren monaten früh hell wird, da sie direkt neben der fensterfront liegt, die sich quasi über die gesamte breite des clubs zieht. die kapazität müsste so bei 250-300 leuten wirklich am limit sein, das ist aber wiederum sympathisch.
als anlage steht drinnen eine funktion one, die aber in der kurzen zeit, in der ich dort war, nicht zum einsatz kam. die sets liefen allesamt draußen im hof, wovon mir vor allem derek plaslaiko sehr positiv in erinnerung geblieben ist. ansonsten auch schön der kicker vor den toiletten, bei dem leider bei einem männchen die beine abgebrochen sind, aber sonst durchaus ein laden, den ich mir bei passendem programm gerne nochmal anschaue.

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